Die Preisvergabe des BMWK-Gründungswettbewerbs 2024

Mehr als 300.000 Euro für innovative Gründungsteams: BMWK zeichnet digitale Innovationen aus

Am 21. Oktober 2024 wurden im Rahmen des Digital-Gipfels in Frankfurt am Main die Preisträger der Sommerrunde des „Gründungswettbewerbs – Digitale Innovationen“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) geehrt. 21 Gründungsteams, die mit ihren Ideen die Digitalisierung in verschiedenen Bereichen vorantreiben, erhielten Preise im Gesamtwert von über 300.000 Euro. Bundesminister Dr. Robert Habeck und Dr. Anna Christmann, Beauftragte des BMWK für die Digitale Wirtschaft und Start-ups, überreichten die Auszeichnungen. Insgesamt hatten sich 293 Teams mit Ideenskizzen für den Wettbewerb beworben.

Preisgelder für wegweisende digitale Ideen

Insgesamt wurden 15 Teams mit dem Gründungspreis und jeweils 7.000 Euro ausgezeichnet. Sechs Start-ups erhielten den Gründungspreis+ in Höhe von 32.000 Euro pro Team. Ein besonderes Highlight war der Fokuspreis im Bereich „GovTech“, der mit 10.000 Euro dotiert ist. Hier wurde das Start-up Ark Climate für seine innovative Softwarelösung zur Unterstützung von Städten und Gemeinden bei der Entwicklung von Klimaschutzstrategien prämiert.

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Digitale Lösungen für den öffentlichen Sektor: Ark Climate gewinnt Fokuspreis

Laudator Ammar Alkassar, Vorstand des GovTech Campus Deutschland, betonte in seiner Rede die Bedeutung von Start-ups für die technologische Unabhängigkeit des Staates: „Die Digitalisierung und technologische Unabhängigkeit von Staat und Verwaltung gehören zu den großen Herausforderungen unserer Zeit – aber auch zu den größten Chancen.“ Er lobte insbesondere die innovative Lösung von Ark Climate, die es Kommunen ermöglicht, komplexe Klimaschutzmaßnahmen effizient zu planen und umzusetzen. „Die Plattform bündelt die Expertise aus verschiedenen Kommunen, stellt sie digital zur Verfügung und ermöglicht so eine skalierbare Wissensweitergabe“, so Alkassar.


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Mit dieser Softwarelösung bricht Ark Climate bestehende Verwaltungssilos auf und fördert die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Akteuren. Dadurch wird nicht nur der Staat, sondern auch die gesamte Gesellschaft vorangebracht, insbesondere in einem so zentralen Handlungsfeld wie dem Klimaschutz.

GovTech als Treiber der staatlichen Digitalisierung

Das Konzept von GovTech, also digitale Lösungen für den öffentlichen Sektor, spielt eine immer wichtigere Rolle in der Modernisierung von Verwaltung und Staat. Lösungen wie die von Ark Climate zeigen, wie digitale Innovationen helfen können, staatliche Prozesse effizienter zu gestalten und gleichzeitig den Herausforderungen unserer Zeit – wie dem Klimawandel – wirksam zu begegnen.

Die weiteren Preisträger des Gründungspreis+

Neben Ark Climate wurden auch sechs weitere Gründungsteams mit dem Gründungspreis+ ausgezeichnet. Ihre innovativen Ideen decken eine breite Palette an digitalen Lösungen ab, die von der Produktionsoptimierung bis hin zur nachhaltigen Energieerzeugung reichen.

  1. Layer Performance aus Aachen entwickelt eine Software zur Optimierung von 3D-Druckprozessen. Die cloudbasierte Software ermöglicht eine präzise Erstellung von dreidimensionalen Maschinenpfaden für 3D-Drucker und industrielle Roboter. Durch die Optimierung der Bahnplanung werden Oberflächengüte und mechanische Eigenschaften der Bauteile verbessert, was sowohl die Rohstoffeinsparung als auch die Energieeffizienz steigert.
  2. dvlp.energy aus Berlin bietet eine Plattform für die Entwickler erneuerbarer Energieprojekte. Mit ihrer Software können geeignete Potenzialflächen für Wind- und Solaranlagen schneller identifiziert und bewertet werden. Durch die Digitalisierung zentraler Prozessschritte wird der Ausbau erneuerbarer Energien beschleunigt.
  3. AdaptX Systems aus Berlin setzt auf eine nachhaltige Kühllösung für die industrielle Zerspanung. Das Start-up hat ein kühlschmierstofffreies System entwickelt, das CO₂-Emissionen um bis zu 90 % reduziert und die Lebensdauer von Werkzeugen verlängert.
  4. EVASIVE ROBOTICS aus Dresden revolutioniert die Pfadplanung für Roboter in Produktionsanlagen. Die von ihnen entwickelte Technologie ermöglicht die gleichzeitige Steuerung mehrerer Roboter, was die Automatisierung in der Industrie erheblich vorantreibt und den Mittelstand beim Einsatz von Robotik unterstützt.
  5. CertHub aus München erleichtert Medizingeräteherstellern den Zulassungsprozess durch eine KI-gestützte Software. Diese digitalisiert und automatisiert regulatorische Arbeiten, wodurch Zulassungsprozesse erheblich verkürzt und Kosten reduziert werden.
  6. Nextract energy aus Berlin entwickelt eine Software zur Optimierung von Lastfahrplänen für Energiespeicher. Damit soll das Problem der Abregelung von Wind- und Solaranlagen gelöst werden, um die Wirtschaftlichkeit von Speichern zu maximieren und den Ausbau erneuerbarer Energien weiter voranzutreiben.

Innovative Lösungen für eine digitale Zukunft

Die ausgezeichneten Start-ups zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig die digitalen Innovationen in Deutschland sind und welchen Beitrag sie zur Lösung zentraler Herausforderungen leisten können. Ob im Bereich der Industrie, der Medizintechnik oder der erneuerbaren Energien – die prämierten Teams des „Gründungswettbewerbs – Digitale Innovationen“ tragen mit ihren Lösungen dazu bei, die Zukunft in diesen Bereichen nachhaltiger, effizienter und digitaler zu gestalten.

Weitere Informationen zu allen Preisträgern und ihren Projekten finden sich auf der offiziellen Webseite des Wettbewerbs: www.gw.digital.

Go-to-Market Gutschein unterstützt Start-ups beim erfolgreichen Launch ihrer Produkte

Düsseldorf 28.05.2024 – Der Weg von der Idee bis zum fertigen Produkt ist für junge Unternehmen oft mit erheblichen Herausforderungen verbunden. Um Start-ups in dieser kritischen Phase zu unterstützen, haben das Land Nordrhein-Westfalen und die Europäische Union den Go-to-Market Gutschein eingeführt. Dieses neue Förderangebot hilft Gründungsteams, digitale und nachhaltige Produkte zu entwickeln und unter realen Marktbedingungen zu testen.

Unterstützung durch den Go-to-Market Gutschein

Mit dem Go-to-Market Gutschein erhalten Gründerinnen und Gründer aus Nordrhein-Westfalen umfassende Unterstützung bei der Entwicklung und Markteinführung ihrer Prototypen. Die Förderung umfasst Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Prototypentwicklung, die Anschaffung von Vorprodukten, Lizenzgebühren sowie Coachings und Mentorings im Gesamtwert von bis zu 50.000 Euro. Die Mittel für diese Förderung stammen aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und der Ko-Finanzierung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Ministerin Neubaur betont die Bedeutung der Förderung

Wirtschaftsministerin Mona Neubaur hebt die Bedeutung der Starthilfe hervor: „Junge Unternehmerinnen und Unternehmer stecken viel Herzblut und Zeit in ihre Geschäftsidee. Dabei verfügen sie nicht immer über alle erforderlichen Fähigkeiten und finanziellen Möglichkeiten, um einen marktfähigen Prototypen zu entwickeln. Deshalb wollen wir ihnen bereits in einem frühen Stadium der Unternehmensgründung den Zugang zu externen Kompetenzen ermöglichen und die Chancen erhöhen, dass ihr Produkt sich am Markt durchsetzen kann. Der Go-to-Market Gutschein soll unsere Start-ups besser machen, denn wir sind auf sie angewiesen: als Treiber innovativer Technologien und Lösungen, die es zur Bewältigung unserer Herausforderungen braucht.“

Ziel der Förderung

Das Hauptziel der Förderung besteht darin, den erfolgreichen Markteintritt von Start-ups zu erleichtern. Durch die Verbesserung der Prototypqualität sollen die Produkte unter realen Bedingungen getestet und potenzielle Kunden sowie Investoren überzeugt werden. Die Förderung richtet sich an Start-ups, deren Gründung nicht länger als drei Jahre zurückliegt und die ihren Sitz in Nordrhein-Westfalen haben. Die Umsetzung erfolgt im Rahmen des EFRE/JTF-Programms NRW 2021-2027 unter der Leitung des Wirtschaftsministeriums.


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Antragsstellung und weitere Informationen

Projektanträge werden nach ihrem Eingang chronologisch bearbeitet und können bis zum 31. Oktober 2026 bei der Innovationsförderagentur NRW (IN.NRW) eingereicht werden. Weitere Informationen zu den Fördervoraussetzungen, den Beratungs- und Servicedienstleistungen der IN.NRW sowie Termine für Informationsveranstaltungen finden Sie unter: www.wirtschaft.nrw/go-to-market und https://www.in.nrw/go-to-market.

Fazit

Der Go-to-Market Gutschein ist ein wertvolles Instrument zur Förderung junger Unternehmen in Nordrhein-Westfalen. Er bietet nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern auch Zugang zu wichtigen Ressourcen und Expertenwissen. Durch die gezielte Förderung der Prototypenentwicklung und das Testen unter realen Marktbedingungen erhöht der Gutschein die Chancen für Start-ups, ihre innovativen Produkte erfolgreich am Markt zu etablieren. Mit dieser Initiative setzen das Land Nordrhein-Westfalen und die EU ein starkes Zeichen für die Unterstützung von Unternehmertum und Innovation, was letztlich zur Stärkung der regionalen Wirtschaft beiträgt und neue Arbeitsplätze schafft.

Zum Hintergrund:

Für zukunftsweisende, nachhaltige und innovative Vorhaben in Nordrhein-Westfalen steht aus dem EFRE/JTF-Programm NRW 2021-2027 ein Investitionsvolumen von rund 4,2 Milliarden Euro zur Verfügung. Es speist sich aus 1,9 Milliarden Euro EU-Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Just Transition Fund (JTF) sowie der Ko-Finanzierung des Landes Nordrhein-Westfalen und Eigenanteilen der Projekte. Unterstützt werden Vorhaben aus den Themenfeldern Innovation, Nachhaltigkeit, Mittelstandsförderung, Lebensqualität, Mobilität und Strukturwandel in Kohlerückzugsregionen.
Weitere Informationen finden Sie unter www.efre.nrw.

SCHUHWELT startet Restrukturierung und Investorensuche

Waldfischbach-Burgalben – Die SCHUHWELT Schuhhandels-GmbH hat ein vorläufiges Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung eingeleitet, das vom Amtsgericht Pirmasens unter dem Aktenzeichen 1 IN 11/24 geführt wird. Mit diesem Schritt beginnt für das Unternehmen eine Phase der Restrukturierung, die sowohl die Erhaltung der 9 Filialen als auch des Online-Shops umfasst.

Juristische und beratende Unterstützung sichergestellt

Für die Begleitung des Verfahrens wurden Rechtsanwalt Lukas Eisenhuth und Rechtsanwalt Matthias Bayer von der Kanzlei Abel & Kollegen als Generalbevollmächtigte bestellt. Der vorläufige Sachwalter, Herr Rechtsanwalt Dr. Alexander Jüchser von LIESER Rechtsanwälte, überwacht den Prozess, um eine geordnete Restrukturierung zu gewährleisten.

Gezielte Investorensuche eingeleitet

Um den Restrukturierungsprozess voranzutreiben und langfristige Perspektiven zu schaffen, hat SCHUHWELT das unabhängige Beratungsunternehmen MENTOR AG mit der Durchführung eines Investorenprozesses beauftragt. Ziel ist es, einen oder mehrere Investoren zu finden, die das Unternehmen stärken und dabei helfen, möglichst viele Arbeitsplätze zu sichern.


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Herausforderungen und Chancen für SCHUHWELT

Die Notwendigkeit einer Restrukturierung ergab sich aus den Herausforderungen der Coronapandemie, die zu einer Kundenabwanderung und gleichzeitigen Kostensteigerungen führten. „Wir sehen in der aktuellen Situation nicht nur eine Herausforderung, sondern auch die Chance, SCHUHWELT nachhaltig neu aufzustellen und zu stärken“, erklärt Monika Neto de Carvalho, Geschäftsführerin von MENTOR AG.

Zukunft von SCHUHWELT: Auf dem Weg zur Stabilisierung

Mit der strukturierten Suche nach Investoren und der gezielten Restrukturierung arbeitet SCHUHWELT an einer zukunftsfähigen Ausrichtung des Unternehmens. Das Ziel ist es, das bestehende Geschäft zu stabilisieren, weiterzuentwickeln und die Wettbewerbsfähigkeit im Einzelhandel zu sichern.

Das 1991 gegründete Unternehmen betreibt 9 Filialen in Rheinland-Pfalz und Hessen. Zum Sortiment zählen Schuhe, Accessoires und Bekleidung verschiedener mittelpreisiger Marken.

Mit mehr als 117 Jahren Sozietätsgeschichte ist die Kanzlei eine der renommiertesten Insolvenz- und Wirtschaftsrechtskanzleien im Südwesten. Darüber hinaus ist die Kanzlei mit insgesamt 20 spezialisierten Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten, ausgezeichnet mit 11 Fachanwaltstiteln – in vielen weiteren Rechtsgebieten tätig.
www.abel-kollegen.de

LIESER Rechtsanwälte ist ein führendes Büro auf dem Gebiet der Insolvenzverwaltung, Restrukturierung und Sanierung. Von 15 Standorten u.a. in Koblenz, Saarbrücken, Bonn, Mainz, Frankfurt a. Main, Darmstadt, Mannheim, Köln und Trier werden Mandate aller Größenordnungen und Branchen betreut.
In über 3.000 Unternehmensinsolvenzverfahren hat LIESER Rechtsanwälte die Kompetenz bei der Fortführung und Sanierung von Unternehmen erfolgreich unter Beweis gestellt. www.lieser-rechtsanwaelte.de

Die MENTOR AG ist eine inhabergeführte Beratungs- und Prüfungsgesellschaft. Seit mehr als 25 Jahren liegen die Tätigkeitsschwerpunkte in den Bereichen Krise, Sanierung und Insolvenz. Neben bundesweiten Prüfungstätigkeiten für Gerichte, Gläubigerausschüsse und Verwalter ist die MENTOR AG in den Bereichen Distressed M&A und Nachfolgegestaltung tätig. www.mentor.ag



WAY Pre-Seed-Finanzierung übertrifft Ziele

Berlin – Das Startup WAY, ansässig in Berlin, hat in seiner Pre-Seed-Finanzierungsrunde beeindruckende 1,2 Millionen Euro eingeworben, was 140 Prozent über dem ursprünglichen Ziel von 500.000 Euro liegt. Diese beachtliche Summe bestätigt das außergewöhnliche Potenzial von WAYs Technologielösung und ermöglicht eine signifikante Weiterentwicklung der innovativen IT-Plattform des Unternehmens.

Bedeutende Unterstützung durch Investoren und Experten

Die Finanzierungsrunde wurde von renommierten Kapitalgebern wie dem belgischen VC-Fonds Pitchdrive, IBB Ventures, FvS Investments und allygatr angeführt. Auch hochkarätige Angel-Investoren der Branche, darunter David Padilla, CEO von Kenjo, die Comatch-Gründer Jan Schächtele und Christoph Hardt, Joblift-CTO Denis Bauer und Circus Kitchen-CTO Helge Plehn, haben sich beteiligt, was das Vertrauen in die Zukunftsaussichten von WAY unterstreicht.

allygatr bestärkt Engagement im HR-Tech-Bereich

Die überzeichnete Finanzierungsrunde verdeutlicht das breite Interesse und den Glauben an den Erfolg von WAY. „WAY ist eine hervorragende Ergänzung unseres HR Tech-Portfolios. Es ist eine intelligente Lösung, die wir auch in unserem eigenen Unternehmen nutzen. WAY hat mit dieser Runde erfolgreich demonstriert, dass es über ein exzellentes Produkt und ein engagiertes Team verfügt“, äußert sich Benjamin Visser, Gründer und CEO von allygatr, erfreut über die jüngsten Entwicklungen. Durch dieses Investment stärkt allygatr seine Position als Innovationsführer im HR-Technologiesektor und unterstützt aktiv die Transformation der Arbeitswelt.

WAYs Beitrag zur HR-Technologie

Mit dem frischen Kapital plant WAY, seine Plattform weiterzuentwickeln und den Service für seine Nutzer maßgeblich zu verbessern. Das Start-up adressiert mit seiner IT-Lösung wesentliche Bedürfnisse im HR-Bereich und setzt dabei auf modernste Technologien, um die Effizienz und Effektivität von HR-Prozessen zu steigern. Die erfolgreiche Finanzierungsrunde ist ein entscheidender Schritt, um die ambitionierten Ziele von WAY zu realisieren und die HR-Tech-Landschaft nachhaltig zu prägen.


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Zukunftsaussichten und Marktpositionierung

Das Engagement und die finanzielle Unterstützung durch die Investoren bestätigen das Potenzial von WAY, den HR-Tech-Markt signifikant zu beeinflussen. Mit der erweiterten finanziellen Basis ist das Unternehmen nun in der Lage, seine Vision weiter zu verfolgen, innovative Lösungen anzubieten und als treibende Kraft in der Branche zu agieren. WAYs Erfolg in der Pre-Seed-Runde ist ein klares Signal für das Vertrauen der Investoren in die Fähigkeit des Start-ups, zukünftige Herausforderungen im HR-Sektor erfolgreich zu meistern und einen maßgeblichen Beitrag zur Gestaltung der Zukunft der Arbeit zu leisten.


Mehr über WAY: www.way.so

Jonas Baum und Cedric Bals haben WAY Anfang 2023 gegründet. WAY entlastet alle unfreiwilligen IT-Verantwortlichen in Unternehmen. Die Plattform ermöglicht es, neue Mitarbeitende in weniger als 60 Sekunden mit einem Endgerät auszustatten – und automatisiert so alle manuellen Prozesse vom Onboarding bis zum Offboarding.

Mehr über allygatr: www.allygatr.vc

allygatr ist das größte HR Tech-Ökosystem im deutschsprachigen Raum und hat bereits in fast 25 Ventures investiert. Dazu gehören das VR-Leadership-Training Wondder, die digitalen Recruiting-Services Searchtalent und Talentlobby, sowie die Betreuung-as-a-Benefit App heynanny.

Die beiden WAY Gründer Jonas Baum und Cedric Bals (v.l.n.r.)
Die Gründer Jonas Baum und Cedric Bals (v.l.n.r.)

KfW StartGeld Chancenrechner

Der KfW StartGeld Chancenrechner: Ein Durchbruch für Gründerinnen und Gründer

KfW Bankengruppe präsentiert mit dem KfW StartGeld Chancenrechner ein neues, innovatives Tool, das speziell für Gründerinnen und Gründer entwickelt wurde. Dieses Tool bietet eine einzigartige Möglichkeit, die Chancen auf eine KfW-Finanzierung effektiv und transparent zu bewerten.

Transparenz und Praktikabilität im Vordergrund

Der KfW StartGeld Chancenrechner hebt sich durch seine Transparenz hervor. Er stellt die Finanzierungschancen auf einer Skala von 0 bis 100 dar, was eine klare und leicht verständliche Einschätzung ermöglicht. Dieses kostenfreie und werbefreie Tool bietet damit eine hohe Praktikabilität für Nutzer.

Entwicklung basierend auf Expertenwissen

Entwickelt von Experten mit langjähriger Erfahrung in der Unternehmensberatung und Finanzierung, kombiniert der Chancenrechner Fachwissen, abstrakte Herangehensweisen und praktische Erfahrungen. Diese Kombination führt zu einem effektiven Ergebnis, das sowohl von großen Firmen als auch von Start-ups und KMUs genutzt wird.

Banken und Google erkennen Potenzial

Banken bestätigen die Genauigkeit des KfW StartGeld Chancenrechners und dessen Übereinstimmung mit ihren eigenen Bewertungen. Google hat dieses Tool als eines der vielversprechendsten Projekte im DACH-Raum anerkannt und mit einem exklusiven Mentoringprogramm gefördert, um es weiter zu verbessern und einer breiteren Nutzerschaft zugänglich zu machen.


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Konkrete Tipps zur Erhöhung der Finanzierungschancen

Neben der Bewertung der Finanzierungschancen bietet der KfW StartGeld Chancenrechner seinen Nutzern sofort umsetzbare Tipps, um die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen KfW-Finanzierung zu erhöhen. Diese Tipps basieren auf den neuesten Erkenntnissen und Praktiken im Bereich der Unternehmensfinanzierung.

Weitere Informationen und Zugang zum Tool

Interessierte können weitere Informationen zum KfW StartGeld Chancenrechner auf der Website www.kfw-startgeld.de finden. Dort erhalten sie Zugang zu diesem innovativen Tool und können direkt ihre Chancen auf eine KfW-Finanzierung ermitteln.

Der KfW StartGeld Chancenrechner stellt somit eine wesentliche Ressource für Gründerinnen und Gründer dar, die ihre Möglichkeiten und Chancen in der Welt der Unternehmensfinanzierung besser verstehen und nutzen möchten.

Wachstumsfonds Deutschland erreicht beeindruckende 1 Milliarde Euro zur Stärkung des Venture Capital-Ökosystems“

  • Venture Capital (VC)-Dachfonds als zentraler Baustein des Zukunftsfonds der Bundesregierung
  • Mobilisierung privaten Kapitals für die Assetklasse VC; Stärkung für den Innovationsstandort Europa und Deutschland
  • Zielvolumen von 1 Mrd. Euro erreicht
  • Über 20 Investoren beteiligen sich neben dem Zukunftsfonds sowie KfW Capital

Der „Wachstumsfonds Deutschland“ hat sein ehrgeiziges Zielvolumen von 1 Milliarde Euro erfolgreich erreicht und trägt damit maßgeblich zur Stärkung des europäischen und deutschen Venture Capital-Ökosystems bei. Dieser Meilenstein markiert einen bedeutenden Schritt im Rahmen des Zukunftsfonds der Bundesregierung und stellt einen der größten VC-Dachfonds dar, der je in Europa aufgelegt wurde.

Der Fonds wird durch eine breite Palette von Investoren unterstützt, darunter neben dem Bund und KfW Capital auch mehr als 20 namhafte institutionelle Investoren wie die Allianz, BlackRock, Debeka, Generali Deutschland AG, Gothaer Versicherung und weitere. Diese Gruppe umfasst Versicherungen, Versorgungswerke, Stiftungen, Vermögensverwalter und große Family Offices.

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Die Schlüsselrolle des ‚Wachstumsfonds‘ für den Innovationsschub in Europa und Deutschland

Der Hauptzweck des „Wachstumsfonds Deutschland“ besteht darin, in deutsche und internationale VC-Fonds zu investieren, die ihren Fokus auf Europa und Deutschland legen. Dies ermöglicht Start-ups und innovativen Technologieunternehmen den Zugang zu dringend benötigtem Wachstumskapital und stärkt gleichzeitig den Innovationsstandort in Europa und Deutschland. KfW Capital spielt dabei eine zentrale Rolle als Anlagevermittler und Anlageberater, während die Verwaltung des Fonds durch die Fonds-Service-Plattform Universal Investment Gruppe erfolgt.

Was den „Wachstumsfonds Deutschland“ besonders auszeichnet, ist seine einzigartige Struktur, die aus zwei parallel laufenden Investmentvehikeln besteht, um den unterschiedlichen Risikopräferenzen der Investoren gerecht zu werden. Die Struktur des Fonds wurde maßgeblich vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) und seinen Mitgliedsunternehmen mitgestaltet.

Dr. Robert Habeck, Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, betonte die Bedeutung dieses Erfolgs: „Es spricht für die Stärke des deutschen Wirtschaftsstandortes, dass der Wachstumsfonds Deutschland mit seinem innovativen Modell auch in einem schwierigeren makroökonomischen Umfeld dieses Ziel erreicht hat. Der Wachstumsfonds leistet einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung der Start-up-Strategie vom Juli 2022 und zur Stärkung des Wirtschafts- und Innovationsstandortes Deutschland.“

Christian Lindner, Bundesminister der Finanzen, hob die Bedeutung des Fonds hervor: „Der Wachstumsfonds Deutschland bietet Investorinnen und Investoren einen hervorragenden, breiten und diversifizierten Zugang zum europäischen und deutschen Wagniskapital. Er ist ein Musterbeispiel dafür, wie Staat und Unternehmen gemeinsam an einem Strang ziehen können, wie Kapital aus dem Privatsektor freigesetzt und wie Wachstum geschaffen werden kann.“

Stefan Wintels, Vorstandsvorsitzender der KfW Bankengruppe und Aufsichtsratsvorsitzender von KfW Capital, betonte die Zusammenarbeit von öffentlicher Hand und privaten Investoren: „Mit dem Wachstumsfonds Deutschland ist es gelungen, eine marktfähige Struktur zur Mobilisierung von privatem Kapital aufzusetzen. Dieser Fonds ist ein großartiges Beispiel, wie die öffentliche Hand und private Investoren gemeinsam das VC-Ökosystem in Deutschland bzw. Europa stärken können.“

Dirk Schmitz, Country Head of Germany, Austria and Eastern Europe & Regional Head of DACH bei BlackRock, sagte: „Wir sind stolz darauf, Teil des Wachstumsfonds Deutschland zu sein, der dazu beiträgt, das europäische und deutsche Venture Capital-Ökosystem zu stärken.“

Ralf Degenhart, Finanzvorstand der Debeka, betonte die Bedeutung der privaten Investorenbeteiligung: „Die Debeka freut sich, sich als privater Investor am Wachstumsfonds Deutschland zu beteiligen und damit das innovative Unternehmertum in Deutschland zu unterstützen.“

Ulrich Ostholt, Chief Investment Officer Generali Deutschland AG, betonte die Bedeutung des Fonds für den Innovationsstandort: „Der Wachstumsfonds Deutschland leistet einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des Innovationsstandorts Deutschland und Europa.“

Dr. Sofia Harrschar, Head of Alternative Investments & Structuring, Universal Investment Gruppe, erklärte: „Wir freuen uns, dass es uns gemeinsam mit KfW Capital gelungen ist, eine passgenaue Lösung für die unterschiedlichen Investorengruppen zu entwickeln, die trotz der nicht einfachen Marktbedingungen in 2023 so gut angenommen wurde. Wir ermöglichen institutionellen Investoren damit den Einstieg in die innovative Assetklasse Venture Capital.“

Der „Wachstumsfonds Deutschland“ konzentriert sich auf deutsche und europäische VC-Fonds mit Schwerpunkt auf Later Stage-Unternehmen in den Bereichen Informations- und Kommunikationstechnologie, Life Science sowie Climate- and Food Tech. Bereits nach dem ersten Closing im Dezember 2022 hat der Fonds mit Investitionen in 16 VC-Fonds und einem Gesamtvolumen von 265 Millionen Euro begonnen.

Dieser Erfolg des „Wachstumsfonds Deutschland“ unterstreicht die wachsende Bedeutung von Venture Capital für den deutschen und europäischen Innovationsmarkt und zeigt, wie die Kooperation zwischen privaten und öffentlichen Akteuren dazu beitragen kann, die Zukunft des VC-Ökosystems zu stärken und Wachstum zu fördern.

KfW Capital ist Koordinator des „Zukunftsfonds“ („Beteiligungsfonds für Zukunftstechnologien“). Bis zum Jahr 2030 stehen für den quantitativen Ausbau und die qualitative Erweiterung bestehender Finanzierungsangebote sowie die Entwicklung neuer Instrumente rd. 10 Mrd. EUR zur Verfügung. Darüber hinaus beteiligt sich das ERP-Sondervermögen finanziell an mehreren Instrumenten des Zukunftsfonds. Gemeinsam mit weiteren privaten und öffentlichen Partnern wird das VC-Ökosystem durch den Zukunftsfonds mit seinen verschiedenen Modulen nachhaltig gestärkt. KfW Capital koordiniert die einzelnen Bausteine des Zukunftsfonds gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und dem Bundesministerium der Finanzen sowie der KfW, dem Europäischen Investmentfonds (EIF) dem High-Tech Gründerfonds (HTGF) sowie dem Deep Tech and Climate Fund (DTCF). Aktuell besteht der Zukunftsfonds bereits aus acht Bausteinen.

Weitere Informationen

www.kfw-capital.de/Investmentfokus/Zukunftsfonds