Grüne Start-ups für RESPOND gesucht

RESPOND, das Accelerator-Programm der BMW Foundation Herbert Quandt mit Unterstützung von UnternehmerTUM, geht in die dritte Runde. Bis zum 27. Februar 2022 können sich Gründer:innen für das sechsmonatige Programm bewerben. Für die diesjährige Kohorte werden vor allem Lösungen aus dem Bereich der regenerativen Ökonomie gesucht. Das RESPOND-Team ist überzeugt, dass diese Lösungen maßgeblich zur Einhaltung der Klimaziele und der UN-Agenda 2030 beitragen.

Das Programm besteht aus vier Sprintphasen. Die Gründer werden bei Präsenzphasen in München oder digital geschult. Zudem erhalten sie zahlreiche Coachings und Workshops rund um Geschäftsmodellentwicklung, Leadership Development, sowie Marketing und Sales. Die Teilnehmer erhalten Mentoring-Angebote und profitieren von den globalen Netzwerken der BMW Foundation und von UnternehmerTUM. Zum Abschluss des Programms können sich die Startups vor einer internationalen Gruppe von Investoren, Branchenvertretern und der Presse präsentieren.

Regenerativ Wirtschaften für eine bessere Welt 

Die Umstellung auf eine regenerative Wirtschaft umfasst die gesamte Kette wirtschaftlicher Aktivitäten, von der Gewinnung und Nutzung von Ressourcen bis zur Produktion und zum Verbrauch von Waren und Dienstleistungen. Für ein Wirtschaften, dass die planetaren Grenzen berücksichtigt, werden regenerative Geschäftsmodelle immer wichtiger. Daher legt RESPOND bei der Auswahl der Startups in diesem Jahr den Schwerpunkt auf Lösungen, bei denen ein verantwortungsvoller und gerechter Umgang mit Ressourcen, die Förderung nachhaltiger Produktions- und Konsummuster sowie Ansätze zur Regeneration der Ökosysteme im Vordergrund stehen.

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Bennet Barth, Managing Director RESPOND, BMW Foundation Herbert Quandt: “Die Menschheit verbraucht weit mehr Ressourcen, als unsere Erde bereitstellen kann. Um dieser Ausbeutung des Planeten etwas entgegenzuhalten, benötigen wir schnell skalierbare Lösungen, die auf regenerativen und ganzheitlichen Ansätzen beruhen. Wir sehen Startups mit ihren technologischen Innovationen als Teil der Lösung und möchten daher in diesem Jahr Gründer:innen fördern, die dazu beitragen, die Wirtschaft durch regenerative Ansätze zu transformieren.” Denkbar seien beispielsweise Frühwarnsysteme für Veränderungen der Umweltbedingungen, Lösungen zur Bewältigung des Temperaturanstiegs oder des steigenden Meeresspiegels oder Ansätze für die regenerative Landwirtschaft.

RESPOND geht in diesem Jahr in die dritte Runde. Die ersten beiden Jahre des Programms waren ein voller Erfolg: Über 700 Bewerbungen aus 74 Ländern gingen in den letzten beiden Jahren ein. Besonders hohe Bedeutung hat zudem das Netzwerken: Gründer:innen haben die Möglichkeit, sich mit 45 VCs, 74 Mentoren und 27 Partnern auszutauschen, darunter renommierte Größen der Startup-Szene wie HV Capital oder Earlybird Venture Capital.

RESPOND

RESPOND – initiiert von der BMW Foundation Herbert Quandt – agiert als Ökosystem von Changemakern an der Schnittstelle von Tech-Innovation und Responsible Leadership für eine nachhaltige Transformation der Wirtschaft. Eine der Hauptaktivitäten ist der gemeinsam mit UnternehmerTUM in München betriebene RESPOND Accelerator.

BMW Foundation Herbert Quandt

Die BMW Foundation Herbert Quandt ist eine unabhängige Unternehmensstiftung, die Führungspersönlichkeiten weltweit inspiriert ihre gesellschaftliche Verantwortung wahrzunehmen und sich als Responsible Leaders für eine friedliche, gerechte und nachhaltige Zukunft einzusetzen. Mit ihren Aktivitäten will sie die nachhaltigen Entwicklungsziele der Agenda 2030 der Vereinten Nationen unterstützen.

UnternehmerTUM – Europas führendes Zentrum für Innovation und Gründung

UnternehmerTUM ist eine Plattform für die Entwicklung von Innovationen. UnternehmerTUM identifiziert aktiv innovative Technologien und initiiert neues Geschäft durch die systematische Vernetzung von Talenten, Technologien, Kapital und Kunden. Start-ups bietet UnternehmerTUM einen Rundum-Service von der ersten Idee bis zum Börsengang. Ein Team aus 250 erfahrenen Mitarbeitern, darunter Unternehmer, Wissenschaftler und Investoren, unterstützt beim Aufbau des Unternehmens, beim Markteintritt und bei der Finanzierung – auch mit Venture Capital. UnternehmerTUM wurde 2002 von der Unternehmerin Susanne Klatten gegründet und ist mit jährlich mehr als 50 wachstumsstarken Technologiegründungen – u. a. Celonis, Konux und Lilium – das führende Zentrum für Innovation und Gründung in Europa.

Deutscher Entwicklerpreis 2021: Die Sieger

Bestes Deutsches Spiel ist „Dorfromantik“ von Toukana Interactive aus Berlin

Das märchenhafte „A Juggler’s Tale“ von kaleidoscube aus Ludwigsburg gewinnt in den drei Kategorien Bestes Game Design, Beste Grafik und Beste Story

Die Gewinner des Deutschen Entwicklerpreises 2021 stehen fest. In einer großen Preisverleihung wurden am Donnerstag, den 9. Dezember 2021, die besten Computerspiele des Jahres geehrt. Aus insgesamt 140 Einreichungen ermittelte die Jury die besten Games und Teams in 15 Kategorien. Bestes Deutsches Spiel ist „Dorfromantik“ von Toukana Interactive aus Berlin. Großer Gewinner ist auch das Indie-Studio kaleidoscube aus Ludwigsburg, das für sein Erstlingswerk „A Juggler’s Tale“ in den Kategorien Bestes Game Design, Beste Grafik und Beste Story ausgezeichnet wurde. Durch die Show auf www.deutscherentwicklerpreis.de führten Natascha Becker, Valentina Birke, Colin Gäbel und Fabian Siegismund.

Für beste Unterhaltung sorgte das fachkundige Moderationsquartett, welches humorvoll durch den kurzweiligen Abend führte. Aufgrund der aktuellen Corona-Lage wurde die Preisverleihung erneut ausschließlich im Livestream vorgenommen. Gesendet wurde aus dem Auditorium des Cologne Game Lab an der TH Köln.

Die ausgezeichneten Spiele unterstreichen in diesem Jahr eindrucksvoll, dass es auch jenseits der bekannten Blockbuster herausragende Computerspiele gibt. Die sogenannten Indie-Games von unabhängigen Entwicklerteams dominieren die Liste der besten Spiele des Jahres. Dazu zählt Toukana Interactive aus Berlin mit dem Erstlingswerk Dorfromantik. Die Jury kürte die kreative Mischung aus Puzzle und Aufbauspiel zum „Besten Deutsches Spiel“. Auch die weiteren Preisträger belegen, wie stark die deutsche Indie-Szene ist. A Juggler’s Tale von kaleidoscube gewinnt gleich drei Auszeichnungen. „Bestes Indie Game“ ist Omno, das aus der Tastatur eines einzigen Entwicklers stammt. Doppelt jubeln konnte das Studio Fizbin. Mit „Minute of Islands“ gewann man in der Kategorie Bester Sound und wurde zudem als Bestes Studio ausgezeichnet.

Stark ist auch der diesjährige Nachwuchs: der NRW Förderpreis für junge Entwicklerinnen geht an Twisted Ramble Games aus Berlin. Die drei jungen Game Designerinnen verschaffen mit ihrer Produktion einen unterhaltsamen und zugleich stets respektvollen Zugang zu Themen wie psychischen Krankheiten, Identität oder Gruppenzwang.

Der Deutsche Entwicklerpreis findet seit 2004 statt und ist die älteste Auszeichnung für die Entwicklung herausragender Computerspiele aus deutschsprachigen Ländern. In diesem Jahr wurde der Preis wird in insgesamt 15 Kategorien vergeben. 71 Expertinnen und Experten der Fachjurys ermitteln die Gewinner in 12 Kategorien. Die ‚Grand Jury‘ aus 147 stimmberechtigten Mitgliedern entscheidet über die Auszeichnungen in den Kategorien „Bestes Spiel“, „Bestes Studio“ und „Bester Publisher“.

Die Gewinner des Deutschen Entwicklerpreises 2021:

  • Bestes Deutsches Spiel: Dorfromantik, Entwickler: Toukana Interactive, Berlin
  • Bestes Studio: Studio Fizbin, Ludwigsburg
  • Bester Publisher: Assemble Entertainment, Wiesbaden
  • Bestes Game Design: A Juggler’s Tale, Entwickler: kaleidoscube, Ludwigsburg
  • Bester Sound: Minute of Islands, Entwickler: Studio Fizbin, Ludwigsburg
  • Beste Grafik: A Juggler’s Tale, Entwickler: kaleidoscube, Ludwigsburg
  • Beste Story: A Juggler’s Tale, Entwickler: kaleidoscube, Ludwigsburg
  • Bestes Indie Game: Omno, Entwickler: Studio Inkyfox, Werther
  • Bestes Mobile Game: Albion Online, Entwickler: Sandbox Interactive, Berlin
  • Innovationspreis – Sonderpreis der Stadt Köln
  • Puzzling Places, Entwickler: realities.io, Berlin
  • Most Wanted: The Bus, Entwickler: TML-Studios, Erfurt
  • Dauerbrenner: Goodgame Empire, Entwickler: Goodgame Studios, Hamburg
  • Ubisoft Newcomer Award: Passing By, Entwickler: Studio Windsocke, Hallstadt
  • Sonderpreis für Soziales Engagement:
  • Initiative „Stärker mit Games“ der Stiftung Digitale Spielekultur, Berlin
  • NRW Förderpreis für junge Entwicklerinnen: Twisted Ramble Games, Berlin
Entwicklerpreis 2021 - Pokal

Förderer und Partner: Der Deutsche Entwicklerpreis 2021 wurde unterstützt vom Land Nordrhein-Westfalen, der Stadt Köln, der Film und Medienstiftung NRW und game – Verband der deutschen Games-Branche e.V.

Über den Deutschen Entwicklerpreis

Der Deutsche Entwicklerpreis ist die älteste Auszeichnung für die Entwicklung herausragender Computerspiele aus deutschsprachigen Ländern. Der Preis wird bereits seit 2004 von der Aruba Events GmbH (ein Unternehmen der COMPUTEC MEDIA GMBH) veranstaltet. Gefördert wird der Deutsche Entwicklerpreis vom Land Nordrhein-Westfalen, der Stadt Köln, der Film und Medienstiftung NRW sowie von game – Verband der deutschen Games-Branche e.V.

Deutscher Entwicklerpreis 2021

Die Verleihung des Deutschen Entwicklerpreises (DEP) wird am Donnerstag, 9. Dezember 2021, ab 20 Uhr live aus dem Auditorium des Cologne Game Lab an der TH Köln auf www.deutscherentwicklerpreis.de und www.rocketbeans.tv im Livestream ausgestrahlt. Aufgrund der aktuellen Corona-Lage findet die Ehrung der besten Games und Entwicklerteams des Jahres erneut ohne Publikum vor Ort statt. Durch den Abend führen in diesem Jahr Natascha Becker, Valentina Birke, Colin Gäbel und Fabian Siegismund.

Eigentlich als Hybrid-Veranstaltung mit einer handverlesenen Gästezahl aus Nominierten und wenigen Ehrengästen geplant, findet die Preisverleihung des Deutschen Entwicklerpreises 2021 nun als reine Livestream-Verleihung ohne Publikum statt. Grund ist die angespannte Corona-Situation.

Die aufwendig produzierte Awardshow wird live aus dem Auditorium des Cologne Game Lab an der TH Köln im Livestream übertragen und ist damit für alle weltweit live mitzuerleben. Für gute und sachkundige Unterhaltung sorgt ein Moderationsquartett mit namhaften Köpfen aus der Games-Branche: Fabian Siegismund, Valentina Birke sowie Colin Gäbel und Natascha Becker.

Heiße Anwärter auf eine Auszeichnung sind in diesem Jahr die Spiele „A Juggler’s Tale“ mit sechs Nominierungen, „Minute of Islands“ mit fünf Nominierungen und mit jeweils drei Nominierungen „Can’t drive this“, „Dorfromantik“, „Omno“ und „Suzerain“. In der Kategorie „Bestes Indie Game“ nominierte die DEP-Jury das Spiel Dorfromatik von Toukana Interactive aus Berlin nach.

Der Deutsche Entwicklerpreis findet seit 2004 statt und ist die älteste Auszeichnung für die Entwicklung herausragender Computerspiele aus deutschsprachigen Ländern.

Über den Deutschen Entwicklerpreis

Der Deutsche Entwicklerpreis ist die älteste Auszeichnung für die Entwicklung herausragender Computerspiele aus deutschsprachigen Ländern. Der Preis wird bereits seit 2004 von der Aruba Events GmbH (ein Unternehmen der COMPUTEC MEDIA GMBH) veranstaltet. Gefördert wird der Deutsche Entwicklerpreis vom Land Nordrhein-Westfalen, der Stadt Köln, der Film und Medienstiftung NRW sowie von game – Verband der deutschen Games-Branche e.V.

Hier können Sie die erfahren, wer der Gewinner ist!

Deutscher Gründerpreis 2021

Im Rahmen der diesjährigen Verleihung des Deutschen Gründerpreises 2021 führten die Mitgründer von BioNTech, Professor Dr. Uğur Şahin und Dr. Özlem Türeci, per Video-Zuschaltung ins ZDF-Hauptstadtstudio zur Preisannahme ein kurzes Interview. Zum ersten Mal in der 20-jährigen Geschichte des Deutschen Gründerpreises wurden in den beiden Kategorien „StartUp“ und „Aufsteiger“ Frauen ausgezeichnet. Maria Birlem (39) und ihre Mitgründer Christian Bruderrek (43), Philipp Schulien (30) und Wirtschaftsingenieur Mark Kugel (30) ermöglichen Laborversuche in Mikro-Gravitation einfacher, schneller und kostengünstiger. Anna Yona (43) und ihr Ehemann Ran (44) haben mit Wildling Shoes ein erfolgreiches Unternehmen gegründet, das mit seinen Minimalschuhen Fans in aller Welt hat. Die Auszeichnung der Partner stern, Sparkassen, ZDF und Porsche wurde am14.09.2021 im ZDF-Hauptstadtstudio in Berlin verliehen.

Der Deutsche Gründerpreis ist die bedeutendste Auszeichnung für herausragende Unternehmerinnen und Unternehmer in Deutschland. Ziel ist es,…mehr

„Gründerpreis unterstreicht Bedeutung von Innovation und Wissenschaft“

Im Rahmen der diesjährigen Verleihung des Deutschen Gründerpreises 2021 führten die Mitgründer von BioNTech, Professor Dr. Uğur Şahin und Dr. Özlem Türeci, per Video-Zuschaltung ins ZDF-Hauptstadtstudio zur Preisannahme ein kurzes Interview. Zum ersten Mal in der 20-jährigen Geschichte des Deutschen Gründerpreises wurden in den beiden Kategorien „StartUp“ und „Aufsteiger“ Frauen ausgezeichnet.

Maria Birlem (39) und ihre Mitgründer Christian Bruderrek (43), Philipp Schulien (30) und Wirtschaftsingenieur Mark Kugel (30) ermöglichen Laborversuche in Mikro-Gravitation einfacher, schneller und kostengünstiger. Anna Yona (43) und ihr Ehemann Ran (44) haben mit Wildling Shoes ein erfolgreiches Unternehmen gegründet, das mit seinen Minimalschuhen Fans in aller Welt hat. Die Auszeichnung der Partner stern, Sparkassen, ZDF und Porsche wurde am14.09.2021 im ZDF-Hauptstadtstudio in Berlin verliehen.

Der Deutsche Gründerpreis ist die bedeutendste Auszeichnung für herausragende Unternehmerinnen und Unternehmer in Deutschland. Ziel ist es, erfolgreiche Gründerinnen und Gründer und ihre Unternehmen sichtbar und durch vielfältige Unterstützung noch erfolgreicher zu machen. Damit sollen der Unternehmergeist und die Innovationskraft in Deutschland gestärkt werden. Eine Frauenquote beispielsweise gibt es nicht. Dass in diesem Jahr zwei Mal Gründerinnen den Pokal entgegennehmen durften, war demnach auffällig, aber auch ein Hinweis auf Veränderungen in einer immer noch männerdominierten Gründungslandschaft.

„Dass ich den Deutschen Gründerpreis entgegennehmen durfte, ist etwas sehr Besonderes. Aber es ist auch zeitgemäß“, sagt Anna Yona, die Wildling Shoes mit ihrem Mann Ran von sechs Jahren ins Leben gerufen hat. Die beiden haben mit ihrem Unternehmen in Engelskirchen bei Gummersbach ihren innovativen Ansatz, Füßen möglichst viel Freiheit zu lassen, kompromisslos und erfolgreich umgesetzt.

Anna Yona hofft, dass die Auszeichnung für Wildling Shoes dazu beiträgt, „dass wir mehr weibliche Vorbilder schaffen, gerade in der Gründungsszene.“ Es gäbe noch immer zu wenige weibliche Gründungen. „Ich glaube, dass es enorm hilft, Menschen zu sehen, die diesen Weg schon einmal gegangen sind.“ Eine Gründung wie die von Wildling Shoes würde so als Orientierung sichtbar und Mut machen: „Deshalb war das ein sehr wichtiges Zeichen. Und deshalb hat uns das auch für alle Gründerinnen in spe sehr gefreut.“

Maria Birlem stellt Unterschiede im Umgang mit ihren männlichen Mitgründern unter anderem dann fest, „wenn es um Familie und Kinder geht. Bei Männern staunt keiner, wenn einer drei Kinder hat. Ansonsten ist das Geschlechterthema gerade unter jungen Menschen und in unserer Branche keines mehr.“ Das Kernprodukt der 2019 gegründeten yuri GmbH sind Mini-Labore, die etwa im Auftrag von Pharmaunternehmen und universitären Forschungseinrichtungen ins All geschickt werden.

Elf Mal schon absolvierte das Team aus Meckenbeuren erfolgreiche Missionen auf die Internationale Raumstation für ihre Kunden aus aller Welt. „Das Studium der Luft- und Raumfahrttechnik ist sehr männerlastig“, schildert Maria Birlem. „Auch die Professoren sind fast alle Männer und nicht alle legen ganz großen Wert auf Gleichberechtigung. Ich musste mich zwar nie wirklich verteidigen, habe aber früh gelernt, mit subtilen Äußerungen und Verhaltensweisen umzugehen. Umso wichtiger ist die Verleihung des Deutschen Gründerpreises an yuri – unter anderem als Zeichen an die Frauen und Mädchen da draußen, auch in die Naturwissenschaften und Technik zu gehen und dann eben auch zu gründen, wenn man eine tolle Idee hat.“

Das Auswahlverfahren des Deutschen Gründerpreises ist „geschlechtsneutral“, die 20-köpfige Jury fast paritätisch besetzt. Ein Leitmotiv, neben der Förderung des Gründungsgedankens, gibt es nicht. Die Initiatoren des Deutschen Gründerpreises – stern, Sparkassen, ZDF und Porsche – betreiben einen großen Aufwand, um sicherzustellen, dass es die „besten“ Gründungen ins Finale schaffen. Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit der jungen Unternehmen spielt etwa eine ebenso große Rolle wie der wirtschaftliche Erfolg von „Aufsteigern“, beziehungsweise die Erfolgsaussichten bei den noch sehr jungen Unternehmen der Kategorie „StartUp“. Schon überhaupt ins Finale zu kommen, zeichnet ob der strengen Auswahlkriterien alle sechs nominierten Unternehmen aus.

BioNTech Hahlweg - Gründerpreis
BioNTech Hahlweg

Die Finalisten in der Kategorie StartUp, ein- bis maximal dreijährige Unternehmen, die ihre Geschäftsidee besonders erfolgreich am Markt etabliert haben, waren 2021:

  • SoSafe GmbH, Köln: Mit ihrer Trainings- und Sensibilisierungsplattform hilft SoSafe Unternehmen, die Belegschaft als „menschliche Firewall“ zu aktivieren, denn neun von zehn Cyber-Angriffen starten mit dem Faktor Mensch. Größtes Einfallstor für Cyber-Attacken sind nach wie vor Phishing-Mails. Die EU-Agentur für Cybersicherheit spricht von einem coronabedingten Phishing-Mail-Anstieg auf das Siebenfache. Solche Mails zu simulieren ist essenzieller Bestandteil der SoSafe-Lösung.

  • Sympatient GmbH, Hamburg: Zehn Millionen Menschen in Deutschland leiden an Angststörungen. Die Invirto-App von Sympatient könnte mehr als der Hälfte von ihnen helfen. Sie bringt den „Goldstandard der Angsttherapie“, die sogenannte Exposition, aufs Smartphone. Die App kombiniert klassische Therapie mit Virtual Reality und transferiert sie ins Digitale. Das vielversprechende, digitale Medizinprodukt des jungen Unternehmens wird von allen gesetzlichen Krankenkassen erstattet.

  • yuri GmbH, Meckenbeuren: Laborversuche in Schwerelosigkeit einfacher, schneller und kostengünstiger ermöglichen – auf Parabelflügen oder auf der Internationalen Raumstation ISS: Mit einem ausgeklügelten Baukastensystem aus Mini-Laboren hat yuri die „Demokratisierung der Schwerelosigkeit“ zum Geschäftsmodell erklärt. Versuche sind ab 10.000 Euro möglich, zur ISS gehts ab 95.000 Euro. Elf Mal schon absolvierte das Team erfolgreiche Missionen auf die Internationale Raumstation.

In der Kategorie Aufsteiger werden Unternehmen ausgezeichnet, die nicht älter als neun Jahre sind und bereits ein außerordentliches Wachstum erreicht haben. Nominiert waren in diesem Jahr:

  • Hydrogenious LOHC Technologies GmbH, Erlangen: Grüner Wasserstoff ist in vielen Industrien für die Transformation zur Klimaneutralität essenziell, von der Stahlerzeugung bis zur Glasherstellung. Mit Hilfe der von Hydrogenious entwickelten LOHC-Technologie kann grüner Wasserstoff gefahrlos und effizient gelagert und transportiert werden: Das leicht entzündliche Gas wird an ein Öl gebunden, später wird es wieder freigesetzt. Das Öl selbst wird wiederum für die nächste Ladung benutzt.

  • Nect GmbH, Hamburg: Über 3,5 Millionen Identitäten hat die Nect GmbH mit ihrer „Selfie-Ident“-App bereits verifiziert, täglich kommen bis zu 20.000 weitere dazu. Das innovative Verfahren kombiniert Selfie-Videos mit künstlicher Intelligenz, überprüft die Echtheit des Ausweisdokuments anhand der Sicherheitsmerkmale und die Lebendigkeit des Nutzers anhand der Muskelbewegungen im Gesicht. Der Gang zur Postfiliale oder lange Wartezeiten beim Videogespräch mit einem Agenten entfallen.
  • Wildling Shoes GmbH, Engelskirchen: Ein Großteil der Menschen ist wegen einengender Schuhe fußkrank. Wildling hat seinen innovativen Ansatz, Füßen möglichst viel Freiheit zu lassen, kompromisslos und erfolgreich umgesetzt, dafür Fans in aller Welt gewonnen. Der Schuh wurde völlig neu konstruiert, zu den verwendeten Materialen zählt sogar Papier. Mit einer Dicke ab 1,5 Millimeter ermöglicht die Wildling Sohle, den Untergrund wieder aktiv wahrzunehmen und trainiert zudem die Muskulatur.

Die sechs Finalisten erhalten eine individuelle, auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Beratung durch die Porsche Consulting. Zudem übernehmen Mitglieder des Kuratoriums des Deutschen Gründerpreises über einen Zeitraum von zwei Jahren Patenschaften für jeden Finalisten und stellen ihr Know-how und ihre Erfahrungen zur Verfügung. Die Unternehmen erhalten außerdem ein Medientraining beim ZDF sowie Zugang zum Netzwerk des Deutschen Gründerpreises.

Vorgeschlagen wurden die Unternehmen durch die rund 300 Experten des Deutschen Gründerpreises. Sie stammen aus renommierten Unternehmen, Technologiezentren, Ministerien, Gründungsinitiativen und der Sparkassen-Finanzgruppe. Die Experten verfügen über jahrelange Erfahrungen mit Unternehmensgründungen und sehr gute Branchenkenntnisse. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unterstützt den Deutschen Gründerpreis.

Ausführliche Unternehmensporträts der Finalisten und weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.deutscher-gruenderpreis.de.

Über den Deutschen Gründerpreis:

Der Deutsche Gründerpreis ist die bedeutendste Auszeichnung für herausragende Unternehmer und einer der renommiertesten Wirtschaftspreise in Deutschland. Ziel der Initiative ist es, erfolgreiche Gründer und ihre Unternehmen sichtbar zu machen und durch die vielfältige Unterstützung noch erfolgreicher. Der Preis wird jährlich in den Kategorien Schüler, StartUp, Aufsteiger und Lebenswerk verliehen. Außergewöhnliche Unternehmerleistungen können mit einem Sonderpreis gewürdigt werden. Ausgelobt wird der Deutsche Gründerpreis von den Partnern stern, Sparkassen, ZDF und Porsche, die sich bereits seit 1997 für die Förderung des Unternehmertums und der Gründungskultur engagieren.

Der Deutsche Gründerpreis wird durch ein hochkarätiges Kuratorium unterstützt, das Patenschaften für die Finalisten und Preisträger übernimmt. Förderer des Deutschen Gründerpreises sind die Bertelsmann SE & Co. KGaA, die Gruner + Jahr GmbH, die Süddeutsche Zeitung und die Versicherungen der Sparkassen. Kooperationspartner ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Der Deutsche Gründerpreis 2021

Aus den jeweils drei Finalisten des Deutschen Gründerpreises, die in den Kategorien StartUp und Aufsteiger für die hohe Auszeichnung nominiert sind, werden am heutigen Dienstag die Preisträger gekürt. Ebenso wird eine vorbildliche Unternehmerpersönlichkeit für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. In den vergangenen Jahren waren dies beispielsweise Alfred Theodor Ritter („Ritter Sport“), Götz Werner (dm-drogerie markt) oder Jörg Sennheiser (Audiotechnik). Zudem wird die Jury in diesem Jahr einen Sonderpreis vergeben. Zuletzt war dieser 2018 an Roncalli-Gründer Bernhard Paul verliehen worden.

Der Deutsche Gründerpreis 2021 ist die bedeutendste Auszeichnung für herausragende Unternehmer und einer der renommiertesten Wirtschaftspreise in Deutschland. Ziel der Initiative ist es, erfolgreiche Gründer und ihre Unternehmen sichtbar zu machen und durch die vielfältige Unterstützung noch erfolgreicher. Der Preis wird jährlich in den Kategorien Schüler, StartUp, Aufsteiger und Lebenswerk verliehen. Außergewöhnliche Unternehmerleistungen können mit einem Sonderpreis gewürdigt werden.

Der Deutsche Gründerpreis 2021
Der Deutsche Gründerpreis 2021

Ausgelobt wird der Deutsche Gründerpreis von den Partnern stern, Sparkassen, ZDF und Porsche, die sich bereits seit 1997 für die Förderung des Unternehmertums und der Gründungskultur engagieren. Der Deutsche Gründerpreis wird durch ein hochkarätiges Kuratorium unterstützt, das Patenschaften für die Finalisten und Preisträger übernimmt. Förderer des Deutschen Gründerpreises sind die Bertelsmann SE & Co. KGaA, die Gruner + Jahr GmbH, die Süddeutsche Zeitung und die Versicherungen der Sparkassen. Kooperationspartner ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

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BioNTech-Mitgründerin; „Gründerpreis unterstreicht Bedeutung von Innovation und Wissenschaft“

DATEV: Insolvenzgefahr rückläufig

Das DATEV Corona-Barometer weist niedrigstes Risiko für Unternehmen seit Beginn der Pandemie aus

Seit dem ersten Lockdown im Frühjahr 2020 befragt DATEV ihre Mitglieder aus dem steuerberatenden Berufsstand über die Auswirkungen und die Insolvenzgefahr der Corona-Pandemie auf die wirtschaftliche Situation in ihren Kanzleien und bei ihren mittelständischen Unternehmenskunden. In der jüngsten Befragung ist eine erfreuliche Entwicklung zu verzeichnen.

Der durchschnittliche Anteil an Unternehmen, die ohne staatliche Hilfen als existenzgefährdet eingestuft werden, hat sich im Vergleich zur vorherigen Umfragewelle (Februar 2021) von 27 Prozent auf 13 Prozent mehr als halbiert. Der Anteil der befürchteten Marktaustritte trotz staatlicher Hilfen ging von vier Prozent auf zwei Prozent zurück. „Im Zuge der aktuellen, fortschreitenden Lockerungen der Corona-Maßnahmen hat sich die Gefährdungslage in vielen Bereichen deutlich entspannt“, so Dr. Robert Mayr, CEO der DATEV eG. „Die Werte stellen den niedrigsten Stand seit Beginn der Erhebung im April 2020 dar.“

Bisher berichten nur zwei Prozent der Kanzleien über Insolvenzanträge ihrer Unternehmenskunden nach dem Auslaufen der ausgesetzten Insolvenzantragspflicht zum 30. April. Meist sind lediglich vereinzelte Unternehmen betroffen. Auch perspektivisch rechnet nur rund jede fünfte Kanzlei (19 Prozent) mit einem Anstieg von Insolvenzanträgen. Eine deutliche Mehrheit (59 Prozent) glaubt nicht, dass die Anträge wesentlich zunehmen werden.

Insolvenzgefahr

Die Einschätzung, dass Unternehmen trotz staatlicher Hilfe die Krise nicht überstehen, wird vor allem damit begründet, dass sich die Höhe der Hilfen an falschen Kriterien bemisst (65 Prozent), nicht ausreichend ist (49 Prozent) beziehungsweise sich der Mandant schon vor der Corona-Krise in einer wirtschaftlich schwierigen Situation befand (42 Prozent), aber auch an der verspäteten Auszahlung der Hilfen (39 Prozent). Diese Relation der am häufigsten genannten Gründe zueinander entspricht der vorherigen Umfragewelle, allerdings auf abgeschwächtem Niveau.

Datev im Hoch Insolvenzgefahr
Datev im Hoch

Gründungswettbewerb – Digitale Innovationen

Der Gründungswettbewerb – Digitale Innovationen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) startete am 27.04.2021 in eine neue Runde. Der Gründungswettbewerb zeichnet Gründer:innen mit innovativen, digitalen Geschäftsideen aus und unterstützt sie dabei erfolgreiche Start-ups aufzubauen. Allein seit 2010 haben im Wettbewerb prämierte Start-ups mehr als 400 Millionen Euro externes Kapital eingeworben. Dazu gehören beispielsweise der 3D-Druck-Spezialist 3YOURMIND, das IT-Sicherheitsunternehmen VMRay, das Medtech-Start-up deepc und der Business-Softwareanbieter Signavio.

Das Investor Network ist ein exklusives Netzwerk bestehend aus VCs, Business Angels und öffentlichen Kapitalgebern. Ziel ist es, dich als Finanzier mit spannenden, erfolgversprechenden Start-ups in Kontakt zu bringen und dir einen direkten Zugang zu den Preisträger:innen des Wettbewerbs zu ermöglichen. Als Mitglied des Investor Networks informieren wir dich regelmäßig über die neuen Preisträger:innen jeder Wettbewerbsrunde und laden dich zu spannenden Events wie Demo Days, Preisverleihungen sowie (Virtual) Networkings ein.

Mehr Infomationen über Gründungswettbewerb

erfahren Sie auf der Webseite des Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz.

Die Corona-Lage in roten Zahlen

Umfrage zur Corona-Lage unter 5.651 Selbständigen nach einem Jahr Corona-Pandemie;
Maßnahmen der Politik geben nur einem von acht Selbständigen wirtschaftliche Sicherheit
.

Um die Corona-Pandemie in Deutschland einzudämmen, beschlossen Bund und Länder Mitte März 2020 zuerst weitgehende Einschränkungen für das öffentliche Leben. Anschließend erlebt Deutschland trotz steigender Zahlen die ersten Öffnungsschritte. Seit Beginn der Pandemie ist ein Jahr vergangen, das vor allem Kleinunternehmer:innen und Selbständige vor große Herausforderungen gestellt hat. Eine aktuelle Umfrage des Freiburger Softwareunternehmens Lexware im März 2021 unter 5.651 Selbständigen zeigt, welche Auswirkungen die Pandemie auf Unternehmer hat und wie die staatlichen Hilfen bisher ankommen.

Wenn der Umsatz sinkt: Fast jede:r Dritte greift auf Altersvorsorge zurück

Das wirtschaftliche Resultat nach einem Jahr mit Corona? Auf den ersten Blick überraschend positiv: Rund 85 Prozent (84,9 %) der befragten Unternehmer:innen sind trotz Umsatzeinbußen aktuell noch zahlungsfähig. Das ergab eine aktuelle Lexware-Umfrageunter 5.651 Selbständigen im März 2021. Nicht allerdings ohne dabei auf private finanzielle Rücklagen zurückzugreifen. 30,5 Prozent der aktuell noch zahlungsfähigen Selbständigen gehen davon aus, in den nächsten 12 Monaten auf die für ihre Altersvorsorge vorgesehenen Ersparnisse zurückgreifen zu müssen. Rund jeder Neunte (10,9 %) rechnet sogar damit, binnen eines Jahres die Selbstständigkeit komplett aufgeben zu müssen. Junge Unternehmen trifft es dabei besonders hart: Über die Hälfte der Selbständigen (56,4 %), deren Existenzgründung nach 2018 erfolgte, mussten privat finanzielle Einbußen erleiden.

Ein Grund dafür sind die Umsatzeinbußen: Jeder fünfte Selbständige (19,8 %) verzeichnet einen monatlichen Umsatzrückgang von über 75 Prozent. In den vom Lockdown besonders betroffenen Branchen liegt der Anteil deutlich darüber: Bei den Gastronomen etwa geben 6 von 10 (58,1 %) einen Umsatzrückgang über 75 Prozent an, davon rund die Hälfte hat aktuell sogar keinerlei Umsätze. Auch Unternehmen im Bereich Touristik, Sport und Freizeit müssen deutlich mehr Einbußen hinnehmen: 58,5 Prozent haben Umsatzeinbußen über 75 Prozent.

Weiterhin zu spät und wenig hilfreich: Note 3,9 für Corona-Hilfen

Mit Beginn des ersten Lockdowns im März 2020 bietet die Regierung Selbstständigen unterschiedliche staatliche Hilfen zur Unterstützung an. Als hilfreichstes Instrument zur Schadensbegrenzung gilt dabei das Kurzarbeitergeld, das am häufigsten mit der Note sehr gut (11 %) oder gut (8 %) bewertet wurde. In Summe scheint die staatliche Unterstützung für Selbstständige aber eher ernüchternd zu sein: So bewerten alle Befragten, die mindestens eine staatliche Hilfsmaßnahme beantragt haben, die angebotenen Hilfen durchschnittlich mit Note 3,9. Ein wenig überraschendes Ergebnis, wenn man bedenkt, dass über die Hälfte der Befragten die staatliche Corona-Hilfen bis dato noch gar nicht oder nur teilweise erhalten hat (57,3 %). Allein die Novemberhilfe hat 47,2 Prozent der Befragten noch nicht oder nur teilweise erreicht. Um dennoch weiterhin zahlungsfähig zu bleiben, haben Unternehmer:innen selbst einige praktische Maßnahmen ergriffen – die Top 3:

  1. Rechnungen schreiben (15,5 %) und Kurzarbeit einführen (15,2 %)
  2. Eingangsrechnungen später bezahlen (12,6 %)
  3. Steuervorauszahlungen (11,5 %)

Damit kommen nach einem Jahr Corona-Pandemie rund 2 von 3 Befragte (63 %) zu dem Ergebnis, dass es der Politik weitestgehend nicht gelungen sei, mit ihren Maßnahmen wirtschaftliche Sicherheit zu vermitteln. In einer vergleichbaren Befragung während des ersten Lockdowns im April 2020 sagte das jede:r zweite (51,3 %) Selbständige. Somit ist der Anteil binnen eines Jahres um rund 24 Prozent gestiegen. Nur einer von acht Selbständigen (13,2 %) ist hingegen der Meinung, die Vermittlung wirtschaftlicher Sicherheit sei der Politik „eher schon“ oder „vollkommen“ gelungen – 2020 waren dieser Überzeugung noch 25,8 Prozent und somit knapp doppelt so viele.

Neben der schleppenden Auszahlung zugesagter Hilfen ist ein weiterer möglicher Grund für die geringe Zufriedenheit mit den staatlichen Maßnahmen die Tatsache, dass Selbständige sich gegenüber Angestellten benachteiligt fühlen: 67,3 Prozent sehen sich insgesamt eher oder viel schlechter gestellt. Vor einem Jahr sagten das mit 41 Prozent deutlich weniger, während sich ebenso viele (39,9 %) sogar eher oder deutlich besser gestellt sahen. Dieser Anteil liegt 2021 nur noch bei 5,3 Prozent. Ein nicht nur soziales, sondern auch wirtschaftlich fatales Ungleichgewicht, das es nach Jörg Frey, Geschäftsführer der Haufe-Lexware GmbH & Co. KG, dringend aufzulösen gilt. „Kleinunternehmer, Selbständige und Freiberufler sind der Stabilitätsanker der deutschen Wirtschaft. Sie sind der Motor für Wachstum und Wohlstand einer Volkswirtschaft, den es schnellstmöglich wieder anzukurbeln gilt. Dafür braucht es von Seiten der Politik vor allem finanzielle Unterstützung, die ankommt, und Planungssicherheit. Mit der aktuellen Umfrage wollen wir Selbständigen eine Stimme geben und dazu beitragen, dass ihre derzeitige Lage mehr Aufmerksamkeit im öffentlichen Diskurs erhält“, so Frey.

Wandel durch die Krise: Neue, digitale Geschäftsmodelle

Bei allen Herausforderungen und existentiellen Unsicherheiten gibt es einen positiven Aspekt der Krise: Die dringend notwendige digitale Transformation und Flexibilisierung von KMU hat an Fahrt aufgenommen. 16,6 Prozent der befragten Selbstständigen haben die Krise zum Anlass genommen, ihr Angebot, ihr Geschäftsmodell oder ihre Zielgruppe anzupassen. Gegenüber 2020 hat sich unter diesen der Anteil der Unternehmen verdoppelt, die angeben, dass sie Änderungen an ihrem Business dauerhaft vornehmen: von 10,2 Prozent 2020 auf 22,9 Prozent 2021. Der Anteil derer, die Änderungen nur vorübergehend vornehmen, ist nahezu konstant geblieben und hat sich um 1,4 Prozentpunkte auf 28,3 Prozent verringert.

Auch im Bereich der Digitalisierung hat die Krise eine Katalysatorfunktion eingenommen: 46,2 Prozent geben an, dass sich der Digitalisierungsgrad in mindestens einem der Bereiche Produkte/Dienstleistungen, interne Geschäftsprozesse und Kundenberatung/Vertrieb erhöht habe. Im April 2020 sagten das 31 Prozent der Befragten. Am häufigsten wurden interne Geschäftsprozesse digitalisiert, das gaben 30,5 Prozent an. Der Grad der Digitalisierung bei Kundenberatung/Vertrieb hat sich bei rund 3 von 10 Befragten (28,2 %) erhöht, bei Produkten/Dienstleistungen bei rund jedem Vierten (24,4 %). „Langfristig ist kein Geschäftsmodell erfolgreich – Unternehmen hingegen schon, wenn sie rechtzeitig neue Wege gehen.

Gerade jetzt, nicht trotz, sondern wegen der Krise, ist es an der Zeit, die digitale Transformation anzugehen. Viele haben das erkannt und mit der Digitalisierung interner Prozesse den Anfang gemacht. Wer auf moderne Cloud-Lösungen und end2end-Prozesse setzt, kann Kosten senken, Fehler reduzieren und schafft sich dank Automatisierung Freiräume für wertschöpfende Tätigkeiten“, so Christian Steiger, Geschäftsführer der Haufe-Lexware.

Award-Gewinner mit Weißbier aufs Treppchen

Als Award-Gewinner des Franchise Management Award 2020 lässt Lars Eckart, Geschäftsführer der Paulaner Franchise & Consulting GmbH, aus Anlass der gestrigen Siegerehrung nichts anbrennen: Im Smoking mit Paulaner Bier-Dekoration im Hintergrund prostete Eckart den Teilnehmern der Videokonferenz zur Preisverleihung standesgemäß mit einem frischen Paulaner Weißbier zu.

Der Erfolg von Paulaner verlief bislang unter dem Radar der hiesigen Franchise-Community. Mit der Umwandlung eines Lizenz- in ein Franchise-System schuf Lars Eckart die Basis für die weitere Internationalisierung, der einst in Peking Premiere feiernden Wirtshaus-Kette. Das erste Paulaner Franchise-Wirtshaus in Deutschland eröffnete zu Jahresbeginn 2020 am Potsdamer Platz in Berlin.

Award-Gewinner: Weißbierglas des Triple-Gewinners

Jetzt wusste der Gold-Medaillen-Gewinner gar von fünf Paulaner Bräuhäusern in Shanghai und einer Eröffnung in Macao zu berichten. Sein Erfolgsgeheimnis für das Paulaner Bräuhaus Franchise-System: Alle Franchise-Partner und Locations werden vom Chef persönlich begutachtet. Nicht unerwähnt bleiben musste, dass Eckarts Siegestrunk eigens aus einem Weißbierglas des Triple-Gewinners FC Bayern München (Paulaner ist Sponsor) stattfand, aus dem zum Champions-League-Sieg Goalgetter Robert Lewandowski einen tiefen Siegesschluck nahm.

+++Siegerehrung Franchise Management Award 2020 +++

Die Gold-Medaille geht an Lars Eckart von Paulaner

In einer Videokonferenz wurden gestern die Sieger des Franchise Management Award 2020 von der Jury geehrt. Moderator und Jury-Mitglied Reinhard Wingral hielt die Laudatio für die erste Siegerehrung: “Lars Eckarts persönliche Eigenschaften, die in der Führung von Franchisesystemen von elementarer Bedeutung sind, um Akzeptanz und Vertrauen bei den Partnern zu haben, sind positiv zu bewerten. Durch die Erfahrungen in unterschiedlichen Branchen ist er aus meiner Sicht ein sehr „kompletter“ Franchise-Manager mit ganzheitlichem Denken.”

Franchise Management Award 2020

In Anwesenheit von DFV-Ehrenpräsident Dr. h.c. Dieter Fröhlich, Inhaber von Musikschule Fröhlich, wurde auch Mario C. Bauer, neuer und alter Chef beim krisengeschüttelten Gastro-System Vapiano, für die Bronze-Medaille gelobt:“Seine erfolgreiche Arbeit bei Vapiano bis 2017 ist unstrittig. Die Kombination aus theoretischem Background, umfassende Praxiserfahrung und dem unternehmerischen Drive überzeugen. Um die von der Investorengruppe übernommenen Vapiano-Betriebe wieder stabil auf die Erfolgsspur zu bringen, ist er die bestmögliche Besetzung.”

Die beiden Silber-Medaillen-Gewinner Anja Roske, Nordsee, und Thomas Klaffke von Tank + Rast, waren aus terminlichen Gründen verhindert. Ausführliche Fortsetzung.

OSCAR der Franchise-Branche 2020

Die Würfel sind gefallen: Die Gewinner des OSCAR der Franchise-Branche 2020  Franchise Management Award 2020 stehen fest. Die Jury mit Dr. hc Dieter Fröhlich, Gründer der Musikschule Fröhlich und Ehren-Präsident des DFV; Professor Dr. Eckhard Flohr; Rechtsanwalt Dr. Patrick Giesler; Franchise-Consultant Reinhard Wingral und die Chefredaktion von Franchising.mag und franchising-network.de haben aus der Liste der Nominierten eines Online-Votings die Sieger unter den zehn mit den meisten Stimmen vorgeschlagenen Manager und Managerinnen ermittelt:

  • Die Gold-Medaille geht an Lars Eckart von Paulaner
  • Die Silber-Medaillen gehen an Anja Roske von Nordsee und Thomas Klaffke von Tank + Rast.
  • Die Bronze-Medaille geht an Mario C. Bauer von Vapiano

Die Fachpublikation FRANCHISING.mag, ERFOLGREICH SELBSTÄNDIG; informiert seit über 20 Jahren mindestens viermal im Jahr die Franchising-Community mit Top-Content in Erfolgsstories, Partner-Portraits und Interviews über Relevantes und Wissenswertes zum Markt und aus den Systemen und stärkt mit der Verleihung des Branchen Oscars das Image des Franchisings in Deutschland.

Die Aufgaben von Franchise-Managern sind vielseitig: Sie führen sowohl im Operativen als auch im Strategischen die Franchise-Partner, entwickeln neue Angebote und Konzepte und sind verantwortlich für Betriebswirtschaft, Marketing, Öffentlichkeitsarbeit, Qualitäts- und Produktmanagement und für den Vertrieb. Um diese Management-Leistungen der Männer und Frauen in der ersten wie in der zweiten Linie zu würdigen, vergeben Franchising-Network und Franchising.mag den „Franchise Management Award”- den Oscar der Franchise-Branche.

OSCAR der Franchise-Branche 2020

GOLD

Lars Eckardt, Paulaner

OSCAR der Franchise-Branche 2020 - Award-Gewinner Lars Eckart von Paulaner mit Weißbier
Award-Gewinner Lars Eckart von Paulaner mit Weißbier

Votum der Jury

Seine klare, verlässliche Art und Gewissenhaftigkeit bei der Arbeit, sind die persönlichen Eigenschaften, die in der Führung von Franchisesystemen von elementarer Bedeutung sind, um Akzeptanz und Vertrauen bei den Partnern zu haben. Durch seine Erfahrungen in unterschiedlichen Branchen ist er ein sehr „kompletter“ Franchise-Manager mit ganzheitlichem Denken.

Fakten zur Person und zum System

Nach Blume 2000, Tchibo, Futterhaus und Pandora ist Lars Eckardt seit 1. Juli 2019 Geschäftsführer der Paulaner Franchise & Consulting GmbH. Bis dahin war das Thema Franchising bei Paulaner Neuland. Seit 1992 gelten Paulaner Bräuhäuser auf der ganzen Welt als ein Synonym für echte bayerische Gastlichkeit. Mit der Umwandlung eines Lizenz- in ein Franchise-System schuf Lars Eckart die Basis für die weitere Internationalisierung, der in Chinas Kapitale Peking gestarteten Wirtshaus-Kette. Das erste Paulaner Franchise-Wirtshaus in Deutschland eröffnete zu Jahresbeginn 2020 am Potsdamer Platz in Berlin.

SILBER

Thomas Klaffke, Tank + Rast

Thomas Klaffke, Tank + Rast

Votum der Jury

Als Manager bekannt, aber kein persönlicher Kontakt. Verfügt zweifellos über eine solide Ausbildung und umfassende Praxis als Franchise-Manager und kann bei 550 Standorten sicher nur durch strukturierte Arbeit den Überblick behalten. Aufgabenbereiche wie Standortfragen, FN-Profil usw. sind anders gewichtet als bei vielen anderen Franchisesystemen und SANIFAIR hat auch nicht die üblichen Herausforderungen beim Marketing. Daher stellen sich verschiedenen Herausforderungen nicht, die sonst in der Führung von Franchisesystemen üblich sind.

Fakten zur Person und zum System

An Autobahnen, in Bahnhöfen und in Einkaufszentren setzt das zur Tank+ Rast-Gruppe zählende Franchise-System SANIFAIR den Standard, wenn es um Toiletten und Hygiene geht. Das europaweit schon rund 550-mal multiplizierten Franchising-Konzept pilotiert Thomas Klaffke. Der Manager dieser beispielhaften Expansion lernte als junger Mann das Franchise-Handwerk bei Wolfgang Müller, dem legendären Gründer der Sonnenstudio-Kette Sunpoint, die zu Spitzenzeiten über 500 Standorte zählte.

SILBER

Anja Roske, Nordsee

Anja Roske, Nordsee

Votum der Jury

Ihre Leistung als Franchise-Managerin überzeugt in allen Bereichen. Nordsee wird inzwischen von den Kunden als modernes Gastrokonzept wahrgenommen, die Auszeichnung als Gastronomiemarke des Jahres ist absolut verdient. Frau Roske hat einen wesentlichen Anteil daran, da die Partner vor Ort top aufgestellt und geleitet sind – und das wird vom Kunden honoriert.

Fakten zur Person und zum System

Die NORDSEE GmbH mit Sitz in Bremerhaven wurde 1896 als „Deutsche Dampffischerei- Gesellschaft NORDSEE“ von Bremer Reedern und Kaufleuten gegründet. Seit 2001 offeriert NORDSEE ein eigenes Franchise-Modell. Von den rund 370 Restaurants werden derzeit 152 von Franchise-Partnern im In- und Ausland betrieben. Der Fokus liegt auf die Ausweitung des Franchise-Systems in Deutschland. Während ihres derzeitigen Mutterschafts-Urlaubs vertritt Anja Roske ihr Teampartner Glenn Curth.

BRONZE

Mario C. Bauer, Vapiano

Mario C. Bauer, Vapiano

Votum der Jury

Seine erfolgreiche Arbeit bei Vapiano bis 2017 ist unstrittig. Die Kombination aus theoretischem Background, umfassende Praxiserfahrung und dem unternehmerischen Drive überzeugen. Um die von der Investorengruppe übernommenen Vapiano-Betriebe wieder stabil auf die Erfolgsspur zu bringen, ist er die bestmögliche Besetzung.

Fakten zur Person und zum System

Als Deus ex Machina betrat Ex-Vorstand Mario C. Bauer die Bühne im schier endlosen VAPIANO-Drama. Mario C. Bauer, der bis 2017 über sechs Jahre lang die Expansion von VAPIANO vorangetrieben hatte, sichert sich zusammen mit seinem Investorenteam nach dem Kauf von 29 Vapianos in Frankreich und Luxemburg für weitere 15 Mio. Euro nun auch die Marke und 30 deutsche Restaurants im Regiebetrieb.

INFO FRANCHISING

Der Deutsche Franchise-Verband e.V. ermittelte, dass im Jahr 2019 in Deutschland etwa 133.424 (+4,2 Prozent) Franchisenehmer in 960 Franchise-Systemen (171.824 Betriebe) einen Gesamtumsatz von rund 129 Milliarden Euro machten (+ 5,1 Prozent). Insgesamt soll die Branche mehr als 717.000 Menschen in Teilzeit und Vollzeit beschäftigen. Der DFV definiert Franchising als ein auf Partnerschaft basierendes Absatzsystem mit dem Ziel der Verkaufsförderung. Der sogenannte Franchisegeber übernimmt die Planung, Durchführung und Kontrolle eines erfolgreichen Betriebstyps. Er erstellt ein unternehmerisches Gesamtkonzept, das von seinen Geschäftspartnern, den Franchisenehmern, selbständig an ihrem Standort umgesetzt wird.

200.000 Learnu-App Downloads zum Start

Nach ihrem Start im September 2020 haben über 200.000 Schüler die Learnu-App innerhalb weniger Wochen heruntergeladen und nutzen sie regelmäßig. Das macht Learnu zu einer der am schnellsten wachsenden Lernplattformen im deutschsprachigen Raum. „Schon kurz nach dem Start belegte Learnu die obersten Plätze in den Download-Charts der App-Stores in den relevanten Kategorien“, sagt Gründer Eldrick Lindner. „Gerade in Zeiten von Corona und Lockdown suchen Schülerinnen und Schüler nach Möglichkeiten, sich digital gegenseitig zu unterstützen.” Mit Learnu werden Smartphone oder Tablet zu wichtigen Helfern bei den Hausaufgaben und zur Klausurvorbereitung. Die beiden Gründern Eldrick Lindner (20) und Oskar Schnee (18) wollen ihre rasant wachsende Lernplattform Learnu weiterentwickeln und pausieren zu diesem Zweck aktuell ihr Studium an der Otto Beisheim School of Management (WHU). 

Learnu-App – Zehntausende Hausaufgaben auf einen Blick 

Schüler finden in Learnu einfach und übersichtlich konkrete Hilfestellung in Form zehntausender Hausaufgaben und Lerndokumente anderer Schüler. Mittels eines Punkte- und Bewertungssystems profitieren sowohl die Anbieter hochwertiger Lernmaterialien als auch die Gruppe an Schülern, die mit den Materialien lernt. „Die Hausaufgaben sind für viele Schüler extrem herausfordernd“, sagt Oskar Schnee (18). „Das gilt in Zeiten von Lockdown und Homeschooling stärker denn je.“ Entwickelt haben die beiden Junggründer die Idee zu der App aus ihrer eigenen Erfahrung in der Schulzeit heraus. Beide hatten gemeinsam 2020 ihr Abitur gemacht. 

Learnu-App – Motivation zur gegenseitigen Lernhilfe ist riesig 

Das Incentivierungssystem innerhalb der App motiviert die Nutzer, Schularbeiten und Lernmaterialien in Learnu zu teilen. Was die anderen Schüler gut bewerten, das erhält Anerkennung und die Schüler verdienen Learnus, die virtuelle Währung innerhalb der Lern-App. Damit lassen sich wiederum Lernmaterialien auf der Plattform freischalten oder in einem In-App Shop gegen hochwertige Prämien, wie etwa Gutscheine namhafter Marken, eintauschen. Zielgruppe sind Millionen von Schülern an weiterführenden Schulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. 

Besonders während des Corona-Lockdowns füllt Learnu eine Lücke: Der Kontakt zwischen Schülern und Lehrern ist nur eingeschränkt möglich. Eltern haben nicht immer die nötige Zeit, ihren Kindern zu helfen, etwa ab der 6. Klasse aufwärts wird der Stoff in vielen Fächern für die Eltern auch zu komplex. Gerade Kinder, deren Eltern sich keine Nachhilfe leisten können, profitieren hier von der Schüler-Community in Learnu.

Über Learnu-App

Learnu ist eine innovative Smartphone App für digitales Lernen für Schüler der Stufen 5-13 im deutschsprachigen Raum. Schüler helfen Schülern gegenseitig und besonders fleißige Nutzer der Learnu App profitieren dabei sogar monetär. Mit Learnu vernetzen die beiden Schulfreunde und Abiturienten des Jahrgangs 2020 Eldrick Lindner (20) und Oskar Schnee (18) Schüler auf zeitgemäße Weise untereinander und fördern so Selbstlernkompetenz und schulbezogene Interaktion – ein großer Mehrwert nicht nur in Zeiten von Unterrichtsausfällen.

Die App bietet Lernenden mit zehntausenden Hausaufgaben und Lerndokumenten fächerübergreifend praktische Hilfestellung. Mit detaillierten Filtern und einer praktischen Suchfunktion finden Schüler schnell das Passende. Learnu ist die Schüler-Community, in der sich schulische Leistung gleich mehrfach auszahlt: Mit gut bewerteten Schularbeiten punkten Schüler nicht nur bei den Lehrern. Auch die Mitschüler belohnen sie dafür mit Anerkennung und mit Learnus, der virtuellen Währung innerhalb der App. Die so verdienten Learnus können für das Freischalten von Lernmaterialien auf der Plattform genutzt oder im Learnu Prämienshop beispielsweise gegen Gutscheine beliebter Partnerfirmen eingelöst werden. www.learnu.de