Helsing wächst zum KI-Unicorn: Das Münchner Start-up verbindet Verteidigung, Drohnen und KI-Software für Europas Sicherheit.
KfW-Gründungsmonitor 2024
Der Gründungstätigkeit fehlen die makroökonomischen Impulse –Selbstständige werden als Multiplikatoren wichtiger. Zahl der Existenzgründungen legt leicht auf 568.000 zu.
Nach dem deutlichen Rücksetzer im Vorjahr (- 9 %) ist die Zahl der Existenzgründungen in Deutschland 2023 wieder angestiegen, allerdings nur leicht um 3 %: 568.000 Menschen gingen im vergangenen Jahr den Schritt in die berufliche Selbstständigkeit, wie der aktuelle KfW-Gründungsmonitor von KfW Research zeigt. Die Entwicklungen bei Voll- und Nebenerwerbsgründungen verliefen unterschiedlich. Während im Vollerwerb die Zahl der Gründungen erneut zurückging auf 205.000 (- 8 %), legte sie bei Nebenerwerbsgründungen auf 363.000 zu (+ 11 %).
Die Planungsquote, also der Anteil derer an der Bevölkerung im Alter von 18 bis 64 Jahren, die eine Gründung aktiv planen, ist von 4,5 % im Jahr 2022 auf zuletzt 3,6 % eingeknickt. Der gesamte Gründungsprozess von Idee bis Umsetzung dauert im Durchschnitt mehrere Monate, und es wird zudem nur ein Bruchteil der Gründungsplanungen realisiert. Die Quote der Gründungsplanungen, bei denen die Umsetzung in den nächsten zwölf Monaten wahrscheinlich ist, beträgt nur noch 2,2 % (Vorjahr: 2,5 %).
„Gesamtwirtschaftlich gab es 2023 kaum Impulse für Existenzgründungen. Sowohl Konjunktur als auch Arbeitsmarkt stagnierten und haben die Gründungstätigkeit weder besonders befördert noch belastet. Unterm Strich ergibt sich ein kleines Plus bei der Zahl der Gründungen“, sagt Dr. Fritzi Köhler-Geib, Chefvolkswirtin der KfW.
Weiter: „Für das laufende Jahr ist vom makroökonomischen Umfeld weiter wenig Rückenwind zu erwarten. Zusammen mit einer deutlich gesunkenen Zahl an Gründungsplanungen im vergangenen Jahr dürfte dies leider wieder für einen Rückgang der Gründungstätigkeit 2024 sorgen. Jährlich werden etwa doppelt so viele Gründungspläne abgebrochen, wie Gründungen realisiert werden. Wenn wir es schaffen, diese Abbruchquote zu reduzieren, wäre schon viel für die Gründungstätigkeit getan. Ein Schlüssel dafür ist Finanzwissen, mit dem viele Gründungshemmnisse seltener werden.“
Unabhängig von ihrer Präferenz für oder gegen eine Selbstständigkeit können es sich viele Menschen grundsätzlich nicht vorstellen zu gründen. Das liegt vor allem am Dreiklang Sicherheitsbedürfnisse, Bürokratie und Kapitalmangel. So sind die Top-5-Vorbehalte gegen eine Selbstständigkeit Bedenken wegen zu großer finanzieller Risiken (73 %), zu großer bürokratischer Hürden (69 %), zu geringer Einkommenssicherheit (64 %), zu geringer sozialer Sicherheit (62 %) und Finanzierungsproblemen (60 %). Diese Bedenken gilt es zu adressieren, wenn die Selbstständigkeit für mehr Menschen eine echte Erwerbsalternative sein soll.
Weitere zentrale Ergebnisse des KfW-Gründungsmonitors im Überblick:
- Die meisten Gründungen gibt es wie gehabt mit knapp 70 % im Dienstleistungssektor, gefolgt vom Handel (22 %) und vom Produzierenden Gewerbe (9 %).
- Digitale und zugleich internetbasierte Gründungen spielen mit etwa einem Fünftel aller Gründungen (22 %) weiter eine große Rolle im Gründungsgeschehen.
- Sieben von zehn Existenzgründungen kommen nur mit eigenem Finanzmitteleinsatz der Gründerin oder des Gründers zustande. Auf externes Kapital Dritter greifen 21 % zurück. Der Kapitaleinsatz steigt dabei weiter: 38 % der Gründerinnen und Gründer setzen mehr als 10.000 EUR ein (Vorjahr: 31 %). Gründungen, die nur mit Sachmitteln umgesetzt werden, sind mit einem Anteil von nur 10 % so selten wie noch nie.
- Für die Bestandsfestigkeit von Existenzgründungen leitet sich an den Daten des KfW-Gründungsmonitors die Faustregel ab, dass innerhalb von drei Geschäftsjahren etwa ein Drittel der Gründerinnen und Gründer ihre Existenzgründung wieder beendet haben. Nach 60 Monaten sind noch etwa 60 % der Existenzgründungen aktiv. Die Abbruchgründe sind vielfältig. Der weitaus größte Teil der Gründerinnen und Gründer bricht in den ersten fünf Jahren aus persönlichen Gründen ab, ohne unmittelbaren wirtschaftlichen Zwang. Beispiele hierfür sind familiäre Belastung, Stress, Krankheit, Unzufriedenheit mit dem erzielten Einkommen oder weil sich eine bessere Jobalternative ergab.
Der KfW-Gründungsmonitor ist abrufbar unter www.kfw.de/gruendungsmonitor
Zum Datenhintergrund:
Der KfW-Gründungsmonitor ist eine repräsentative, seit dem Jahr 2000 jährlich von August bis Dezember durchgeführte telefonische Bevölkerungsbefragung zum Gründungsgeschehen in Deutschland. Er basiert auf Angaben von 50.000 zufällig ausgewählten, in Deutschland ansässigen Personen. Gründerinnen und Gründer werden dabei breit erfasst: ob im Voll- oder Nebenerwerb, ob freiberuflich oder gewerbetreibend, ob Neugründung oder Übernahme. Der KfW-Gründungsmonitor liefert damit ein umfassendes Bild der Gründungstätigkeit in Deutschland.
Die wichtigsten Fördermittel für Deine Existenzgründung
Fördermittel helfen Gründern beim Start und Wachstum – wenn Programm, Antrag und Finanzierungsplan sauber zusammenpassen.
Gründerpreis NRW 2024: „Starke Idee, starke Leistung.“
Gründerpreis NRW 2024 MUT zeichnet starke Ideen aus Nordrhein-Westfalen aus – von KI-Lösungen bis nachhaltiger Kreislaufwirtschaft.
Plug and Play gründet Startup für Wasserstoff
Plug and Play Tech Center hat mit dem H2 StartUp Accelerator Program eine neue Initiative angekündigt, die ganz auf Wasserstoff ausgerichtet ist. Es handelt sich dabei um eines der weltweit ersten wasserstoffzentrierten Startup-Accelerator-Programme, das nun mit Unterstützung des Fraunhofer ISE und des Fraunhofer FOKUS vom Standort Hamburg aus gestartet wird.
Die Entwicklung der neuen Wasserstoffwirtschaft nimmt weltweit Fahrt auf. Immer mehr Länder entwickeln nationale Wasserstoffstrategien und gründen Partnerschaften, um bei Wasserstoff-bezogenen Projekten zusammenzuarbeiten. Diese Kooperationen sind dabei der Schlüssel für die Ausschöpfung des Potenzials der Wasserstoffwende. Denn der Aufbau und die Skalierung der Wertschöpfungskette erfordern die Koordinierung zwischen politischen Entscheidungsträgern, Unternehmern, Unternehmen und Investoren.
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Plug and Play Vernetzung
Plug and Play ist eine führende Innovationsplattform, die Startups, Unternehmen, Venture- Capital-Firmen, Universitäten und Regierungsbehörden miteinander vernetzt. Das Unternehmen hat seine Zentrale im Silicon Valley in den USA, ist aber an mehr als 35 Standorten auf fünf Kontinenten präsent. https://www.plugandplaytechcenter.com/
Das H2 StartUp Accelerator Program fördert den erforderlichen Dialog und die Zusammenarbeit, um die Entwicklung eines Wasserstoffökosystems in Europa und anderen Regionen zu beschleunigen.
BMWK-Gründungswettbewerb: 300.000 Euro für innovative Start-ups
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) prämierte gestern 21 Preisträgerteams des „Gründungswettbewerb – Digitale Innovationen“, BMWK-Gründungswettbewerbs mit insgesamt über 300.000 Euro Preisgeld. Dr. Anna Christmann, Beauftragte des BMWK für die Digitale Wirtschaft und Start-ups: „Die ausgezeichneten Gründerinnen und Gründer stellen eindrucksvoll unter Beweis, wie Start-ups unsere Zukunft aktiv gestalten, sie innovativer, nachhaltiger un in Beruf und Alltag lebenswerter machen. Junge Digitalunternehmen sind entscheidend für die Entwicklung und den Erfolg des Technologiestandorts Deutschlands. Mit dem Gründungswettbewerb unterstützen wir Start-ups mit mehr als 300.000 Euro an Startkapital und versorgen sie mit Gründungswissen und Vernetzungsangeboten.“
Sechs Gründungsteams erhielten für ihre besonders herausragende Idee jeweils einen Gründungspreis+ und 32.000 Euro – darunter auch der Gewinner des Sonderpreises „Digitale Nachhaltigkeit“. Fünfzehn der eingereichten Geschäftsideen wurden mit einem Gründungspreis ausgezeichnet, der mit 7.000 Euro Preisgeld dotiert ist. Die Gewinnerteams profitieren neben den Preisgeldern von individuellem Coaching, Seminaren und Vernetzungsangeboten. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Gründungswettbewerbs erhalten zudem eine schriftliche Einschätzung ihrer Gründungsidee.
Sonderpreis „Digitale Nachhaltigkeit“:
Stadtbäume spielen nicht nur eine wichtige Rolle für das Gesamtbild einer Stadt, sondern machen Städte auch lebenswerter, indem sie die Temperatur niedrig und die Luftqualität hochhalten. Das Münchner Start-up Treesense hat einen Sensor entwickelt, der den Wasserhaushalt von Bäumen analysieren kann. Mithilfe von Messungen des elektrischen Impulswiderstands in den Xylem-Kanälen, welche Wasser und Nährstoffe in Pflanzen transportieren, werden Daten über die Aktivität lebender Bäume sammelt. Sie bilden die Grundlage für ein Predictive-Maintenance-Tool, durch welches die Bewässerungsteams ihre Arbeitstage effizienter gestalten und so mehr Bäume mit weniger Aufwand pflegen können.
Die fünf weiteren Gewinner des Gründungspreis+:
Das Braunschweiger Start-up Aeon Robotics ermöglicht es Robotern, erstmals Greifbewegungen direkt vom Menschen zu erlernen. Das DROID-Robotersystem verfügt über eine Roboterhand nach dem menschlichen Vorbild und kann Greifkräfte über einen eingebauten Kraftsinn erfassen und mittels Künstlicher Intelligenz nachahmen. Dabei werden die Greifbewegungen vom Menschen durch einmaliges Vorführen beigebracht. Der Roboter soll unter anderem in der Nahrungsindustrie zum Einsatz kommen, um Lebensmittel zu sortieren und zu verpacken. Das Konzept unterstützt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei eintönigen und sich wiederholenden Arbeitsschritten.
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- Gründungswettbewerb – Digitale Innovationen
- Die Preisvergabe des BMWK-Gründungswettbewerbs 2024
- Countdown beim BMWi-Gründerwettbewerb – IKT Innovativ
Das Team hinter CobotHub aus Baden-Württemberg baut eine herstellerunabhängige Online-Plattform für Open-Source-basierte künstliche Intelligenz auf. So können industrielle Cobots – kollaborative Roboter – autonom Aufgaben übernehmen. Damit bewegt sich CobotHub an der Schnittstelle von kollaborativen Robotern, künstlicher Intelligenz und Open Source, mit dem Ziel, deutlich günstiger, schneller und transparenter zu sein als bislang existierende Ansätze.
Das Münchner Jungunternehmen HOSCOM – Hospitality Communication – schafft eine cloudbasierte interne Informations- und Kommunikationsplattform für Mitarbeitende in Hotels. Das Ziel dieser Plattform ist, die Informationslücke zwischen Abteilungen, Mitarbeitenden und Gästen zu schließen, benötigte Tools zu integrieren und die vorhandene Systemlandschaft flexibel zu verknüpfen. Dadurch wird der tägliche Arbeitsalltag für die Hotelmitarbeitenden erleichtert und die Qualität des Hotels sowie das Gasterlebnis gesteigert.
Pellta aus Berlin entwickelt mit Pellta One eine technische Aufbewahrungsbox, die alle hineingelegten Telefone aktiv davor schützt, abgehört zu werden, ohne diese vom Mobilfunknetz zu trennen. Die Smartphones bleiben in Griffweite und werden bei Anrufen gehört. Derzeit gibt es auf dem Markt keine Produkte, die einen vergleichbaren Grad an Abhörsicherheit bei Mobiltelefonen ermöglichen und gleichzeitig die Erreichbarkeit dieser Geräte zulassen.
Das Würzburger Start-up WeSort.AI arbeitet an einer KI-basierten Müllanalyse- und Sortiermaschine, die große Müllmengen signifikant kostengünstiger und wesentlich reiner sortiert. Das Analysemodul erfasst mittels Kamerasystem und KI die Eigenschaften von Müllobjekten auf einem Förderband. Anschließend steuert in einer mit Luftdruckdüsen bestücken Sortierkammer ein Deep-Learning-Algorithmus die Düsen, um das Müllstück in den richtigen Stoffkanal zu blasen. Die Kontrollkameras in den Stoffkanälen senden zur selbstlernenden Optimierung des Algorithmus ein Feedbacksignal.
Detaillierte Informationen zu allen Preisträgerteams finden Sie auf www.gw.digital.
Über den „BMWK-Gründungswettbewerb – Digitale Innovationen“
Der „Gründungswettbewerb – Digitale Innovationen“ ist ein Ideenwettbewerb, ausgerichtet vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK). Jährlich werden bis zu 44 Gründungsprojekte in einer Sommer- und Winterrunde prämiert. Eine Jury mit Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden wählt jeweils bis zu sechs Gründungsideen aus, die den mit 32.000 Euro dotierten Gründungspreis+ erhalten. Darüber hinaus werden bis zu fünfzehn weitere Gründungsideen mit einem Gründungspreis zu je 7.000 Euro prämiert. Der thematisch wechselnde Sonderpreis ist mit 10.000 Euro dotiert. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten eine schriftliche Einschätzung ihrer Gründungsidee. Die Preisträgerinnen und Preisträger profitieren zusätzlich von Coaching, Mentoring und Seminar angeboten sowie von einer großen Öffentlichkeit und Zugang zu einem umfangreichen Netzwerk.
E-Mobility-Start-up DeepDrive sammelt vier Millionen ein
„Der Umstieg auf E-Mobilitätskonzepte ist einer der wichtigsten Trends unserer Zeit. Wir sind überzeugt, mit unserem Antriebssystem einige der grundsätzlichen Probleme großer Hersteller lösen zu können. Jetzt gilt es, die zahlreichen Interessenten abzuholen und unsere Technologie auf dem Markt zu etablieren“, sagt Stefan Ender, Co-Gründer und Co-Geschäftsführer von DeepDrive.
Bayern Kapital, die Venture- und Growth-Capital-Gesellschaft des Freistaats, investiert mit dem Wachstumsfonds Bayern in DeepDrive. Das Münchener E-Mobility-Start-up entwickelt einen getriebelosen Radnabenantrieb, der auf die Lösung einiger der grundsätzlichen Probleme heutiger E-Fahrzeugkonzepte abzielt. Neben Bayern Kapital beteiligen sich zudem UVC Partners sowie die erfahrenen Business Angels Jonas Rieke (COO von Personio) und Peter Mertens (ehem. Entwicklungsvorstand von Audi und Volvo) an der Finanzierungsrunde im Gesamtvolumen von 4,3 Mio. EUR.
Getriebelosen Radnabenantrieb
Die DeepDrive GmbH mit Sitz in München wurde 2021 gegründet. Das E-Mobility-Start-up entwickelt einen neuartigen, getriebelosen und hocheffizienten elektrischen Radnabenantrieb, der durch seine kompakte, leichte Bauweise die Integration des Antriebs ins Rad erlaubt. Die innovative Konstruktion ist mit seinem kosteneffizienten, skalierbaren Design robust, leise und sowohl reichweiten- als auch drehmomentstark. DeepDrive ermöglicht durch seine Technologie neue Fahrzeugarchitekturen, die bislang in E-Fahrzeugkonzepten nicht zureichend darstellbar sind, und schafft Automobilherstellern neue Freiheiten in Aufbau und Design.
Das DeepDrive-Team lernte sich vor etwa zehn Jahren bei TUfast kennen, dem studentischen Motorsportteam der Technischen Universität München. Das Unternehmen hat sein innovatives Antriebskonzept seit seiner Gründung im vergangenen Jahr stark weiterentwickelt, Patente angemeldet, erste Prototypen des Antriebs gebaut und deren Funktion am Fraunhofer Institut validiert. Seit der Präsentation des elektrischen Radnabenantrieb auf der IAA in München im Herbst 2021 besteht immenses Interesse an der DeepDrive-Technologie, sowohl seitens Automobil- und Micro-Mobility-Fahrzeug-Herstellern als auch potentieller Fertigungspartner.
„Wir haben ein ambitioniertes Team und arbeiten bereits mit wichtigen strategischen Partnern und potentiellen Kunden zusammen. Dank der Unterstützung unserer Investoren haben wir die erforderliche finanzielle Rückendeckung, um das günstige Momentum voll auszuschöpfen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit“, ergänzt Felix Pörnbacher, ebenfalls Co-Gründer und Co-Geschäftsführer von DeepDrive.
Vision: Vollständige Plug-&-Play-Fahrzeugplattform
Die Mittel der Finanzierungsrunde plant das Unternehmen in die Optimierung ihrer Technologie, den Ausbau des Teams und die Bedienung der im Markt immens hohen Nachfrage nach Prototypen zu investieren. Perspektivisch plant das Unternehmen, vollständige Plug-&-Play-Fahrzeugplattformen anzubieten, die den Einsatz des innovativen Antriebs in modular aufbaubaren, flexibel skalierbaren Systemen ermöglicht. Dadurch sollen Fahrzeughersteller Entwicklungskosten und -zeit einsparen können, indem sie eigene Modelle direkt auf der DeepDrive-Plattform entwickeln.
„DeepDrive bewegt sich mit seiner innovativen E-Antriebstechnologie in einem der Kernfelder der Elektromobilität – Effizienz, die Schaffung von Reichweiten- und Kostenvorteilen sowie eine kompakte Fahrzeugintegration werden von DeepDrive in hohem Maße adressiert“, so Roman Huber, Geschäftsführer bei Bayern Kapital. „Wir sehen bei DeepDrive hohes Potenzial in einem schnell wachsenden Zukunftsmarkt.“
Über Bayern Kapital:
Die Bayern Kapital GmbH mit Sitz in Landshut wurde auf Initiative der Bayerischen Staatsregierung 1995 als 100-prozentige Tochtergesellschaft der LfA Förderbank Bayern gegründet. Bayern Kapital stellt als Venture-/Growth-Capital-Gesellschaft des Freistaats Bayern den Gründern innovativer High-Tech-Unternehmen und innovativen Technologieunternehmen in Bayern Beteiligungskapital zur Verfügung. Bayern Kapital verwaltet spezialisierte Beteiligungsfonds mit einem Beteiligungsvolumen von rund 700 Millionen Euro. Bislang hat Bayern Kapital rund 370 Millionen Euro Beteiligungskapital in rund 300 innovative technologie-orientierte Unternehmen aus verschiedensten Branchen investiert. www.bayernkapital.de
Zwei Millionen Finanzspritze für Iotis-Chip
Ein Fußball, der einen Iotis-Chip trägt und damit Dinge wie Kontakte, Richtung, Höhe und Geschwindigkeit misst und über eine App Live-Feedback liefert zur Leistungsverbesserung und vor allem fürs Teilen der Ergebnisse mit Freunden: Das ist die Vision des neuen „Smartballs“ des hannoverschen Sport-Startups iotis GmbH, das jetzt eine Seed-Finanzierung von 2,15 Millionen Euro einfahren konnte, um den Ballsport zu digitalisieren. Einer der Investoren: Hannover Beteiligungsfonds GmbH von Hannovers Wirtschaftsförderungsgesellschaft hannoverimpuls.
Das Sport-Startup iotis wurde mit Angel-Investor und Ex-Fußballnationalspieler Fabian Ernst – Meister, Pokalsieger und ehemaliger Nationalspieler – gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, den Ballsport nachhaltig zu digitalisieren und an die Bedürfnisse der nachwachsenden Generationen anzupassen. Das erste Produkt ist ein smarter Fußball, der die Brücke von der analogen in die digitale Welt schlagen soll. Andere Ballsportarten wie Golf oder Tischtennis sind bereits in Planung.
Das Konzept des Smartballs, der an eine App gekoppelt ist, die Live-Feedback liefert, hat überzeugt und konnte jetzt 2,15 Millionen Euro Finanzierung einfahren. Die Investoren: IT-Konzern adesso und Sporttechnologiefirma Riedel Communications sowie starke niedersächsische Partner, die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Niedersachsen (MBG) und der Hannover Beteiligungsfonds (HBF) von hannoverimpuls: „Wir freuen uns sehr, mit hannoverimpuls auch einen starken Partner am Standort Hannover an Bord bekommen zu haben. Mit den neuen finanziellen und strategischen Möglichkeiten können wir unsere Vision von smarten Sportbällen nun noch mehr vorantreiben“, freut sich Lennardt Hachmeister, CEO und Founder von iotis.
Iotis – Technologie und Leisung
iotis setzt auf Sensortechnologie und komplexe Algorithmen, welche die Basis für die Trainingsplattform bilden. Nutzer*innen können so den digitalen Fußball mit einer Trainings-App verbinden und in Echtzeit Daten einsehen. Neben der reinen Leistungsverbesserung liegt ein großer Fokus auf dem Teilen der Ergebnisse mit Freunden. Spielerische Elemente runden das Trainingsangebot in der App ab.
„Uns freut es, dass immer häufiger auch größere Frühphasenfinanzierungen hier in Hannover stattfinden. Die iotis GmbH hat sich bewusst für den Standort entschieden und bekommt gerade durch die starken Netzwerkeffekte im lokalen Ökosystem großen Rückenwind was etwa Mitarbeitende oder Investor*innen angeht“, bilanziert Reinhard Hinrichs, Geschäftsführer des Hannover Beteiligungsfonds.
Neben den finanziellen Möglichkeiten, weiter in die Produktentwicklung und das Team zu investieren, öffnen sich für iotis durch die neuen Finanzmittel ein großer fachlicher Erfahrungsschatz und internationale Sportnetzwerke. Zusätzlich wurde das ursprüngliche Gründerteam um Lennardt Hachmeister und Christian Veit Sist durch Marcel Isakowitz (Ex Asian Football Confederation und Entrepreneur First) und den technischen Leiter Dr. Peter Blank (Ex Universität Erlangen und Portabiles) erweitert.
Web: iotis.tech
Grüne Start-ups für RESPOND gesucht
RESPOND, das Accelerator-Programm der BMW Foundation Herbert Quandt mit Unterstützung von UnternehmerTUM, geht in die dritte Runde. Bis zum 27. Februar 2022 können sich Gründer:innen für das sechsmonatige Programm bewerben. Für die diesjährige Kohorte werden vor allem Lösungen aus dem Bereich der regenerativen Ökonomie gesucht. Das RESPOND-Team ist überzeugt, dass diese Lösungen maßgeblich zur Einhaltung der Klimaziele und der UN-Agenda 2030 beitragen.
Das Programm besteht aus vier Sprintphasen. Die Gründer werden bei Präsenzphasen in München oder digital geschult. Zudem erhalten sie zahlreiche Coachings und Workshops rund um Geschäftsmodellentwicklung, Leadership Development, sowie Marketing und Sales. Die Teilnehmer erhalten Mentoring-Angebote und profitieren von den globalen Netzwerken der BMW Foundation und von UnternehmerTUM. Zum Abschluss des Programms können sich die Startups vor einer internationalen Gruppe von Investoren, Branchenvertretern und der Presse präsentieren.
Regenerativ Wirtschaften für eine bessere Welt
Die Umstellung auf eine regenerative Wirtschaft umfasst die gesamte Kette wirtschaftlicher Aktivitäten, von der Gewinnung und Nutzung von Ressourcen bis zur Produktion und zum Verbrauch von Waren und Dienstleistungen. Für ein Wirtschaften, dass die planetaren Grenzen berücksichtigt, werden regenerative Geschäftsmodelle immer wichtiger. Daher legt RESPOND bei der Auswahl der Startups in diesem Jahr den Schwerpunkt auf Lösungen, bei denen ein verantwortungsvoller und gerechter Umgang mit Ressourcen, die Förderung nachhaltiger Produktions- und Konsummuster sowie Ansätze zur Regeneration der Ökosysteme im Vordergrund stehen.
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Bennet Barth, Managing Director RESPOND, BMW Foundation Herbert Quandt: “Die Menschheit verbraucht weit mehr Ressourcen, als unsere Erde bereitstellen kann. Um dieser Ausbeutung des Planeten etwas entgegenzuhalten, benötigen wir schnell skalierbare Lösungen, die auf regenerativen und ganzheitlichen Ansätzen beruhen. Wir sehen Startups mit ihren technologischen Innovationen als Teil der Lösung und möchten daher in diesem Jahr Gründer:innen fördern, die dazu beitragen, die Wirtschaft durch regenerative Ansätze zu transformieren.” Denkbar seien beispielsweise Frühwarnsysteme für Veränderungen der Umweltbedingungen, Lösungen zur Bewältigung des Temperaturanstiegs oder des steigenden Meeresspiegels oder Ansätze für die regenerative Landwirtschaft.
RESPOND geht in diesem Jahr in die dritte Runde. Die ersten beiden Jahre des Programms waren ein voller Erfolg: Über 700 Bewerbungen aus 74 Ländern gingen in den letzten beiden Jahren ein. Besonders hohe Bedeutung hat zudem das Netzwerken: Gründer:innen haben die Möglichkeit, sich mit 45 VCs, 74 Mentoren und 27 Partnern auszutauschen, darunter renommierte Größen der Startup-Szene wie HV Capital oder Earlybird Venture Capital.
RESPOND
RESPOND – initiiert von der BMW Foundation Herbert Quandt – agiert als Ökosystem von Changemakern an der Schnittstelle von Tech-Innovation und Responsible Leadership für eine nachhaltige Transformation der Wirtschaft. Eine der Hauptaktivitäten ist der gemeinsam mit UnternehmerTUM in München betriebene RESPOND Accelerator.
BMW Foundation Herbert Quandt
Die BMW Foundation Herbert Quandt ist eine unabhängige Unternehmensstiftung, die Führungspersönlichkeiten weltweit inspiriert ihre gesellschaftliche Verantwortung wahrzunehmen und sich als Responsible Leaders für eine friedliche, gerechte und nachhaltige Zukunft einzusetzen. Mit ihren Aktivitäten will sie die nachhaltigen Entwicklungsziele der Agenda 2030 der Vereinten Nationen unterstützen.
UnternehmerTUM – Europas führendes Zentrum für Innovation und Gründung
UnternehmerTUM ist eine Plattform für die Entwicklung von Innovationen. UnternehmerTUM identifiziert aktiv innovative Technologien und initiiert neues Geschäft durch die systematische Vernetzung von Talenten, Technologien, Kapital und Kunden. Start-ups bietet UnternehmerTUM einen Rundum-Service von der ersten Idee bis zum Börsengang. Ein Team aus 250 erfahrenen Mitarbeitern, darunter Unternehmer, Wissenschaftler und Investoren, unterstützt beim Aufbau des Unternehmens, beim Markteintritt und bei der Finanzierung – auch mit Venture Capital. UnternehmerTUM wurde 2002 von der Unternehmerin Susanne Klatten gegründet und ist mit jährlich mehr als 50 wachstumsstarken Technologiegründungen – u. a. Celonis, Konux und Lilium – das führende Zentrum für Innovation und Gründung in Europa.
Deutscher Entwicklerpreis 2021: Die Sieger
Bestes Deutsches Spiel ist „Dorfromantik“ von Toukana Interactive aus Berlin
Das märchenhafte „A Juggler’s Tale“ von kaleidoscube aus Ludwigsburg gewinnt in den drei Kategorien Bestes Game Design, Beste Grafik und Beste Story
Die Gewinner des Deutschen Entwicklerpreises 2021 stehen fest. In einer großen Preisverleihung wurden am Donnerstag, den 9. Dezember 2021, die besten Computerspiele des Jahres geehrt. Aus insgesamt 140 Einreichungen ermittelte die Jury die besten Games und Teams in 15 Kategorien. Bestes Deutsches Spiel ist „Dorfromantik“ von Toukana Interactive aus Berlin. Großer Gewinner ist auch das Indie-Studio kaleidoscube aus Ludwigsburg, das für sein Erstlingswerk „A Juggler’s Tale“ in den Kategorien Bestes Game Design, Beste Grafik und Beste Story ausgezeichnet wurde. Durch die Show auf www.deutscherentwicklerpreis.de führten Natascha Becker, Valentina Birke, Colin Gäbel und Fabian Siegismund.
Für beste Unterhaltung sorgte das fachkundige Moderationsquartett, welches humorvoll durch den kurzweiligen Abend führte. Aufgrund der aktuellen Corona-Lage wurde die Preisverleihung erneut ausschließlich im Livestream vorgenommen. Gesendet wurde aus dem Auditorium des Cologne Game Lab an der TH Köln.
Die ausgezeichneten Spiele unterstreichen in diesem Jahr eindrucksvoll, dass es auch jenseits der bekannten Blockbuster herausragende Computerspiele gibt. Die sogenannten Indie-Games von unabhängigen Entwicklerteams dominieren die Liste der besten Spiele des Jahres. Dazu zählt Toukana Interactive aus Berlin mit dem Erstlingswerk Dorfromantik. Die Jury kürte die kreative Mischung aus Puzzle und Aufbauspiel zum „Besten Deutsches Spiel“. Auch die weiteren Preisträger belegen, wie stark die deutsche Indie-Szene ist. A Juggler’s Tale von kaleidoscube gewinnt gleich drei Auszeichnungen. „Bestes Indie Game“ ist Omno, das aus der Tastatur eines einzigen Entwicklers stammt. Doppelt jubeln konnte das Studio Fizbin. Mit „Minute of Islands“ gewann man in der Kategorie Bester Sound und wurde zudem als Bestes Studio ausgezeichnet.
Stark ist auch der diesjährige Nachwuchs: der NRW Förderpreis für junge Entwicklerinnen geht an Twisted Ramble Games aus Berlin. Die drei jungen Game Designerinnen verschaffen mit ihrer Produktion einen unterhaltsamen und zugleich stets respektvollen Zugang zu Themen wie psychischen Krankheiten, Identität oder Gruppenzwang.
Der Deutsche Entwicklerpreis findet seit 2004 statt und ist die älteste Auszeichnung für die Entwicklung herausragender Computerspiele aus deutschsprachigen Ländern. In diesem Jahr wurde der Preis wird in insgesamt 15 Kategorien vergeben. 71 Expertinnen und Experten der Fachjurys ermitteln die Gewinner in 12 Kategorien. Die ‚Grand Jury‘ aus 147 stimmberechtigten Mitgliedern entscheidet über die Auszeichnungen in den Kategorien „Bestes Spiel“, „Bestes Studio“ und „Bester Publisher“.
Die Gewinner des Deutschen Entwicklerpreises 2021:
- Bestes Deutsches Spiel: Dorfromantik, Entwickler: Toukana Interactive, Berlin
- Bestes Studio: Studio Fizbin, Ludwigsburg
- Bester Publisher: Assemble Entertainment, Wiesbaden
- Bestes Game Design: A Juggler’s Tale, Entwickler: kaleidoscube, Ludwigsburg
- Bester Sound: Minute of Islands, Entwickler: Studio Fizbin, Ludwigsburg
- Beste Grafik: A Juggler’s Tale, Entwickler: kaleidoscube, Ludwigsburg
- Beste Story: A Juggler’s Tale, Entwickler: kaleidoscube, Ludwigsburg
- Bestes Indie Game: Omno, Entwickler: Studio Inkyfox, Werther
- Bestes Mobile Game: Albion Online, Entwickler: Sandbox Interactive, Berlin
- Innovationspreis – Sonderpreis der Stadt Köln
- Puzzling Places, Entwickler: realities.io, Berlin
- Most Wanted: The Bus, Entwickler: TML-Studios, Erfurt
- Dauerbrenner: Goodgame Empire, Entwickler: Goodgame Studios, Hamburg
- Ubisoft Newcomer Award: Passing By, Entwickler: Studio Windsocke, Hallstadt
- Sonderpreis für Soziales Engagement:
- Initiative „Stärker mit Games“ der Stiftung Digitale Spielekultur, Berlin
- NRW Förderpreis für junge Entwicklerinnen: Twisted Ramble Games, Berlin
Förderer und Partner: Der Deutsche Entwicklerpreis 2021 wurde unterstützt vom Land Nordrhein-Westfalen, der Stadt Köln, der Film und Medienstiftung NRW und game – Verband der deutschen Games-Branche e.V.
Über den Deutschen Entwicklerpreis
Der Deutsche Entwicklerpreis ist die älteste Auszeichnung für die Entwicklung herausragender Computerspiele aus deutschsprachigen Ländern. Der Preis wird bereits seit 2004 von der Aruba Events GmbH (ein Unternehmen der COMPUTEC MEDIA GMBH) veranstaltet. Gefördert wird der Deutsche Entwicklerpreis vom Land Nordrhein-Westfalen, der Stadt Köln, der Film und Medienstiftung NRW sowie von game – Verband der deutschen Games-Branche e.V.
20 Millionen Euro für Proptech-Scale-up casavi
Das Scale-up casavi hat eine Series-B-Finanzierungsrunde im Gesamtvolumen von 20 Millionen Euro erfolgreich abgeschlossen. Das Münchener Software-as-a-Service-Unternehmen (SaaS) zählt mit seiner gleichnamigen Online-Lösung für die digital gebündelte Immobilienbewirtschaftung und -verwaltung zu den reichweitenstärksten Proptech-Plattformen im europäischen Markt. Lead-Investoren der Runde sind digital+ Partners, der von Bayern Kapital verwaltete Wachstumsfonds Bayern und der High-Tech Gründerfonds (HTGF), zudem unterstützen auch die bestehenden Investoren Dquadrat und WENVEST das Münchner Unternehmen bei seiner künftigen Entwicklung.
Eine effiziente und nutzerorientierte Bewirtschaftung von Gebäuden erfordert die reibungslose Zusammenarbeit zwischen Verwaltern, Eigentümern, Mietern und Dienstleistern. Auf innovative Weise wird diese Zusammenarbeit ermöglicht durch casavi. Die casavi GbmH wurde 2015 in München von Peter Schindlmeier, Oliver Stamm und David Klötzer gegründet und beschäftigt derzeit 75 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Standorten in München, Frankfurt und Berlin.
Die gleichnamige Online-Plattform dient als digitales Bindeglied zwischen all diesen in der Immobilienwirtschaft aktiven Parteien. Mit der cloudbasierten Software-as-a-Service-Lösung von casavi können Wohnungsunternehmen und Gebäudeverwaltungen effizienter und kostengünstiger mit der Bewohnerschaft in Kontakt treten und dabei stärker auf die Bedürfnisse der Kunden eingehen.
Kernfunktionen sind etwa ein Online-Vorgangsmanagement, Service-Apps für Mieter und Eigentümer sowie die digitale Dienstleister-Plattform Relay (Dienstleistersteuerung und Vernetzung des gesamten Gebäude-Ökosystems). Auf diese Weise werden aktuelle Informationen, Serviceangebote oder wichtige Dokumente transparent und jederzeit abrufbar für die Mieter und Wohnungseigentümer bereitgestellt. So können alle in der Immobiliennutzung involvierten Parteien schneller und kundenfreundlicher kooperieren.
Schon heute setzen rund 1.000 Immobilienverwalter und Wohnungsunternehmen auf die Cloud-Lösung von casavi, die Plattform wird für das Management von mehr als 1,6 Millionen Wohneinheiten und 70.000 Gebäuden in Deutschland, Österreich und der Schweiz genutzt.
„Mit casavi haben wir eine auf die spezifischen Anforderungen der Immobilienwirtschaft ausgerichtete Plattform etabliert und ermöglichen damit die digitale Vernetzung ihrer Beteiligten erstmals auf skalierbare Art und Weise“, erklärt casavi-Geschäftsführer Peter Schindlmeier. „Ohne die Unterstützung erfahrener, kapitalstarker Investoren wäre diese sehr erfolgreiche Entwicklung nicht möglich gewesen. Dank der aktuellen Finanzierungsrunde sind wir nun in der Lage, unsere bereits starke Marktposition weiter auszubauen.“
Nach bereits ersten erfolgreichen Projekten mit internationalen Kunden sollen die neuen finanziellen Mittel in die Erschließung weiterer Absatzmärkte in Europa fließen. Auch ist geplant, die Plattform um neue Features zu erweitern, zum Beispiel um Funktionen für hybride Eigentümerversammlungen (ETV) und ein Modul zur Abbildung der EU-weit gültigen EED-Verordnung. Zudem soll das Team an allen Standorten im kommenden Jahr um insgesamt mehr als 50 weitere Stellen ausgebaut werden.
Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Innovative Hightech-Gründungen sind auf signifikante Wagniskapitalbeteiligungen angewiesen, um die eigene Marktposition international zu halten und auszubauen. Mit dem von Bayern Kapital verwalteten Wachstumsfonds Bayern unterstützen wir innovative Technologieführer wie casavi seit vielen Jahren beim erfolgreichen Abschluss dieser großen Finanzierungsrunden. So tragen wir zur Schaffung zukunftsfähiger, attraktiver Arbeitsplätze bei und bringen den Spitzenstandort Bayern nachhaltig voran.“
Gemeinsam mit dem HTGF hatte sich Bayern Kapital erstmals 2016 mit dem Seedfonds Bayern an casavi beteiligt und zur Festigung der Technologieführerschaft beigetragen. „Wir sehen nach wie vor enormes Digitalisierungs- und Automatisierungspotential in der Immobilienwirtschaft. casavi ist auf dem besten Weg, dieses Potential in den kommenden Jahren auch international zu schließen“, sagt Roman Huber, Geschäftsführer von Bayern Kapital.
„Die Erfolgsgschichte des Unternehmens verkörpert, wofür der Hightech-Standort Bayern steht: Ein ambitioniertes Team, das mit Unternehmergeist und technologischem Know-how eine innovative Technologie zu einem skalierbarem Geschäftsmodell mit attraktiver Perspektive vorantreibt. Deshalb unterstützen wir casavi gern bei seinen kommenden Wachstumsplänen.“
Über casavi:
casavi, eine der reichweitenstärksten Proptech-Plattformen in Europa, führt die wichtigsten Beteiligten in der Bewirtschaftung von Immobilien – vom Verwalter, Eigentümer und Mieter über die unterschiedlichsten Immobiliendienstleister – auf einer Plattform zusammen und stellt so die effiziente und nutzerorientierte Bewirtschaftung von Gebäuden sicher. Die casavi-Kernfunktionen Vorgangsmanagement, Service-App und Dienstleister-Portal werden derzeit von ca. 1.000 Kunden für das Management von mehr als 1,6 Millionen Wohneinheiten und 70.000 Gebäuden in Deutschland, Österreich und der Schweiz eingesetzt. Das 2015 gegründete Unternehmen beschäftigt an den Standorten München, Frankfurt/Main und Berlin derzeit 75 Mitarbeiter.
Über Bayern Kapital:
Die Bayern Kapital GmbH mit Sitz in Landshut wurde auf Initiative der Bayerischen Staatsregierung 1995 als 100-prozentige Tochtergesellschaft der LfA Förderbank Bayern gegründet. Bayern Kapital stellt als Venture-/Growth-Capital Gesellschaft des Freistaats Bayern den Gründern innovativer High-Tech-Unternehmen und innovativen Technologieunternehmen in Bayern Beteiligungskapital zur Verfügung.
Bayern Kapital verwaltet spezialisierte Beteiligungsfonds mit einem Beteiligungsvolumen von rund 700 Millionen Euro. Bislang hat Bayern Kapital über 350 Millionen Euro Beteiligungskapital in rund 300 innovative, technologie-orientierte Unternehmen aus verschiedensten Branchen investiert, darunter Life Sciences, Software & IT, Werkstoffe & Neue Materialien, Nanotechnologie sowie Umwelttechnologie. Bayern Kapital hat die zum Teil börsennotierten und in ihren Branchen heute als Marktführer geltenden Unternehmen EOS Electro Optical Systems, congatec, MorphoSys, voxeljet, parcelLab, SimScale und viele weitere bereits früh bei der Realisierung ihrer Projekte und auch großvolumiger Finanzierungsrunden unterstützt. So sind in Bayern über 8.000 Arbeitsplätze dauerhaft in zukunftsfähigen Unternehmen entstanden. www.bayernkapital.de
Deutscher Entwicklerpreis 2021
Die Verleihung des Deutschen Entwicklerpreises (DEP) wird am Donnerstag, 9. Dezember 2021, ab 20 Uhr live aus dem Auditorium des Cologne Game Lab an der TH Köln auf www.deutscherentwicklerpreis.de und www.rocketbeans.tv im Livestream ausgestrahlt. Aufgrund der aktuellen Corona-Lage findet die Ehrung der besten Games und Entwicklerteams des Jahres erneut ohne Publikum vor Ort statt. Durch den Abend führen in diesem Jahr Natascha Becker, Valentina Birke, Colin Gäbel und Fabian Siegismund.
Eigentlich als Hybrid-Veranstaltung mit einer handverlesenen Gästezahl aus Nominierten und wenigen Ehrengästen geplant, findet die Preisverleihung des Deutschen Entwicklerpreises 2021 nun als reine Livestream-Verleihung ohne Publikum statt. Grund ist die angespannte Corona-Situation.
Die aufwendig produzierte Awardshow wird live aus dem Auditorium des Cologne Game Lab an der TH Köln im Livestream übertragen und ist damit für alle weltweit live mitzuerleben. Für gute und sachkundige Unterhaltung sorgt ein Moderationsquartett mit namhaften Köpfen aus der Games-Branche: Fabian Siegismund, Valentina Birke sowie Colin Gäbel und Natascha Becker.
Heiße Anwärter auf eine Auszeichnung sind in diesem Jahr die Spiele „A Juggler’s Tale“ mit sechs Nominierungen, „Minute of Islands“ mit fünf Nominierungen und mit jeweils drei Nominierungen „Can’t drive this“, „Dorfromantik“, „Omno“ und „Suzerain“. In der Kategorie „Bestes Indie Game“ nominierte die DEP-Jury das Spiel Dorfromatik von Toukana Interactive aus Berlin nach.
Der Deutsche Entwicklerpreis findet seit 2004 statt und ist die älteste Auszeichnung für die Entwicklung herausragender Computerspiele aus deutschsprachigen Ländern.
Über den Deutschen Entwicklerpreis
Der Deutsche Entwicklerpreis ist die älteste Auszeichnung für die Entwicklung herausragender Computerspiele aus deutschsprachigen Ländern. Der Preis wird bereits seit 2004 von der Aruba Events GmbH (ein Unternehmen der COMPUTEC MEDIA GMBH) veranstaltet. Gefördert wird der Deutsche Entwicklerpreis vom Land Nordrhein-Westfalen, der Stadt Köln, der Film und Medienstiftung NRW sowie von game – Verband der deutschen Games-Branche e.V.
Startup PLAN3T sammelt 750.000 € ein
Das Hamburger Startup PLAN3T verkündet, dass es in seiner Pre-Seed Finanzierungsrunde 750.000 Euro von namhaften Investoren eingesammelt hat. PLAN3T ist das erste Belohnungssystem für nachhaltigen Konsum. Mit der kostenlosen App können umweltbewusste Konsument:innen ihren ökologischen Fußabdruck erfassen, auf einfache Art reduzieren und werden von über 50 nachhaltigen Partnermarken mit exklusiven Vergünstigungen belohnt. Die App wird in den kommenden Monaten durch eine Banking-Integration erweitert, wodurch sich das Startup im Fintech-Bereich etablieren möchte.
PLAN3T belohnt Nachhaltigkeit im Alltag
Aktuelle Marktforschungsergebnisse zeigen, dass über 60% der europäischen Konsument:innen nachhaltige Produkte kaufen wollen, aber lediglich 26% dieser Intention im Alltag tatsächlich folgen. Ein Hauptgrund hierfür besteht darin, dass umweltfreundliche Alternativen zumeist teurer als herkömmlich Produkte sind, wodurch viele Käuferschichten bei der Auswahl benachteiligt sind. PLAN3T ist die erste App weltweit, die umweltbewusste Konsument:innen für nachhaltige Kaufentscheidungen belohnt. Mit ihrer Lösung will das Startup nachhaltigen Konsum einfach und zugänglich für alle Käuferschichten machen.
Mithilfe der kostenlosen App können die User:innen ihren persönlichen ökologischen Fußabdruck nachvollziehen und erhalten durch personalisierte Nachhaltigkeitstipps, erfolgreich abgeschlossene Challenges und die CO2 Kompensationen sogenannte Planet Coins. Die Planet Coins können bei über 50 nachhaltigen Partnerunternehmen eingelöst oder für Klimaschutzprojekte gespendet werden. Das Partnernetzwerk weitete das Startup in den letzten Monaten rasant aus – mittlerweile zählen bekannte Marken wie Enpal, tibber, SodaStream, refurbed, planted, WeShare und TIER dazu.
Das 8-köpfige Team rund um die drei Gründer Lukas Wehrhahn, Kaspar Wehrhahn und Christian Gärtner brachte im Frühjahr diesen Jahres ihre Betaversion in die deutschen App Stores. Die 6000 registrierten User:innen vermieden und kompensierten dabei bereits über 250 Tonnen CO2.
750.000 € für das Impact Startup aus Hamburg
An der Pre-Seed Finanzierungsrunde beteiligten sich unter anderem der renommierte Berliner Frühphaseninvestor APX, die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB) sowie bekannte Business Angels aus der deutschen Digital- und Werbebranche, darunter Marc Sasserath, Guido Syré und die Mutabor Gründer Heinrich Paravicini und Johannes Plass.
APX Geschäftsführer Jörg Rheinboldt: “Wir haben als einer der ersten Investoren an PLAN3Ts Idee geglaubt – denn der Klimawandel kann nur entschleunigt werden, wenn jeder auch etwas dafür tut. PLAN3T schafft die perfekte Digitallösung, mit der nachhaltiges Engagement gewürdigt wird.”
Mit dem Investment planen die Gründer ihre App in den kommenden Monaten mithilfe einer Open-Banking- Integration (auf dem PSD-2 Standard) schrittweise zu automatisieren. Hierfür kann man sich bereits in der App anmelden.
Dazu sagt Gründer und CEO Lukas Wehrhahn: „Über die Verknüpfung des persönlichen Bankkontos lässt sich jede Transaktion mit einem CO2 Äquivalent versehen. Auf dieser Basis können wir unseren Nutzer:innen umweltfreundliche Alternativen vorschlagen und sie für Käufe bei unseren Partnerunternehmen automatisch mit Cashback belohnen.”
Derzeit ist die App ausschließlich in Deutschland verfügbar. Im kommenden Jahr plant das Startup in weitere europäische Länder zu expandieren.
Web: plan3t.one
Frisches Kapital für Start-Up Tidely
Liquiditätsplanung für KMU:
Anbieter von Liquiditätsplanungssoftware mit Künstlicher Intelligenz will europäischer Marktführer werden. Neue Finanzierungsrunde für Ausbau von Vertrieb und Entwicklung.
Die Tidely GmbH, Anbieter von KI-basierter Software für Liquiditätsplanung, hat eine weitere Finanzierungsrunde abgeschlossen. Mit 1,2 Millionen Euro Seed-Kapital von bestehenden und neuen Investoren will das in diesem Jahr gegründete Start-Up das dynamische Wachstum finanzieren und seine Software-as-a-Service-Lösung weiterentwickeln.
Tidely ist eine intuitiv bedienbare Software für die ganzheitliche Planung von Einnahmen und Ausgaben. Damit ist professionelles Liquiditätsmanagement auch kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie Gründern zugänglich. Anwenderinnen und Anwender können den Finanzstatus auf übersichtlichen Dashboards überblicken und auch ohne Spezialkenntnisse in Finanzfragen anspruchsvolle Analysen durchführen. Mit Tidely verfolgen sie die Entwicklung ihrer Geldbestände in Echtzeit und sehen im Cash-Flow-Forecast schon heute, wie viel Geld sie morgen, in einer Woche oder einem Jahr zur Verfügung haben. In Szenario-Analysen können sie die Auswirkungen von Geschäftsentscheidungen auf die Liquidität durchspielen. Auch offenen Rechnungen lassen sich damit ganz einfach verwalten. Der aufwändige und fehleranfällige Umgang mit Excel entfällt. Die Tidely-Software kommt als flexibler Abo-Service aus der Cloud.
Tidely – eine Erfolgsgeschichte
Liquiditätsmanagement ist in unsicheren und volatilen Zeiten wie diesen wichtiger denn je. Laufen etwa Zahlungen von Kunden außer Plan, kann das schnell zu finanziellen Schwierigkeiten führen. Lösungen für die Vorausschau und die Prüfung des Rechnungseingang sind entsprechend stark gefragt. In nur acht Monaten seit der Gründung konnte Tidely bereits mehr als 500 Unternehmen für seine Lösung begeistern. Das inzwischen über 20-köpfige Team arbeitet intensiv an der Weiterentwicklung hin zur umfassenden Finanzmanagement-Plattform.
An der aktuellen Finanzierung beteiligten sich alle Teilnehmer der ersten Runde – die Gründer, Business Angels und institutionelle Investoren wie Cannonball.
Neu hinzu kam als weiterer Lead Investor Harald Popp. Er sagte: „Als CFO eines börsennotierten Unternehmens bin ich täglich mit den besonderen Herausforderungen des Liquiditätsmanagements konfrontiert. Seit der Geburtsstunde habe ich als Advisor die Entwicklung von Tidely begleitet. Ich freue mich, nun auch als Investor den weiteren strategischen Ausbau mitzugehen. Das wird eine integrierte Plattform zur aktiven Steuerung der Finanzen für KMU.“
„Wir wollen europäischer Marktführer für Liquiditätsmanagementsoftware werden. Tidely wird mit dem Kapital aus der neuen Finanzierungsrunde das Team erweitern, den Vertrieb stärken und die Software weiterentwickeln. Durch unser intelligentes und kosteneffizientes Liquiditätsmanagement-Tool erhalten kleine und mittlere Unternehmen einen sofortigen Überblick. So können Sie präziser planen und verschiedene Szenarien entwickeln. So können sie Liquiditätskrisen vermeiden, was unter anderem wegen der Pandemie-bedingten Unsicherheiten besonders wichtig ist“, so Niclas Storz, Gründer und einer der Geschäftsführer der Tidely GmbH.
Über den weiteren Weg, Dr. Jörg Haller, Mitgründer und Geschäftsführer: „Unser Ziel ist es, Tidely zur Schaltzentrale der Finanzen für Start-Ups und KMUs zu entwickeln. Ausgehend von der Planung und dem Monitoring der Liquidität, über die aktive Steuerung und Verwaltung der Cashflows, bis hin zur Optimierung der eigenen Finanzsituation werden Unternehmer und Finanzverantwortliche die Unternehmensfinanzen mit dem intelligenten und intuitiven Tool Tidely steuern können.“
Über die Tidely GmbH
Tidely wurde im Januar 2021 von Niclas Storz, Dr. Jörg Haller, Dr. Stefan Tuschen und Archibald Sheran in München gegründet. Die gleichnamige Software für das Liquiditätsmanagement von KMU schafft dank Künstlicher Intelligenz volle Transparenz über die finanzielle Situation in Echtzeit und ermöglicht die Optimierung zukünftiger Cashflows. Entscheidungsträger erfassen die finanzielle Situation auf einen Blick, vermeiden Liquiditätsengpässe und können zudem offene Rechnungen effizient verwalten. Sie können fundierte Entscheidungen treffen, wenn sie mit liquiditätsbezogenen Unsicherheiten konfrontiert werden. Die Software kommt als flexibler Abo-Service aus der Cloud. Mehr unter tidely.com
Deutscher Gründerpreis 2021
Im Rahmen der diesjährigen Verleihung des Deutschen Gründerpreises 2021 führten die Mitgründer von BioNTech, Professor Dr. Uğur Şahin und Dr. Özlem Türeci, per Video-Zuschaltung ins ZDF-Hauptstadtstudio zur Preisannahme ein kurzes Interview. Zum ersten Mal in der 20-jährigen Geschichte des Deutschen Gründerpreises wurden in den beiden Kategorien „StartUp“ und „Aufsteiger“ Frauen ausgezeichnet. Maria Birlem (39) und ihre Mitgründer Christian Bruderrek (43), Philipp Schulien (30) und Wirtschaftsingenieur Mark Kugel (30) ermöglichen Laborversuche in Mikro-Gravitation einfacher, schneller und kostengünstiger. Anna Yona (43) und ihr Ehemann Ran (44) haben mit Wildling Shoes ein erfolgreiches Unternehmen gegründet, das mit seinen Minimalschuhen Fans in aller Welt hat. Die Auszeichnung der Partner stern, Sparkassen, ZDF und Porsche wurde am14.09.2021 im ZDF-Hauptstadtstudio in Berlin verliehen.
Der Deutsche Gründerpreis ist die bedeutendste Auszeichnung für herausragende Unternehmerinnen und Unternehmer in Deutschland. Ziel ist es,…mehr
„Gründerpreis unterstreicht Bedeutung von Innovation und Wissenschaft“
Im Rahmen der diesjährigen Verleihung des Deutschen Gründerpreises 2021 führten die Mitgründer von BioNTech, Professor Dr. Uğur Şahin und Dr. Özlem Türeci, per Video-Zuschaltung ins ZDF-Hauptstadtstudio zur Preisannahme ein kurzes Interview. Zum ersten Mal in der 20-jährigen Geschichte des Deutschen Gründerpreises wurden in den beiden Kategorien „StartUp“ und „Aufsteiger“ Frauen ausgezeichnet.
Maria Birlem (39) und ihre Mitgründer Christian Bruderrek (43), Philipp Schulien (30) und Wirtschaftsingenieur Mark Kugel (30) ermöglichen Laborversuche in Mikro-Gravitation einfacher, schneller und kostengünstiger. Anna Yona (43) und ihr Ehemann Ran (44) haben mit Wildling Shoes ein erfolgreiches Unternehmen gegründet, das mit seinen Minimalschuhen Fans in aller Welt hat. Die Auszeichnung der Partner stern, Sparkassen, ZDF und Porsche wurde am14.09.2021 im ZDF-Hauptstadtstudio in Berlin verliehen.
Der Deutsche Gründerpreis ist die bedeutendste Auszeichnung für herausragende Unternehmerinnen und Unternehmer in Deutschland. Ziel ist es, erfolgreiche Gründerinnen und Gründer und ihre Unternehmen sichtbar und durch vielfältige Unterstützung noch erfolgreicher zu machen. Damit sollen der Unternehmergeist und die Innovationskraft in Deutschland gestärkt werden. Eine Frauenquote beispielsweise gibt es nicht. Dass in diesem Jahr zwei Mal Gründerinnen den Pokal entgegennehmen durften, war demnach auffällig, aber auch ein Hinweis auf Veränderungen in einer immer noch männerdominierten Gründungslandschaft.
„Dass ich den Deutschen Gründerpreis entgegennehmen durfte, ist etwas sehr Besonderes. Aber es ist auch zeitgemäß“, sagt Anna Yona, die Wildling Shoes mit ihrem Mann Ran von sechs Jahren ins Leben gerufen hat. Die beiden haben mit ihrem Unternehmen in Engelskirchen bei Gummersbach ihren innovativen Ansatz, Füßen möglichst viel Freiheit zu lassen, kompromisslos und erfolgreich umgesetzt.
Anna Yona hofft, dass die Auszeichnung für Wildling Shoes dazu beiträgt, „dass wir mehr weibliche Vorbilder schaffen, gerade in der Gründungsszene.“ Es gäbe noch immer zu wenige weibliche Gründungen. „Ich glaube, dass es enorm hilft, Menschen zu sehen, die diesen Weg schon einmal gegangen sind.“ Eine Gründung wie die von Wildling Shoes würde so als Orientierung sichtbar und Mut machen: „Deshalb war das ein sehr wichtiges Zeichen. Und deshalb hat uns das auch für alle Gründerinnen in spe sehr gefreut.“
Maria Birlem stellt Unterschiede im Umgang mit ihren männlichen Mitgründern unter anderem dann fest, „wenn es um Familie und Kinder geht. Bei Männern staunt keiner, wenn einer drei Kinder hat. Ansonsten ist das Geschlechterthema gerade unter jungen Menschen und in unserer Branche keines mehr.“ Das Kernprodukt der 2019 gegründeten yuri GmbH sind Mini-Labore, die etwa im Auftrag von Pharmaunternehmen und universitären Forschungseinrichtungen ins All geschickt werden.
Elf Mal schon absolvierte das Team aus Meckenbeuren erfolgreiche Missionen auf die Internationale Raumstation für ihre Kunden aus aller Welt. „Das Studium der Luft- und Raumfahrttechnik ist sehr männerlastig“, schildert Maria Birlem. „Auch die Professoren sind fast alle Männer und nicht alle legen ganz großen Wert auf Gleichberechtigung. Ich musste mich zwar nie wirklich verteidigen, habe aber früh gelernt, mit subtilen Äußerungen und Verhaltensweisen umzugehen. Umso wichtiger ist die Verleihung des Deutschen Gründerpreises an yuri – unter anderem als Zeichen an die Frauen und Mädchen da draußen, auch in die Naturwissenschaften und Technik zu gehen und dann eben auch zu gründen, wenn man eine tolle Idee hat.“
Das Auswahlverfahren des Deutschen Gründerpreises ist „geschlechtsneutral“, die 20-köpfige Jury fast paritätisch besetzt. Ein Leitmotiv, neben der Förderung des Gründungsgedankens, gibt es nicht. Die Initiatoren des Deutschen Gründerpreises – stern, Sparkassen, ZDF und Porsche – betreiben einen großen Aufwand, um sicherzustellen, dass es die „besten“ Gründungen ins Finale schaffen. Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit der jungen Unternehmen spielt etwa eine ebenso große Rolle wie der wirtschaftliche Erfolg von „Aufsteigern“, beziehungsweise die Erfolgsaussichten bei den noch sehr jungen Unternehmen der Kategorie „StartUp“. Schon überhaupt ins Finale zu kommen, zeichnet ob der strengen Auswahlkriterien alle sechs nominierten Unternehmen aus.
Die Finalisten in der Kategorie StartUp, ein- bis maximal dreijährige Unternehmen, die ihre Geschäftsidee besonders erfolgreich am Markt etabliert haben, waren 2021:
- SoSafe GmbH, Köln: Mit ihrer Trainings- und Sensibilisierungsplattform hilft SoSafe Unternehmen, die Belegschaft als „menschliche Firewall“ zu aktivieren, denn neun von zehn Cyber-Angriffen starten mit dem Faktor Mensch. Größtes Einfallstor für Cyber-Attacken sind nach wie vor Phishing-Mails. Die EU-Agentur für Cybersicherheit spricht von einem coronabedingten Phishing-Mail-Anstieg auf das Siebenfache. Solche Mails zu simulieren ist essenzieller Bestandteil der SoSafe-Lösung.
- Sympatient GmbH, Hamburg: Zehn Millionen Menschen in Deutschland leiden an Angststörungen. Die Invirto-App von Sympatient könnte mehr als der Hälfte von ihnen helfen. Sie bringt den „Goldstandard der Angsttherapie“, die sogenannte Exposition, aufs Smartphone. Die App kombiniert klassische Therapie mit Virtual Reality und transferiert sie ins Digitale. Das vielversprechende, digitale Medizinprodukt des jungen Unternehmens wird von allen gesetzlichen Krankenkassen erstattet.
- yuri GmbH, Meckenbeuren: Laborversuche in Schwerelosigkeit einfacher, schneller und kostengünstiger ermöglichen – auf Parabelflügen oder auf der Internationalen Raumstation ISS: Mit einem ausgeklügelten Baukastensystem aus Mini-Laboren hat yuri die „Demokratisierung der Schwerelosigkeit“ zum Geschäftsmodell erklärt. Versuche sind ab 10.000 Euro möglich, zur ISS gehts ab 95.000 Euro. Elf Mal schon absolvierte das Team erfolgreiche Missionen auf die Internationale Raumstation.
In der Kategorie Aufsteiger werden Unternehmen ausgezeichnet, die nicht älter als neun Jahre sind und bereits ein außerordentliches Wachstum erreicht haben. Nominiert waren in diesem Jahr:
- Hydrogenious LOHC Technologies GmbH, Erlangen: Grüner Wasserstoff ist in vielen Industrien für die Transformation zur Klimaneutralität essenziell, von der Stahlerzeugung bis zur Glasherstellung. Mit Hilfe der von Hydrogenious entwickelten LOHC-Technologie kann grüner Wasserstoff gefahrlos und effizient gelagert und transportiert werden: Das leicht entzündliche Gas wird an ein Öl gebunden, später wird es wieder freigesetzt. Das Öl selbst wird wiederum für die nächste Ladung benutzt.
- Nect GmbH, Hamburg: Über 3,5 Millionen Identitäten hat die Nect GmbH mit ihrer „Selfie-Ident“-App bereits verifiziert, täglich kommen bis zu 20.000 weitere dazu. Das innovative Verfahren kombiniert Selfie-Videos mit künstlicher Intelligenz, überprüft die Echtheit des Ausweisdokuments anhand der Sicherheitsmerkmale und die Lebendigkeit des Nutzers anhand der Muskelbewegungen im Gesicht. Der Gang zur Postfiliale oder lange Wartezeiten beim Videogespräch mit einem Agenten entfallen.
- Wildling Shoes GmbH, Engelskirchen: Ein Großteil der Menschen ist wegen einengender Schuhe fußkrank. Wildling hat seinen innovativen Ansatz, Füßen möglichst viel Freiheit zu lassen, kompromisslos und erfolgreich umgesetzt, dafür Fans in aller Welt gewonnen. Der Schuh wurde völlig neu konstruiert, zu den verwendeten Materialen zählt sogar Papier. Mit einer Dicke ab 1,5 Millimeter ermöglicht die Wildling Sohle, den Untergrund wieder aktiv wahrzunehmen und trainiert zudem die Muskulatur.
Die sechs Finalisten erhalten eine individuelle, auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Beratung durch die Porsche Consulting. Zudem übernehmen Mitglieder des Kuratoriums des Deutschen Gründerpreises über einen Zeitraum von zwei Jahren Patenschaften für jeden Finalisten und stellen ihr Know-how und ihre Erfahrungen zur Verfügung. Die Unternehmen erhalten außerdem ein Medientraining beim ZDF sowie Zugang zum Netzwerk des Deutschen Gründerpreises.
Vorgeschlagen wurden die Unternehmen durch die rund 300 Experten des Deutschen Gründerpreises. Sie stammen aus renommierten Unternehmen, Technologiezentren, Ministerien, Gründungsinitiativen und der Sparkassen-Finanzgruppe. Die Experten verfügen über jahrelange Erfahrungen mit Unternehmensgründungen und sehr gute Branchenkenntnisse. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unterstützt den Deutschen Gründerpreis.
Ausführliche Unternehmensporträts der Finalisten und weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.deutscher-gruenderpreis.de.
Über den Deutschen Gründerpreis:
Der Deutsche Gründerpreis ist die bedeutendste Auszeichnung für herausragende Unternehmer und einer der renommiertesten Wirtschaftspreise in Deutschland. Ziel der Initiative ist es, erfolgreiche Gründer und ihre Unternehmen sichtbar zu machen und durch die vielfältige Unterstützung noch erfolgreicher. Der Preis wird jährlich in den Kategorien Schüler, StartUp, Aufsteiger und Lebenswerk verliehen. Außergewöhnliche Unternehmerleistungen können mit einem Sonderpreis gewürdigt werden. Ausgelobt wird der Deutsche Gründerpreis von den Partnern stern, Sparkassen, ZDF und Porsche, die sich bereits seit 1997 für die Förderung des Unternehmertums und der Gründungskultur engagieren.
Der Deutsche Gründerpreis wird durch ein hochkarätiges Kuratorium unterstützt, das Patenschaften für die Finalisten und Preisträger übernimmt. Förderer des Deutschen Gründerpreises sind die Bertelsmann SE & Co. KGaA, die Gruner + Jahr GmbH, die Süddeutsche Zeitung und die Versicherungen der Sparkassen. Kooperationspartner ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.
Der Deutsche Gründerpreis 2021
Aus den jeweils drei Finalisten des Deutschen Gründerpreises, die in den Kategorien StartUp und Aufsteiger für die hohe Auszeichnung nominiert sind, werden am heutigen Dienstag die Preisträger gekürt. Ebenso wird eine vorbildliche Unternehmerpersönlichkeit für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. In den vergangenen Jahren waren dies beispielsweise Alfred Theodor Ritter („Ritter Sport“), Götz Werner (dm-drogerie markt) oder Jörg Sennheiser (Audiotechnik). Zudem wird die Jury in diesem Jahr einen Sonderpreis vergeben. Zuletzt war dieser 2018 an Roncalli-Gründer Bernhard Paul verliehen worden.
Der Deutsche Gründerpreis 2021 ist die bedeutendste Auszeichnung für herausragende Unternehmer und einer der renommiertesten Wirtschaftspreise in Deutschland. Ziel der Initiative ist es, erfolgreiche Gründer und ihre Unternehmen sichtbar zu machen und durch die vielfältige Unterstützung noch erfolgreicher. Der Preis wird jährlich in den Kategorien Schüler, StartUp, Aufsteiger und Lebenswerk verliehen. Außergewöhnliche Unternehmerleistungen können mit einem Sonderpreis gewürdigt werden.
Ausgelobt wird der Deutsche Gründerpreis von den Partnern stern, Sparkassen, ZDF und Porsche, die sich bereits seit 1997 für die Förderung des Unternehmertums und der Gründungskultur engagieren. Der Deutsche Gründerpreis wird durch ein hochkarätiges Kuratorium unterstützt, das Patenschaften für die Finalisten und Preisträger übernimmt. Förderer des Deutschen Gründerpreises sind die Bertelsmann SE & Co. KGaA, die Gruner + Jahr GmbH, die Süddeutsche Zeitung und die Versicherungen der Sparkassen. Kooperationspartner ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.
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BioNTech-Mitgründerin; „Gründerpreis unterstreicht Bedeutung von Innovation und Wissenschaft“
DATEV: Insolvenzgefahr rückläufig
Das DATEV Corona-Barometer weist niedrigstes Risiko für Unternehmen seit Beginn der Pandemie aus
Seit dem ersten Lockdown im Frühjahr 2020 befragt DATEV ihre Mitglieder aus dem steuerberatenden Berufsstand über die Auswirkungen und die Insolvenzgefahr der Corona-Pandemie auf die wirtschaftliche Situation in ihren Kanzleien und bei ihren mittelständischen Unternehmenskunden. In der jüngsten Befragung ist eine erfreuliche Entwicklung zu verzeichnen.
Der durchschnittliche Anteil an Unternehmen, die ohne staatliche Hilfen als existenzgefährdet eingestuft werden, hat sich im Vergleich zur vorherigen Umfragewelle (Februar 2021) von 27 Prozent auf 13 Prozent mehr als halbiert. Der Anteil der befürchteten Marktaustritte trotz staatlicher Hilfen ging von vier Prozent auf zwei Prozent zurück. „Im Zuge der aktuellen, fortschreitenden Lockerungen der Corona-Maßnahmen hat sich die Gefährdungslage in vielen Bereichen deutlich entspannt“, so Dr. Robert Mayr, CEO der DATEV eG. „Die Werte stellen den niedrigsten Stand seit Beginn der Erhebung im April 2020 dar.“
Bisher berichten nur zwei Prozent der Kanzleien über Insolvenzanträge ihrer Unternehmenskunden nach dem Auslaufen der ausgesetzten Insolvenzantragspflicht zum 30. April. Meist sind lediglich vereinzelte Unternehmen betroffen. Auch perspektivisch rechnet nur rund jede fünfte Kanzlei (19 Prozent) mit einem Anstieg von Insolvenzanträgen. Eine deutliche Mehrheit (59 Prozent) glaubt nicht, dass die Anträge wesentlich zunehmen werden.
Insolvenzgefahr
Die Einschätzung, dass Unternehmen trotz staatlicher Hilfe die Krise nicht überstehen, wird vor allem damit begründet, dass sich die Höhe der Hilfen an falschen Kriterien bemisst (65 Prozent), nicht ausreichend ist (49 Prozent) beziehungsweise sich der Mandant schon vor der Corona-Krise in einer wirtschaftlich schwierigen Situation befand (42 Prozent), aber auch an der verspäteten Auszahlung der Hilfen (39 Prozent). Diese Relation der am häufigsten genannten Gründe zueinander entspricht der vorherigen Umfragewelle, allerdings auf abgeschwächtem Niveau.
Decacorn Celonis knackt die Marke
Deutschland hat erstmals ein Decacorn. So werden Start-ups genannt, die mit mindestens zehn Milliarden Dollar bewertet werden. Der Softwareanbieter Celonis ist das erste Unternehmen, das diese Marke geknackt hat.
In einer neuen Finanzierungsrunde beteiligen sich Investoren mit weiteren 820 Millionen Euro, umgerechnet einer Milliarde Dollar. Unter Berücksichtigung dieses Kapitals steigt die Bewertung des Münchener Start-ups auf 9,1 Milliarden Euro, also 11,1 Milliarden Dollar. Der Softwareanbieter ist damit nach Handelsblatt-Informationen das zweitwertvollste Start-up Europas.
Celonis und ein Verprechen
Bastian Nominacher, Alexander Rinke und Martin Klenk haben sich bei einer studentischen Unternehmensberatung in München kennen gelernt und 2011 das Unternehmen gegründet. Die drei Münchener Gründer versprechen, mit ihrer Software die Prozesse in Unternehmen effizienter zu machen. Investoren geben ihnen jetzt eine Milliarde Dollar für eine neue Maschine. Die soll das Management noch weiter automatisieren.
Wieder verkündet ein deutsches Startup eine Mega-Finanzierung. Diesmal nimmt Der Softwareanbieter eine Milliarde Dollar von Investoren ein, um seine rasante Expansion voranzutreiben. Viele Konzerne lassen bereits ihre Abläufe von Celonis durchleuchten und effizienter gestalten. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben Weltmarktführer in diesem Bereich. Zu den Kunden des Startups gehören zahlreiche Großkonzerne wie die Deutsche Telekom, Siemens und die Deutsche Bank, die laut Celonis durch die Verbesserung von Prozessen etwa in der Buchhaltung hohe Summen einsparen konnten. Bei der Lufthansa konnte Celonis demzufolge die Pünktlichkeit der Flüge erhöhen.
Gründungswettbewerb – Digitale Innovationen
Der Gründungswettbewerb – Digitale Innovationen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) startete am 27.04.2021 in eine neue Runde. Der Gründungswettbewerb zeichnet Gründer:innen mit innovativen, digitalen Geschäftsideen aus und unterstützt sie dabei erfolgreiche Start-ups aufzubauen. Allein seit 2010 haben im Wettbewerb prämierte Start-ups mehr als 400 Millionen Euro externes Kapital eingeworben. Dazu gehören beispielsweise der 3D-Druck-Spezialist 3YOURMIND, das IT-Sicherheitsunternehmen VMRay, das Medtech-Start-up deepc und der Business-Softwareanbieter Signavio.
Das Investor Network ist ein exklusives Netzwerk bestehend aus VCs, Business Angels und öffentlichen Kapitalgebern. Ziel ist es, dich als Finanzier mit spannenden, erfolgversprechenden Start-ups in Kontakt zu bringen und dir einen direkten Zugang zu den Preisträger:innen des Wettbewerbs zu ermöglichen. Als Mitglied des Investor Networks informieren wir dich regelmäßig über die neuen Preisträger:innen jeder Wettbewerbsrunde und laden dich zu spannenden Events wie Demo Days, Preisverleihungen sowie (Virtual) Networkings ein.
Mehr Infomationen über Gründungswettbewerb
erfahren Sie auf der Webseite des Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz.