Die wichtigsten Fördermittel für Deine Existenzgründung

Hier findest Du eine strukturierte Übersicht der wichtigsten Fördermittel in Deutschland für Existenzgründer (Stand: 2025). Diese Förderprogramme decken verschiedene Phasen der Gründung ab – von der Vorbereitung über die Finanzierung bis hin zur Wachstumsphase:


🏦 1. Finanzielle Förderprogramme (Darlehen, Zuschüsse, Beteiligungen)

ERP-Gründerkredit – StartGeld (KfW)

  • Für wen: Gründer, Freiberufler und kleine Unternehmen (bis 5 Jahre alt)
  • Förderung: Bis zu 125.000 € Kredit (mit bis zu 100 % Haftungsfreistellung)
  • Vorteil: Zinsgünstig, auch ohne große Sicherheiten
  • Mehr Info: www.kfw.de

Gründungszuschuss (Agentur für Arbeit)

  • Für wen: Arbeitslose, die eine hauptberufliche Selbstständigkeit aufnehmen
  • Förderung: 6 Monate á 300 € + ALG I als Zuschuss, danach evtl. Verlängerung
  • Voraussetzung: Tragfähiger Businessplan + vorherige Beratung

EXIST-Gründerstipendium (BMWK/BMBF)

  • Für wen: Hochschulabsolventen, Forschende, Studierende mit innovativer Gründungsidee (v.a. technologieorientiert)
  • Förderung: Lebensunterhalt (bis 3.000 €/Monat), Sachmittel + Coachings (für 1 Jahr)
  • Träger: Hochschulen & Forschungseinrichtungen
  • Mehr Info: www.exist.de

INVEST – Zuschuss für Wagniskapital

  • Für wen: Business Angels, die in innovative Start-ups investieren
  • Förderung: 20 % Zuschuss auf Beteiligung (max. 100.000 € p.a.), Exitbonus
  • Indirekt für Gründer wichtig, da Anreize für Investoren geschaffen werden
  • Mehr Info: www.bmwk.de

Mikromezzaninfonds Deutschland

  • Für wen: Kleine Unternehmen, Solo-Selbstständige, Gründende mit wenig Eigenkapital
  • Förderung: Bis zu 50.000 € Beteiligungskapital (stille Beteiligung)
  • Vorteil: Eigenkapitalähnlich – verbessert Bankrating

💼 2. Beratungs- & Coachingförderung

Förderung unternehmerischen Know-hows (BAFA)

  • Für wen: Junge Unternehmen (< 2 Jahre) und bestehende KMU
  • Förderung: Bis zu 80 % Zuschuss zu Coachingkosten (bis 4.000–6.000 €)
  • Inhalte: Wirtschaftliche, finanzielle, organisatorische oder technische Themen
  • Mehr Info: www.bafa.de

Gründercoaching Deutschland (nicht mehr bundesweit über KfW verfügbar)

→ Alternativ: Regionale Programme der IHKs, Handwerkskammern oder Landesbanken


🌍 3. Regionale Förderprogramme (Auswahl)

Je nach Bundesland gibt es zusätzliche Programme, z. B.:

  • Berlin Startup Stipendium
  • Bayern: Start?Zuschuss!
  • NRW: NRW.BANK.Gründungskredit / Gründerstipendium NRW
  • Hamburg: InnoFounder / IFB Förderprogramme
  • Baden-Württemberg: Start-up BW Pre-Seed

👉 Empfehlung: Besuch der Website der Landesförderbank oder IHK-Gründungsberatung im jeweiligen Bundesland.


🧭 Tipp zur Orientierung & Antragstellung

  • Erste Anlaufstellen:
    • Industrie- und Handelskammer (IHK)
    • Handwerkskammer (HWK)
    • Gründungszentren / Wirtschaftsförderungen
    • Förderdatenbank des Bundes: www.foerderdatenbank.de

26,5 Millionen Euro für klimaneutrale Projekte

Technologische Transformation: NRW und EU unterstützen 17 Projekte zur intelligenten Produktion

Düsseldorf, 22. Oktober 2024 – Im Rahmen des Innovationswettbewerbs „Industrie.IN.NRW – Innovative Werkstoffe und Intelligente Produktion“ investieren das Land Nordrhein-Westfalen und die Europäische Union rund 26,5 Millionen Euro in 17 zukunftsweisende Projekte. Ziel des Wettbewerbs, der Teil des EFRE/JTF-Programms NRW 2021-2027 ist, ist es, die Transformation der Industrie in Richtung Klimaneutralität zu fördern. Die ausgewählten Projekte stammen aus den Bereichen Werkstoffentwicklung, Produktionstechnologien und Produktinnovationen. Sie sollen technologische Fortschritte beschleunigen und innovative Lösungen schneller in die Praxis bringen.

Von den insgesamt 41 eingereichten Projektvorschlägen wurden die 17 besten von einem unabhängigen Begutachtungsausschuss ausgewählt und zur Antragstellung aufgefordert.

Ministerin Mona Neubaur: Wandel als Chance für die Zukunft

Wirtschaftsministerin Mona Neubaur betonte die Bedeutung des Wettbewerbs für den industriellen Fortschritt in NRW: „Der Wandel hin zu einer klimaneutralen Industrie ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit, bietet aber auch enorme Chancen. Wir wollen ein wettbewerbsfähiger Wirtschaftsstandort bleiben und unterstützen unsere Unternehmen dabei, technologische Fortschritte zu erreichen und neue Wege zu gehen. Mit unserer starken industriellen Basis sind wir bestens aufgestellt, um nachhaltige Technologien und intelligente Produktionsverfahren schnell in den Markt zu bringen – besonders der Mittelstand profitiert von diesen Innovationschancen.“

Der Innovationswettbewerb setzt gezielt auf Unternehmen, die innovative, weltmarktfähige Produkte entwickeln. Dabei reicht das Spektrum von der Grundstoff- bis zur Biotechnologie- und Nanomaterialbranche. Besonders kleine und mittlere Unternehmen (KMU) werden in Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen gefördert, um ihr Innovationspotenzial auszuschöpfen.

Wirtschaft und Umwelt: Hand in Hand für den Fortschritt

Umweltminister Oliver Krischer betonte die Verknüpfung von Ökologie und Ökonomie als wesentlichen Treiber der Wettbewerbsfähigkeit: „Der bewusste und intelligente Umgang mit Ressourcen ist genauso wichtig wie die Weiterentwicklung nachhaltiger Produktionsverfahren. Die im Wettbewerb ausgewählten Projekte sind vielversprechend und bringen uns auf dem Weg zu einem klimaneutralen Nordrhein-Westfalen entscheidend voran.“

Die ausgewählten Vorhaben stehen im Einklang mit der Regionalen Innovationsstrategie des Landes und tragen dazu bei, eine ressourcenschonende und wettbewerbsfähige Industrie in Nordrhein-Westfalen zu etablieren.

Spitzenforschung für die Praxis: Wissenschaft unterstützt Innovation

Auch Wissenschaftsministerin Ina Brandes hob die Rolle der Forschung für die wirtschaftliche Entwicklung hervor: „Spitzenforschung ‚made in NRW‘ steht für exzellente Leistungen, die weit über den akademischen Bereich hinausreichen. Unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entwickeln Innovationen, die das Leben der Menschen verbessern. Die geförderten Projekte zeigen eindrucksvoll, wie Forschung und Praxis zusammenarbeiten, um neue Werkstoffe und Produktionsprozesse zu entwickeln. Dies leistet einen wertvollen Beitrag für die Zukunft unseres Landes.“

Die geförderten Projekte sind vielfältig: Sie reichen von der Entwicklung neuer Werkstoffe über den ressourcenschonenden Einsatz von Materialien bis hin zur Optimierung von Produktionsprozessen durch den Einsatz künstlicher Intelligenz (KI).


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Ausgewählte Projekte des Innovationswettbewerbs „Industrie.IN.NRW“

Die 17 ausgewählten Projekte decken ein breites Spektrum an Technologien und Anwendungsfeldern ab. Einige herausragende Beispiele sind:

  1. Pig-Pro-QuO – Verbesserung der Produktionsqualität von Lacken und Oberflächenbeschichtungen durch den Einsatz moderner Messtechnik und KI-gestützter Analysen. Partner: tascon Gesellschaft für Oberflächen- und Materialcharakterisierung mbH und Universität Münster.
  2. PEMStar – Entwicklung einer Bandbeschichtungsanlage für metallische Bipolarplatten zur PEM-Elektrolyse, ein wichtiger Schritt für den Einsatz von Wasserstofftechnologien. Partner: KCS Europe GmbH, HoDforming GmbH und Zentrum für BrennstoffzellenTechnik GmbH.
  3. REVEAL – KI-basierte Prozessoptimierung zur Reduzierung von Materialausschuss bei der Produktion von Elastomeren, insbesondere für die Automobilindustrie. Partner: Aptiv Services Deutschland GmbH, aiXbrain GmbH und Bergische Universität Wuppertal.
  4. KARPET – Entwicklung edelmetallfreier Katalysatoren für die AEM-Elektrolyse-Technologie, um die Abhängigkeit von Rohstoffen zu reduzieren. Partner: Institut für Umwelt & Energie, Technik & Analytik e.V. und Hochschule Niederrhein.
  5. AFARA – KI-gestützte, zerstörungsfreie Prüfung von Faserverbundwerkstoffen zur Optimierung der Produktion von Rotorblättern für Windkraftanlagen. Partner: Ruhr-Universität Bochum, Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik und IBG Automation GmbH.
  6. MC LaserBIP – Entwicklung eines gasdichten Laserschweißverfahrens für großformatige Bipolarplatten, die in Brennstoffzellen verwendet werden. Partner: Zentrum für BrennstoffzellenTechnik GmbH und Leister Technologies Deutschland GmbH.
  7. RaDime – Radarverfahren zur Dickenmessung von Walzgütern, das mithilfe von KI größere und präzisere Messbereiche als bestehende Systeme abdeckt. Partner: IMST GmbH und Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik.
  8. NumaFactor – Entwicklung von Wachstumsfaktoren für synthetisches Fleisch, um die Herstellungskosten zu senken und die Markteinführung zu beschleunigen. Partner: Numaferm GmbH und Enantis s.r.o.
  9. POLYWISE – Entwicklung von polymerbasierten Leiterbahnen für die Sensorik und Signalübertragung, eine innovative Alternative zu metallbasierten Systemen. Partner: KIMW Forschungs-GmbH und Ruhr-Universität Bochum.

Unterstützung für nachhaltige und innovative Zukunftsprojekte

Der Innovationswettbewerb „Industrie.IN.NRW“ zeigt, wie das Zusammenspiel von Landesförderung und EU-Mitteln innovative Ansätze unterstützt, die nicht nur die Industrie, sondern auch den Klimaschutz und die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit Nordrhein-Westfalens voranbringen. Die Fördermittel des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Just Transition Funds (JTF) spielen dabei eine zentrale Rolle. Sie bieten Unternehmen und Forschungseinrichtungen die Möglichkeit, ihre Innovationskraft zu nutzen und konkrete Lösungen für die Herausforderungen von morgen zu entwickeln.

In-NRW.de-Innovationswettbewerb

Go-to-Market Gutschein unterstützt Start-ups beim erfolgreichen Launch ihrer Produkte

Düsseldorf 28.05.2024 – Der Weg von der Idee bis zum fertigen Produkt ist für junge Unternehmen oft mit erheblichen Herausforderungen verbunden. Um Start-ups in dieser kritischen Phase zu unterstützen, haben das Land Nordrhein-Westfalen und die Europäische Union den Go-to-Market Gutschein eingeführt. Dieses neue Förderangebot hilft Gründungsteams, digitale und nachhaltige Produkte zu entwickeln und unter realen Marktbedingungen zu testen.

Unterstützung durch den Go-to-Market Gutschein

Mit dem Go-to-Market Gutschein erhalten Gründerinnen und Gründer aus Nordrhein-Westfalen umfassende Unterstützung bei der Entwicklung und Markteinführung ihrer Prototypen. Die Förderung umfasst Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Prototypentwicklung, die Anschaffung von Vorprodukten, Lizenzgebühren sowie Coachings und Mentorings im Gesamtwert von bis zu 50.000 Euro. Die Mittel für diese Förderung stammen aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und der Ko-Finanzierung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Ministerin Neubaur betont die Bedeutung der Förderung

Wirtschaftsministerin Mona Neubaur hebt die Bedeutung der Starthilfe hervor: „Junge Unternehmerinnen und Unternehmer stecken viel Herzblut und Zeit in ihre Geschäftsidee. Dabei verfügen sie nicht immer über alle erforderlichen Fähigkeiten und finanziellen Möglichkeiten, um einen marktfähigen Prototypen zu entwickeln. Deshalb wollen wir ihnen bereits in einem frühen Stadium der Unternehmensgründung den Zugang zu externen Kompetenzen ermöglichen und die Chancen erhöhen, dass ihr Produkt sich am Markt durchsetzen kann. Der Go-to-Market Gutschein soll unsere Start-ups besser machen, denn wir sind auf sie angewiesen: als Treiber innovativer Technologien und Lösungen, die es zur Bewältigung unserer Herausforderungen braucht.“

Ziel der Förderung

Das Hauptziel der Förderung besteht darin, den erfolgreichen Markteintritt von Start-ups zu erleichtern. Durch die Verbesserung der Prototypqualität sollen die Produkte unter realen Bedingungen getestet und potenzielle Kunden sowie Investoren überzeugt werden. Die Förderung richtet sich an Start-ups, deren Gründung nicht länger als drei Jahre zurückliegt und die ihren Sitz in Nordrhein-Westfalen haben. Die Umsetzung erfolgt im Rahmen des EFRE/JTF-Programms NRW 2021-2027 unter der Leitung des Wirtschaftsministeriums.


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Antragsstellung und weitere Informationen

Projektanträge werden nach ihrem Eingang chronologisch bearbeitet und können bis zum 31. Oktober 2026 bei der Innovationsförderagentur NRW (IN.NRW) eingereicht werden. Weitere Informationen zu den Fördervoraussetzungen, den Beratungs- und Servicedienstleistungen der IN.NRW sowie Termine für Informationsveranstaltungen finden Sie unter: www.wirtschaft.nrw/go-to-market und https://www.in.nrw/go-to-market.

Fazit

Der Go-to-Market Gutschein ist ein wertvolles Instrument zur Förderung junger Unternehmen in Nordrhein-Westfalen. Er bietet nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern auch Zugang zu wichtigen Ressourcen und Expertenwissen. Durch die gezielte Förderung der Prototypenentwicklung und das Testen unter realen Marktbedingungen erhöht der Gutschein die Chancen für Start-ups, ihre innovativen Produkte erfolgreich am Markt zu etablieren. Mit dieser Initiative setzen das Land Nordrhein-Westfalen und die EU ein starkes Zeichen für die Unterstützung von Unternehmertum und Innovation, was letztlich zur Stärkung der regionalen Wirtschaft beiträgt und neue Arbeitsplätze schafft.

Zum Hintergrund:

Für zukunftsweisende, nachhaltige und innovative Vorhaben in Nordrhein-Westfalen steht aus dem EFRE/JTF-Programm NRW 2021-2027 ein Investitionsvolumen von rund 4,2 Milliarden Euro zur Verfügung. Es speist sich aus 1,9 Milliarden Euro EU-Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Just Transition Fund (JTF) sowie der Ko-Finanzierung des Landes Nordrhein-Westfalen und Eigenanteilen der Projekte. Unterstützt werden Vorhaben aus den Themenfeldern Innovation, Nachhaltigkeit, Mittelstandsförderung, Lebensqualität, Mobilität und Strukturwandel in Kohlerückzugsregionen.
Weitere Informationen finden Sie unter www.efre.nrw.

SCHUHWELT startet Restrukturierung und Investorensuche

Waldfischbach-Burgalben – Die SCHUHWELT Schuhhandels-GmbH hat ein vorläufiges Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung eingeleitet, das vom Amtsgericht Pirmasens unter dem Aktenzeichen 1 IN 11/24 geführt wird. Mit diesem Schritt beginnt für das Unternehmen eine Phase der Restrukturierung, die sowohl die Erhaltung der 9 Filialen als auch des Online-Shops umfasst.

Juristische und beratende Unterstützung sichergestellt

Für die Begleitung des Verfahrens wurden Rechtsanwalt Lukas Eisenhuth und Rechtsanwalt Matthias Bayer von der Kanzlei Abel & Kollegen als Generalbevollmächtigte bestellt. Der vorläufige Sachwalter, Herr Rechtsanwalt Dr. Alexander Jüchser von LIESER Rechtsanwälte, überwacht den Prozess, um eine geordnete Restrukturierung zu gewährleisten.

Gezielte Investorensuche eingeleitet

Um den Restrukturierungsprozess voranzutreiben und langfristige Perspektiven zu schaffen, hat SCHUHWELT das unabhängige Beratungsunternehmen MENTOR AG mit der Durchführung eines Investorenprozesses beauftragt. Ziel ist es, einen oder mehrere Investoren zu finden, die das Unternehmen stärken und dabei helfen, möglichst viele Arbeitsplätze zu sichern.


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Herausforderungen und Chancen für SCHUHWELT

Die Notwendigkeit einer Restrukturierung ergab sich aus den Herausforderungen der Coronapandemie, die zu einer Kundenabwanderung und gleichzeitigen Kostensteigerungen führten. „Wir sehen in der aktuellen Situation nicht nur eine Herausforderung, sondern auch die Chance, SCHUHWELT nachhaltig neu aufzustellen und zu stärken“, erklärt Monika Neto de Carvalho, Geschäftsführerin von MENTOR AG.

Zukunft von SCHUHWELT: Auf dem Weg zur Stabilisierung

Mit der strukturierten Suche nach Investoren und der gezielten Restrukturierung arbeitet SCHUHWELT an einer zukunftsfähigen Ausrichtung des Unternehmens. Das Ziel ist es, das bestehende Geschäft zu stabilisieren, weiterzuentwickeln und die Wettbewerbsfähigkeit im Einzelhandel zu sichern.

Das 1991 gegründete Unternehmen betreibt 9 Filialen in Rheinland-Pfalz und Hessen. Zum Sortiment zählen Schuhe, Accessoires und Bekleidung verschiedener mittelpreisiger Marken.

Mit mehr als 117 Jahren Sozietätsgeschichte ist die Kanzlei eine der renommiertesten Insolvenz- und Wirtschaftsrechtskanzleien im Südwesten. Darüber hinaus ist die Kanzlei mit insgesamt 20 spezialisierten Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten, ausgezeichnet mit 11 Fachanwaltstiteln – in vielen weiteren Rechtsgebieten tätig.
www.abel-kollegen.de

LIESER Rechtsanwälte ist ein führendes Büro auf dem Gebiet der Insolvenzverwaltung, Restrukturierung und Sanierung. Von 15 Standorten u.a. in Koblenz, Saarbrücken, Bonn, Mainz, Frankfurt a. Main, Darmstadt, Mannheim, Köln und Trier werden Mandate aller Größenordnungen und Branchen betreut.
In über 3.000 Unternehmensinsolvenzverfahren hat LIESER Rechtsanwälte die Kompetenz bei der Fortführung und Sanierung von Unternehmen erfolgreich unter Beweis gestellt. www.lieser-rechtsanwaelte.de

Die MENTOR AG ist eine inhabergeführte Beratungs- und Prüfungsgesellschaft. Seit mehr als 25 Jahren liegen die Tätigkeitsschwerpunkte in den Bereichen Krise, Sanierung und Insolvenz. Neben bundesweiten Prüfungstätigkeiten für Gerichte, Gläubigerausschüsse und Verwalter ist die MENTOR AG in den Bereichen Distressed M&A und Nachfolgegestaltung tätig. www.mentor.ag



KfW StartGeld Chancenrechner

Der KfW StartGeld Chancenrechner: Ein Durchbruch für Gründerinnen und Gründer

KfW Bankengruppe präsentiert mit dem KfW StartGeld Chancenrechner ein neues, innovatives Tool, das speziell für Gründerinnen und Gründer entwickelt wurde. Dieses Tool bietet eine einzigartige Möglichkeit, die Chancen auf eine KfW-Finanzierung effektiv und transparent zu bewerten.

Transparenz und Praktikabilität im Vordergrund

Der KfW StartGeld Chancenrechner hebt sich durch seine Transparenz hervor. Er stellt die Finanzierungschancen auf einer Skala von 0 bis 100 dar, was eine klare und leicht verständliche Einschätzung ermöglicht. Dieses kostenfreie und werbefreie Tool bietet damit eine hohe Praktikabilität für Nutzer.

Entwicklung basierend auf Expertenwissen

Entwickelt von Experten mit langjähriger Erfahrung in der Unternehmensberatung und Finanzierung, kombiniert der Chancenrechner Fachwissen, abstrakte Herangehensweisen und praktische Erfahrungen. Diese Kombination führt zu einem effektiven Ergebnis, das sowohl von großen Firmen als auch von Start-ups und KMUs genutzt wird.

Banken und Google erkennen Potenzial

Banken bestätigen die Genauigkeit des KfW StartGeld Chancenrechners und dessen Übereinstimmung mit ihren eigenen Bewertungen. Google hat dieses Tool als eines der vielversprechendsten Projekte im DACH-Raum anerkannt und mit einem exklusiven Mentoringprogramm gefördert, um es weiter zu verbessern und einer breiteren Nutzerschaft zugänglich zu machen.


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Konkrete Tipps zur Erhöhung der Finanzierungschancen

Neben der Bewertung der Finanzierungschancen bietet der KfW StartGeld Chancenrechner seinen Nutzern sofort umsetzbare Tipps, um die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen KfW-Finanzierung zu erhöhen. Diese Tipps basieren auf den neuesten Erkenntnissen und Praktiken im Bereich der Unternehmensfinanzierung.

Weitere Informationen und Zugang zum Tool

Interessierte können weitere Informationen zum KfW StartGeld Chancenrechner auf der Website www.kfw-startgeld.de finden. Dort erhalten sie Zugang zu diesem innovativen Tool und können direkt ihre Chancen auf eine KfW-Finanzierung ermitteln.

Der KfW StartGeld Chancenrechner stellt somit eine wesentliche Ressource für Gründerinnen und Gründer dar, die ihre Möglichkeiten und Chancen in der Welt der Unternehmensfinanzierung besser verstehen und nutzen möchten.

Wachstumsfonds Deutschland erreicht beeindruckende 1 Milliarde Euro zur Stärkung des Venture Capital-Ökosystems“

  • Venture Capital (VC)-Dachfonds als zentraler Baustein des Zukunftsfonds der Bundesregierung
  • Mobilisierung privaten Kapitals für die Assetklasse VC; Stärkung für den Innovationsstandort Europa und Deutschland
  • Zielvolumen von 1 Mrd. Euro erreicht
  • Über 20 Investoren beteiligen sich neben dem Zukunftsfonds sowie KfW Capital

Der „Wachstumsfonds Deutschland“ hat sein ehrgeiziges Zielvolumen von 1 Milliarde Euro erfolgreich erreicht und trägt damit maßgeblich zur Stärkung des europäischen und deutschen Venture Capital-Ökosystems bei. Dieser Meilenstein markiert einen bedeutenden Schritt im Rahmen des Zukunftsfonds der Bundesregierung und stellt einen der größten VC-Dachfonds dar, der je in Europa aufgelegt wurde.

Der Fonds wird durch eine breite Palette von Investoren unterstützt, darunter neben dem Bund und KfW Capital auch mehr als 20 namhafte institutionelle Investoren wie die Allianz, BlackRock, Debeka, Generali Deutschland AG, Gothaer Versicherung und weitere. Diese Gruppe umfasst Versicherungen, Versorgungswerke, Stiftungen, Vermögensverwalter und große Family Offices.

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Die Schlüsselrolle des ‚Wachstumsfonds‘ für den Innovationsschub in Europa und Deutschland

Der Hauptzweck des „Wachstumsfonds Deutschland“ besteht darin, in deutsche und internationale VC-Fonds zu investieren, die ihren Fokus auf Europa und Deutschland legen. Dies ermöglicht Start-ups und innovativen Technologieunternehmen den Zugang zu dringend benötigtem Wachstumskapital und stärkt gleichzeitig den Innovationsstandort in Europa und Deutschland. KfW Capital spielt dabei eine zentrale Rolle als Anlagevermittler und Anlageberater, während die Verwaltung des Fonds durch die Fonds-Service-Plattform Universal Investment Gruppe erfolgt.

Was den „Wachstumsfonds Deutschland“ besonders auszeichnet, ist seine einzigartige Struktur, die aus zwei parallel laufenden Investmentvehikeln besteht, um den unterschiedlichen Risikopräferenzen der Investoren gerecht zu werden. Die Struktur des Fonds wurde maßgeblich vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) und seinen Mitgliedsunternehmen mitgestaltet.

Dr. Robert Habeck, Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, betonte die Bedeutung dieses Erfolgs: „Es spricht für die Stärke des deutschen Wirtschaftsstandortes, dass der Wachstumsfonds Deutschland mit seinem innovativen Modell auch in einem schwierigeren makroökonomischen Umfeld dieses Ziel erreicht hat. Der Wachstumsfonds leistet einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung der Start-up-Strategie vom Juli 2022 und zur Stärkung des Wirtschafts- und Innovationsstandortes Deutschland.“

Christian Lindner, Bundesminister der Finanzen, hob die Bedeutung des Fonds hervor: „Der Wachstumsfonds Deutschland bietet Investorinnen und Investoren einen hervorragenden, breiten und diversifizierten Zugang zum europäischen und deutschen Wagniskapital. Er ist ein Musterbeispiel dafür, wie Staat und Unternehmen gemeinsam an einem Strang ziehen können, wie Kapital aus dem Privatsektor freigesetzt und wie Wachstum geschaffen werden kann.“

Stefan Wintels, Vorstandsvorsitzender der KfW Bankengruppe und Aufsichtsratsvorsitzender von KfW Capital, betonte die Zusammenarbeit von öffentlicher Hand und privaten Investoren: „Mit dem Wachstumsfonds Deutschland ist es gelungen, eine marktfähige Struktur zur Mobilisierung von privatem Kapital aufzusetzen. Dieser Fonds ist ein großartiges Beispiel, wie die öffentliche Hand und private Investoren gemeinsam das VC-Ökosystem in Deutschland bzw. Europa stärken können.“

Dirk Schmitz, Country Head of Germany, Austria and Eastern Europe & Regional Head of DACH bei BlackRock, sagte: „Wir sind stolz darauf, Teil des Wachstumsfonds Deutschland zu sein, der dazu beiträgt, das europäische und deutsche Venture Capital-Ökosystem zu stärken.“

Ralf Degenhart, Finanzvorstand der Debeka, betonte die Bedeutung der privaten Investorenbeteiligung: „Die Debeka freut sich, sich als privater Investor am Wachstumsfonds Deutschland zu beteiligen und damit das innovative Unternehmertum in Deutschland zu unterstützen.“

Ulrich Ostholt, Chief Investment Officer Generali Deutschland AG, betonte die Bedeutung des Fonds für den Innovationsstandort: „Der Wachstumsfonds Deutschland leistet einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des Innovationsstandorts Deutschland und Europa.“

Dr. Sofia Harrschar, Head of Alternative Investments & Structuring, Universal Investment Gruppe, erklärte: „Wir freuen uns, dass es uns gemeinsam mit KfW Capital gelungen ist, eine passgenaue Lösung für die unterschiedlichen Investorengruppen zu entwickeln, die trotz der nicht einfachen Marktbedingungen in 2023 so gut angenommen wurde. Wir ermöglichen institutionellen Investoren damit den Einstieg in die innovative Assetklasse Venture Capital.“

Der „Wachstumsfonds Deutschland“ konzentriert sich auf deutsche und europäische VC-Fonds mit Schwerpunkt auf Later Stage-Unternehmen in den Bereichen Informations- und Kommunikationstechnologie, Life Science sowie Climate- and Food Tech. Bereits nach dem ersten Closing im Dezember 2022 hat der Fonds mit Investitionen in 16 VC-Fonds und einem Gesamtvolumen von 265 Millionen Euro begonnen.

Dieser Erfolg des „Wachstumsfonds Deutschland“ unterstreicht die wachsende Bedeutung von Venture Capital für den deutschen und europäischen Innovationsmarkt und zeigt, wie die Kooperation zwischen privaten und öffentlichen Akteuren dazu beitragen kann, die Zukunft des VC-Ökosystems zu stärken und Wachstum zu fördern.

KfW Capital ist Koordinator des „Zukunftsfonds“ („Beteiligungsfonds für Zukunftstechnologien“). Bis zum Jahr 2030 stehen für den quantitativen Ausbau und die qualitative Erweiterung bestehender Finanzierungsangebote sowie die Entwicklung neuer Instrumente rd. 10 Mrd. EUR zur Verfügung. Darüber hinaus beteiligt sich das ERP-Sondervermögen finanziell an mehreren Instrumenten des Zukunftsfonds. Gemeinsam mit weiteren privaten und öffentlichen Partnern wird das VC-Ökosystem durch den Zukunftsfonds mit seinen verschiedenen Modulen nachhaltig gestärkt. KfW Capital koordiniert die einzelnen Bausteine des Zukunftsfonds gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und dem Bundesministerium der Finanzen sowie der KfW, dem Europäischen Investmentfonds (EIF) dem High-Tech Gründerfonds (HTGF) sowie dem Deep Tech and Climate Fund (DTCF). Aktuell besteht der Zukunftsfonds bereits aus acht Bausteinen.

Weitere Informationen

www.kfw-capital.de/Investmentfokus/Zukunftsfonds

Kreditstau bei Banken

Eckard Schwarzer, Vorsitzender der Mittelstandsvereinigung und stell­ver­tre­ten­der Vor­stands­vor­sit­zen­der der DATEV eG, redet Tacheles: Nach Verabschiedung des Milliarden-Hilfspakets der Bundesregierung befürchtet der Steuerexperte dramatische Verzögerungen bei der Ausreichung der Kredite und Hilfsmittel: “Das Hausbankprinzip behindert massiv die Bearbeitung der dringend benötigten Mittel für den Mittelstand”, so aktuell der Experte im Morgenmagazin des ZDF. Trotz Bürgschaft der Bürgschaftsbanken und der KfW bis zu 90 Prozent steht die Bearbeitungszeit und die Beurteilung der Bonität durch die Kreditsachbearbeiter der Banken einer rechtzeitigen Ausreichung massiv im Weg. Noch schlimmer: Die Kreditanstalt für Wideraufbau hat angekündigt, erst ab 14. April mit der Bearbeitung der Anträge zu beginnen. Von da an rechnet Schwarzer noch mit bis zu zwei Monaten, bevor das Geld bei den Unternehmen ankommt. Dann ist es für die meisten betroffenen Mittelständler längst zu spät. Schwarzer fordert daher, die Prüfung bereits von den jeweiligen Steuerberatern durch ein Testat massiv zu beschleunigen.

Danach stehen die Unternehmen noch vor der großen Problematik der Tilgung der Kredite. Wer im Handel bereits Ware bestellt hat muss diese auch bezahlen, verfügt jedoch über keinerlei Einnahmen, um die Disposition zu abzuwickeln. Experte Franz Josef Tenhagen von “Finanztipp” fordert daher, “noch zusätzlich die Tilgung der Kredite vorläufig auszusetzen”. Eckhard Schwarzer verweist angesichts der zu erwartenden Misere auf das unkomplizierte Verfahren in der Schweiz, wo Unternehmen ohne große Hürden Kredit bis zu 20 Millionen Euro bekommen können.

Firmen, die wegen der Corona-Krise “wirtschaftlich erheblich beeinträchtigt sind” können Überbrückungskredite im Umfang von maximal 10 Prozent ihres Jahresumsatzes bei ihrer Hausbank beantragen. Das Formular ist auf der Website www.covid19.easygov.swiss verfügbar. Bis zu 500.000 Franken bürgt der Bund voll, er trägt also das ganze Ausfallrisiko. Der Zinssatz beträgt null Prozent.

Davon sind wir hierzulande leider monatelang entfernt, hunderttausende von Anträgen werden erwartet. Eckhard Schwarzer befürchtet das Schlimmste: “In drei Monaten ist für viele Mittelständler und Kleinstunternehmen längst Schluss.”

Fördermaßnahme „Gründungen“: Innovative Start-ups

Richtlinie zur Fördermaßnahme „Gründungen: Innovative Start-ups für Mensch-Technik-Interaktion“.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) will das Innovationspotenzial von Start-ups im Bereich Spitzenforschung zur Mensch-Technik-Interaktion (MTI) stärken. Dazu werden zwei Ansätze verfolgt. Zum einen sollen die Chancen für die Gründung von Start-ups durch gezielte Förderung geeigneter Forschungsteams bereits an Hochschulen und Forschungseinrichtungen verbessert werden (Modul 1). Zum anderen sollen bereits gegründete junge Start-ups bei Forschung und Entwicklung (FuE) passgenau gefördert werden (Modul 2). Ziel ist eine maßgeschneiderte Gründungs- und Start-up-Förderung für den Bereich der MTI.

Die Fördermaßnahme ist Teil der neuen Hightech-Strategie „Innovationen für Deutschland“ der Bundesregierung (www.hightech-strategie.de) und des Fünf-Punkte-Plans des BMBF „Mehr Chancen für Gründungen“. Inhaltlich ist die Fördermaßnahme Teil des BMBF-Forschungsprogramms zur MTI „Technik zum Menschen bringen“. Sie stärkt die Position von Start-ups in Deutschland im MTI-Bereich und trägt über High-Tech-Innovationen zur breiteren Nutzung von Schlüsseltechnologien bei.

1.1 Zuwendungszweck Modul 1

Verschiedene Studien zeigen eine rückläufige Anzahl von Existenzgründungen in den letzten Jahren. Auch im High-Tech-Sektor und bei den technologieorientierten Dienstleistungen ist eine stagnierende bis rückläufige Gründungsintensität feststellbar. Gründe liegen u. a. in der demografischen Entwicklung, einer kulturell bedingten geringeren Risikoneigung sowie einer wenig ausgeprägten Unternehmermentalität und -akzeptanz.

In Deutschland werden Unternehmensgründungen zudem zu selten als Option der Verwertung von Forschungsergebnissen gesehen. Nur 6 % aller Gründungen in Deutschland erfolgen aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen heraus. Damit ist das Gründungspotenzial bei Weitem nicht ausgeschöpft. Die frühzeitige Verwertung von Forschungsergebnissen mit Perspektive einer Gründung soll darum gezielt in den MTI-Themenfeldern unterstützt werden. Gründungsteams an Hochschulen und Forschungseinrichtungen erhalten eine BMBF-Förderung für die Validierung ihrer Idee und die Entwicklung eines belastbaren Geschäftskonzepts im Bereich MTI. Forschungserkenntnisse, deren Weiterentwicklung hohe Wertschöpfungspotenziale versprechen, stehen hier im Fokus. Hürden auf dem Weg zur Verwertung sollen überwunden werden.

1.2 Zuwendungszweck Modul 2

Start-ups sind Treiber für Innovationen in vielen Lebens- und Wirtschaftsbereichen und tragen ganz wesentlich zu wirtschaftlicher Dynamik und Strukturwandel bei. Wissenschaft und Forschung sind hier wichtige Impulsgeber für die Weiterentwicklung und die Erneuerung des Unternehmensbestands. Künftig wird es entscheidend sein, noch mehr als bisher neue Ideen aus der anwendungsorientierten Grundlagenforschung in die praktische Verwertbarkeit zu bringen und so unsere ökonomische Basis zu verbreitern. Start-ups sind hier wichtige Bausteine und entwickeln neue Geschäftsmodelle, verzeichnen ein überproportionales Wachstumspotenzial und sind – auch grenzüberschreitend – attraktive Arbeitgeber: 30 % ihrer Mitarbeiter kommen aus dem Ausland. High-Tech-Start-ups entstehen dabei häufig im Umfeld von Hochschulen und Forschungseinrichtungen und nehmen wissenschaftlich-technische Ergebnisse durch Technologietransfer in ihre Aktivitäten auf.

In Modul 2 stehen deshalb industrielle Forschungs- und experimentelle Entwicklungsvorhaben zur Stärkung der Innovationsfähigkeit von jungen Start-ups in Deutschland im Zentrum. Start-ups sollen insbesondere bei für sie finanzierungsintensiven Aktivitäten im Bereich FuE unterstützt und in die Lage versetzt werden, mittel- und langfristig Innovationen zu generieren. Zuwendungen des BMBF sollen innovative Forschungsprojekte unterstützen, die ohne Förderung nicht durchgeführt werden könnten.

Gründerpreis 2018: NRW.BANK feiert Start-ups

Eckhard Forst, Vorstandsvorsitzender der NRW.BANK, macht Mut: “Der Weg in die Selbständigkeit ist ein großer Schritt – ohne jede Frage. Doch der Mut zu gründen lohnt sich. Die eigenen Ideen verwirklichen, sein eigener Chef sein – die Selbständigkeit bietet viele Vorteile.“ Der Düsseldorfer Banker bietet Gründern an, den Weg in die Selbständigkeit gemeinsam zu gehen: „Schritt für Schritt Ihnen als Förderbank diesen Anfang zu erleichtern.“

Konkret hat die NRW.BANK als Förderbank für Nordrhein-Westfalen für jede Finanzierungsphase das passende Produkt. Auf ihrer Internetseite bietet eine interaktive Förderdatenbank eine ortskundige Führung durch die Förderlandschaft Nordrhein- Westfalens: Zu jedem Programm und Produkt, das in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung steht, hält die Produktsuche alle wichtigen Informationen bereit und Beratung.

Allzu leicht machen es sich die Verantwortlichen, einen Großteil der Beratung in die Startercenter in NRW zu legen, die unter diesem Namen in den IHK’n beheimatet sind und oftmals den Anforderungen an risikobehaftete Unternehmensgründungen nicht gerecht werden können. Kaum ein engagierter Gründer sucht daher den Weg in die Kammer, sondern eher direkt zu dem dafür qualifizierten Consultant. Außerdem ist die drohende Zwangsmitgliedschaft bei den IHK’n den meisten Gründern ein Dorn im Auge, da die Beiträge zumeist keinen wirklichen Gegenwert repräsentieren.

Gründerpreis 2018

Derweil schmückt sich die NRW.BANK mit dem jährlichen Gründerpreis. Insgesamt 60.000 Euro Preisgeld gab es 2018 für Wildling Shoes, Gummersbach, Screwerk, Lüdenscheid, und CREAPAPER aus Hennef. Mit dem ersten Platz wurde der Schuhproduzent Wildling Shoes aus Gummersbach ausgezeichnet, gefolgt vom Lüdenscheider Digital-Unternehmen Screwerk und dem Papierhersteller CREAPAPER aus Hennef. Zum siebten Mal haben das Wirtschafts- und Digitalministerium und die NRW.BANK den mit insgesamt 60.000 Euro dotierten Preis für besonders innovative und kreative Geschäftsideen an herausragende Unternehmerpersönlichkeiten vergeben.

Bei der Preisverleihung im K21 STÄNDEHAUS in Düsseldorf sagte Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: „Ich gratuliere der Gewinnerin und den Gewinnern zu ihren beeindruckenden Innovationen und zu ihrer Kreativität. Der GRÜNDERPREIS NRW zeigt auch in diesem Jahr, wie vielfältig und lebendig die Gründerszene in unserem Land ist. Die Preisträger sind inspirierende Beispiele dafür, wie es gelingt, die eigene Geschäftsidee erfolgreich umzusetzen.“

Eckhard Forst, Vorstandsvorsitzender der NRW.BANK betonte noch: „Mit dem GRÜNDERPREIS NRW schaffen wir Sichtbarkeit und helfen Gründern, sich weiter am Markt zu etablieren. Als Förderbank für NRW stehen wir Existenzgründern mit gezielter Beratung und Förderung zur Seite und setzen uns dafür ein, dass keine gute Idee an der Finanzierung scheitert, damit aus Innovationen Geschäftsmodelle „Made in NRW“ werden.“

Die Gewinner

Das erstplatzierte Gummersbacher Unternehmen Wildling Shoes GmbH entwickelt und vertreibt seit 2015 Kinder- und Erwachsenenschuhe, die einen natürlichen Gang ermöglichen und damit vor allem Kindern die Freude an der Bewegung zurückgeben. Gründerin Anna Yona beeindruckte die Jury mit der fairen Produktion ihrer Schuhe innerhalb Europas und erhält dafür 30.000 Euro Preisgeld. Auch überzeugte sie mit einer dezentralen Arbeitsweise an sechs Standorten, damit ihre Mitarbeiter Familie und Arbeit bestmöglich vereinbaren können.

Alexander Hoffmann und Heiko Schlabach erreichen mit ihrer Online-Plattform Screwerk GmbH den zweiten Platz und erhalten dafür 20.000 Euro Preisgeld. Für ihre Kunden machen sie seit 2013 Schraubensortimente in jeder Stückzahl weltweit verfügbar. Mit ihrem durchgängig digitalen Geschäftsmodell schaffen sie Know-how für nahezu jeden Industriezweig. Damit unterstützen sie andere mittelständische Unternehmen auf ihrem Weg ins digitale Zeitalter, so die Jury.

Im drittplatzierten Unternehmen CREAPAPER GmbH aus Hennef treffen ökologische Verantwortung und wirtschaftlicher Erfolg direkt aufeinander. Das Unternehmen stellt seit 2013 Papierprodukte aus Gras her. Die Jury honoriert die Produktion, die energieeffizienter und ressourcenschonender ist als die Zellstoffgewinnung aus Holz. Für den dritten Platz erhält Gründer Uwe D’Agnone 10.000 Euro Preisgeld. Der GRÜNDERPREIS NRW zählt zu den bundesweit höchst dotierten Wettbewerben und erfreut sich großer Wertschätzung in der Gründerszene.

Die Jury unter Vorsitz von Prof. Dr. Christine Volkmann, Inhaberin des Lehrstuhls für Unternehmensgründung und Wirtschaftsentwicklung an der Bergischen Universität Wuppertal, hatte die Finalisten des Abends ausgewählt. Die insgesamt rund 120 Einreichungen in diesem Jahr kamen aus allen Teilen des Landes, insbesondere aus dem Münsterland, der Metropolregion Ruhr, dem Rheinland sowie Sieger- und Sauerland. Mit dabei waren Technologie-Startups, Unternehmen aus dem sozialen Bereich sowie Firmen aus den Branchen Bekleidung und Bildung, Lebensmittelindustrie und Medizintechnik.

Die weiteren Nominierten:

  • Deine AssistenzWelt GmbH (Bonn)
  • FLS GmbH & Co. KG (Aachen)
  • fsk engineering GmbH (Gummersbach)
  • INNOVATOR_INSTITUT (Mülheim a. d. R.)
  • K Line Europe GmbH (Düsseldorf)
  • L.O.T.T.A (Wachtendonk)
  • Outside the Club GmbH (Wuppertal)

Gründungszuschuss 2019

Mit einer guten Geschäftsidee haben zukünftige Gründer die Möglichkeit mit Hilfe des Gründungszuschuss 2019 ihre Arbeitslosigkeit zu beenden zum Unternehmer zu werden: Der Gründungszuschuss kann – richtig genutzt – die notwendige Starthilfe in ein erfolgreiches Leben als Gründer und Unternehmer sein. Antragsberechtigt sind grundsätzlich alle Bezieher von Arbeitslosengeld I, unter Umständen auch anderer Leistungen nach SGB III, wenn sie noch einen Anspruch auf Arbeitslosengeld von mindestens 150 Tagen haben, und mit der Gründung eines Unternehmens ihre Arbeitslosigkeit beenden wollen. Die Gewährung des Gründungszuschusses ist aber eine Ermessensleistung – das heißt der Vermittler entscheidet, ob jemand die Förderung bekommt.

Der Gründungszuschuss ist eines der wichtigsten staatlichen Fördermittel für Gründer. Diese Förderung ist ausgelegt für Empfänger von Arbeitslosengeld I (ALG I), die mit einer hauptberuflichen Selbstständigkeit planen Ihre Arbeitslosigkeit zu beenden. Bewilligt und beantragt wird der Gründungszuschuss bei der für Sie zuständigen Arbeitsagentur. Auch wenn seit 2012 kein Rechtsanspruch mehr auf die Förderung wie bei der Ich-AG durch den Gründungszuschuss besteht, so kann der Zuschuss nach wie vor durch die Arbeitsagentur gewährt werden.

Der Zuschuss dient zur Absicherung des Lebensunterhalts und zur sozialen Absicherung (Kranken- und Pflegeversicherung, Altersvorsorge) nach der Existenzgründung. Denn für viele Gründer sind diese finanziellen Mittel die Voraussetzung um den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen.

Entscheidende Voraussetzung

Als Antragsteller muss man ALG I beziehen und zwar mindestens einen Tag, bevor gegründet wird. Erst nach Ausschöpfung des Arbeitslosengelds zu gründen ist auch nicht zulässig, der Restanspruch von 150 Tagen muss eingehalten werden. Der Arbeitsvermittler wird in jedem Fall prüfen, ob es zur Gründung die Vermittlungsalternative gibt. Das heißt: Im Zweifel wird er versuchen, Sie in ein adäquates Beschäftigungsverhältnis zu vermitteln. Da die Zuerkennung im Ermessen des zuständigen Vermittlers liegt, muss man als Antragsteller vor allem eines, überzeugen. Am besten mit einem guten Businessplan und einem stichhaltigen Finanzkonzept. Der Gründungszuschuss endet in jedem Fall mit Erreichen des 65. Lebensjahres. Bei wiederkehrender Arbeitslosigkeit wird der neuerliche Anspruch auf ALG I um die Zahl der Tage verkürzt, für die der Gründungszuschuss bezogen wurde.

Gefördert werden alle Selbständigen, wenn sie die festgelegten Voraussetzungen erfüllen. Es muss sich hierbei um ein tragfähiges, Erfolg versprechendes Unternehmenskonzept handeln, der Antragsteller muss die erforderlichen fachlichen und persönlichen Eignungen für diese Tätigkeit mitbringen und auch die materiellen Voraussetzungen für eine unternehmerische Tätigkeit haben. All diese Voraussetzungen sollten nach Möglichkeit auch zweifelsfrei belegt werden können.

Die Förderung läuft in zwei Phasen ab, in der jeweils unterschiedliche Förderhöhen gelten:In der ersten Phase des Gründungszuschusses, die 6 Monate dauert, wird die gesamte Höhe der ALG I Leistung weiterbezahlt. Dazu kommt ein Betrag von 300 EUR zur sozialen Absicherung des Antragstellers. Danach kommt es zu einer Neubewertung: Die Arbeitsagentur prüft die Aktivitäten des Antragstellers während der sechsmonatigen Förderphase und die Tragfähigkeit des Konzepts noch einmal anhand der erreichten Ergebnisse. Die geplanten Ziele für die ersten sechs Monate im Geschäftsplan sollten dabei möglichst erreicht worden sein. Danach kann sich eine zweite Förderphase von insgesamt 9 Monaten anschließen, sofern die Beurteilung erfolgreich ausfällt. Hier wird allerdings nur noch der monatliche Betrag von 300 EUR zur sozialen Absicherung von der Arbeitsagentur geleistet.

Einen entsprechenden Antrag hält der zuständige Vermittler der Arbeitsagentur bereit. Darüber hinaus sind alle Unterlagen beizubringen, die möglichst umfassend die fachliche und persönliche Eignung des Gründers und den zu erwartenden Erfolg der Geschäftstätigkeit belegen.

Crowdlending bei KMU-Finanzierung

Crowdlending in Deutschland: Planungssicherheit und Schnelligkeit sind Top-Faktoren bei KMU-Finanzierung. Eine Oxford Economics-Studie zeigt auf, was KMU zum Plattform-Lending bewegt.
Dem Liquiditätsengpass entgegenwirkend: 51 Prozent der deutschen KMU hätten ohne crowdbasierten Kredit geschäftsfördernde Investitionen nicht getätigt, 42 Prozent Gewinnausfälle erlitten und 32 Prozent geschäftliche Chancen verpasst. Für viele Unternehmen ist der Gang zur Hausbank nicht mehr die attraktivste Option.

Liquidität ist ein wichtiger Treibstoff in vielen Unternehmen und somit ein nicht zu unterschätzender Wettbewerbsfaktor. Eine aktuelle Studie von Oxford Economics im Auftrag von Funding Circle, der führenden Lending-Plattform für die Finanzierung von Kleinunternehmen, verdeutlicht nun, dass der crowdbasierte Unternehmenskredit eine Lücke im Finanzierungssystem schließt, die für kleine Unternehmen durchaus substanz- oder gar existenzgefährdend sein kann.

Die Ergebnisse einer im Rahmen der Studie durchgeführten Befragung unter kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) aus Deutschland deuten darauf hin, dass traditionelle Kreditangebote dem Bedürfnis von deutschen KMU nach unbürokratischer und schneller Finanzierung nicht gerecht werden. Laut Studie steht an der Spitze der Gründe, aus denen sich Unternehmen für die Plattformfinanzierung entscheiden, die unkomplizierte Abwicklung des Kreditantrags (49 Prozent). Für 29 Prozent war die Schnelligkeit beim Antrags- und Bearbeitungsverfahren das ausschlaggebende Argument. Lediglich 6 Prozent der Unternehmer entschieden sich für diese Finanzierungsform, weil sie zuvor bei einer Bank abgelehnt worden waren. Der crowdbasierte Kredit wird also vor allem den unternehmerischen Bedürfnissen nach schnellen Entscheidungen und daraus resultierender Planungssicherheit gerecht.

Der direkte Weg zur Crowd als strategische Entscheidung

Viele Unternehmer berichten, dass sie ohne einen Kredit über Funding Circle erhebliche finanzielle Einbußen hinnehmen müssten: Über die Hälfte der KMU (51 Prozent) gab an, sie hätte ohne crowdbasierte Finanzierung eine Investition nicht getätigt. Viele sind auch der Überzeugung, sie hätten ohne diese Kreditform eine geschäftliche Chance (32 Prozent) verpasst – ein Indiz dafür, wie wichtig die Schnelligkeit beim Finanzierungszugang für Kreditnehmer ist. Andere Unternehmer glauben außerdem, sie hätten ohne eine Finanzierung über die Kreditplattform einen schwächeren (29 Prozent) oder überhaupt keinen (13 Prozent) Gewinnzuwachs erzielt.

Für viele Unternehmer ist der Gang zur Bank – sei es wegen der Finanzierung von Investitionen oder etwa der Aufstockung des Betriebskapitals – also von vornherein unattraktiv: 71 Prozent der KMU, die sich für einen Kredit bei Funding Circle entschieden haben, bemühten sich zuvor überhaupt nicht um einen Bankkredit – davon 90 Prozent deshalb nicht, weil sie der mit dem Antrag verbundene, vor allem zeitliche Aufwand abgeschreckt hat. Der Faktor Zeit ist also wesentlich: 86 Prozent der Unternehmen gaben an, dass die Finanzierung über Funding Circle schneller gesichert werden konnte als über andere Kreditgeber.

Finanzierungsquellen außerhalb des Bankensektors erhöhen zudem die Wahrscheinlichkeit für Unternehmen, die Finanzierung in voller Höhe bewilligt zu bekommen. So erhielten 78 Prozent mehr KMU die von ihnen tatsächlich beantragte Summe, als Unternehmen, die einen Bankkredit beanspruchten. Insgesamt liegt trotz steigender Wirtschaftsleistung von Unternehmen die Vergabe von Geschäftskrediten durch deutsche Banken real gesehen nach wie vor 8 Prozent hinter der Zeit vor der globalen Finanzkrise 2008 zurück.

Thorsten Seeger, Geschäftsführer Funding Circle Deutschland:

„Wer als Kleinunternehmer seine Felle nicht davon schwimmen sehen will, muss oft schnell zugreifen – sonst ist es zu spät und das Geschäft macht ein anderer. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, eine auf die Bedürfnisse von KMU zugeschnittene Finanzierungslösung zu entwickeln und so die Unternehmen bei ihren Wachstums- und Innovationsvorhaben gezielt zu unterstützen. Die Umfrageergebnisse belegen, dass es vor allem die Schnelligkeit ist, die eine Finanzierung über unsere Plattform immer beliebter macht.
Wer sich heute bei Funding Circle anmeldet, benötigt maximal 15 Minuten, um seine Daten über das Online-Formular einzutragen. Bereits nach 24 Stunden liegt meist die verbindliche Kreditentscheidung vor – über das Kapital können die Unternehmer innerhalb von 7 Tagen verfügen. Für mittelständische Unternehmer, die Planungssicherheit brauchen, um notwendige Investitionen tätigen zu können, erweisen sich die komplexen und langwierigen Kreditantragsprozesse bei den Filialbanken hingegen oft als wahre Entwicklungsbremse.“ 

Thorsten Seeger, Geschäftsführer Funding Circle Deutschland

Über die Studie 

Die internationale, im Juni 2018 veröffentlichte Studie wurde von Oxford Economics in Deutschland, Großbritannien, den USA und den Niederlanden durchgeführt. Das unabhängige internationale Beratungsunternehmen untersucht in dem Bericht, wie sich die Finanzierung über Funding Circle in jedem einzelnen der vier Länder, in denen die Plattform tätig ist, auf die regionale Wirtschaft auswirkt.

Neben der Ermittlung des umfassenden Beitrags zum BIP, der unterstützten Arbeitsplätze sowie der Steuereinnahmen geben die Vergleiche auch Aufschluss darüber, wie der Einfluss von Funding Circle in seinen jüngeren Märkten wachsen kann. Der Bericht stützt sich auf umfangreiche statistische Analysen der Geschäftsvorgänge von Funding Circle, die Auswertung externer Statistiken und Studien sowie die Befragungen von 1.243 KMU – davon rund 140 aus Deutschland – im Februar 2018, die über Funding Circle eine Finanzierung in Anspruch genommen haben. Die Studie umfasst nur die Daten von Befragten mit ausstehenden Krediten per Dezember 2017.

Über Funding Circle

Funding Circle ist die weltweit führende Online-Plattform für die Finanzierung von Kleinunternehmen. Seit seiner Gründung 2010 hat das Unternehmen Kredite im Wert von insgesamt mehr als 5 Mrd. Euro an 45.000 kleine und mittlere Unternehmen (KMU) vermittelt. Über 70.000 private Anleger*innen sowie Finanzinstitutionen (wie z. B. die KfW, die Europäische Investitionsbank und die British Business Bank) haben diese über die Funding Circle Plattform mit Kapital unterstützt.
Das Deutschlandgeschäft von Funding Circle wird vom Berliner Team mit umfassender Finanz- und Tech-Expertise unter der Leitung von Thorsten Seeger geführt. Funding Circle hat seinen Hauptsitz in London (Großbritannien) und operiert zudem in den USA sowie den Niederlanden. [Stand: Juni 2018]

Über Online-Marktplätze für Unternehmensfinanzierung

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) haben es in Deutschland zunehmend schwer, über Banken, Volksbanken und Sparkassen Zugang zu Fremdkapital zu bekommen. Online-Marktplätze für Unternehmensfinanzierung wie Funding Circle sind die zuverlässige Alternative, die diese Versorgungslücke füllt. Auf seiner Plattform vermittelt Funding Circle Kredite zwischen 5.000 und 250.000 Euro für die Wachstums- und Innovationsvorhaben deutscher KMU. Und das schnell, unbürokratisch und flexibel: Das Finanzierungsangebot erhalten Unternehmer*innen innerhalb von 48 Stunden, die Auszahlung erfolgt für gewöhnlich in sieben Tagen und eine vorzeitige Tilgung ist jederzeit gebührenfrei möglich. Privatpersonen und institutionellen Anleger*innen bieten Investitionen in Unternehmenskredite Zugang zu einer neuen Geldanlageklasse mit attraktiven Renditemöglichkeiten – und leisten schon ab 100 Euro einen wertvollen Beitrag zur lokalen Wirtschaft.

Millionen für Marketing-Start-up

Blackwood Seven, das aus Dänemark stammende disruptive Unternehmen für Marketing Analytics und Mediaoptimierung, erhält eine Finanzierung in Höhe von 16,8 Millionen Euro zur Unterstützung seiner Geschäftsexpansion in Europa, den USA und Asien.

Bereits bestehende Geldgeber wie Jolt Capital, Vækstfonden, Sunstone Capital und Conor Venture Partners führen die Finanzierungsrunde an. Sie zeigen damit ihr Vertrauen in die langfristige Geschäftsentwicklung von Blackwood Seven. Darüber hinaus investiert die in München ansässige Beteiligungs- und Beratungsgesellschaft Cipio Partners erstmals in die SaaS-Plattform.

Der datengetriebene Ansatz errechnet mittels künstlicher Intelligenz und Machine Learning die individuelle „Mediawirkformel“ für Werbetreibende. Daraus lässt sich der optimale Media-Mix bestimmen und eine exakte Prognose der zu erwartenden Sales ableiten.

Basis für die individuellen Kundenmodelle sind allgemeine Informationen wie Medien- und Marktdaten, Geo- und Wetterdaten, makroökonomische Daten und Industriedaten. Zusätzlich werden individuelle Kundendaten, wie z.B. Sales und Awareness, Media Spendings und Webtraffic, verwendet. Die Komplexität des Blackwood Seven-Modelings bietet Werbetreibenden endlich die Chance, Kampagnen selbständig und einfach zu planen, zu simulieren und Ziele exakt vorherzusagen. Transparent, unabhängig und in Echtzeit.

„Die jüngste Finanzierung wird unser Wachstum ankurbeln und unserer Geschäftsentwicklung in Europa, Amerika und Asien einen deutlichen Schub geben. Marken suchen nach immer neuen Möglichkeiten, Mediaplanung und -einkauf besser und kosteneffektiver zu gestalten. Mit den zusätzlichen Mitteln können wir unsere Kunden noch besser dabei unterstützen und auf der ganzen Welt für mehr Transparenz bei der Mediaplanung sorgen“, erklärt Carl-Erik Kjærsgaard, CEO & Mitbegründer von Blackwood Seven.

Über Blackwood Seven

Blackwood Seven ist eine internationale SaaS-Plattform für Marketing Analytics und Mediaoptimierung. Der datengetriebene Ansatz errechnet mittels künstlicher Intelligenz und Machine Learning die individuelle „Mediawirkformel“ für Werbetreibende. Daraus lässt sich der optimale Media-Mix bestimmen und eine exakte Prognose der zu erwartenden Sales ableiten.

Die 2013 gegründete Software-Company beschäftigt weltweit 150 Mitarbeiter an den Standorten München, New York, Los Angeles, Barcelona und Kopenhagen.

Weitere Informationen unter www.blackwoodseven.com

6,5 Millionen Euro für E-Bike-Antriebshersteller

FAZUA aus München, Hersteller von Antriebssystemen für E-Bikes, hat eine neue Finanzierungsrunde über 6,5 Millionen Euro abgeschlossen. Erneut beteiligt haben sich der High-Tech Gründerfonds, verschiedene Business Angels und Bayern Kapital, dieses Mal mit Mitteln aus seinem Wachstumsfonds Bayern. Als Leadinvestor konnte FAZUA Unternehmertum Venture Capital Partners gewinnen. Den evation-Antrieb von FAZUA haben bereits namhafte Fahrradhersteller wie CUBE, Pinarello und Focus in ihre Serienprodukte integriert. Mit dem frischen Venture Capital will das junge Unternehmen mit dem bayerischen Namen weiter wachsen und seine Technologieführerschaft durch Weiterentwicklungen festigen.

Das integrierbare Antriebssystem von FAZUA ermöglicht es Fahrradherstellern, ihre bisherigen Ansprüche an Design, Gewicht und Flexibilität von E-Bikes neu zu definieren: Akku und Motor verschwinden beinahe unsichtbar im Unterrohr. Der geringe Widerstand und das niedrige Gewicht des FAZUA-Systems bringt dem E-Rad-Fahrer ein natürliches Fahrgefühl – das ist gerade Bikern mit sportlichen Ambitionen wichtig. Aufgrund der stark steigenden Nachfrage nach dem E-Bike-Antrieb von FAZUA will das 2013 gegründete Unternehmen noch im Frühjahr 2018 an einen größeren Standort mit erweiterter Produktionskapazität ziehen. Auch personell wird sich FAZUA vergrößern: Aktuell werden unter anderem Mitarbeiter in der Qualitätssicherung, im Produktionsmanagement sowie in der Elektronikentwicklung gesucht.

„Der Wachstumsfonds Bayern unterstützt expandierende Unternehmen, die innovative Zukunftstechnologien entwickeln. Gerade in der Wachstumsphase gibt es oftmals eine Finanzierungslücke, die wir mit unserem Fonds schließen wollen. Das innovative Antriebssystem von FAZUA schafft einen großen Mehrwert für die E-Fahrrad-Industrie. Daher unterstützen wir die weitere Entwicklung des Unternehmens mit Mitteln aus dem Wachstumsfonds Bayern sehr gerne“, sagt die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner, die den Wachstumsfonds Bayern im Jahr 2015 initiiert hatte.

„Als Investor der ersten Stunden haben wir die positive Entwicklung von FAZUA seit der Seedphase begleitet. Mit einem weiteren Investment, dieses Mal aus dem Wachstumsfonds Bayern, können wir einen wichtigen Beitrag zum Unternehmenswachstum leisten“, sagt Dr. Georg Ried, Geschäftsführer bei Bayern Kapital.  

Benjamin Erhart, Partner bei Unternehmertum Venture Capital Partners, erklärt: „FAZUA hat sich eine sehr aussichtsreiche Marktposition erarbeitet. Innerhalb des stark wachsenden E-Bike- Gesamtmarktes ist das System bei leichten und sehr leichten Produkten führend. Immer mehr renommierte Fahrradhersteller setzen auf den evation-Antrieb. Wir sind überzeugt, dass FAZUA in den kommenden Jahren einen bedeutenden Mehrwert liefern wird. Wir freuen uns sehr, dem starken Konsortium bestehender Investoren beizutreten und die weitere Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen.“   Insbesondere im Rennrad- und Performancebereich fällt die Resonanz auf den evation-Antrieb äußerst positiv aus. Auch in der Branche erfährt das junge Unternehmen viel Anerkennung: So wurde FAZUA beim DESIGN & INNOVATION AWARD 2018 in drei Kategorien (Newcomer, Komponenten MTB und Road) ausgezeichnet.

„Wir freuen uns sehr über diese Investitionsrunde, die eine äußerst starke Positionierung der FAZUA GmbH im Markt weiter unterstützen wird“, so Hannes Biechele, CEO und Gründer der Münchener Firma. „Erfahrung, Mehrwert und Know-how der Gesellschafter sind für uns essenzielle Säulen, ohne die FAZUA nicht so erfolgreich agieren könnte.“    

Über FAZUA:

Das 2013 in München gegründete Unternehmen FAZUA hat es sich zum Ziel gesetzt, den E-Bike-Markt nachhaltig zu revolutionieren. Mit dem evation-Antrieb präsentiert das Team um Geschäftsführer Johannes Biechele ein elektrisches Antriebssystem, das sich besonders an sportive Ansprüche richtet und dabei das natürliche Fahrgefühl eines unmotorisierten Fahrrads vermittelt. Namhafte Kunden von FAZUA, die bereits 2018 Fahrräder mit dem evation-Antrieb verkaufen, sind CUBE, Focus, Bianchi, Fantic und Pinarello.  

Über Bayern Kapital:

Die Bayern Kapital GmbH mit Sitz in Landshut wurde auf Initiative der Bayerischen Staatsregierung 1995 als 100-prozentige Tochtergesellschaft der LfA Förderbank Bayern gegründet. Bayern Kapital stellt als Venture-Capital-Gesellschaft des Freistaats Bayern den Gründern innovativer High-Tech-Unternehmen und jungen, innovativen Technologieunternehmen in Bayern Beteiligungskapital zur Verfügung. Bayern Kapital verwaltet derzeit elf Beteiligungsfonds mit einem Beteiligungsvolumen von rund 340 Millionen Euro. Bislang hat Bayern Kapital rund 260 Millionen Euro Beteiligungskapital in mehr als 250 innovative technologieorientierte Unternehmen aus verschiedensten Branchen investiert, darunter Life Sciences, Software & IT, Werkstoffe & Neue Materialien, Nanotechnologie sowie Umwelttechnologie. So sind in Bayern über 5000 Arbeitsplätze dauerhaft in zukunftsfähigen Unternehmen entstanden.

Mehr Power für Gründer-Start

Die Zahl der Unternehmensgründungen ist 2017 wiederholt deutlich zurückgegangen – das bestätigt die aktuelle Vorabauswertung des KfW Gründungsmonitors. Dr. Kai Flehmig-Pichlmaier, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Gründerverbands (DGV), fordert bessere Startbedingungen für Gründer.

Schon wieder 14 Prozent weniger Unternehmensgründungen als im Vorjahr – mit nur 557.000 Neugründungen in 2017 setzt sich der negative Trend der vergangenen Jahre fort. Seit 2014 ist die Zahl der Unternehmensgründungen in Deutschland rückläufig. Den deutlichen Rückgang in 2017 bezeichnet die KfW in ihrer aktuellen Pressemeldung trotzdem als überraschend und begründet ihn mit der anhaltend guten Situation am Arbeitsmarkt. Der Deutsche Gründerverband (DGV) dagegen sieht die Politik in der Pflicht: Solange die Bedingungen für Neugründer nicht verbessert werden ist eine Trendwende nicht zu erwarten.

Die Chancen, an benötigtes Kapital heranzukommen, sind unter den Gründern ungleich verteilt. Die KfW unterscheidet zwischen den sogenannten „Notgründern“, die mit ihrer Existenzgründung versuchen, ein wegfallendes Gehalt zu kompensieren und den „Chancengründern“, die eine gewinnversprechende Geschäftsidee verwirklichen wollen. Diese Zweiklassen-Wertung haben auch Banken verinnerlicht, und für die erste Gruppe der Existenzgründer ist es dementsprechend noch schwerer, einen Kredit zu erhalten.

„Alle Gründer müssen mit gleichen Maßstäben gemessen werden und verdienen die gleichen Chancen – egal, welche Bezeichnung sie tragen – ob Start-Up, Existenzgründer, Chancen- oder Notgründer“, ist der DGV-Vorstandsvorsitzende Flehmig-Pichlmaier überzeugt. Die Einteilung der Unternehmensgründer in zwei unterschiedlich förderungswürdige Klassen senkt zudem das Ansehen von Selbständigkeit in Deutschland insgesamt.

Mit dem Ziel, den Negativtrend zu stoppen, haben die Verantwortlichen schon einige Maßnahmen in Aussicht gestellt. Ein Beispiel dafür ist die vom Bundeswirtschaftsministerium und KfW initiierte Gründungsplattform 4.0. Sie soll als Wegweiser und Lotse durch die
notwendigen Formalitäten dienen und Unternehmensgründungen damit erleichtern. Außerdem floss in den letzten Jahren sehr viel Geld in Fonds für Wagniskapital. Der Gründungsexperte Dr. Flehmig-Pichlmaier ist skeptisch: „Solange Gründung nichts kosten darf und Beratung nicht notwendig ist, kann sich kein nennenswerter Erfolg zeigen.“

Bürokratische und organisatorische Anforderungen hindern nach Ansicht des Experten die Menschen in Deutschland nach wie vor an Unternehmensgründungen. Für die Bearbeitung von Invest-Anträgen benötigt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) nach aktuellem Stand rund sechs Monate. Diese Zeitspanne ist für jeden Gründer deutlich zu lange. Der Deutsche Gründerverband fordert hier Investitionen, die es ermöglichen, die Bearbeitungszeit zu verkürzen.

Eine weitere Forderung des DGV betrifft das Startgeld und die Unterstützung der KfW. Sie ist für Gründer essentiell, weil für Banken und Sparkassen die Finanzierung einer Unternehmensgründung wirtschaftlich nicht besonders attraktiv ist. Für eine Gründungsfinanzierung wird oftmals der Abschluss einer zusätzlichen Versicherung zur Voraussetzung, wodurch sich der finanzielle Nachteil wieder auf den Gründer verlagert. Beim Startgeld sollte sich die KfW von ihren alten Regelungen lösen und das Verhältnis von Investitionen und Betriebsmitteln den realen Anforderungen anpassen.

Auch Gründungsberater, die beispielsweise auf der geplanten Gründungsplattform 4.0 genannt werden sollen, müssten laut DGV entsprechend qualifiziert sein, um zukünftige Unternehmer beraten zu können. Bis jetzt ist keinerlei Qualifizierung notwendig.

Es bleibt abzuwarten, ob die neue GroKo und ihr zukünftiger Wirtschaftsminister eine Trendwende bei den Unternehmensgründungen herbeiführen kann. Daran wird man bemessen können, ob der Politik der junge Mittelstand und die Unterstützung der Selbständigkeit wichtig sind. Der DGV ist indes gespannt auf den Gründungsmonitor 2018 und die neue Klasseneinteilung von Gründern.

Russischer Top-Start-up-Investor bietet bis 40 Millionen Rubel

Die russische Startup-Szene ist zwar im Vergleich zu ihren Gegenstücken in den USA und Europa noch relativ jung, doch sie ist auch in großer Bewegung: Neu aufgesetzte Accelerator-Programme, risikobereite Investoren und Projekte wie der Technologiepark Skolkovo helfen Gründern dabei, ihre innovativen Unternehmen in die rechte Spur zu bringen. Ein wichtiger Teil dieses Mikrokosmos ist das Venture-Capital-Unternehmen admitad Invest: Der Investmentfonds des russischer Start-up-Investor admitad, das weltweit zu den größten CPA-Netzwerken zählt, gehört laut einem aktuellen Ranking der Fachpresse zu den Top-5-Seed-Investoren in Russland. 2018 plant admitad Invest, sein Geschäftsfeld auszuweiten und global in Start-ups zu investieren.

admitad Invest ist spezialisiert auf Early-Stage-Investitionen und wurde jetzt in einem Ranking von FIRRMA, einem der größten Startup-Medien Russlands, unter den Top-5 der russischen Seed-Investoren eingeordnet. Das Ranking gibt an, welche Investoren in die meisten Unternehmen in der Early-Stage-Phase investiert haben. Insgesamt hat admitad Invest 2017 mehr als zwei Millionen US-Dollar angelegt und wird sich im kommenden Jahr auch auf dem deutschen Markt nach spannenden Startups umschauen.

Early-Stage-Spezialist mit grenzübergreifender Philosophie

„Wir werden 2018 auch weiterhin in russische Projekte investieren, die am Anfang ihrer Entwicklung stehen“, sagt Alexander Bachmann, Gründer und CEO vom russischen Start-up-Investor admitad. „Wir denken dabei aber immer grenzübergreifend und begleiten Unternehmen in unserem Portfolio bei Markteintritten in ausländische Märkte, in denen admitad bereits selber aktiv ist. Das gilt besonders für Westeuropa, Asien, die USA und die Golfregion. Daher ist es für uns auch folgerichtig, dass wir auch dort in geeignete Unternehmen anlegen, mit denen wir unser Unternehmensnetzwerk ausbauen können. Besonders in der DACH-Region sehen wir sehr interessante Möglichkeiten. Die Investitionshöhe in den frühen Phasen der Startups kann hier jeweils bei bis zu 40 Millionen Rubel, entspricht circa 600.000 Euro, liegen.“

admitad Invest ist besonders auf der Suche nach Startups, die bei der internationalen Entwicklung des Unternehmens ihre Stärken ausspielen können. Maksim Volokhov, Leiter von admitad Invest, sagt dazu: „Das betrifft insbesondere die Bereiche internationale Expansion, Tools für den Cross Border Trade und neue Technologien und Lösungen für E-Commerce und Digital Advertising.“

Eine Auswahl von admitad-Invest-Projekten aus dem Jahr 2017:

Appspress.ru ist eine Plattform für Digital Advertising auf Telefonen, Tablets und Laptops. In Zusammenarbeit mit Herstellern und Marken wird Werbung unter anderem über Widgets und Newsfeeds ausgespielt.

Blinger ist eine Omnichannel-Plattform, über die User gleichzeitig verschiedene Instant-Messenger-, E-Mail- und Online-Chat-Programme nutzen können. Das geschieht über eine API, ein Interface oder eine Helpdesk-Integration. Blinger hilft dabei, Zeit bei den technischen Aspekten der Kommunikation zu sparen.

EPICSTARS ist eine Influencer-Marketing-Plattform mit der Marketer Werbung für Brands, Produkte und Dienstleistungen betreiben können. In einem Jahr haben sich bereits mehr als 5.000 Marketer registriert und mehr als 300 erfolgreiche Werbekampagnen durchgeführt.

Meds.ru ist eine Marketing-Plattform für Kliniken und unterstützt Patienten einfach und schnell bei der Suche nach den besten Ärzten und Krankenhäusern. Sie ist mit verschiedenen Einstellungen und Filtern individuell anpassbar.

Push.World ist ein Push-Benachrichtigungsdienst mit individuellen Einstellungsmöglichkeiten. Mit Push.World erhöhen die User die Zuschauerbindung um rund zehn Prozent.

Über admitad

Der russische Start-up-Investor admitad zählt weltweit zu den größten Affiliate-Marketing-Netzwerken und verbindet Advertiser und Publisher für die effiziente Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen im Internet. Mehr als 1.500 Advertiser und knapp 600.000 Publisher, die täglich mehr als 5 Millionen Visits generieren, profitieren von der innovativen Affiliate-Marketing-Plattform von admitad.

Das international agierende Unternehmen wurde 2010 in Heilbronn von Alexander Bachmann gegründet und beschäftigt aktuell mehr als 300 Mitarbeiter an Standorten in Deutschland, Russland, der Schweiz, Weißrussland, der Ukraine, China und Indien. admitad legt dabei größten Wert auf Transparenz, Qualität und Sicherheit. Auf admitad vertrauen zahlreiche internationale Top-Unternehmen – darunter AliExpress, Booking.com, Emirates, Qatar Airlines, ASOS, Quelle, OTTO und Decathlon.