Banco BNI Europa stellt über Funding Circle 50 Millionen Euro für deutsche KMU bereit und erleichtert damit den Zugang zu Unternehmensfinanzierungen.
IT-Sicherheit im Fokus
Aktuelle Software, sichere Passwörter, Backups und Datenschutz gehören zur IT-Grundausstattung jedes Unternehmens und schützen vor Datenverlust und Cyberangriffen.
Mehr als die Hälfte der jungen Firmen nutzen Social Media
Mehr als die Hälfte der bis zu vier Jahre alten Unternehmen in Deutschland nutzen Social Media für ihre unternehmerische Tätigkeit. Die jungen Unternehmen sind somit Vorreiter des Social Media-Einsatzes durch deutsche Unternehmen. Social Media werden, davon ist aufgrund dieses Ergebnisses auszugehen, künftig bei den Unternehmen an Bedeutung gewinnen. Das ist das Ergebnis einer Sonderauswertung des KfW/ZEW-Gründungspanels.
„Für die meisten jungen Unternehmen haben sich ihre Erwartungen, die sie an Social Media hatten, mindestens teilweise erfüllt“, sagt Jörg Zeuner, Chefvolkswirt der KfW. „Allerdings ist nur jeder zehnte voll zufrieden. Das kann an überzogenen Erwartungen liegen, aber auch daran, dass es eine gewisse Zeit dauert, bis die Anstrengungen fruchten.“
Junge Unternehmen der Dienstleistungsbranche setzen Social Media am häufigsten ein (rund 60%); im Verarbeitenden Gewerbe sind es mehr als 40%, im Bausektor immerhin noch 25%. Je höher die Affinität des Unternehmens zu Software und Computer ist, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass Social Media gezielt eingesetzt wird. So sticht innerhalb der Dienstleistungsbranche der Software-Sektor hervor: Dort sind gut 80% der jungen Unternehmen in Social Media aktiv. Grundpfeiler der Social Media-Strategie ist das Unternehmensprofil: 46% aller jungen Unternehmen nutzen Social Media, in dem sie sich innerhalb eines Sozialen Netzwerks präsentieren. 27% bieten ihren Kunden die Möglichkeit über eine Plattform, Feedback zu geben.
Noch relativ selten werden von jungen Unternehmen Inhalte auf Content-Sharing-Plattformen (14%) gestellt oder kurze Unternehmensnachrichten veröffentlicht (Twitter o.ä., 12%). Die Hauptmotive, über Social Media zu kommunizieren, sind Werbe- und Marketingzwecke (87%) sowie die Verbesserung des Vertriebs oder des Kundenservices (70%). 63% nutzen Social Media auch dazu, um Informationen über ihre Mitbewerber und über ihr Marktumfeld zu erhalten. Zudem werden Social Media zur internen Kommunikation (30%) und Mitarbeiterakquise (27%) eingesetzt.
KfW-ifo-Mittelstandsbarometer: Kleine Delle nach Rekordjahr
Mittelständler blicken auf ein ausgezeichnetes Geschäftsjahr zurück: Aber nach einer außergewöhnlichen Rekordjagd des Geschäftsklimas im Verlauf des gesamten letzten Jahres gibt die Stimmung bei den kleinen und mittleren Unternehmen zum Jahresende 2017 etwas nach: Der zentrale Indikator des KfW-ifo-Mittelstandsbarometers sinkt im Dezember um 0,7 Zähler auf jetzt 30,6 Saldenpunkte. Ursächlich sind leichte Rückgänge bei der Beurteilung der Geschäftslage (-0,4 Zähler auf 43,9 Saldenpunkte) und den Erwartungen. Trotz des kleinen Rückgangs von einem Zähler sehen die Mittelständler die Geschäftserwartungen mit 17,6 Saldenpunkten weiterhin sehr optimistisch.
Die Geschäftslage der Großunternehmen ist aktuell so gut wie noch nie seit Beginn der gesamtdeutschen Erhebungen im Januar 1991 (+3,0 Zähler auf 46,4 Saldenpunkte). Die Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate lassen zwar etwas nach (-3,0 Zähler auf 16,5 Saldenpunkte), das ist aber angesichts der aktuell sehr guten Konjunktur auch nicht verwunderlich. Alles in allem bleibt das Geschäftsklima der Großunternehmen weiterhin ausgezeichnet (-0,1 Zähler auf 31,2 Saldenpunkte).
Der Blick in die einzelnen Branchen zeigt zum Jahresende nur wenig Veränderung. Überdurchschnittlich steigt die Stimmung in den großen Bauunternehmen (+3,9 Zähler auf 45,8 Saldenpunkte). Auf das Gesamtjahr 2017 gesehen ist das Geschäftsklima im Verarbeitenden Gewerbe besonders stark gestiegen (industrieller Mittelstand: +16,3 Zähler; Großindustrie: +13,9 Zähler; jeweils im Vergleich zum Dezember 2016).
Die Absatzpreiserwartungen der Mittelständler sind im Dezember deutlich angestiegen (+2,7 Zähler) und bestätigen den Aufwärtstrend im Jahresverlauf (+10,9 Zähler). Der aktuelle Wert von 15,6 Saldenpunkten signalisiert, dass deutlich mehr Unternehmen mit steigenden als mit fallenden Verkaufspreisen in der nächsten Zeit rechnen – ein Spiegel der starken Nachfrage, der sich die Unternehmen gegenüber sehen.
Auch interessant:
KfW-ifo-Mittelstandsbarometer am Rekordwert
„Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft befindet sich in einem ungebrochenen Aufwärtstrend, die Konjunkturaussichten für das gerade begonnene Jahr sind gut“, sagt Dr. Jörg Zeuner, Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe. „Für 2018 prognostizieren wir ein anhaltend hohes Realwachstum von 2,5 %.“ Ungeachtet des Optimismus in den Unternehmen müsse man aber auch die Abwärtsrisiken im Auge behalten. Hierzu gehörten die US-Außen- und Handelspolitik sowie die Situation in China, wo die Verschuldung des Privatsektors enorm angestiegen sei. „Von der Steuersenkung der Trump-Regierung erwarten wir kaum konjunkturelle Effekte auf die Nachfrage. Denn hiervon profitieren vor allem Unternehmen und wohlhabende Haushalte, die ihr zusätzlich verfügbares Einkommen größtenteils nicht ausgeben sondern sparen dürften“, so Zeuner.
KfW-ifo-Mittelstandsbarometer
Die Indikatorfamilie KfW-ifo-Mittelstandsbarometer basiert auf einer größenklassenbezogenen Auswertung des bekannten ifo Geschäftsklimaindex, bei dem monatlich rund 7.000 Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (Verarbeitendes Gewerbe, Bauhauptgewerbe, Großhandel, Einzelhandel) aus West- und Ostdeutschland zu ihrer wirtschaftlichen Situation befragt werden, darunter rund 5.600 Mittelständler. Dabei zählen grundsätzlich diejenigen Firmen zu den Mittelständlern, welche nicht mehr als 500 Beschäftigte haben und maximal 50 Mio. EUR Jahresumsatz erzielen.
Start-up-Investor admitad plante bis zu 40 Millionen Rubel
Der Start-up-Investor admitad plante 2018 Förderungen von bis zu 40 Millionen Rubel in der DACH-Region.
GründerMagazin Mediadaten 2018
GründerMagazin begleitet als Periodikum Unternehmensgründer in die Startphase und betreut Jungunternehmer und Start-Up’s mit nutzwertiger Information während der ersten drei bis vier Geschäftsjahre. Mit großer Umsetzungskraft widmet sich GründerMagazin allen Themen des modernen Unternehmertums.
Sie Darstellung von Managementproblemen, von Chancen und Lösungen und von Unternehmerschicksalen aus der Praxis macht aus GründerMagazin ein Magazin mit konkret verwertbaren Informationen für den realen Unternehmeralltag und die Investitionsplanung in den ersten Jahren.
Weitere Media-Infos per email oder unter tel. 0221-467 525 04.
Allgemeine Informationen
Erscheinungsweise: 6 x jährlich
Termine
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Ausgabe 1/2018 |
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Erscheinungstag |
08.12.17 |
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Buchungsschluss: |
22.11.17 |
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Druckunterlagen bis: |
01.12.17 |
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Ausgabe 2/2018 |
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Erscheinungstag |
02.02.18 |
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Buchungsschluss: |
19.01.18 |
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Druckunterlagen bis: |
26.01.18 |
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Ausgabe 3/2018 |
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Erscheinungstag |
30.03.18 |
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Buchungsschluss: |
16.03.18 |
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Druckunterlagen bis: |
23.03.18 |
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Ausgabe 4/2018 |
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Erscheinungstag |
25.05.18 |
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Buchungsschluss: |
11.05.18 |
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Druckunterlagen bis: |
18.05.18 |
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Ausgabe 5/2018 |
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Erscheinungstag |
20.07.18 |
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Buchungsschluss: |
06.07.18 |
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Druckunterlagen bis: |
13.07.18 |
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Ausgabe 6/2018 |
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Erscheinungstag |
21.09.18 |
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Buchungsschluss: |
07.09.18 |
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Druckunterlagen bis: |
14.09.18 |
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Ausgabe 1/2019 |
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Erscheinungstag |
07.12.18 |
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Buchungsschluss: |
21.11.18 |
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Druckunterlagen bis: |
30.11.18 |
Atriva Therapeutics berief Christian Wallasch zum COO
Atriva Therapeutics berief 2017 Christian Wallasch als Chief Operating Officer in die Geschäftsleitung.
Businessplan: Geschäftsideen auf den Punkt bringen
Ein guter Businessplan bringt Geschäftsidee, Kundennutzen und Geschäftsmodell auf den Punkt. Worauf Gründer bei Aufbau und Inhalt achten sollten.
FOND OF BAGS erneut im Finale des Deutschen Gründerpreises
FOND OF BAGS ist das Gütesiegel für Taschenliebhaber jeden Alters. Mit einem jährlichen Umsatzvon 50 Millionen, Expansion in über 20 Länder und rund 180 Mitarbeitern gehört das junge Kölner Unternehmen in seinem achten Jahr seit Gründung bereits zu den größten seiner Branche in der DACH-Region. Dafür ist FOND OF BAGS erneut beim Deutschen Gründerpreis nominiert: in der Kategorie „Aufsteiger“ -für Unternehmen, die zwischen vier und neun Jahre alt sind. Der Preis gilt als bedeutendste Auszeichnung für herausragende Unternehmer in Deutschland. Was dem Kölner Unternehmen bereits 2012 gelang, wiederholt sich in diesem Jahr wieder: FOND OF BAGS (F. O. BAGS GmbH), damals noch ergobagGmbH, ist zum zweiten Mal für den Deutschen Gründerpreis nominiert worden.
Der junge Kölner Taschen-und Rucksackhersteller, der vor fünf Jahren zu den drei besten Start-Ups gehörte, ist mittlerweile zu einem umsatzstarken, expandierenden Unternehmen herangewachsen. Jetzt geht es darum, sich in der Kategorie „Aufsteiger“ durchzusetzen. Diese richtet sich an Unternehmen, die zwischen vier und neun Jahre alt sind. Als Begründung für die erneute Nominierung gibt die Auswahljury die außergewöhnliche und besonders erfolgreiche Entwicklung an, die FOND OF BAGS in nur sieben Jahren gemacht hat: von der Idee, den klassischen Schulranzen zu revolutionieren zu einem erfolgreichen Unternehmen, das zielgruppenübergreifend Taschen und Rucksäcke herstellt, die ansprechendes Design, höchste Qualitätsstandards, praktische Funktionen sowie nachhaltige Produktionsverfahren vereinen. Beste Voraussetzungen also, um bei der Vergabe des Deutschen Gründerpreises ganz vorn zu liegen.
Mit dem Deutschen Gründerpreis ausgezeichnet werden vorbildliche Leistungen bei der Entwicklung innovativer und tragfähiger Geschäftsideen sowie beim Aufbau neuer Unternehmen. Als bedeutendste Auszeichnung für herausragende Unternehmer in Deutschland, fördert der Deutsche Gründerpreis ein positives Gründungsklima und den Mut zur Selbstständigkeit. Zu den Partnern gehören stern, Sparkassen, ZDF und Porsche.
Ob FOND OF BAGS Aufsteiger des Deutschen Gründerpreises 2017 wird, entscheidet sich am 20. Juni im Finale in Berlin.Woher kommt eigentlich FOND OF BAGS? FOND OF BAGS ist das Gütesiegel für Taschenliebhaber jeden Alters. Unter dem Dach des Unternehmens finden mittlerweile 7 Taschen-und Rucksackmarken von Baby bis Business ein Zuhause. Alle Produkte zeichnen sich durch eine hohe Qualität, verantwortungsvolle Herstellung und besonderen Anspruch an Funktionalität und Design aus. Mit einem jährlichen Umsatz von über 50 Millionen Euro, wachsender Expansion in mehr als 20 Länder und rund 180 Mitarbeitern gehört FOND OF BAGS mittlerweile zu den Größen der Branche in der DACH-Region. Ausgezeichnet wurde das junge Kölner Unternehmen zuletzt für sein Engagement im Bereich der ‚unternehmerischen Verantwortung‘ im Dezember 2016 mit dem ‚Deutschen Nachhaltigkeitspreis‘ in der Kategorie „KMU“ (kleine und mittlere Unternehmen) und im April 2017 mit dem ‚Deutschen CSR-Preis‘ in der Kategorie „Lieferkette“
Morgengold-Partner des Jahres: „Wir leben Morgengold!“
Frische Brötchen bis morgens um 6:30 Uhr an die Haustür: Mit dieser Geschäftsidee von Morgengold Frühstücksdienste, Deutschlands Nr. 1 im Backwaren-Homedelivery, ist Ramon Westkamp inOsnabrück 2004 gestartet. Heute beliefert er gemeinsam mit seiner Frau Bianca 3.700 Haushalte.
Ihre besonderen unternehmerischen Erfolge wurden bereits zum dritten Mal mit der Auszeichnung zum Franchise-Partner des Jahres honoriert. Als Ramon Westkamp 2004 seinen Morgengold Frühstücksdienst in Osnabrück eröffnet, will seine Frau Bianca ihn eigentlich nur unterstützen. „Nach kurzer Zeit reifte in mir die Überlegung, mich noch stärker für den Morgengold-Erfolg zu engagieren“, erinnert sich die 38jährige. 2006 fiel die Entscheidung: Die gelernte Industriekauffrau kündigt ihren Job bei einer Bank und steigt als Franchise-Partnerin im Betrieb ihres Mannes mit ein. Heute führen die beiden über 40 Repräsentanten und Teamleiter sowie über 30 Logistikpartner in Osnabrück, Münster und Rheine und beliefern 3.700 Kunden.
Für ihren Geschäftserfolg und ihre Betriebsergebnisse sind Bianca und Ramon Westkamp auf der diesjährigen Morgengold-Jahrestagung und Erfa in Köln in diesem Jahr bereits zum dritten Mal zum Franchise-Partner des Jahres ausgezeichnet worden. „Bei Morgengold können wir auf ein bewährtes Unternehmenskonzept und eine professionelle Rückendeckung zurückgreifen“, so Ramon Westkamp zur Basis ihres Erfolgs. Darüber hinaus schätzt das Unternehmerpaar die besondere Innovationsstärke der Franchise-Zentrale. Die ist für Ramon Westkamp, der sich selber aktiv als Mitglied des EDV-Beirats engagiert, in der stetigen Weiterentwicklung des Morgengold Web-Systems® spürbar. „In all diesen Faktoren liegen die Vorteile unserer Franchise-Partnerschaft“, ergänzt seine Frau Bianca.„Dank der standardisierten Prozesse und des ausgefeilten MorgengoldVertriebskonzepts können wir unser großes Gebiet strukturiert bearbeiten und ausschöpfen.“
Die Zahlen geben ihnen Recht: Eine Gebietsausschöpfung von 103 Prozent sind das erfolgreiche Ergebnis ihres konsequenten Vertriebs mit Repräsentanten an der Haustür ihrer potenziellen Kunden. Engagiert in die Zukunft Als starkes Team blicken Westkamps in ihre Zukunft als MorgengoldPartner. „Wir haben alles bisher erwartete erreicht und sogar übertroffen“, freuen sie sich. „Nicht zuletzt die erneute Auszeichnung zum Morgengold Franchise-Partner des Jahres hat uns in unserem Weg bestätigt.“ Dabei steht auch das engagierte Unternehmer-Duo immer wieder vor neuen Herausforderungen. „Auch als Franchise-Partner verlangt eine berufliche Selbstständigkeit viel eigenen Einsatz“, erinnert sich Bianca Westkamp.
Systeminformation: Seit 1991 als Franchise-System aufgestellt, ist Morgengold Frühstücksdienste Marktführer im Backwaren-Homedelivery. 100.000 Haushalte nehmen derzeit den Service der 100 Morgengold Frühstücksdienste in Anspruch. 2016 erzielte das Unternehmen einen Gruppenumsatz von 40,5 Mio. Euro.
GM Futurliner-Showtruck in USA von einem Snap-on Kunden entdeckt
Jahrzehntelang war der GM Futurliner-Showtruck mit der Nummer 7 verschollen. In Poland Springs im US Bundesstaat Maine hat ein Snap-on Kunde aus Jena diesen großartigen Fund gemacht. Der Oldtimerexperte Michael Gross von ChromeCars aus Thüringen hat die Identität und Originalität des historischen Fahrzeuges, das sich fast ungeschützt unter einem behelfsmäßigen Dach befand, bestätigt. Anfang der 40er Jahre wurden nur zwölf Exemplare des chrombeladenen GM-Kreuzer mit einer Länge von 10 Meter und einer Höhe von 3,5 Meter von General Motors produziert. Wir sind gespannt, wie die Restauration vorangeht und ob der Reihensechszylinder jemals wieder laufen wird.
Die Planung für die Deutschlandtour des neuen Equipment-Vans läuft auf Hochtouren. Wer sich diesen prall gefüllten Transporter mit einer Wuchtmaschine, einem Kompressor, einem Pro-Spot Automatik-Schweißgerät und vielem mehr gerne genauer ansehen möchte, der kann gerne Termine mit unseren Händlern vor Ort vereinbaren.
Weitere Informationen: www.snapon.de.
Flatrate für Zeitschriften
Readly sammelte 2017 13 Millionen Euro ein, um seine Magazin-Flatrate international auszubauen.
Fahrradbeleuchtung aus dem „Nichts“
Was sich zunächst nach Pseudowissenschaft oder Fake-Meldung anhört, basiert auf einem physikalischen Prinzip, das besonders gut für nicht-magnetische Aluminiumfelgen – und damit für fast alle Fahrräder- funktioniert: Per Wirbelstrominduktion sorgt ein Magnetrad im Inneren des Generators dafür, dass bei Felgenbewegung über einen Luftspalt in der Felge temporäre Magnetfelder entstehen, die den Generator wie von Geisterhand in Betrieb versetzen.
Diese etwa 10g leichten Generatoren sind so klein, dass sie sich samt LED-Beleuchtungseinheit in Bremsklötzen für alle marktübliche Felgenbremsen unterbringen lassen. Für eine dauerhafte Fahrradbeleuchtung reicht es nun aus, bestehende Bremsklötze durch die leuchtenden Bremsklötze ?Magnic Microlights? der deutschen Firma Magnic Innovations (www.magnclight.com) zu ersetzen, ohne irgendwelche weiteren Extras an den Rädern anzubringen. Eventuell abgenutzte Bremsgummis können später separat getauscht werden.
Um den Vorteil gegenüber einer Batteriebeleuchtung besser einschätzen zu können, hilft folgender Vergleich: Im Laufe einer 20-stündigen Radfahrt hat ein Radfahrer für die Rundumbeleuchtung seines Rades mit vier ?Magnic Microlights? einen erhöhten Tretaufwand, der dem Energiegehalt eines Stücks Vollmilchschokolade (6g) entspricht (34 kcal). Um eine entsprechende 20-stündige Beleuchtung mit Batterielampen zu erreichen, wären 10 hochwertige Mignonzellen erforderlich, deren gesamter Energieinhalt (je 4 Wh pro Batterie) lediglich dem eines kleinen Stücks Schokolade entspricht!
Als zusätzliches Bonbon leuchten die ?Bremslichter? ähnlich wie KFZ-Lampen beim Bremsen deutlich auf und warnen so den nachfolgenden Verkehr. Im Stillstand liefert ein interner Speicherkondensator Strom für ein vierminütiges Standlicht. Gerissene Lampenkabel, leere Batterien oder Akkus oder unbeleuchtete Sport- oder Kinderräder, die bislang für reichlich Unsicherheit bei einsetzender Dunkelheit oder schlechter Sicht sorgen, könnten damit bald der Vergangenheit angehören. Mittels einer Crowdfunding Kampagne auf der Plattform Kickstarter sind die Lampen ab Juni vorbestellbar, wobei die Auslieferung der ersten Exemplare für den Herbst geplant ist. Wer den Start der Kampagne aufmerksam verfolgt, kann sich als einer der ersten 1000 Unterstützer ein Komplettset aus zwei Vorderlichtern und zwei Rücklichtern für nur einen Euro sichern, das ansonsten für ca. 60? in den Handel kommen soll.
McMuseum, McEntertainment und McKonzert?
Die expandierende, vielfältige Kulturwirtschaft entdeckt das Franchising als Erfolg versprechende Marktdurchdringungs- und Wachstumsstrategie. Trend- und Brand Consultant Thomas Matla der Schweizer Bellone Franchise Consulting erläutert die neue Entwicklung.
Der Franchise-Gastronom McDonald`s eröffnete im November 2009 im Pariser Museum Louvre ein Restaurant. Der Louvre ist mit rund acht Millionen Besuchern pro Jahr das meistbesuchte Museum der Welt, wenn auch viele Kulturinteressierte ihm nur einen Kurzbesuch abstatten, um einen Blick auf die weltberühmte Mona Lisa zu werfen. Danach, inspiriert und angetan, verlassen sie meist das Museum innerhalb weniger als 30 Minuten.
Damit kommen sich Franchise-Wirtschaft und Kulturwirtschaft gefährlich nah, meinen Sie? Es geht noch näher. Der Trend kommt wie immer aus den USA. Hier, wo fast alle Museen in privater Trägerschaft sind, spielt die Notwendigkeit der Eigenfinanzierung eine weitaus größere Rolle, als hierzulande, wo Museen nicht wirklich an der Erzielung von Einnahmen interessiert, geschweige denn dafür ausgelegt scheinen. Wenn ein aktives Museum in Deutschland Geld verdient, mindert es damit den Zuschuss aus dem öffentlichen Haushalt. Wer will das schon.
Non-Profit bedeutet in den USA dagegen zielgerichtet professionell und ergebnisorientiert arbeiten. Die Chancensuche ist dabei eine erfolgreiche Strategie. Neben überzeugenden Ausstellungskonzepten, die ein Massenpublikum anziehen, sind die Konzeption und Realisierung von erstklassigen und thematisch passenden Museumsshops und Museums-Cafés dafür wirtschaftlich erfolgreiche Beweise. Doch es geht noch expansiver.
Große Museumsmarken brauchen globale Präsenz
Die besten und größten Museen der Welt begannen bereits vor Jahren ihre globale Präsenz, durch weltweite Ausleihe ihrer Exponate bis hin zu gesamten Ausstellungen, zu erhöhen. Zunehmend steht die Vervielfältigung der Museen selbst an. Damit begeben sie sich als Kulturinstitutionen auf das Feld des Franchising und der Lizenzierung – des Kulturfranchising.
Die Museumsmarke Louvre beispielsweise verfügt bisher über einen erfolgreich eingeführten Standort, bzw. „Pilotbetrieb“ in Paris, wenn gleich auch mit ausgesprochen umfangreichen, tiefen und langen Erfahrungen.
Schließlich existiert er seit 1793. Zusätzlich eröffnete die Museums-Marke in der französischen Region Nord-Pas-de-Calais die „Niederlassung“ Louvre Lens. Als erster internationaler Standort kommt zukünftig der Louvre Abu Dhabi, in den Vereinigten Arabischen Emiraten, hinzu. Macht für die Marke Louvre drei Standorte in zwei Ländern. Damit ist der Louvre im Bereich Kulturfranchising und Licensing unter den International First Class Museums schon recht gut aufgestellt.
Andere internationale Museumsmarken haben aktuell noch weniger Standorte. So verfügt das französische Centre Pompidou über je eine Niederlassung in Paris und Metz, das US-amerikanische Museum of Modern Art über zwei, wie auch die Dia Art Foundation und das Museum of Contemporary Art San Diego. Überholt werden sie alle bereits von der Tate Gallery London, mit insgesamt vier Standorten (London 2, Liverpool 1, St. Ives/ Cornwall 1).
Guggenheim ist Kulturfranchising-Trendsetter
Trendsetter im Kulturfranchising der internationalen First Class Museen, mit den meisten Standorten und damit schwergewichtiger Kulturfranchiser Nr. 1 ist das amerikanische Guggenheim Museum. Erfinder, bzw. erster Nutzer dieser für die Kulturlandschaft neuen Marktwachstums- und
Marktdurchdringungsstrategie ist Thomas Krens. Dieser trat 1988 als Direktor der Solomon R. Guggenheim Foundation in deren Dienst ein und übernahm die Verantwortung für das zentrale Guggenheim Museum in New York, als auch für die Guggenheim Niederlassung in Venedig.
Die wenigen, das Wachstum limitierenden Museums-Standorte und die Ausgabenkürzungen für Kultur durch den Staat, bedeuteten für Thomas Krenz sehr schnell wohl eines: Kulturanbieter müssen sich konsequent wie Wirtschaftsunternehmen organisieren und verhalten sowie deren Erfolgsstrategien übernehmen, adaptieren und nutzen. Für ihn waren das die Profilierung durch einen konsequenten Markenaufbau und das Wachstum durch Franchising.
Ab 1988 wurde Guggenheim Venedig „franchiseartig“ geführt. 1997 das Guggenheim Bilbao in Spanien eröffnet, sowie die Deutsche Guggenheim in Berlin, in Kooperation mit der Deutschen Bank. Das Guggenheim Soho in New York bestand von 1992 – 2001, das Guggenheim Hermitage in Petersburg
existiert seit 2001, das Guggenheim Las Vegas von 2001 – 2003. Gespräche und Verhandlungen zur Planung und Eröffnung von weiteren Guggenheimstandorten laufen seither ständig, u.a. in Abu Dhabi, Beijin, Guadalajara, Hong Kong, Moskau, Rio de Janeiro, Singapur, Sydney und Tokyo.
Dabei sollte man immer im Kopf behalten, dass eine Eröffnung einer McDonald`s Niederlassung laut Presseberichten ca. € 1 Mio. kostet, die eines Guggenheim Museums zwischen $ 300 – 500 Mio.
Franchising im High-End-Kulturbereich angekommen
Dass Franchising im High-End-Kulturbereich der International First Class Museums angekommen und ein aktuelles Thema ist, zeigt das Beispiel Guggenheim. Auch, wenn kulturelle und wirtschaftliche Sichtweisen nicht immer von allen Beteiligten voll geteilt und schon gar nicht einfach zusammengebracht werden, wie der Rücktritt des ehemaligen Chairman und langjährigen finanziellen Unterstützers Peter Lewis, aufgrund langer Diskussionen mit Thomas Krens, über die Wahl des Franchisings als Wachstumsstrategie, zeigt.
Aber das Verbinden und Austarieren von vermeidlichen Gegensätzen ist obligatorischer Bestandteil von kulturellen Prozessen und Projekten. So ist davon auszugehen, dass sich nach einer ersten Findungsphase spezielle Kulturfranchising-Varianten für die unterschiedlichen Bereiche
herauskristallisieren. Ihr Marktdurchdringungs- und Wachstumsanspruch wird allen gemein sein, die Art der Konzeption und Realisation divergieren. Ganz genau so, wie in der restlichen Wirtschaft. Die Vorteile, die Franchising Kulturunternehmen bietet, sind in der Branche jedoch erkannt worden. Das
zeigt sich nicht nur bei internationalen Museumsmarken mit Bildungsanspruch.
Kulturfranchising im Entertainment Business
Kennen Sie Madame Tussauds Wax Museum? Vormals ein Unternehmen der Dubai International Capitel, jetzt zur Merlin Entertainment Group und damit zur Blackstone Group gehörig, konzentriert sich das Londoner Kulturfranchise-Unternehmen (dort sechs Wax Museums) auf seinen Unterhaltungsbereich und die weitere internationale Expansion.
Blackstone ist übrigens nach Walt Disney der weltweit zweitgrößte Betreiber touristisch unterhaltender Attraktionen. Zu ihm gehören u.a. Legoland Dänemark (vier Parks sowie ein Standort in Berlin), 50% der Universal Studios Orlando und 18 Sea Life Aquariums. Die gesamten Entertainment-Angebote der Gruppe erreichen pro Jahr über 30 Mio. Besucher.
Montreux Jazz Festival, am Genfer See
Wie kann man die Werte und das Erbe eines 44 Jahre existierenden Kulturfestivals hochhalten, sein Image polieren und sein Feuer wieder anfachen, dabei aber gleichzeitig auch das damit verbundene Erlebnis international hochwertig vervielfachen, einer größtmöglichen Zahl von Menschen bekannt machen und dabei noch Geld verdienen? Die Antwort für den Festivalgründer Claude Nobs lautete wohl durch Kulturfranchising.
Die Stiftung des Montreux Jazz Festivals jedenfalls lässt die Montreux Experience SA so genannte Montreux Jazz Cafés seit 2008 weltweit im Franchising betreiben und selbst Lizenzen vergeben. Das Leitmotiv der Cafés sind die auf Video konservierten Montreux Jazz Festival Konzerte, die eben hier exklusiv gezeigt werden. Das professionelle Branding der identisch gestalteten Cafés umfasst großformatige Abbildungen der beim Konzert auftretenden Musiker und geht feinfühlig bis zur abgestimmten Schuhfarbe des Servicepersonals.
Die angestrebte Expansion sieht neben dem Start am Flughafen Genf 2008 weitere Eröffnungen in Montreux, Zürich, Lausanne und New York vor. Auch temporäre Varianten, wie während der Weltausstellung in Shanghai, sind beispielsweise für die Olympischen Spiele 2012 in London vorgesehen.
Zwiti: Kulturfranchising als Wirtschaftsmotor
Kulturfranchising und Kulturlizenzierung haben sich als Trend bereits in unterschiedlichen Bereichen der Kulturwirtschaft erfolgreich fest etabliert. Sie erobern kreativ weitere Kulturbereiche. Positiv für die Gesamtgesellschaft, denn Kulturfranchising leistet nicht nur einen Beitrag zur gesellschaftlichen Wertebildung, sondern tätigt Investitionen in die jeweilige Region, in Form von Unternehmensgründungen, Arbeitsplätzen und Steuerabgaben, sowie als Generator für nachfolgende weitere Konsumentenausgaben.
Peinlich aber wahr: Die Klassiker
Wahrscheinlich haben wir es alle schon mal selbst erlebt oder beobachtet: Einen Fleck auf der Bluse, Lippenstift am Kragen oder ein Essensrest im Bart. Auch wenn unsere Gesellschaft heute locker ist, berühren uns diese kleinen Unfälle peinlich.Susanne Beckmann, Business-Knigge-Trainerin klärt auf.
Was ist es, dass es uns so peinlich berührt? Unangenehm ist eine solche Situation nur, weil sich der Angesprochene ertappt oder – noch schlimmer – bloß gestellt fühlt. Es gilt also diese Situationen diskret zu behandeln und daraus keine große Sache zu machen.
Ein offener Reißverschluss ist ein Klassiker unter den Peinlichkeiten. Frauen sollten Frauen und Männer sollten Männer unbeobachtet darauf hinweisen und den Betroffenen auf keinen Fall so durch den Tag laufen lassen. Schließlich sind wir für einen Hinweis auch dankbar. Der Angesprochene bedankt sich für den Tipp, macht dann aber kein weiteres Aufheben davon.
Essensspuren im Gesicht: Die Nudel, die an der Wange klebt, ein kleiner Salatrest zwischen den Zähnen, Soße im Bart oder ein Brotkrümel an der Lippe. Auch hier gilt: Sagen Sie es Ihrem Nachbarn diskret, statt ihn damit ins Meeting laufen zu lassen.
Stößt man ein Glas oder eine Kaffeetasse um, behebt man den Schaden mit seiner Serviette. Sollte der Nachbar etwas abbekommen haben, entschuldigt man sich natürlich und bezahlt die Reinigungsrechnung. Auf keinen Fall sollten Sie selbst Hand bei dem Betroffenen anlegen! Damit würde man die Situation nur verschlimmern.
Versehentliches Aufstoßen, Stottern und Versprecher werden unkommentiert übergangen.
Wichtig bei allen Unfällen: Bitte lamentieren Sie nicht groß über Ihre Fettnäpfchen und entschuldigen sich immer wieder. Damit gewinnt die Sache noch mehr an Aufmerksamkeit und wird noch peinlicher. Einmal entschuldigen reicht und dann gehen Sie zur Tagesordnung über.
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[accordion-item title=“Der gelungene Messeauftritt“]
Messen sind kostspielig und zeitintensiv, und trotzdem ist es für viele Unternehmen wichtig hier den Kontakt zu Kunden auf- oder auszubauen und Produkte oder Dienstleistungen zu verkaufen. Für einige Firmen ist das Messeziel die Imagepflege oder oft auch die Mitarbeitergewinnung. Am Ende machten das Verhalten und das Auftreten der Mitarbeiter den Unterschied zwischen einem erfolgreichen und einem weniger erfolgreichen Messeauftritt.
Neben der fachlichen Kompetenz sollten diese Mitarbeiter gute kommunikative und soziale Fähigkeiten haben, denn sie müssen in der Lage sein, die Standbesucher anzusprechen, ein freundliches, sympathisches Wesen haben und über einen Smalltalk zum Geschäftlichen kommen.
Eine offene und zugewandte Körpersprache, ohne dass die Hände in den Hosentaschen vergraben sind, zeigt den Besuchern ein Willkommen und Interesse. Vermitteln Sie dagegen einen gelangweilten Eindruck, verscheucht das die Gäste. Stehen Sie nicht am vorderen Rand des Messestands, so „versperren“ oder „bewachen“ Sie die Fläche. Besser ist es, sich in der Mitte des Standes aufzuhalten. Wenn es die Situation erlaubt, können Sie von hier aus Ihren Standbesuchern ein bis zwei Schritte zur Begrüßung entgegengehen. Falls Sie sitzen, stehen Sie bitte auf, sobald sich ein Gast auf den Stand begibt.
Die Kleidung sollte mit dem Messestand harmonieren. Einheitliche Erkennungszeichen wie Krawatten, Tücher oder Hemden und Blusen in den gleichen Farben, die Corporate Identity des Unternehmens, identifizieren Sie als Mitarbeiter der Firma.
Was geschäftsschädigend ankommt, sind die „Besserwisser-Typen“ und die „Aufreißer-Typen“. Von ihnen nehmen die Kunden schnell Abstand.
Selbstverständlich sollte es sein, dass am Stand, zumindest nicht für andere sichtbar, gegessen, mit dem Smartphone hantiert oder telefoniert wird. Vermeiden Sie „Kaffeegrüppchen“, die die Standbesucher nur abschrecken.
[/accordion-item]
[accordion-item title=“Der Umgang mit Visitenkarten“]
Eine Visitenkarte gehört im Geschäftsleben dazu, und wir halten es für das Selbstverständlichste sie zu überreichen. Doch es gibt einiges zu beachten, um einen positiven ersten Eindruck zu hinterlassen, statt Ihrem Geschäftspartner ein unangenehmes Gefühl durch ein unangemessenes Verhalten zu vermitteln.
Die kleinen praktischen Papierkärtchen mit wertvollen Kontaktdaten sollten separat in einem eigenen Etui aufbewahrt werden, damit sie nicht zerknicken oder verschmutzen. Schlechter Stil ist es eine Visitenkarte angeschmutzt oder zerknickt aus der Jacke oder aus der Hosentasche zu ziehen.
Bei einer Besprechung mit einem Geschäftspartner wird die Karte am besten zu Anfang des Gesprächs überreicht. Bei einem Netzwerktreffen hingegen übergibt man gegen Ende des Gesprächs, wenn die Gesprächspartner im Kontakt bleiben wollen, seine Karte.
Die Visitenkarte bedeutet so etwas wie die Identität des Gesprächspartners und sollte darum mit Respekt behandelt werden. Der Karteninhaber übergibt seine Karte indem er sie an einer oberen Ecke hält so hält, dass sein Gegenüber die Karte lesen kann.
Derjenige, der die Karte erhält, schaut sie einen Moment an und liest zumindest den Namen, die Position des Karteninhabers und den Firmennamen. So prägen Sie sich leichter seinen Namen ein und haben die Information wer vor Ihnen steht.
Die Visitenkarte ungelesen sofort in der Tasche verschwinden zu lassen, ist respektlos und zeigt Desinteresse. Machen Sie niemals in Gegenwart Ihres Gesprächspartners Notizen auf seiner Karte. Gegebenenfalls können sie sich nach dem Gespräch auf der Rückseite der Karte einen Vermerk machen.
[/accordion-item]
[accordion-item title=“Bitte Abstand halten“]
Man kann sie nicht sehen, aber man spürt sie. Jeder Mensch hat um sich herum unsichtbare Zonen, die er als sein Territorium betrachtet. Diese Zonen sind nach Kulturkreis unterschiedlich. In Brasilien zum Beispiel sind sie viel geringer ausgeprägt, als in unseren Breitengraden. Doch was ist dabei zu beachten? Antworten dazu hat die Stil & Etikette Trainerin Susanne Beckmann.
Eine Distanzzone bezeichnet man den Abstandsbereich, den andere Personen uns gegenüber einnehmen, also wie nahe uns jemand kommt. Der US-amerikanische Anthropologe und Ethnologe Edward Hall unterscheidet zwischen vier Distanzzonen:
Die intime Distanzzone bis ca. 40 cm. In diesem Bereich erlauben wir sehr vertrauten Menschen wie Familienmitglieder oder sehr engen Freunden den „Eintritt“.
Die Persönliche Distanzzone ca. 40 cm bis 1,5 m. Hier finden persönliche Gespräche wie zum Beispiel mit Kollegen oder ein Smalltalk, statt.
Die Gesellschaftliche Distanzzone ca. 1,5 bis 4 m. Dies ist der Raum, in dem wir andere Menschen wahrnehmen. Hier finden eher unpersönliche Kontakte statt: zum Beispiel zum Handwerker oder ein Gespräch mit dem Chef hinterm Schreibtisch.
Die Öffentliche Distanzzone ab ca. 4m. In dieser Zone befinden Sie sich, wenn Sie sich in einem großen Raum befinden und einer Präsentation oder einem Vortrag folgen.
Es ist extrem wichtig, das Distanzbedürfnis anderer Menschen zu respektieren. Wer jemand zu dicht „auf die Pelle“ rückt, muss sich nicht wundern, wenn er sich unbeliebt macht und als „distanzlos“ bezeichnet wird.
Manchmal ist es jedoch unvermeidbar die intime Distanzzone einzugehen, zum Beispiel in einem vollen Aufzug. Die Folgen erkennen Sie an der Körpersprache der Personen, die sich Raum schaffen wollen: Durch ausweichende Blicke, durch das Zusammenziehen der Schultern oder durch ein seitliches Wegdrehen zum Nachbarn. Hier ist Fingerspitzengefühl gefragt, indem wir andere Personen nicht näher kommen als unbedingt notwendig.
[/accordion-item]
[accordion-item title=“Unhöflich, überflüssig oder missverständlich – Formulierungen in geschäftlichen E-Mails“]
Täglich erhalten wir unzählige E-Mails und müssen ebenso viele schreiben. Sie halten uns auf, nerven – also schnell schreiben. Doch aufgepasst, denn es gilt einige Regeln einzuhalten, um dem Adressaten nicht auf die Füße zu treten oder um keinen schlechten Eindruck zu hinterlassen.
Business-Knigge-Trainerin Susanne Beckmann gibt Tipps, damit aus einer E-Mail eine professionelle Nachricht wird.
Die Anrede
Die allgemein übliche Anrede im geschäftlichen Bereich lautet: „Sehr geehrte Frau Meyer“. Etwas moderner, aber auch schon persönlicher ist „Guten Morgen“ oder „Guten Tag“. Erst wenn sich die Geschäftspartner besser kennen und einen weniger förmlichen Umgang mit einander pflegen, kann man zu einem „Hallo“ übergehen. Auf keinen Fall von Anfang an und auch später mit Bedacht zu wählen ist die Anrede „Liebe/r“. Fragen Sie sich, ob diese Anrede im geschäftlichen Kontext angemessen oder ob es der Person so recht ist. Innerhalb einer Region übliche Anreden wie „Moin, Moin“, „Servus“ oder „Grüß Gott“ sind Alternativen, wenn sie in der entsprechenden Region bleiben.
Keine E-Mails bitte
Für Glückwünsche oder Beileidsschreiben eine E-Mail zu schreiben, wäre ein dicker Fauxpas. Hier ist eine entsprechende Karte die stilvollere Wahl.
Bei Beschwerden oder komplexen Themen eignet sich ein Telefonat besser. Andernfalls erfolgt ein endloses, oft ergebnisloses Hin- und Herschreiben von E-Mails.
Förmliche Einladungen werden in Form eines Briefes oder einer Briefkarte verschickt um den Stellenwert herauszustellen.
Der Inhalt
Da E-Mails Zeitfresser sind, überlegen Sie genau, wer unbedingt in Kenntnis gesetzt werden muss. Achten Sie auf eine logische, strukturierte und positiv formulierte Schreibweise mit korrekter Rechtschreibung. In der Kürze liegt die Würze. Mehrere Ausrufe- oder Fragezeichen gehören nicht in eine E-Mail, ebenso wenig wie Emoticons, da beides unhöflich, belehrend oder flapsig wirkt.
Die Verabschiedung
Während ein Erstkontakt oder ein offizielles Schreiben immer mit „Mit freundlichen Grüßen“ endet, ist die Variante – wenn man sich besser kennt – „Freundliche“, „Herzliche“ oder „Beste Grüße“ passend. „Liebe Grüße“ hingegen klingt sehr persönlich und ist im Geschäftsleben distanzlos.
Ein „Gruß“ wirkt kurz angebunden und unhöflich. Abkürzungen wie: „MfG“, „VG“ oder „LG“ sind in E-Mails tabu und zeugen von schlechtem Benehmen.
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[accordion-item title=“Fünf Fettnäpfchen im Berufsalltag“]
Gutes Benehmen ist gefragt
Je höher es auf der Karriereleiter geht, desto mehr ist gutes Benehmen wichtig. Wer im Büro wild durch die Gegend niest oder hustet, statt in den Hemdsärmel, wer nur einen begrenzten Wortschatz besitzt, der zudem an die Jugendsprache angelehnt ist (cool, chillig, mega), keine Tischmanieren hat, der kommt erst gar nicht ins Rennen, wenn es darum geht, eine neue Führungsposition zu besetzen.
Knigge-Regeln gibt es auch für E-Mails. Falsche oder flapsige Anreden, Rechtschreibfehler, Abkürzungen, Füllwörter oder Konjunktive – viele Empfänger fühlen sich dadurch genervt, belästigt oder sich nicht entsprechend respektiert.
Machtkämpfe mit Kollegen
Führen Sie keine Kritikgespräche im Beisein andere Kollegen aus. Das gilt ganz besonders in einem Gespräch mit dem Chef. Ob Sie die Oberhand in einem Rededuell haben oder nicht, der Gesichtsverlust des Kollegen wird Sie verfolgen. Er wird Sie das bei der nächstbesten Gelegenheit spüren lassen. Solche Machtkämpfe in Gegenwart anderer ist nicht die feine englische Art. Ein Feedback Gespräch unter vier Augen ist eindeutig die bessere Idee.
Einsiedler Dasein
Im Job sind Einzelkämpfer und kontaktscheue Mitarbeiter nicht gefragt. Wer in seinem Büro vor sich hinarbeitet ohne einen angemessenen Kontakt zu seinen Kollegen zu haben, bekommt vieles nicht mit und zeigt damit auch mangelnde Sozialkompetenz. Schließlich sind Gedankenaustausch und Hilfsbereitschaft Basisregeln guter Zusammenarbeit.
Auf die richtige Reihenfolge kommt es an
Nicht nur bei dem Verteiler in einer E-Mail, sondern auch bei der Anrede müssen die ranghöchsten Personen im Unternehmen zuerst genannt und „angesprochen“ werden.
Das gleiche gilt bei der persönlichen Begrüßung. In einer größeren Runde, wie bei einem Kundentreffen oder bei einem Meeting lauert ebenfalls ein Fettnäpfchen.
Die Reihenfolge, in der begrüßt wird, richtet sich auch hier nach dem Rang. So ist der Kunde der Ranghöhere, der Kollege ranggleich oder rangniedriger, der Chef ist ranghöher.
Begrüßt man eine Gruppe von zehn Leuten, beginnt man beim Ranghöchsten und geht dann im Uhrzeigersinn weiter, beachtet dann also nicht mehr die Rangfolge. Andernfalls könnte das einen unnötigen Zickzack-Parcours erzeugen.
Kleider machen Leute
Frauen unterschätzen häufig die Wirkung der Kleidung im Beruf. So wurde in Studien immer wieder bestätigt: Je femininer eine Frau im Job wirkt, desto weniger traut man ihr fachliche Kompetenz zu. Das mag ein Vorurteil sein, sicher ist jedoch, dass Kleidung und Äußeres im Job keine Privatsache sind. Die Kleidung spielt eine wichtige Rolle, vor allem wenn der der Beruf mit Kundenkontakten und Außenwirkung zu tun hat.
Außerdem gilt: Je höher Sie in der Hierarchie stehen, desto wichtiger ist die formelle Geschäftskleidung.
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[accordion-item title=“Kleider machen Leute – Das passende Outfit für den Job“]
Mit unserem Kleidungsstil können wir direkt darauf einwirken, wie wir wahrgenommen werden: seriös und kompetent oder lässig und individuell. Über das Outfit demonstrieren wir Wertschätzung für uns selbst und für andere, zeigen einem Arbeitsumfeld oder einem Anlass schon äußerlich den entsprechenden Respekt.
Es ist also wichtig, sich über seinen Kleidungsstil Gedanken zu machen. Natürlich ist die Branche, in der man arbeitet ein erster wichtiger Aspekt. Sind Sie in der Versicherungswirtschaft, im Bankenbusiness, in den Führungsetagen großer Unternehmen oder als Anwalt tätig, tragen Sie klassische Businesskleidung. Für die Damen heißt das: Hosenanzüge, Kostüme, Kombinationen oder Hosen mit Blusen und Blazern.
Die Herren tragen Anzüge in den Farben Grau, Anthrazit, Blau und evtl. Braun. Dazu unifarbene oder sehr dezent gestreifte Lang-Arm-Hemden, meistens Krawatten und Lederschuhe.
Je weiter oben Sie in der Hierarchie stehen, desto strenger ist der Dresscode.
Die halboffizielle Kleidung erlauben Branchen wie der Werbebranche, der Musikszene, der Modebranche oder viele IT-Startups einen etwas lockeren Kleidungsstil. Dort bewirken die klassischen Dresscodes eher ein Staunen. Deshalb sind hier gepflegte Hosen und Hemden mit Jacken und sportlicheren Schuhen völlig in Ordnung.
Trotz der unterschiedlichen Branchen, Positionen und Dresscodes haben folgende Empfehlungen für alle Berufstätigen Gültigkeit:
Achten Sie grundsätzlich auf gepflegte Kleidung und Schuhe. Damenschuhe sind höchstens vorne offen und haben eine Absatzhöhe von nicht mehr als 6 cm. Die Herrenschuhe sind geschlossen.
Die Damen sollten keinen tiefen Ausschnitt, spannende oder gar schulterfreie Oberteile tragen. Miniröcke und Hotpants sowie zu enge Kleidung sind tabu.
Für die Herren gilt ähnliches: Keine kurze Hosen, Oberteile mit mindestens kurzen Ärmeln, besser lange Ärmel und keine Caps.
Sie liegen immer richtig, wenn Sie besser angezogen sind, als man es von Ihnen erwartet, denn ein overdressed stört nicht, sondern kann höchstens ein Lächeln hervorrufen. Underdressed hingegen kann eine Beleidigung sein!
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[accordion-item title=“Nach oben bitte – Verhalten im Aufzug“]
Vielen Menschen ist das Aufzugfahren unangenehm, besonders dann wenn er voll besetzt ist.
Der Grund dafür ist die fehlende übliche Distanz zum Nachbarn. Statt mit einem Abstand von ca. 50 cm, steht man Schulter an Schulter dicht gedrängt auf kleiner Fläche. Das löst Unbehagen aus. Umso wichtiger ist es, diese Situation für alle so angenehm wie möglich zu gestalten.
Einsteigen und Aussteigen
Im Privaten haben Gäste, Damen, ältere Menschen und kleine Kinder den Vortritt. Im Geschäftsleben betreten Vorgesetzte, Kunden und Gäste den Aufzug zuerst. Allerdings ist das bei großem Gedränge nicht immer praktikabel, so dass in dieser Situation der, der vorne steht auch zuerst den Aufzug betritt. Beim Hinausgehen drängelt man sich nicht an anderen vorbei, sondern fragt, ob man bitte durchgelassen wird. Genauso tritt man zur Seite wenn man bemerkt, dass eine Person den Aufzug verlassen möchte. Gegebenenfalls verlassen Sie kurz den Aufzug.
Bitte freundlich
Auch wenn die anderen Fahrgäste grimmig vor sich hingucken, grüßen Sie verbal oder mit einem Nicken und Blickkontakt beim Betreten des Aufzuges. Menschen, die Sie kennen, begrüßen Sie mit Namen. Vielleicht fällt Ihnen ein freundlicher Satz, passend zur Situation oder zum Anlass/Tag ein. Das entspannt die Situation. Verlässt man den Aufzug, verabschiedet man sich freundlich.
Sicher kennen Sie das im Aufzug: Wo schaue ich nur hin? Augenkontakt schafft engen Kontakt, deshalb starren Sie andere Menschen nicht an. Auf den Boden zu gucken wirkt unsicher und ist deshalb nicht zu empfehlen. Am besten schauen Sie zur Tür. So fühlt sich niemand beobachtet oder belästigt und Sie wirken souverän. Achten Sie darauf, dass Sie möglichst niemanden berühren oder gar anrempeln, denn niemand möchte ungewollten Körperkontakt. Lässt sich das wegen des Platzmangels nicht verhindern, ist es angemessen wenn Sie zum Beispiel sagen: „Entschuldigung, ich muss Ihnen jetzt ein wenig auf die Pelle rücken.“
Stilvoll
Wenn Sie sich mit Ihrem Nachbarn unterhalten, sollte das leise geschehen, denn die anderen Mitfahrer hören wohl oder übel mit. Allerdings sollten Sie auch nicht tuscheln oder flüstern, das wirkt eher befremdlich. Persönliche Themen oder Lästern sind an dieser Stelle tabu.
Höflich ist es, bei Bedarf andere Mitfahrende zu fragen in welche Etage sie möchten, um dann den entsprechenden Knopf zu drücken.
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[accordion-item title=“Neu im Unternehmen – Engagieren Sie sich überlegt“]
Sie sind gut ausgebildet, haben einige Jahre Berufs-und Branchenerfahrung und wechseln nun das Unternehmen. Doch aufgepasst: wer mit zu vielen Ideen gleich zu Beginn auffährt, kann schnell anecken. Wie man sich „wohl dosiert“ bei den neuen Kollegen einbringt, verrät die Business-Knigge Expertin Susanne Beckmann.
Neu im Unternehmen sieht man häufig dort die Welt mit anderen Augen. Prozesse oder Strukturen können entwickelt oder verändert werden. Und genau hier lauern Stolpersteine, denn wer die Balance zwischen Engagement und Fingerspitzengefühl nicht hinbekommt, schafft sich mehr Feinde als Freunde. Einerseits werden Ideen und frischer Wind erwartet, andererseits gibt es Antworten wie: „Das haben wir schon immer so gemacht.“
Wichtig ist gerade in der ersten Zeit genau zu beobachten. Statt zu kommentieren und zu bewerten, fragen Sie lieber. Hören Sie gut zu, so erkennen Sie die Einstellung der Kollegen zu Veränderungen, die vielleicht niemand wirklich möchte. Dazu hängt es von der eigenen Persönlichkeit und der Kommunikationsfähigkeit ab, wie diplomatisch Sie agieren können. Wenn Sie es nicht schon wissen, finden Sie heraus, wie offen das Unternehmen für neue Ideen und Verbesserungsvorschläge ist.
Wer fragt und mehr nach Hintergründen und Begründungen forscht, statt sofort fertige Lösungen zu präsentieren, die vielleicht gar nicht als Problem angesehen werden, der zeigt, dass er aufmerksam und detailliert ist. Natürlich ist dieser Prozess abhängig von der Größe des Unternehmens und der Komplexität der Aufgaben und von den eingebundenen Mitarbeitern.
Bekommen Sie von den Kollegen Hinweise, scharfe Kommentare oder körpersprachliche Signale, wie gehobene Augenbrauen, Augenverdrehen, unechtes Lächeln oder tiefes Atmen, sind das deutliche Zeichen dafür, dass das etwas zu viel Engagement war.
Beobachten Sie zu Anfang genau die verdeckten Regeln, die in dem Unternehmen vorherrschen: Welcher Umgangston wird gepflegt? Wie ist das Verhalten in Meetings? Welchen Wert haben Hierarchien? Welche Rituale gibt es? Wie ist der Dresscode?
Neben Ihrer Aufmerksamkeit ist es hilfreich einen Kollegen zu suchen, der Ihnen mit seiner Erfahrung und seinem Rat zu Seite steht.
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[accordion-item title=“Zu Gast bei Geschäftsessen- Fettnäpfchen vermeiden“]
Eigentlich ganz alltäglich im Berufsleben: eine Einladung zum Geschäftsessen. Doch wie verhält man sich korrekt als Gast? Welche Speisen wählt man? Welche Themen sind tabu? Schwierig, wenn man sich in seiner vermeintlich einfachen Rolle als Gast nicht sicher fühlt und damit schnell einen negativen Eindruck hinterlässt, der dann auch noch im schlimmsten Fall das Geschäft platzen lässt.
Dass Sie als Gast unbedingt pünktlich am verabredeten Ort sind, sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Grüßen Sie den Gastgeber bzw. die ranghöchste Person zuerst und bedanken Sie sich für die Einladung.
Achten Sie auf Signale: Erklärt der Service oder der Gastgeber das Menü, unterbrechen Sie Ihr Gespräch und hören zu. Gibt Ihr Gastgeber Ihnen Hinweise oder Empfehlungen zu bestimmten Gerichten, bedeutet das, dass Sie sich in dieser Preiskategorie bewegen sollten. Ein guter Gastgeber signalisiert seinen Gästen, ob sie eine Vorspeise bestellen dürfen durch seine Empfehlung oder fragt Sie direkt, welche Vorspeisen Sie bevorzugen. Macht er das nicht, seien Sie zurückhaltend mit der Bestellung. Essen Sie nur Speisen, die Sie sicher und ohne „Unfälle“ essen können.
Haben alle Gäste das Wasser bekommen, dürfen Sie ohne Aufforderung trinken. Anders verhält sich das beim Wein. Hier warten Sie, bis der Gastgeber sein Glas erhoben hat, in die Runde geschaut hat und durch ein Nicken das Signal zum Trinken gibt.
Das Signal zum Essen „ Guten Appetit“ gehört mehr in familiäre Runden und das Wort „Mahlzeit“ streichen Sie am besten aus Ihrem Wortschatz. Mäckeln Sie nicht am Essen herum, selbst wenn es wirklich schlecht ist. Das bringt den Einladenden in eine unangenehme Situation.
Geben Sie sich offen und interessiert. Führen Sie während des Essens Smalltalk mit positiven und neutralen Themen wie zum Beispiel Urlaub, Freizeit, Kultur, Sport oder Städtereisen. Polarisierende Themen wie Politik, Religion, Tod oder das Lästern über Dritte sind tabu, weil diese schnell zu Streitgesprächen führen können. Geschäftliche Themen werden erst nach dem Dessert begonnen.
Sollte der Gastgeber am Tisch bezahlen, wenden Sie sich diskret ab und beobachten Sie den Bezahlvorgang nicht.
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[tabby title=“Info-Kasten“]
Susanne Beckmann ist Business-Knigge-Trainerin und gibt in Unternehmen über alle Hierarchieebenen hinweg Seminare über moderne Umgangsformen im Geschäftsleben. Tipps und Informationen speziell für Berufseinsteiger hat sie in ihrem Buch „#Benehmen“ (ISBN 978-3-00-053228-3 zusammengefasst. www.susanne-beckmann.de
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Steuerfalle Mitarbeiterparkplatz
Mitarbeiterparkplätze können steuerliche Folgen haben. Unternehmen sollten ihre Parkplatzregelungen deshalb sorgfältig prüfen.
Vorsicht beim Verkauf von Firmenautos
Beim Verkauf von Firmenautos können Steuern und Gewährleistung teuer werden. Besonders Buchwert, Betriebsvermögen und Verkauf an Privatpersonen spielen eine wichtige Rolle.
Concierge-Service: Zaubern als Tagesgeschäft
Friederike Scharf erzählt, wie sie mit FS.ConServ einen Concierge-Service für Unternehmen aufgebaut hat.
Live ist die beste Resonanz
Denken Sie darüber nach Ihre Expertise als Unternehmer über einen zentralen Impulsvortrag erlebbar zu machen. Sie tun das, indem Sie authentische Fallbeispiele, pfiffige Geschichten und schnell umsetzbare Tipps für Ihre Zielgruppe in eine Rede packen. Dieses Format wird Ihre persönliche Referenz-Rede: Ein prägnanter Vortrag, den Sie regelmäßig in den für Ihr Geschäftsmodell richtigen Interessenkreisen halten.
Es gibt ein sehr kraftvolles Marketing-Modul, das von vielen Unternehmern noch nicht als solches erkannt wird. Die Rede ist von einem professionell inszenierten Impulsvortrag hart am Kundennutzen. Als exemplarischer Einblick in die eigene Arbeit. Zur Dokumentation von Glaubwürdigkeit und Leistungsfähigkeit. Vor allem aber als Chance in Resonanz zu gehen mit Menschen und damit Märkten. So ein gut gemachter, bestenfalls relativ zeitloser Impulsvortrag kann im Business-Leben eines Unternehmers bzw. Unternehmens regelmäßig präsentiert werden – je nach Auditorium immer in leicht abgewandelter Form. Und generiert dabei wie von Geisterhand immer neue Interessenten. Zumindest dann, wenn der Vortragende authentisch und die Inhalte vom Auditorium als glaubwürdig, mehrwertig und nachvollziehbar empfunden werden. Gemeint ist die Referenz-Rede: ein persönlich vor ausgesuchten Zuhörern vorgetragenes Format.
Zwiti: Mit Communiting im Match
Im Communiting® gehen wir davon aus, dass es sogenannter Match-Momente bedarf, ehe aus einem undifferenzierten Interessenten ein Leistungs-, Informations- oder gar Angebotsinteressent wird. Es geht also um die fiktiven Minuten, in denen Referenten als einschlägige Experten und theoretisch potenzielle Geschäftspartner erstens wahr- und zweitens ernst genommen werden. Kaufentscheidungen fallen in aller Regel nicht unmittelbar. Vielmehr brauchen Menschen mehrere positiv besetzte Berührungspunkte. Es sind diese Match-Momente mit einer Marke, ehe potenzielle Auftragnehmer auf professionelle Augenhöhe kommen. Je komplexer eine Leistung ist, desto mehr Vorlaufzeit brauchen Interessenten. Die Referenzrede dient also als strategische Annäherung und individuell absichtslose Resonanzmöglichkeit.
Im 21. Jahrhundert sehen wir uns zwei großen Engpässen gegenüber. Der Erlangung von Aufmerksamkeit. Und dem Engpass Glaubwürdigkeit. Abstrakte Websites, Flyer und Hochglanzbroschüren, ja selbst eMail-Kommunikation haben keineswegs ausgedient. Ihre „Glaubwürdigkeit“ als viel zu oft offensichtlich-werbliche Inszenierungen hat allerdings gelitten.
Zwiti: Warum die Referenz-Rede wirksam ist
Mit der Referenz-Rede steht diesen Klassikern der werblichen Zunft nicht nur ein persönliches, menschliches Format gegenüber. Es ist auch die direkteste Form der Interaktion zwischen Referent und Publikum. Der Vortragende steht Rede und Antwort. Als Interessent kann ich mir eine fundierte Meinung bilden. Ich sehe Mimik und Gestik. Höre Stimme und Tonalität des Referenten. Sehe Präsentation, mitgeführtes Material. Und kann Selbstsicherheit, gelebte Authentizität und subjektiv wahrgenommene Expertise spüren. Genau dieses Hinspüren in Verbindung mit der glaubhaften Problemlösungskompetenz hat auf passende Interessenten eine der stärksten Sogwirkungen überhaupt. Damit erfüllt die Referenz-Rede fast alle Kriterien, die Marketer heutzutage als schwierige Engpässe identifizieren.
Die Referenz-Rede:
- … verbindet live Expertise und Persönlichkeit des Redners, die wichtigsten Zutaten für die Vermittlung von Glaubwürdigkeit
- … schafft im direkten zwischenmenschlichen Kontakt die wichtigen Match-Momente im Communiting®. Also die unbewussten Impulse, die einen Menschen und ggf. eine dahinter stehende Marke zum ggf. idealen Geschäftspartner stilisieren
- … identifiziert die passenden Interessenten insofern, dass Match Momente beidseitig wahrgenommen werden
- … ist ein Format, das als informelles Produkt fassbar wird und über alle klassischen Kanäle vertrieben werden kann
Zwiti: Die richtigen Interessenkreise entscheiden
Bedürfnisse können nicht geschaffen werden. Wir gehen deshalb davon aus, dass es nicht lediglich der richtigen Informations-Impulse bedarf. Sondern vor allem der passenden Interessenkreise, in denen diese gesetzt werden. Die Referenz-Rede ist ausgerichtet am archimedischen Punkt professioneller Business-Kommunikation: dem konstanten Grundbedürfnis. Dieser Dreh- und Angelpunkt wirksamer Kommunikation bestimmt die Inhalte der Referenz-Rede. Sie ist vor allem einem untergeordnet: dem massiven, kontextuell passenden Mehr- oder zumindest Unterhaltungswert für das Auditorium. Abwandlungen der Referenz-Rede finden je nach Interessenkreis statt. So kann eine Überschrift „Die acht wichtigsten Stellschrauben wie Sie zielsicher an staatliche Fördermittel für Ihre Badsanierung kommen“ ein starker Keynote-Titel für den Geschäftsführer eines regionalen Badstudios sein.
Die Überschrift sattelt auf dem möglicherweise identifizierten konstanten Grundbedürfnis der Badstudio-Kunden auf: „Bäder nach Maß und Wunsch“. Eine solche Referenz-Rede kann der Inhaber des Badstudios nun dauerhaft als informelles Produkt vermarkten. Dies geschieht passiv über klassische Werbemittel. Oder pro-aktiv sobald Interessen-Kreise identifiziert werden. Typische Beispiele wären Messen, Kamingespräche, Kongresse, regionale Events wie städtische Wirtschaftstage. Oder einfach die regionale Handwerkskammer oder Volkshochschule.
Zwiti: Unmittelbare Resonanz-Möglichkeit
Fazit: Ein Impulsvortrag hart am konstanten Grundbedürfnis Ihrer Zielgruppe ist die beste Möglichkeit direkt in Resonanz mit Ihrer Zielgruppe zu kommen. Dieses Phänomen, wie es mein Berater-Kollege Peter Sawtschenko sehr schön umschrieben hat, ist in erster Linie ein energetisches. Nein, wir werden hier nicht esoterisch, aber es entspricht einfach unserer Wahrnehmung, dass es für eine Geschäftsbeziehung erfolgskritisch ist, dass man auch eine soziale Affinität zueinander entwickelt bzw. hat. Prof. h. c. Wolfgang Mewes hat das stets ähnlich beschrieben mit seinem Brückenschlag zur Natur und dem Schlüssel/Schloss-Prinzip. Die Referenz-Rede ist hier der bestmögliche soziale Prüfstein bzw. Attraktor.
Steueränderung für Business Angels
Eine Gesetzesänderung schafft mehr Rechtssicherheit für Business Angels und schließt ihre steuerliche Einstufung als Finanzunternehmen künftig aus.