Für eine neue Gründerzeit: Mehr als 100 Stimmen fordern wirtschaftspolitische Wende

Vor der Sitzung des Koalitionsausschusses am 1. Juli richtet das deutsche Startup-Ökosystem einen unmissverständlichen Appell an die Bundesregierung – mit zehn konkreten Forderungen für eine neue Gründerzeit: Mehr als 100 namhafte Persönlichkeiten aus dem deutschen Startup- und Scaleup-Ökosystem haben sich zusammengetan, um laut zu werden – und das mit Nachdruck. Unter dem Titel „Für eine neue Gründerzeit, jetzt“ fordern Gründerinnen und Gründer, darunter allein 11 Unicorn-Gründer, und führende Wirtschaftsköpfe von der Bundesregierung eine echte wirtschaftspolitische Wende. Initiiert wurde der Appell vom Startup-Verband – und er kommt zum richtigen Zeitpunkt: Kurz vor der nächsten Sitzung des Koalitionsausschusses am 1. Juli 2026.

Der Weckruf

Die Botschaft ist klar und dringend. „Der Wegfall von 10.000 Industriearbeitsplätzen pro Monat im vergangenen Jahr ist ein Weckruf und zugleich Handlungsverpflichtung für echte Reformen“, mahnt Verena Pausder, Vorstandsvorsitzende des Startup-Verbandes. Vage Absichtserklärungen reichten nicht mehr – gefordert seien greifbare Reformansätze, die Deutschlands Stärken endlich konsequent nutzen: Weltklasse-Forschung, hochqualifizierte Talente und eine starke industrielle Basis.

Rund 500.000 Menschen arbeiten heute bereits für deutsche Startups und Scaleups. Der Koalitionsvertrag erkennt das Potenzial an – Startups seien „die Hidden Champions und DAX-Konzerne von morgen“. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz betonte bei den German Startup Awards im Mai 2026 in Berlin: „Ohne Innovationsfähigkeit, ohne Wettbewerbsfähigkeit geht es in unserem Land nicht. […] Dabei haben Sie jede Unterstützung verdient.“

Digitale Souveränität als Überlebensfrage

Besondere Brisanz erhält der Appell durch die aktuelle geopolitische Lage: Die Entscheidung der US-Regierung, Anthropics neueste Softwareentwicklung für Ausländer zu sperren, hat nach Einschätzung von Pausder „nochmals dramatisch deutlich gemacht, dass es bei digitaler Souveränität um unsere wirtschaftliche Lebensfähigkeit geht.“ Die Antwort müsse der konsequente Aufbau einer eigenen europäischen KI-Infrastruktur und die Entwicklung eigenständiger Modelle sein.

Die zehn Forderungen im Überblick

Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner haben ihre Forderungen auf zehn konkrete Punkte verdichtet:

  1. Altersvorsorge öffnen für Venture-Capital-Investitionen
  2. Neue Impulse für institutionelle Investoren und Priorisierung der WIN-Initiative
  3. Flexibilisierung des Kündigungsschutzes für Spitzenverdienende
  4. Mitarbeiterkapitalbeteiligungen praxistauglicher gestalten
  5. EU Inc. vorantreiben – die europäische Gesellschaftsform als Standard etablieren
  6. Digital Markets Act (DMA) konsequent durchsetzen
  7. Bürokratierückbau, Belastungsmoratorium und flächendeckende 24-Stunden-Gründung
  8. Mehr Ausgründungen aus Hochschulen und Forschungsinstituten für DeepTech
  9. Den Staat als Ankerkunden für innovative Unternehmen etablieren
  10. Digitale Souveränität sichern – Investitionen in KI-Infrastruktur und Rechenkapazitäten

Was jetzt zählt

Der Appell ist mehr als ein Forderungskatalog – er ist ein Signal. Ein Signal, dass das deutsche Startup-Ökosystem nicht länger auf Reformen warten, sondern aktiv mitgestalten will. „Für eine neue Gründerzeit brauchen wir Vorfahrt für Innovation und Wachstum. Nur so können wir unsere Wettbewerbsfähigkeit stärken und damit die Voraussetzung für einen handlungsfähigen Sozialstaat schaffen“, so Pausder.

Die Uhr tickt. Der 1. Juli 2026 ist die nächste Chance – und nach Ansicht der Unterzeichnerinnen und Unterzeichner eine, die die Bundesregierung nicht verspielen darf.

VW ID.7 Tourer – der voll elektrische Passat

ele gewerbliche und private Nutzer fragen sich, was ist die Alternative zum SUV? Wer Platz braucht und elektrisch fahren möchte findet mit dem ID.7 Tourer von Volkswagen erstmals im wichtigen Segment der oberen Mittelklasse einen vollelektrischen Kombi. Der VW ID.7Tourer ist von den Außenmaßen her vergleichbar mit dem VW Passat, teilweise sogar etwas größer. Mit einem Ladevolumen von bis zu 1.714 Litern gehört der neue ID.7 Tourer zu den geräumigsten Elektroautos auf dem Markt. Selbst mit fünf Personen an Bord steht ein Kofferraumvolumen von bis zu 605 Litern (Rücksitzbanklehne in der Cargo-Stellung) zur Verfügung. Da der große Radstand ermöglicht überdurchschnittlich viel Beinfreiheit im Fond, wenn auch der Boden etwas höher ist.

VW ID.7 Tourer
VW ID.7 Tourer
VW ID.7 Tourer Cockpit
VW ID.7 Tourer Cockpit

Der ID.7 bietet ordentliche Materialanmutung, besonders mit dem optionalen Interieurpaket. Das Software-System läuft flüssig, spart sich lange Ladezeiten, die Klimasteuerung bleibt über die untere Leiste stets zügig erreichbar (Autobild/ADAC). Die Fahrleistungen sind auf gutem Niveau:

Von der Ampel weg sorgen seine 286 PS und 545 Newtonmeter für prima 6,7 Sekunden auf 100 km/h bis zu Tempo 180 und eine Gesamtreichweite von 411 Kilometern plus X. Nachladen geht per DC mit bis zu 175 kW, von 10 auf 80 Prozent Akkustand lädt er also im Idealfall nur 28 Minuten lang. Der VW ID.7 Tourer erntete zahlreiche Preise und erhielt Bestnoten für sein ausgewogenes Fahrverhalten und den hohen Reisekomfort.

Infobox

Modell: Volkswagen ID.7 Pro Tourer

Preis: ab 54.975,- Euro

Leistung: 210 kW (286 PS)

Reichweite: 535 km

Verbrauch: 16,4 kWh

Bewertung: ✪ ✪ ✪ ✪ ✪ (5 rote Punkte)

(Herstellerangaben)

Die 10 jüngsten Milliardäre der Welt 2025 – nur einer hat es selbst geschafft

Das Forbes-Ranking 2025 zeigt: Nur wenige Milliardäre unter 30 Jahren haben ihr Vermögen selbst aufgebaut – doch einer von ihnen hat es geschafft. Wer die zehn jüngsten Milliardäre der Welt sind und was hinter ihrem Reichtum steckt.

Die 10 jüngsten Milliardäre der Welt 2025

Das US-Magazin Forbes aktualisiert jedes Jahr seine Liste der reichsten Menschen der Welt – und verrät dabei auch, wer die jüngsten Milliardäre sind. Die aktuellen Zahlen basieren auf den Vermögenswerten vom 15. Mai 2025.

Auffällig: Während viele junge Milliardäre ihr Vermögen geerbt haben, hat ein Gründer mit einer visionären Idee den Sprung aus eigener Kraft geschafft.

Platz 1: Johannes von Baumbach (19 Jahre, Deutschland)

Der jüngste Milliardär der Welt stammt aus Deutschland. Johannes von Baumbach gehört zur Erbenfamilie des Pharmaunternehmens Boehringer Ingelheim, das seit 1885 Medikamente gegen COPD, Diabetes und Blutgerinnungsstörungen entwickelt.
Sein geschätztes Vermögen: 5,5 Milliarden US-Dollar. Gemeinsam mit seinen Geschwistern Katharina, Maximilian und Franz hält er bedeutende Anteile am Konzern.

Platz 2: Franz von Baumbach (23 Jahre, Deutschland)

Auch Franz von Baumbach zählt zum Boehringer-Erbenkreis. Der Wirtschaftsstudent gilt als designierter Vertreter der nächsten Generation der Unternehmerfamilie.

Platz 3: Clemente Del Vecchio (19 Jahre, Italien)

Der Sohn des verstorbenen Luxottica-Gründers Leonardo Del Vecchio erbte Anteile am Brillenimperium hinter Marken wie Ray-Ban und Oakley.
Vermögen: rund 4,7 Milliarden US-Dollar.

Platz 4: Ryan Breslow (25 Jahre, USA)

Der Gründer von Bolt revolutionierte den Onlinehandel mit seiner „One-Click-Checkout“-Lösung. Trotz Rückschlägen bleibt er einer der wenigen Tech-Selfmades unter 30.
Vermögen: etwa 1,1 Milliarden US-Dollar.

Platz 5: Sherry Brydson (26 Jahre, Kanada)

Als Mitglied der kanadischen Thomson-Familie hält Brydson Anteile am Medienkonzern Thomson Reuters und investiert in nachhaltige Fonds.

Platz 6: Katharina von Baumbach (27 Jahre, Deutschland)

Die älteste der vier von Baumbach-Geschwister hat sich zusätzlich unternehmerisch etabliert:
Mit ihrer Marke KB Bags vertreibt sie exklusive Designer-Handtaschen aus Italien. Sie führt die KB Design GmbH in München und besitzt laut Forbes ein Vermögen von 5,5 Milliarden US-Dollar.

Platz 7: Shayne Coplan (27 Jahre, USA) – Der jüngste Selfmade-Milliardär der Welt

Er ist der Shootingstar der Tech-Szene: Shayne Coplan, Gründer des Blockchain-Unternehmens Polymarket.
Er startete 2020 mit 21 Jahren – mitten in der Pandemie – nahezu ohne Kapital. Heute zählt er laut Bloomberg zu den jüngsten Selfmade-Milliardären der Welt.

Polymarket ermöglicht Nutzern, auf reale Ereignisse zu wetten – eine „Börse für Zukunftsfragen“. Nach einer 2-Milliarden-Dollar-Investition der Intercontinental Exchange (ICE) wird das Unternehmen auf 9 Milliarden US-Dollar bewertet.

Platz 8: Alexandra Andresen (28 Jahre, Norwegen)

Die norwegische Unternehmerin erbte zusammen mit ihrer Schwester Anteile am Finanzkonzern Ferd. Ihr Vermögen: 1,4 Milliarden US-Dollar.

Platz 9: Katharina Andresen (30 Jahre, Norwegen)

Auch sie ist Teil des Ferd-Erbes und engagiert sich zunehmend im Bereich Impact Investing und Start-up-Förderung in Skandinavien.
Vermögen: 1,3 Milliarden US-Dollar.

Platz 10: Lucy Guo (30 Jahre, USA) – Die jüngste Selfmade-Milliardärin

Als Gründerin des KI-Unternehmens Scale AI hat Lucy Guo sich einen Platz unter den jüngsten Selfmade-Milliardärinnen der Welt gesichert. Heute investiert sie selbst in Deep-Tech-Start-ups im Silicon Valley.
Vermögen: rund 1 Milliarde US-Dollar.

Erben dominieren – Gründer inspirieren

Das Forbes-Ranking 2025 macht deutlich: Der Großteil der jungen Milliardäre stammt aus traditionsreichen Unternehmerfamilien. Doch Shayne Coplan und Lucy Guo beweisen, dass Mut, Vision und Technologie-Know-how auch heute noch den Weg zum Milliardenvermögen ebnen können.

Das Beste kommt erst noch

Coplan startete das Projekt 2020, während der Corona-Pandemie, damals mit 21 Jahren und praktisch ohne finanzielle Mittel. Coplan: „Kühne Ideen sind überall – verborgen in aller Öffentlichkeit. Es braucht nur jemanden, der verrückt genug ist, sein Leben dafür einzusetzen, sie Wirklichkeit werden zu lassen. Das ist Unternehmertum: Dinge ins Dasein zu zwingen.“ Er dürfe jetzt seinen „kühnsten Traum“ leben. Und endet seinen X-Post mit: „Das Beste kommt erst noch“.

Unternehmen gründen: Was bei der Unternehmensgründung wirklich zählt

Ein Unternehmen gründen gehört zu den wichtigsten unternehmerischen Entscheidungen im Leben. Ob als Start-up, klassisches Gewerbe oder innovative Neugründung – eine erfolgreiche Unternehmensgründung beginnt lange vor der offiziellen Anmeldung. Wer gut vorbereitet ist, minimiert Risiken und schafft die Basis für nachhaltiges Wachstum.

Die Idee als Fundament der Unternehmensgründung

Am Anfang jeder Unternehmensgründung steht eine tragfähige Geschäftsidee. Entscheidend ist nicht nur Innovation, sondern vor allem Marktrelevanz. Wer ein Unternehmen gründen möchte, sollte sich früh mit folgenden Fragen beschäftigen:

  • Welches Problem wird gelöst?
  • Für welche Zielgruppe?
  • Wie unterscheidet sich das Angebot vom Wettbewerb?

Eine realistische Marktanalyse ist ein zentraler Erfolgsfaktor für jede Unternehmensgründung.

Businessplan: Struktur für Gründerinnen und Gründer

Auch wenn viele Gründer den Businessplan unterschätzen: Beim Unternehmen gründen dient er als strategisches Werkzeug. Ein guter Businessplan beschreibt Geschäftsmodell, Finanzierung, Marketingstrategie und Umsatzpotenziale. Gerade bei der Beantragung von Fördermitteln oder Krediten ist er unverzichtbar.

Rechtsform und Anmeldung

Ein weiterer zentraler Schritt der Unternehmensgründung ist die Wahl der passenden Rechtsform. Einzelunternehmen, GmbH, UG oder Personengesellschaft – jede Form bringt unterschiedliche steuerliche, rechtliche und finanzielle Konsequenzen mit sich. Die Anmeldung beim Gewerbeamt oder Finanzamt ist anschließend der formale Startschuss, ein Unternehmen zu gründen.

Finanzierung und Förderung

Die Finanzierung ist für viele Gründer die größte Hürde. Neben Eigenkapital spielen Förderprogramme, Zuschüsse und Investoren eine wichtige Rolle. Wer ein Unternehmen gründen will, sollte sich frühzeitig über öffentliche Förderungen und Finanzierungsmöglichkeiten informieren.

Marketing und Kundengewinnung

Eine Unternehmensgründung ist nur dann erfolgreich, wenn auch Kunden erreicht werden. Ein klar positioniertes Angebot, eine professionelle Online-Präsenz und eine klare Kommunikationsstrategie sind heute unverzichtbar, um am Markt sichtbar zu werden.

Unternehmen gründen mit Plan und Perspektive

Eine erfolgreiche Unternehmensgründung ist kein Zufall, sondern das Ergebnis guter Vorbereitung, klarer Entscheidungen und unternehmerischen Denkens. Wer sein Unternehmen mit realistischen Zielen, belastbaren Zahlen und einer klaren Strategie gründet, erhöht die Chancen auf langfristigen Erfolg deutlich.

Einzelunternehmen gründen: Gewerbeanmeldung und Kleingewerbe einfach erklärt!

Das Einzelunternehmen ist die mit Abstand häufigste Rechtsform in Deutschland. Wer sich selbstständig machen möchte, entscheidet sich oft für diesen Weg, da die Gründung unkompliziert, kostengünstig und schnell umsetzbar ist. Besonders in der Anfangsphase spielt die Gewerbeanmeldung eine zentrale Rolle – ebenso wie die Frage, ob ein Kleingewerbe sinnvoll ist.

Was ist ein Einzelunternehmen?

Ein Einzelunternehmen wird von einer natürlichen Person gegründet und geführt. Gründerinnen und Gründer handeln auf eigene Rechnung und tragen die volle Verantwortung. Für viele Selbstständige, Freelancer und kleine Betriebe ist das Einzelunternehmen der einfachste Einstieg in die unternehmerische Tätigkeit.

Vorteile des Einzelunternehmens:

  • keine Mindestkapitaleinlage
  • schnelle Gründung
  • einfache Buchhaltung
  • volle Entscheidungsfreiheit

Gewerbeanmeldung: Der formale Start

Wer ein Einzelunternehmen gründet und eine gewerbliche Tätigkeit ausübt, muss eine Gewerbeanmeldung beim zuständigen Gewerbeamt vornehmen. Die Anmeldung erfolgt in der Regel persönlich, online oder schriftlich und kostet je nach Kommune zwischen 20 und 60 Euro.

Nach der Gewerbeanmeldung werden automatisch:

  • das Finanzamt
  • die Industrie- und Handelskammer (IHK) oder Handwerkskammer
  • gegebenenfalls die Berufsgenossenschaft

informiert. Anschließend erhält der Gründer den steuerlichen Erfassungsbogen vom Finanzamt.

Kleingewerbe: Vereinfachter Einstieg für kleine Unternehmen

Der Begriff Kleingewerbe ist kein eigener Rechtsstatus, sondern beschreibt ein Einzelunternehmen mit geringem Umfang. Ein Kleingewerbe liegt vor, wenn kein kaufmännisch eingerichteter Geschäftsbetrieb erforderlich ist. Viele Gründer starten bewusst als Kleingewerbe, um Aufwand und Kosten niedrig zu halten.

Typisch für ein Kleingewerbe:

  • einfache Buchführung (Einnahmen-Überschuss-Rechnung)
  • kein Eintrag ins Handelsregister erforderlich
  • reduzierte formale Pflichten

Einzelunternehmen und Kleinunternehmerregelung

Häufig wird das Kleingewerbe mit der Kleinunternehmerregelung (§ 19 UStG) verwechselt. Diese betrifft ausschließlich die Umsatzsteuer. Wer als Einzelunternehmen oder Kleingewerbe im Vorjahr unter 22.000 Euro Umsatz lag und im laufenden Jahr 50.000 Euro voraussichtlich nicht überschreitet, kann von der Umsatzsteuer befreit werden.

Haftung und Risiken beim Einzelunternehmen

Ein wichtiger Punkt bei der Gründung eines Einzelunternehmens: Die persönliche Haftung. Unternehmer haften mit ihrem gesamten Privatvermögen. Gerade bei wachsendem Geschäftsvolumen oder erhöhtem Risiko sollte daher geprüft werden, ob später ein Rechtsformwechsel sinnvoll ist.

Einzelunternehmen, Gewerbeanmeldung und Kleingewerbe als Startmodell

Das Einzelunternehmen mit Gewerbeanmeldung ist für viele Gründer der schnellste Weg in die Selbstständigkeit. Als Kleingewerbe lassen sich erste Geschäftsideen testen, Kunden gewinnen und Umsätze aufbauen – mit überschaubarem Aufwand und klaren Strukturen. Wer von Beginn an sauber plant, schafft eine solide Basis für weiteres Wachstum.

Die besten Start-up-Ideen 2026: Chancen für Gründerinnen und Gründer


Die deutsche Gründerszene wächst dynamisch – besonders in innovativen Branchen. Wer selbstständig werden möchte, sucht nach zukunftsfähigen Start-up-Ideen. Technologie, Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Trends sind die Treiber für erfolgreiche Gründungen 2026.


Top 10 Start-up-Ideen 2026

1. KI-gestützte Services und Tools

Künstliche Intelligenz eröffnet neue Geschäftsfelder für B2B und B2C. Start-ups können automatisierte Prozesse, Analysen oder persönliche KI-Assistenten anbieten.
Long-Tail-Keywords: KI Start-up Ideen 2025, KI Tools für Gründer

2. Nachhaltige Produkte und Dienstleistungen

Start-ups, die umweltfreundliche Produkte, Recycling-Services oder nachhaltige Verpackungen entwickeln, treffen auf wachsende Nachfrage.
Long-Tail: nachhaltige Start-up Ideen, grüne Geschäftsideen Deutschland

3. HealthTech und digitale Gesundheitslösungen

Telemedizin, Fitness-Apps und mentale Gesundheit sind stark wachsende Märkte. Gründer können Produkte entwickeln, die Gesundheitsprävention oder Therapiebegleitung digitalisieren.
Long-Tail: HealthTech Start-up 2025, digitale Gesundheitslösungen für Gründer

4. FoodTech und alternative Ernährung

Vegane, regionale oder proteinreiche Lebensmittel bieten Chancen für FoodTech-Start-ups.
Long-Tail: FoodTech Ideen für Gründer, Startup Ernährung 2025

5. EdTech – Bildung neu denken

Digitale Bildung wächst: Online-Kurse, Lernplattformen und KI-gestützte Lernsysteme sind gefragt.
Long-Tail: EdTech Start-up Ideen, digitale Bildung 2025

6. E-Mobilität und nachhaltige Mobilität

Ladeinfrastruktur, Sharing-Modelle und alternative Transportmittel sind Zukunftsmärkte.
Long-Tail: E-Mobilität Start-up Ideen, Mobilitäts-Startups Deutschland

7. Remote Work und digitale Zusammenarbeit

Tools für Kollaboration, virtuelle Events oder Projektmanagement sind stark nachgefragt.
Long-Tail: Remote Work Start-up Ideen, digitale Arbeitsplatzlösungen 2025

8. Smart Home und IoT-Anwendungen

Start-ups können Hausautomation, Sicherheit oder Energieeffizienz anbieten.
Long-Tail: IoT Start-up Ideen, Smart Home Startups Deutschland

9. FinTech und digitale Finanzlösungen

Digitale Finanzprodukte, Banking-Apps oder automatisierte Finanzplanung bieten Chancen.
Long-Tail: FinTech Start-up 2025, digitale Finanzlösungen für Gründer

10. Nischenmärkte mit klarer Zielgruppe

Spezialisierte Märkte, wie Seniorenprodukte oder Hobbybereiche, bieten hohes Wachstumspotenzial.
Long-Tail: Nischen Start-up Ideen, Startups für spezielle Zielgruppen

Erfolgsfaktoren für Gründerinnen und Gründer

  • Marktanalyse & Zielgruppenfokus: Prüfen Sie Bedarf und Wettbewerb
  • Skalierbares Geschäftsmodell: Einnahmen, Kosten & Wachstum planen
  • Team & Umsetzungskraft: Ideen alleine reichen nicht
  • Kontinuierliche Anpassung: Start-ups lernen durch Feedback & Marktbeobachtung

Link-Tipp: Businessplan erstellen: Schritt für Schritt

FAQ – Start-up Ideen 2026

Welche Start-up Ideen sind 2026 besonders zukunftsfähig?
Start-ups in den Bereichen KI, HealthTech, Nachhaltigkeit, FoodTech, EdTech, E-Mobilität, Remote Work, Smart Home, FinTech und Nischenmärkte gelten als besonders chancenreich.

Wie finde ich profitable Geschäftsideen für die Selbstständigkeit?
Analysieren Sie Markttrends, prüfen Sie Wettbewerber, identifizieren Sie Probleme Ihrer Zielgruppe und entwickeln Sie ein skalierbares Geschäftsmodell.

Welche Fehler sollte ich als Gründer vermeiden?
Unklare Zielgruppe, fehlender Businessplan, unzureichende Finanzierung und fehlende Marktvalidierung zählen zu den häufigsten Fehlern.

Wie gründe ich ein Start-up in Deutschland erfolgreich?
Mit einem klaren Konzept, sorgfältiger Planung, Finanzierung, einem guten Team und konsequenter Umsetzung steigen die Chancen auf nachhaltigen Erfolg.

Die besten Start-up-Ideen 2026 entstehen dort, wo Technologie, Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Trends zusammentreffen. Wer sich selbstständig machen will, sollte Chancen erkennen, Ideen testen und konsequent umsetzen. Nur wer Markt, Team und Umsetzungskraft kombiniert, wird langfristig erfolgreich sein.

Link-Tipp: Tipps für Gründer: Vom Businessplan bis Marketing

Selbstständig machen 2026: Der Weg von der Idee zum eigenen Business

Mehr Freiheit, mehr Verantwortung, mehr Unsicherheit: Der Schritt zum Selbstständig machen gehört zu den größten beruflichen Entscheidungen. Wer gründet, braucht nicht nur eine gute Idee, sondern auch unternehmerisches Denken, realistische Planung und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.

Worauf es wirklich ankommt

Der Wunsch, sich selbstständig zu machen, ist ungebrochen. Ob aus dem Angestelltenverhältnis heraus, als Neustart nach einer beruflichen Zäsur oder aus dem Wunsch nach mehr Gestaltungsspielraum – die Motive sind vielfältig. Gleichzeitig ist die Gründung eines eigenen Unternehmens kein Selbstläufer. Neben fachlicher Expertise sind Marktverständnis, finanzielle Planung und persönliche Belastbarkeit entscheidende Erfolgsfaktoren. Dieser Beitrag zeigt, worauf es beim Start in die Selbstständigkeit wirklich ankommt – und welche Fragen Gründerinnen und Gründer sich stellen sollten, bevor sie den Schritt wagen.

Denn der Wunsch nach mehr Freiheit, Selbstbestimmung und Sinn im Beruf bringt immer mehr Menschen dazu, über den Schritt in die Selbstständigkeit nachzudenken. Doch zwischen der ersten Idee und einem tragfähigen Unternehmen liegen wichtige Entscheidungen – und einige typische Stolpersteine.

1. Die Geschäftsidee realistisch prüfen

Am Anfang steht nicht nur Begeisterung, sondern vor allem eine Frage: Löst meine Idee ein echtes Problem? Erfolgreiche Gründer:innen analysieren ihren Markt, kennen ihre Zielgruppe und wissen, warum Kund:innen genau ihr Angebot brauchen. Ein einfacher Reality-Check: Würde jemand heute Geld dafür bezahlen?

2. Businessplan: Kein Papiermonster, sondern Werkzeug

Ein moderner Businessplan muss kein 40-seitiges Dokument sein. Wichtig ist, dass er Klarheit schafft:

  • Was biete ich an?
  • Wem biete ich es an?
  • Wie verdiene ich Geld?
  • Welche Kosten entstehen?

Gerade für Gespräche mit Banken, Förderstellen oder Investor:innen ist diese Struktur entscheidend.

3. Rechtliches & Finanzen nicht unterschätzen

Gewerbeanmeldung, Steuern, Versicherungen, Rechtsform – diese Themen wirken trocken, sind aber essenziell. Wer hier früh sauber arbeitet, spart später Zeit, Geld und Nerven. Unterstützung durch Steuerberater:innen oder Gründerberatungen zahlt sich oft schnell aus.

4. Starten, testen, anpassen

Perfektion ist kein Startsignal. Viele erfolgreiche Unternehmen sind mit einer ersten Version ihres Produkts oder Angebots gestartet und haben es anhand von Kundenfeedback weiterentwickelt. Machen schlägt Zögern.

5. Netzwerk aufbauen

Ob Mentoren, andere Gründer:innen oder Branchenkontakte – ein starkes Netzwerk hilft nicht nur fachlich, sondern auch mental. Austausch, Kooperationen und ehrliches Feedback sind gerade in der Anfangsphase Gold wert.

Sich selbstständig zu machen bedeutet Verantwortung – aber auch enorme Chancen. Wer gut vorbereitet ist, realistisch plant und den Mut hat, loszulegen, kann sich Schritt für Schritt ein eigenes, nachhaltiges Business aufbauen.

Deutschlands Gründerzeit 2.0

GründerMagazin-Analyse: Warum die kaum bekannte Agentur SPRIN-D die Zukunft des Landes radikal neu denkt – und was das für Gründer bedeutet?

„Wir müssen wieder lernen, groß zu denken – und zu riskieren, grandios zu scheitern.“ So spricht ein Mann, den man kennen sollte, unter Menschen, die sich beruflich mit Innovation beschäftigen. Denn Rafael Laguna de la Vera ist wahrscheinlich eine der wichtigsten Stimmen, wenn es um Deutschlands Zukunftsfähigkeit geht. Deshalb spricht er von nichts Geringerem als einer „Gründerzeit 2.0“.

Die Analyse: Er ist Direktor der Bundesagentur SPRIN-D, offiziell: Agentur für Sprunginnovationen der Bundesrepublik Deutschland. Sitz: Leipzig. Bekanntheitsgrad: viel zu niedrig. Relevanz: enorm. Während Ministerien über Strategiepapiere brüten und Konzerne ihre Effizienz trimmen, versucht Laguna de la Vera etwas, das in Deutschland fast schon revolutionär wirkt: echte, radikale Innovation ermöglichen. Technologie, die nicht nur verbessert, was es schon gibt – sondern etwas völlig Neues schafft. So, wie damals in der Gründerzeit des 19. Jahrhunderts.

Die Idee: mehr Wahnsinn – und weniger Verwaltung

Laguna de la Vera ist einer, der Klartext spricht. Seine Botschaft: Deutschland hat sich zu bequem eingerichtet. Wir optimieren, statt zu erneuern. Wir verwalten, statt zu gestalten. Wir fördern Kleinkram, aber nicht die großen Visionen.

SPRIN-D soll das ändern. Die Agentur ist inspiriert vom US-Vorbild DARPA – jener Organisation, aus der das Internet, GPS, moderne Halbleitertechnologie und vieles mehr hervorgingen. DARPA finanziert Dinge, die so riskant sind, dass keine Firma und kein klassisches Förderprogramm sie anfassen würde. Mit der gleichen Logik will SPRIN-D arbeiten – nur eben made in Germany.

SPRIN-D sitzt nicht in Berlin, nicht in München, nicht in irgendeinem Berliner Industrie-Loft mit Designmobiliar. Sondern in Leipzig. In einem sanierten Backsteinbau. Bewusst abseits des Berliner Politbetriebs. Das ist kein Zufall. Denn laut Laguna de la Vera braucht Innovation Entkopplung: von Lobbydruck, von Tagespolitik, von Verwaltungslogik. Leipzig bietet Raum – mental und geografisch – für genau das.

SPRIN-D finanziert keine klassischen Start-ups. Keine Apps. Keine kopierten Geschäftsmodelle aus den USA. Sondern Sprunginnovationen – also Technologien, die: neue Märkte schaffen, alte Strukturen ersetzen, global relevant sind und potenziell extrem riskant sind. Das können sein:

  • neuartige Energiespeicher
  • medizinische Verfahren, die Krankheiten grundlegend anders behandeln
  • KI-Systeme, die Maschinen zu autonomen Problemlösern machen
  • Technologien, die Ressourcen anders denken
  • Radikale Ansätze für Mobilität

Kurz: Dinge, die so ambitioniert sind, dass man nicht weiß, ob sie funktionieren – aber wenn sie funktionieren, verändern sie alles. SPRIN-D arbeitet deshalb mit „Challenges“ und „X-Prizes“ – die besten Köpfe, Forscher, Entrepreneure konkurrieren um Lösungen. Für GründerMagazin-Leser heißt das: Hier entstehen die Märkte der Zukunft. Und SPRIN-D öffnet die Tür zu ihnen.

Neue Gründerzeit für Deep Tech

Laguna de la Veras Kernthese ist alarmierend klar: Deutschland droht, den Anschluss an die nächste Welle technologischer Revolution zu verlieren. Während die USA, China, UK und Südkorea Milliarden in Deep Tech, KI und Quantenforschung investieren, verliert Deutschland Zeit – in Debatten, Büros, Gremien.

Die Folge? Weniger Patente, weniger technologische Eigenständigkeit, weniger Wachstum und Weniger internationale Wettbewerbsfähigkeit. Mit anderen Worten: Ohne Sprunginnovationen kein nachhaltiger Wohlstand. Die historische Gründerzeit des 19. Jahrhunderts brachte Deutschland die Chemieindustrie, die Elektrotechnik, die Automobilindustrie und natürlich den den Maschinenbau.

Sie war der Motor der Industrialisierung. Laguna de la Vera fordert eine neue Ära – aber mit Deep Tech als Herzschlag:

  • KI
  • Quantencomputing
  • neue Materialien
  • radikale Energie- und Klimatechnologien
  • Biotechnologie
  • autonomes Systems Engineering

Deutschland muss wieder das Land werden, in dem man nicht fragt: „Darf man das?“
Sondern: „Wie bauen wir es?“

Wollen wir eine Gründerzeit 2.0?

Weil Deutschland historisch immer dann stark war, wenn es neue Technologien früh verstanden und gestaltet hat. Und immer dann schwach, wenn es sich zu sehr auf Bestehendes verlassen hat. Heute stehen wir wieder an so einem Wendepunkt. Die Frage ist nicht: Können wir eine Gründerzeit 2.0 schaffen? Die Frage ist: Wollen wir sie überhaupt?

SPRIN-D, DARPA-inspiriert, exzentrisch, mutig, unbequem – ist einer der wenigen Orte im Land, an dem diese Frage mit einem klaren „Ja“ beantwortet wird. Und vielleicht ist es genau diese Art von Ja, die Deutschland jetzt braucht.

Was Gründer jetzt tun sollten

Die Gründerzeit 2.0 ist kein staatliches Projekt – sie lebt von denen, die heute gründen.

Drei Impulse aus Laguna de la Veras Denken:

1. Problembasiert gründen, nicht produktbasiert

Die nächste große Welle kommt nicht von Apps, Plattformen oder Convenience-Lösungen.
Sie kommt aus Physik, Materialwissenschaft, KI-Kerntechnologie, Biotech.

2. Radikal denken – und radikal validieren

„Moonshots“ funktionieren nicht, wenn sie zu PowerPoint verkommen.
Man muss sie bauen. Testen. Wieder bauen.

3. Finanzierung diversifizieren

SPRIN-D kann ein Türöffner sein – aber auch internationale Fonds, Stiftungen, Unternehmen.
Deep Tech ist internationaler Wettbewerb. Wer groß denkt, braucht globale Ressourcen.

Schnelles Geld im Start-up-Valley Berlin

Das Start-up-Valley Berlin bietet einen großen Fundus an interessanten Gründungen. Faircado ist ein beeindruckendes Förderbeispiel eines erfolgreichen Start-ups , das mit einem KI-basierten Tool fürs Second-Hand-Shoppingrund drei Millionen Euro an Pre-Seed-Finanzierung locker machte. Das GründerMagazin-Special beleuchtet exklusiv die Berliner Förder- Finanz- und Venture-Capital-Szene.

In Berlin, Europas Hauptstadt für kreative Gründungen, stellte ein junges Start-up die Art, wie wir shoppen, auf den Kopf gestellt: Faircado. Die Idee von den Gründern Ali Nezamolmaleki und Evoléna de Wilde d’Estmael klingt simpel – und ist doch revolutionär. Das Unternehmen hat ein KI-basiertes Browser-Plugin entwickelt, das beim Online-Shopping automatisch nachhaltige Second-Hand-Alternativen anzeigt. Wer also ein neues Smartphone, Buch oder Kleidungsstück kaufen möchte, bekommt direkt Vorschläge aus geprüften Second-Hand-Plattformen eingeblendet.

Die Idee für das Secondhand-Plugin hatten das Berliner Gründer-Duo im Jahr 2022. Die Gründer setzen damit auf einen klaren Trend: Nachhaltigkeit trifft digitale Bequemlichkeit. Und der Erfolg gibt ihnen recht. Erst 2024 konnte Faircado nach der Gründungsdförderung eine Pre-Seed-Finanzierung von rund drei Millionen Euro einsammeln – ein wichtiger Schritt, um die Technologie weiter auszubauen und international durchzustarten. Auch das Fin-Tech Forget Finance sammelte jetzt 3,5 Millionen Euro von mehreren Venture-Capital-Fonds aus der Finanz- und Tech-Szene ein (siehe Kasten).

Zwischen Keffeeküche und Pitch-Events

Berlin ist für seine lebendige Start-up-Szene bekannt. Zwischen Co-Working-Spaces, Pitch-Events und Kaffeeküchen entstehen hier Ideen, die internationale Märkte verändern. „Wir wollen den Second-Hand-Markt so einfach und attraktiv machen wie das Kaufen von Neuware“, erklärt Mitgründerin und CEO Evoléna de Wilde d’Estmael: „Dafür braucht es mehr als gute Absichten – es braucht Technologie.“

Faircado bündelt Angebote aus verschiedenen Second-Hand-Plattformen und Online-Shops. Die eigens entwickelte KI sortiert, filtert und empfiehlt Produkte, sodass Nutzer:innen schnell genau das finden, was sie suchen – sei es ein gebrauchtes Smartphone, ein Designerstück oder Möbel.

Besonders spannend: Berlin selbst bot dafür den perfekten Nährboden. Förderprogramme von der IBB Investitionsbank Berlin bis zur KfW und das dichte Netzwerk aus Impact-Investoren, Acceleratoren und Start-up-Hubs halfen dem jungen Team, von der ersten Idee zu einem skalierbaren Geschäftsmodell zu gelangen.

Ein GründungsBONUS in Berlin

So bietet beispielsweise die Investitionsbank Berlin (IBB) für Gründerinnen und Gründer in Berlin verschiedene Förderungen an, darunter zinsgünstige Darlehen und Bürgschaften über die Bürgschaftsbank Berlin-Brandenburg (BBB) sowie Zuschüsse, Wettbewerbe und Beratungsleistungen über ihre Tochtergesellschaft IBB Business Team GmbH. Wichtige Programme sind der Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg (BPW), der GründungsBONUS und der Coaching BONUS. Dabei ist der GründungsBONUS ist eines der beliebtesten Förderprogramme für Start-ups in Berlin.

GründerMagazin hat exklusiv recherchiert, wie die Berliner Förderung funktioniert:

Wer kann gefördert werden?

  • Start-ups mit Firmensitz in Berlin
  • Jungunternehmen (in der Regel nicht älter als 12 Monate)
  • Innovative Geschäftsidee (z. B. digitale Technologien, nachhaltige Produkte, neue Geschäftsmodelle)
  • Gründer:innen müssen hauptberuflich tätig sein

Förderhöhe

  • bis zu 50.000 € Zuschuss (keine Rückzahlung nötig)
  • Förderquote: bis zu 50 % der förderfähigen Ausgaben
  • GründungsBONUS Plus: für besonders innovative Projekte oder soziale/ökologische Wirkung – hier sind höhere Summen möglich

förderfähige Kosten

  • Personalkosten (eigene Gehälter, Mitarbeiter:innen)
  • Sachkosten (z. B. Miete, Hardware, Software, Marketing, Prototypenbau)
  • Beratungskosten (Coaching, Rechtsberatung, Marketing, Patente usw.)

Der perfekte Nährboden für Gründer

Viele Berliner Start-ups liessen sich entweder über direkte regionale Zuschüsse, Hilfsprogramme wie GründungsBONUS oder EXIST, EFRE-Förderung oder mFUND-Anschub unterstützen. Diese Förderungen ermöglichten:

  • Entwicklung ihrer Produkte bis zur Marktreife
  • Professionalisierung (Marktzugang, Branding, Infrastruktur, Coaching)
  • Folgefinanzierungen (z. B. Seed-Runden, große öffentliche Investitionen)

Heute gilt Faircado als Finanzierungs-Paradebeispiel, wie Innovation und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen können. Ein Berliner Start-up, das dank Finanzierung und Förderung nicht nur wachsen will, sondern auch die Konsumkultur in Richtung Kreislaufwirtschaft verändert. (Start-up-Valley Berlin Special im GründerMagazin 06.25)

Existenzgründer blicken positiver auf 2025

„Unabhängigkeit ist ein starkes Gründungsmotiv“, sagt Dr. Dirk Schumacher, Chefvolkswirt der KfW. „Verantwortlich für seine eigenen Geschicke zu sein, trägt zur Selbsterfüllung bei .“ Menschen, die erst vor kurzem ein Unternehmen gegründet haben oder ihre Selbstständigkeit derzeit planen, blicken deutlich optimistischer auf die eigene Zukunft als die deutsche Bevölkerung insgesamt. In einer Blitzumfrage unter Nutzerinnen und Nutzern der Gründerplattform stimmten 67 Prozent der Teilnehmenden der Aussage zu, dass 2025 für sie selbst und ihre Familie besser wird als 2024. In der Gesamtbevölkerung sagten das nur 56 Prozent. Zudem bejahten lediglich 38 Prozent der jungen und werdenden Selbstständigen die Aussage, dass 2024 ein schlechtes Jahr für sie und ihre Familie war. In der Gesamtbevölkerung waren das mit 47 Prozent deutlich mehr. Als Vergleich zu der Befragung auf der Gründerplattform wurden für die Gesamtbevölkerung Fragestellungen aus dem Ipsos Predictions Report 2025 herangezogen.

Gründungsstandort Deutschland Note 4.0

Obwohl die Gründerinnen und Gründer ihre persönliche Situation eher positiv einschätzten, bewerteten sie den Gründungsstandort Deutschland eher negativ. Im Durchschnitt verteilten sie in der Umfrage die Note 4.0 – das war die schlechteste Note der vergangenen zehn Jahre. Befragt danach, welche Verbesserungsmaßnahmen sie sich wünschen, nannten 45 Prozent Bürokratieabbau – etwa eine Vereinfachung von Steuergesetzen und ein schnelleres Bearbeiten von Anträgen. Ein Viertel der Befragten wünscht sich Maßnahmen, die zu finanziellen Entlastungen führen, wie einen niedrigeren Steuersatz für Gründende und eine Senkung der Mindestbeiträge zur Krankenversicherung. Info Fokus Volkswirtschaft | KfW

KfW-Gründungsmonitor 2024

Der Gründungstätigkeit fehlen die makroökonomischen Impulse –Selbstständige werden als Multiplikatoren wichtiger. Zahl der Existenzgründungen legt leicht auf 568.000 zu.

Nach dem deutlichen Rücksetzer im Vorjahr (- 9 %) ist die Zahl der Existenzgründungen in Deutschland 2023 wieder angestiegen, allerdings nur leicht um 3 %: 568.000 Menschen gingen im vergangenen Jahr den Schritt in die berufliche Selbstständigkeit, wie der aktuelle KfW-Gründungsmonitor von KfW Research zeigt. Die Entwicklungen bei Voll- und Nebenerwerbsgründungen verliefen unterschiedlich. Während im Vollerwerb die Zahl der Gründungen erneut zurückging auf 205.000 (- 8 %), legte sie bei Nebenerwerbsgründungen auf 363.000 zu (+ 11 %).

Die Planungsquote, also der Anteil derer an der Bevölkerung im Alter von 18 bis 64 Jahren, die eine Gründung aktiv planen, ist von 4,5 % im Jahr 2022 auf zuletzt 3,6 % eingeknickt. Der gesamte Gründungsprozess von Idee bis Umsetzung dauert im Durchschnitt mehrere Monate, und es wird zudem nur ein Bruchteil der Gründungsplanungen realisiert. Die Quote der Gründungsplanungen, bei denen die Umsetzung in den nächsten zwölf Monaten wahrscheinlich ist, beträgt nur noch 2,2 % (Vorjahr: 2,5 %).

„Gesamtwirtschaftlich gab es 2023 kaum Impulse für Existenzgründungen. Sowohl Konjunktur als auch Arbeitsmarkt stagnierten und haben die Gründungstätigkeit weder besonders befördert noch belastet. Unterm Strich ergibt sich ein kleines Plus bei der Zahl der Gründungen“, sagt Dr. Fritzi Köhler-Geib, Chefvolkswirtin der KfW.

Weiter: „Für das laufende Jahr ist vom makroökonomischen Umfeld weiter wenig Rückenwind zu erwarten. Zusammen mit einer deutlich gesunkenen Zahl an Gründungsplanungen im vergangenen Jahr dürfte dies leider wieder für einen Rückgang der Gründungstätigkeit 2024 sorgen. Jährlich werden etwa doppelt so viele Gründungspläne abgebrochen, wie Gründungen realisiert werden. Wenn wir es schaffen, diese Abbruchquote zu reduzieren, wäre schon viel für die Gründungstätigkeit getan. Ein Schlüssel dafür ist Finanzwissen, mit dem viele Gründungshemmnisse seltener werden.“

Unabhängig von ihrer Präferenz für oder gegen eine Selbstständigkeit können es sich viele Menschen grundsätzlich nicht vorstellen zu gründen. Das liegt vor allem am Dreiklang Sicherheitsbedürfnisse, Bürokratie und Kapitalmangel. So sind die Top-5-Vorbehalte gegen eine Selbstständigkeit Bedenken wegen zu großer finanzieller Risiken (73 %), zu großer bürokratischer Hürden (69 %), zu geringer Einkommenssicherheit (64 %), zu geringer sozialer Sicherheit (62 %) und Finanzierungsproblemen (60 %). Diese Bedenken gilt es zu adressieren, wenn die Selbstständigkeit für mehr Menschen eine echte Erwerbsalternative sein soll.

Weitere zentrale Ergebnisse des KfW-Gründungsmonitors im Überblick:

  • Die meisten Gründungen gibt es wie gehabt mit knapp 70 % im Dienstleistungssektor, gefolgt vom Handel (22 %) und vom Produzierenden Gewerbe (9 %).
  • Digitale und zugleich internetbasierte Gründungen spielen mit etwa einem Fünftel aller Gründungen (22 %) weiter eine große Rolle im Gründungsgeschehen.
  • Sieben von zehn Existenzgründungen kommen nur mit eigenem Finanzmitteleinsatz der Gründerin oder des Gründers zustande. Auf externes Kapital Dritter greifen 21 % zurück. Der Kapitaleinsatz steigt dabei weiter: 38 % der Gründerinnen und Gründer setzen mehr als 10.000 EUR ein (Vorjahr: 31 %). Gründungen, die nur mit Sachmitteln umgesetzt werden, sind mit einem Anteil von nur 10 % so selten wie noch nie.
  • Für die Bestandsfestigkeit von Existenzgründungen leitet sich an den Daten des KfW-Gründungsmonitors die Faustregel ab, dass innerhalb von drei Geschäftsjahren etwa ein Drittel der Gründerinnen und Gründer ihre Existenzgründung wieder beendet haben. Nach 60 Monaten sind noch etwa 60 % der Existenzgründungen aktiv. Die Abbruchgründe sind vielfältig. Der weitaus größte Teil der Gründerinnen und Gründer bricht in den ersten fünf Jahren aus persönlichen Gründen ab, ohne unmittelbaren wirtschaftlichen Zwang. Beispiele hierfür sind familiäre Belastung, Stress, Krankheit, Unzufriedenheit mit dem erzielten Einkommen oder weil sich eine bessere Jobalternative ergab.

Der KfW-Gründungsmonitor ist abrufbar unter www.kfw.de/gruendungsmonitor

Zum Datenhintergrund:

Der KfW-Gründungsmonitor ist eine repräsentative, seit dem Jahr 2000 jährlich von August bis Dezember durchgeführte telefonische Bevölkerungsbefragung zum Gründungsgeschehen in Deutschland. Er basiert auf Angaben von 50.000 zufällig ausgewählten, in Deutschland ansässigen Personen. Gründerinnen und Gründer werden dabei breit erfasst: ob im Voll- oder Nebenerwerb, ob freiberuflich oder gewerbetreibend, ob Neugründung oder Übernahme. Der KfW-Gründungsmonitor liefert damit ein umfassendes Bild der Gründungstätigkeit in Deutschland.

„Gründerpreis unterstreicht Bedeutung von Innovation und Wissenschaft“

Im Rahmen der diesjährigen Verleihung des Deutschen Gründerpreises 2021 führten die Mitgründer von BioNTech, Professor Dr. Uğur Şahin und Dr. Özlem Türeci, per Video-Zuschaltung ins ZDF-Hauptstadtstudio zur Preisannahme ein kurzes Interview. Zum ersten Mal in der 20-jährigen Geschichte des Deutschen Gründerpreises wurden in den beiden Kategorien „StartUp“ und „Aufsteiger“ Frauen ausgezeichnet.

Maria Birlem (39) und ihre Mitgründer Christian Bruderrek (43), Philipp Schulien (30) und Wirtschaftsingenieur Mark Kugel (30) ermöglichen Laborversuche in Mikro-Gravitation einfacher, schneller und kostengünstiger. Anna Yona (43) und ihr Ehemann Ran (44) haben mit Wildling Shoes ein erfolgreiches Unternehmen gegründet, das mit seinen Minimalschuhen Fans in aller Welt hat. Die Auszeichnung der Partner stern, Sparkassen, ZDF und Porsche wurde am14.09.2021 im ZDF-Hauptstadtstudio in Berlin verliehen.

Der Deutsche Gründerpreis ist die bedeutendste Auszeichnung für herausragende Unternehmerinnen und Unternehmer in Deutschland. Ziel ist es, erfolgreiche Gründerinnen und Gründer und ihre Unternehmen sichtbar und durch vielfältige Unterstützung noch erfolgreicher zu machen. Damit sollen der Unternehmergeist und die Innovationskraft in Deutschland gestärkt werden. Eine Frauenquote beispielsweise gibt es nicht. Dass in diesem Jahr zwei Mal Gründerinnen den Pokal entgegennehmen durften, war demnach auffällig, aber auch ein Hinweis auf Veränderungen in einer immer noch männerdominierten Gründungslandschaft.

„Dass ich den Deutschen Gründerpreis entgegennehmen durfte, ist etwas sehr Besonderes. Aber es ist auch zeitgemäß“, sagt Anna Yona, die Wildling Shoes mit ihrem Mann Ran von sechs Jahren ins Leben gerufen hat. Die beiden haben mit ihrem Unternehmen in Engelskirchen bei Gummersbach ihren innovativen Ansatz, Füßen möglichst viel Freiheit zu lassen, kompromisslos und erfolgreich umgesetzt.

Anna Yona hofft, dass die Auszeichnung für Wildling Shoes dazu beiträgt, „dass wir mehr weibliche Vorbilder schaffen, gerade in der Gründungsszene.“ Es gäbe noch immer zu wenige weibliche Gründungen. „Ich glaube, dass es enorm hilft, Menschen zu sehen, die diesen Weg schon einmal gegangen sind.“ Eine Gründung wie die von Wildling Shoes würde so als Orientierung sichtbar und Mut machen: „Deshalb war das ein sehr wichtiges Zeichen. Und deshalb hat uns das auch für alle Gründerinnen in spe sehr gefreut.“

Maria Birlem stellt Unterschiede im Umgang mit ihren männlichen Mitgründern unter anderem dann fest, „wenn es um Familie und Kinder geht. Bei Männern staunt keiner, wenn einer drei Kinder hat. Ansonsten ist das Geschlechterthema gerade unter jungen Menschen und in unserer Branche keines mehr.“ Das Kernprodukt der 2019 gegründeten yuri GmbH sind Mini-Labore, die etwa im Auftrag von Pharmaunternehmen und universitären Forschungseinrichtungen ins All geschickt werden.

Elf Mal schon absolvierte das Team aus Meckenbeuren erfolgreiche Missionen auf die Internationale Raumstation für ihre Kunden aus aller Welt. „Das Studium der Luft- und Raumfahrttechnik ist sehr männerlastig“, schildert Maria Birlem. „Auch die Professoren sind fast alle Männer und nicht alle legen ganz großen Wert auf Gleichberechtigung. Ich musste mich zwar nie wirklich verteidigen, habe aber früh gelernt, mit subtilen Äußerungen und Verhaltensweisen umzugehen. Umso wichtiger ist die Verleihung des Deutschen Gründerpreises an yuri – unter anderem als Zeichen an die Frauen und Mädchen da draußen, auch in die Naturwissenschaften und Technik zu gehen und dann eben auch zu gründen, wenn man eine tolle Idee hat.“

Das Auswahlverfahren des Deutschen Gründerpreises ist „geschlechtsneutral“, die 20-köpfige Jury fast paritätisch besetzt. Ein Leitmotiv, neben der Förderung des Gründungsgedankens, gibt es nicht. Die Initiatoren des Deutschen Gründerpreises – stern, Sparkassen, ZDF und Porsche – betreiben einen großen Aufwand, um sicherzustellen, dass es die „besten“ Gründungen ins Finale schaffen. Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit der jungen Unternehmen spielt etwa eine ebenso große Rolle wie der wirtschaftliche Erfolg von „Aufsteigern“, beziehungsweise die Erfolgsaussichten bei den noch sehr jungen Unternehmen der Kategorie „StartUp“. Schon überhaupt ins Finale zu kommen, zeichnet ob der strengen Auswahlkriterien alle sechs nominierten Unternehmen aus.

BioNTech Hahlweg - Gründerpreis
BioNTech Hahlweg

Die Finalisten in der Kategorie StartUp, ein- bis maximal dreijährige Unternehmen, die ihre Geschäftsidee besonders erfolgreich am Markt etabliert haben, waren 2021:

  • SoSafe GmbH, Köln: Mit ihrer Trainings- und Sensibilisierungsplattform hilft SoSafe Unternehmen, die Belegschaft als „menschliche Firewall“ zu aktivieren, denn neun von zehn Cyber-Angriffen starten mit dem Faktor Mensch. Größtes Einfallstor für Cyber-Attacken sind nach wie vor Phishing-Mails. Die EU-Agentur für Cybersicherheit spricht von einem coronabedingten Phishing-Mail-Anstieg auf das Siebenfache. Solche Mails zu simulieren ist essenzieller Bestandteil der SoSafe-Lösung.

  • Sympatient GmbH, Hamburg: Zehn Millionen Menschen in Deutschland leiden an Angststörungen. Die Invirto-App von Sympatient könnte mehr als der Hälfte von ihnen helfen. Sie bringt den „Goldstandard der Angsttherapie“, die sogenannte Exposition, aufs Smartphone. Die App kombiniert klassische Therapie mit Virtual Reality und transferiert sie ins Digitale. Das vielversprechende, digitale Medizinprodukt des jungen Unternehmens wird von allen gesetzlichen Krankenkassen erstattet.

  • yuri GmbH, Meckenbeuren: Laborversuche in Schwerelosigkeit einfacher, schneller und kostengünstiger ermöglichen – auf Parabelflügen oder auf der Internationalen Raumstation ISS: Mit einem ausgeklügelten Baukastensystem aus Mini-Laboren hat yuri die „Demokratisierung der Schwerelosigkeit“ zum Geschäftsmodell erklärt. Versuche sind ab 10.000 Euro möglich, zur ISS gehts ab 95.000 Euro. Elf Mal schon absolvierte das Team erfolgreiche Missionen auf die Internationale Raumstation.

In der Kategorie Aufsteiger werden Unternehmen ausgezeichnet, die nicht älter als neun Jahre sind und bereits ein außerordentliches Wachstum erreicht haben. Nominiert waren in diesem Jahr:

  • Hydrogenious LOHC Technologies GmbH, Erlangen: Grüner Wasserstoff ist in vielen Industrien für die Transformation zur Klimaneutralität essenziell, von der Stahlerzeugung bis zur Glasherstellung. Mit Hilfe der von Hydrogenious entwickelten LOHC-Technologie kann grüner Wasserstoff gefahrlos und effizient gelagert und transportiert werden: Das leicht entzündliche Gas wird an ein Öl gebunden, später wird es wieder freigesetzt. Das Öl selbst wird wiederum für die nächste Ladung benutzt.

  • Nect GmbH, Hamburg: Über 3,5 Millionen Identitäten hat die Nect GmbH mit ihrer „Selfie-Ident“-App bereits verifiziert, täglich kommen bis zu 20.000 weitere dazu. Das innovative Verfahren kombiniert Selfie-Videos mit künstlicher Intelligenz, überprüft die Echtheit des Ausweisdokuments anhand der Sicherheitsmerkmale und die Lebendigkeit des Nutzers anhand der Muskelbewegungen im Gesicht. Der Gang zur Postfiliale oder lange Wartezeiten beim Videogespräch mit einem Agenten entfallen.
  • Wildling Shoes GmbH, Engelskirchen: Ein Großteil der Menschen ist wegen einengender Schuhe fußkrank. Wildling hat seinen innovativen Ansatz, Füßen möglichst viel Freiheit zu lassen, kompromisslos und erfolgreich umgesetzt, dafür Fans in aller Welt gewonnen. Der Schuh wurde völlig neu konstruiert, zu den verwendeten Materialen zählt sogar Papier. Mit einer Dicke ab 1,5 Millimeter ermöglicht die Wildling Sohle, den Untergrund wieder aktiv wahrzunehmen und trainiert zudem die Muskulatur.

Die sechs Finalisten erhalten eine individuelle, auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Beratung durch die Porsche Consulting. Zudem übernehmen Mitglieder des Kuratoriums des Deutschen Gründerpreises über einen Zeitraum von zwei Jahren Patenschaften für jeden Finalisten und stellen ihr Know-how und ihre Erfahrungen zur Verfügung. Die Unternehmen erhalten außerdem ein Medientraining beim ZDF sowie Zugang zum Netzwerk des Deutschen Gründerpreises.

Vorgeschlagen wurden die Unternehmen durch die rund 300 Experten des Deutschen Gründerpreises. Sie stammen aus renommierten Unternehmen, Technologiezentren, Ministerien, Gründungsinitiativen und der Sparkassen-Finanzgruppe. Die Experten verfügen über jahrelange Erfahrungen mit Unternehmensgründungen und sehr gute Branchenkenntnisse. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unterstützt den Deutschen Gründerpreis.

Ausführliche Unternehmensporträts der Finalisten und weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.deutscher-gruenderpreis.de.

Über den Deutschen Gründerpreis:

Der Deutsche Gründerpreis ist die bedeutendste Auszeichnung für herausragende Unternehmer und einer der renommiertesten Wirtschaftspreise in Deutschland. Ziel der Initiative ist es, erfolgreiche Gründer und ihre Unternehmen sichtbar zu machen und durch die vielfältige Unterstützung noch erfolgreicher. Der Preis wird jährlich in den Kategorien Schüler, StartUp, Aufsteiger und Lebenswerk verliehen. Außergewöhnliche Unternehmerleistungen können mit einem Sonderpreis gewürdigt werden. Ausgelobt wird der Deutsche Gründerpreis von den Partnern stern, Sparkassen, ZDF und Porsche, die sich bereits seit 1997 für die Förderung des Unternehmertums und der Gründungskultur engagieren.

Der Deutsche Gründerpreis wird durch ein hochkarätiges Kuratorium unterstützt, das Patenschaften für die Finalisten und Preisträger übernimmt. Förderer des Deutschen Gründerpreises sind die Bertelsmann SE & Co. KGaA, die Gruner + Jahr GmbH, die Süddeutsche Zeitung und die Versicherungen der Sparkassen. Kooperationspartner ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.