Werkstatt gründen: Mieten statt kaufen?

Werkstatt gründen und passende Erstausstattung planen
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Eine Werkstatt gründen ist anspruchsvoll.Werkzeug und Maschinen gehören zur Grundausstattung – doch Gründer müssen nicht jedes Gerät sofort kaufen. Mietmodelle können gerade in der Startphase die Liquidität schonen.

Wer sich im Handwerk oder technischen Gewerbe selbstständig macht, steht schnell vor einer Kostenfrage: Welche Ausstattung ist unverzichtbar, was kann warten? Denn zu hohe Investitionen binden Kapital, das gerade am Anfang für Material, Personal und laufende Kosten gebraucht wird.

Mietmodell als Alternative

Bei Geräten, die regelmäßig gewartet werden müssen oder nur gelegentlich zum Einsatz kommen, kann Mieten eine interessante Alternative sein. Statt hohe Anschaffungskosten zu tragen, bleibt die Investition überschaubar und das Gerät kann bei veränderten Anforderungen leichter ausgetauscht werden.

Ein Beispiel sind Teilereiniger. Anbieter wie MEWA verbinden die Bereitstellung der Geräte mit Wartung und dem Austausch beziehungsweise der Entsorgung der Reinigungsflüssigkeit. Das reduziert den organisatorischen Aufwand für junge Betriebe.

Nicht nur auf den Kaufpreis schauen

Vor einer Anschaffung sollten Gründer deshalb die Gesamtkosten vergleichen: Kaufpreis, Wartung, Reparaturen, Verbrauchsmaterial und Entsorgung. Auch flexible Vertragslaufzeiten können wichtig sein, wenn sich der Bedarf mit dem Wachstum des Unternehmens verändert.

Sicherheit gehört dazu

Wer mit Lösungsmitteln oder anderen Gefahrstoffen arbeitet, muss zudem Vorgaben für Lagerung, Kennzeichnung und sichere Handhabung beachten. Diese Anforderungen sollten bereits bei der Planung der Werkstatt berücksichtigt werden.

Die Faustregel für Gründer: Erst den tatsächlichen Bedarf ermitteln, dann investieren. Gerade im ersten Geschäftsjahr kann eine schrittweise Ausstattung mehr finanziellen Spielraum schaffen. Weitere Infos hier

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