Clemente Del Vecchio ist mit 19 Jahren jüngster Milliardär der Welt. Sein Vermögen stammt aus dem Erbe der Luxottica-Familie.
Die 10 jüngsten Milliardäre der Welt 2025 – nur einer hat es selbst geschafft
Das Forbes-Ranking 2025 zeigt: Nur wenige Milliardäre unter 30 Jahren haben ihr Vermögen selbst aufgebaut – doch einer von ihnen hat es geschafft. Wer die zehn jüngsten Milliardäre der Welt sind und was hinter ihrem Reichtum steckt.
Die 10 jüngsten Milliardäre der Welt 2025
Das US-Magazin Forbes aktualisiert jedes Jahr seine Liste der reichsten Menschen der Welt – und verrät dabei auch, wer die jüngsten Milliardäre sind. Die aktuellen Zahlen basieren auf den Vermögenswerten vom 15. Mai 2025.
Auffällig: Während viele junge Milliardäre ihr Vermögen geerbt haben, hat ein Gründer mit einer visionären Idee den Sprung aus eigener Kraft geschafft.
Platz 1: Johannes von Baumbach (19 Jahre, Deutschland)
Der jüngste Milliardär der Welt stammt aus Deutschland. Johannes von Baumbach gehört zur Erbenfamilie des Pharmaunternehmens Boehringer Ingelheim, das seit 1885 Medikamente gegen COPD, Diabetes und Blutgerinnungsstörungen entwickelt.
Sein geschätztes Vermögen: 5,5 Milliarden US-Dollar. Gemeinsam mit seinen Geschwistern Katharina, Maximilian und Franz hält er bedeutende Anteile am Konzern.
Platz 2: Franz von Baumbach (23 Jahre, Deutschland)
Auch Franz von Baumbach zählt zum Boehringer-Erbenkreis. Der Wirtschaftsstudent gilt als designierter Vertreter der nächsten Generation der Unternehmerfamilie.
Platz 3: Clemente Del Vecchio (19 Jahre, Italien)
Der Sohn des verstorbenen Luxottica-Gründers Leonardo Del Vecchio erbte Anteile am Brillenimperium hinter Marken wie Ray-Ban und Oakley.
Vermögen: rund 4,7 Milliarden US-Dollar.
Platz 4: Ryan Breslow (25 Jahre, USA)
Der Gründer von Bolt revolutionierte den Onlinehandel mit seiner „One-Click-Checkout“-Lösung. Trotz Rückschlägen bleibt er einer der wenigen Tech-Selfmades unter 30.
Vermögen: etwa 1,1 Milliarden US-Dollar.
Platz 5: Sherry Brydson (26 Jahre, Kanada)
Als Mitglied der kanadischen Thomson-Familie hält Brydson Anteile am Medienkonzern Thomson Reuters und investiert in nachhaltige Fonds.
Platz 6: Katharina von Baumbach (27 Jahre, Deutschland)
Die älteste der vier von Baumbach-Geschwister hat sich zusätzlich unternehmerisch etabliert:
Mit ihrer Marke KB Bags vertreibt sie exklusive Designer-Handtaschen aus Italien. Sie führt die KB Design GmbH in München und besitzt laut Forbes ein Vermögen von 5,5 Milliarden US-Dollar.
Platz 7: Shayne Coplan (27 Jahre, USA) – Der jüngste Selfmade-Milliardär der Welt
Er ist der Shootingstar der Tech-Szene: Shayne Coplan, Gründer des Blockchain-Unternehmens Polymarket.
Er startete 2020 mit 21 Jahren – mitten in der Pandemie – nahezu ohne Kapital. Heute zählt er laut Bloomberg zu den jüngsten Selfmade-Milliardären der Welt.
Polymarket ermöglicht Nutzern, auf reale Ereignisse zu wetten – eine „Börse für Zukunftsfragen“. Nach einer 2-Milliarden-Dollar-Investition der Intercontinental Exchange (ICE) wird das Unternehmen auf 9 Milliarden US-Dollar bewertet.
Platz 8: Alexandra Andresen (28 Jahre, Norwegen)
Die norwegische Unternehmerin erbte zusammen mit ihrer Schwester Anteile am Finanzkonzern Ferd. Ihr Vermögen: 1,4 Milliarden US-Dollar.
Platz 9: Katharina Andresen (30 Jahre, Norwegen)
Auch sie ist Teil des Ferd-Erbes und engagiert sich zunehmend im Bereich Impact Investing und Start-up-Förderung in Skandinavien.
Vermögen: 1,3 Milliarden US-Dollar.
Platz 10: Lucy Guo (30 Jahre, USA) – Die jüngste Selfmade-Milliardärin
Als Gründerin des KI-Unternehmens Scale AI hat Lucy Guo sich einen Platz unter den jüngsten Selfmade-Milliardärinnen der Welt gesichert. Heute investiert sie selbst in Deep-Tech-Start-ups im Silicon Valley.
Vermögen: rund 1 Milliarde US-Dollar.
Erben dominieren – Gründer inspirieren
Das Forbes-Ranking 2025 macht deutlich: Der Großteil der jungen Milliardäre stammt aus traditionsreichen Unternehmerfamilien. Doch Shayne Coplan und Lucy Guo beweisen, dass Mut, Vision und Technologie-Know-how auch heute noch den Weg zum Milliardenvermögen ebnen können.
„Das Beste kommt erst noch„
Coplan startete das Projekt 2020, während der Corona-Pandemie, damals mit 21 Jahren und praktisch ohne finanzielle Mittel. Coplan: „Kühne Ideen sind überall – verborgen in aller Öffentlichkeit. Es braucht nur jemanden, der verrückt genug ist, sein Leben dafür einzusetzen, sie Wirklichkeit werden zu lassen. Das ist Unternehmertum: Dinge ins Dasein zu zwingen.“ Er dürfe jetzt seinen „kühnsten Traum“ leben. Und endet seinen X-Post mit: „Das Beste kommt erst noch“.
Parloa sichert sich 350 Millionen US-Dollar und erreicht Drei-Milliarden-Bewertung
Das Berliner KI-Startup Parloa schließt eine Series-D-Finanzierungsrunde über 350 Millionen US-Dollar ab und wird mit rund drei Milliarden US-Dollar bewertet. Damit zählt Parloa zu den wertvollsten AI-Startups Europas.
Angeführt wird die Finanzierungsrunde vom US-Risikokapitalgeber General Catalyst. Auch die bestehenden Investoren EQT Ventures, Altimeter Capital, Durable Capital Partners und Mosaic Ventures beteiligten sich erneut. Insgesamt hat Parloa damit innerhalb von weniger als vier Jahren über 560 Millionen US-Dollar Risikokapital eingesammelt. Erst im Mai 2025 hatte das Unternehmen den Unicorn-Status erreicht.
Series-D-Finanzierung treibt internationales Wachstum
Mit dem frischen Kapital will Parloa seine internationale Expansion in den USA und Europa weiter vorantreiben und die eigene AI Agent Management Platform (AMP) ausbauen. Der Fokus liegt auf skalierbaren, verlässlichen KI-Lösungen für den Enterprise-Kundenservice.
„Wir bauen Agentic AI nicht als Experiment, sondern als Infrastruktur für Unternehmen mit Millionen von Kundeninteraktionen“, sagt Malte Kosub, CEO und Mitgründer von Parloa. Ziel sei es, KI-Agenten verantwortungsvoll, sicher und skalierbar einzusetzen.
Parloa positioniert sogenannte Agentic AI als neue technologische Basis für Unternehmenskommunikation. Statt isolierter Automatisierungstools setzt das Unternehmen auf überprüfbare, kontrollierte und compliance-konforme KI-Agenten, die bereits heute Millionen Kundengespräche im Enterprise-Umfeld steuern. Laut dem Unternehmen eignen sich die Lösungen insbesondere für regulierte Branchen sowie für Einsatzfelder, in denen Verlässlichkeit, Sicherheit und Vertrauen entscheidend sind.
General Catalyst steigt ins Supervisory Board ein
„Parloa setzt den Standard für Enterprise-AI entlang der gesamten Customer Journey“, erklärt Hemant Taneja, CEO von General Catalyst. Er wird gemeinsam mit Jeannette zu Fürstenberg in das Supervisory Board von Parloa berufen.
Die AI Agent Management Platform (AMP) von Parloa wird unter anderem von Allianz, Booking.com, SAP, Swiss Life, TeamViewer und dem Flughafen Berlin Brandenburg genutzt. Unternehmen können damit KI-Agenten ohne Programmieraufwand entwickeln, überwachen und kontinuierlich optimieren – inklusive Echtzeit-Dashboards sowie Enterprise-Standards für Compliance, Sicherheit und Datenschutz.
Die AI Agent Management Platform (AMP) von Parloa wird unter anderem von Allianz, Booking.com, SAP, Swiss Life, TeamViewer und dem Flughafen Berlin Brandenburg genutzt. Unternehmen können damit KI-Agenten ohne Programmieraufwand entwickeln, überwachen und kontinuierlich optimieren – inklusive Echtzeit-Dashboards sowie Enterprise-Standards für Compliance, Sicherheit und Datenschutz.
Im Rahmen der Wachstumsstrategie baut Parloa seine Standorte in Nordamerika und Europa weiter aus. Neben dem Hauptsitz in New York sind neue Niederlassungen in San Francisco und Madrid geplant. In London ist das Unternehmen bereits präsent.
Deutschlands Gründerzeit 2.0
GründerMagazin-Analyse: Warum die kaum bekannte Agentur SPRIN-D die Zukunft des Landes radikal neu denkt – und was das für Gründer bedeutet?
„Wir müssen wieder lernen, groß zu denken – und zu riskieren, grandios zu scheitern.“ So spricht ein Mann, den man kennen sollte, unter Menschen, die sich beruflich mit Innovation beschäftigen. Denn Rafael Laguna de la Vera ist wahrscheinlich eine der wichtigsten Stimmen, wenn es um Deutschlands Zukunftsfähigkeit geht. Deshalb spricht er von nichts Geringerem als einer „Gründerzeit 2.0“.
Die Analyse: Er ist Direktor der Bundesagentur SPRIN-D, offiziell: Agentur für Sprunginnovationen der Bundesrepublik Deutschland. Sitz: Leipzig. Bekanntheitsgrad: viel zu niedrig. Relevanz: enorm. Während Ministerien über Strategiepapiere brüten und Konzerne ihre Effizienz trimmen, versucht Laguna de la Vera etwas, das in Deutschland fast schon revolutionär wirkt: echte, radikale Innovation ermöglichen. Technologie, die nicht nur verbessert, was es schon gibt – sondern etwas völlig Neues schafft. So, wie damals in der Gründerzeit des 19. Jahrhunderts.
Die Idee: mehr Wahnsinn – und weniger Verwaltung
Laguna de la Vera ist einer, der Klartext spricht. Seine Botschaft: Deutschland hat sich zu bequem eingerichtet. Wir optimieren, statt zu erneuern. Wir verwalten, statt zu gestalten. Wir fördern Kleinkram, aber nicht die großen Visionen.
SPRIN-D soll das ändern. Die Agentur ist inspiriert vom US-Vorbild DARPA – jener Organisation, aus der das Internet, GPS, moderne Halbleitertechnologie und vieles mehr hervorgingen. DARPA finanziert Dinge, die so riskant sind, dass keine Firma und kein klassisches Förderprogramm sie anfassen würde. Mit der gleichen Logik will SPRIN-D arbeiten – nur eben made in Germany.
SPRIN-D sitzt nicht in Berlin, nicht in München, nicht in irgendeinem Berliner Industrie-Loft mit Designmobiliar. Sondern in Leipzig. In einem sanierten Backsteinbau. Bewusst abseits des Berliner Politbetriebs. Das ist kein Zufall. Denn laut Laguna de la Vera braucht Innovation Entkopplung: von Lobbydruck, von Tagespolitik, von Verwaltungslogik. Leipzig bietet Raum – mental und geografisch – für genau das.
SPRIN-D finanziert keine klassischen Start-ups. Keine Apps. Keine kopierten Geschäftsmodelle aus den USA. Sondern Sprunginnovationen – also Technologien, die: neue Märkte schaffen, alte Strukturen ersetzen, global relevant sind und potenziell extrem riskant sind. Das können sein:
- neuartige Energiespeicher
- medizinische Verfahren, die Krankheiten grundlegend anders behandeln
- KI-Systeme, die Maschinen zu autonomen Problemlösern machen
- Technologien, die Ressourcen anders denken
- Radikale Ansätze für Mobilität
Kurz: Dinge, die so ambitioniert sind, dass man nicht weiß, ob sie funktionieren – aber wenn sie funktionieren, verändern sie alles. SPRIN-D arbeitet deshalb mit „Challenges“ und „X-Prizes“ – die besten Köpfe, Forscher, Entrepreneure konkurrieren um Lösungen. Für GründerMagazin-Leser heißt das: Hier entstehen die Märkte der Zukunft. Und SPRIN-D öffnet die Tür zu ihnen.
Neue Gründerzeit für Deep Tech
Laguna de la Veras Kernthese ist alarmierend klar: Deutschland droht, den Anschluss an die nächste Welle technologischer Revolution zu verlieren. Während die USA, China, UK und Südkorea Milliarden in Deep Tech, KI und Quantenforschung investieren, verliert Deutschland Zeit – in Debatten, Büros, Gremien.
Die Folge? Weniger Patente, weniger technologische Eigenständigkeit, weniger Wachstum und Weniger internationale Wettbewerbsfähigkeit. Mit anderen Worten: Ohne Sprunginnovationen kein nachhaltiger Wohlstand. Die historische Gründerzeit des 19. Jahrhunderts brachte Deutschland die Chemieindustrie, die Elektrotechnik, die Automobilindustrie und natürlich den den Maschinenbau.
Sie war der Motor der Industrialisierung. Laguna de la Vera fordert eine neue Ära – aber mit Deep Tech als Herzschlag:
- KI
- Quantencomputing
- neue Materialien
- radikale Energie- und Klimatechnologien
- Biotechnologie
- autonomes Systems Engineering
Deutschland muss wieder das Land werden, in dem man nicht fragt: „Darf man das?“
Sondern: „Wie bauen wir es?“
Wollen wir eine Gründerzeit 2.0?
Weil Deutschland historisch immer dann stark war, wenn es neue Technologien früh verstanden und gestaltet hat. Und immer dann schwach, wenn es sich zu sehr auf Bestehendes verlassen hat. Heute stehen wir wieder an so einem Wendepunkt. Die Frage ist nicht: Können wir eine Gründerzeit 2.0 schaffen? Die Frage ist: Wollen wir sie überhaupt?
SPRIN-D, DARPA-inspiriert, exzentrisch, mutig, unbequem – ist einer der wenigen Orte im Land, an dem diese Frage mit einem klaren „Ja“ beantwortet wird. Und vielleicht ist es genau diese Art von Ja, die Deutschland jetzt braucht.
Was Gründer jetzt tun sollten
Die Gründerzeit 2.0 ist kein staatliches Projekt – sie lebt von denen, die heute gründen.
Drei Impulse aus Laguna de la Veras Denken:
1. Problembasiert gründen, nicht produktbasiert
Die nächste große Welle kommt nicht von Apps, Plattformen oder Convenience-Lösungen.
Sie kommt aus Physik, Materialwissenschaft, KI-Kerntechnologie, Biotech.
2. Radikal denken – und radikal validieren
„Moonshots“ funktionieren nicht, wenn sie zu PowerPoint verkommen.
Man muss sie bauen. Testen. Wieder bauen.
3. Finanzierung diversifizieren
SPRIN-D kann ein Türöffner sein – aber auch internationale Fonds, Stiftungen, Unternehmen.
Deep Tech ist internationaler Wettbewerb. Wer groß denkt, braucht globale Ressourcen.
KfW-Gründungsmonitor 2025: Gründungstätigkeit 2024 leicht gestiegen – Politik ist gefragt
Der aktuelle KfW-Gründungsmonitor zeigt für 2024 einen erneuten leichten Anstieg der Gründungstätigkeit in Deutschland, doch diese bleibt weiterhin in einem Seitwärtstrend auf niedrigem Niveau (KfW). Die Gründungsintensität stieg von 110 auf 115 Gründungen pro 10.000 Erwerbsfähige – insgesamt rund 585.000 Existenzgründungen, ein Plus von 17.000 bzw. 3 % im Vergleich zum Vorjahr.
Nebenerwerbsgründungen liegen vorn
Der Zuwachs ist fast ausschließlich auf Nebenerwerbsgründungen zurückzuführen: mit 382.000 Fällen stieg ihre Zahl um 5 % gegenüber 2023, während Vollerwerbsgründungen leicht zurückgingen (203.000, –1 %).
Digitalisierung & Arbeitsmarkt im Fokus
- Digitalisierung: Erstmals sind 36 % der Gründungen digitale Geschäftsmodelle – ein neuer Höchstwert (Industrie- und Handelskammer).
- ** Arbeitsmarktunsicherheit:** Die konjunkturellen Rahmenbedingungen verschlechterten sich; dies dürfte den Run auf Selbstständigkeit teils befördert haben.
Kommentar des Chefvolkswirts der KfW
„Die Gründungsneigung in Deutschland ist gering. Das lag in den vergangenen Jahren sicher auch an der gut laufenden Wirtschaft, die Menschen haben sich für die Sicherheit eines Angestelltenverhältnisses entschieden. Das ist eine Mentalitätsfrage. Es geht aber auch um Bildung. Mehr Zutrauen bei finanziellen Themen erhöht die Wahrscheinlichkeit zu gründen. Von daher ist es positiv, dass die neue Regierung in ihrem Koalitionsvertrag festgehalten hat, Entrepreneurship Education als Ziel für Schulqualität und Lehrerbildung zu ergänzen. Wir erwarten für 2025 leicht steigende Gründungszahlen.“
Dr. Dirk Schumacher
Demografie & Finanzwissen entscheidend
Die Megatrends Arbeitskräftemangel, demografischer Wandel und Digitalisierung prägen das Gründungsgeschehen. Besonders bei Jüngeren (18–29 Jahre) ist die Gründerbereitschaft auffallend hoch: 36 % ziehen selbstständige Arbeit einer Anstellung vor. Gleichzeitig zeigt sich: Wer finanzielle Bildung besitzt, traut sich eher zu gründen.
Kapital & Start-ups
- Finanzierung: 75 % der Gründer decken ihren Kapitalbedarf ausschließlich aus Eigenmitteln – der höchste Anteil seit Beginn der Erhebung.
- Start up Begriff: Nur rund 6 % der Gründungen erfüllen klassische Start up Kriterien, doch subjektiv betrachten 27 % ihr Vorhaben als Start up.
Ausblick & Forderungen
„Wir erwarten für 2025 leicht steigende Gründungszahlen“, erklärt KfW Chefvolkswirt Dr. Dirk Schumacher. Er fordert mehr Entrepreneurship Education in Schulen und Finanzkompetenz Förderung, um Gründerneigungen langfristig zu stärken.
Fazit: Zwar bewegt sich Deutschland in puncto Gründungsaktivität auf niedrigem Niveau, doch positive Signale – vor allem im Nebenerwerb, bei digitalen Konzepten und jugendlichem Gründergeist – setzen Impulse. Für langfristige Dynamik sind jedoch strukturelle Maßnahmen in Bildung und Finanzierung notwendig.