Parloa sichert sich 350 Millionen US-Dollar und erreicht Drei-Milliarden-Bewertung

Stefan Ostwald und Malte Kosub (l.): Die Berliner haben Parloa 2018 gegründet
Stefan Ostwald und Malte Kosub (l.): Die Berliner haben Parloa 2018 gegründet

Das Berliner KI-Startup Parloa schließt eine Series-D-Finanzierungsrunde über 350 Millionen US-Dollar ab und wird mit rund drei Milliarden US-Dollar bewertet. Damit zählt Parloa zu den wertvollsten AI-Startups Europas.

Angeführt wird die Finanzierungsrunde vom US-Risikokapitalgeber General Catalyst. Auch die bestehenden Investoren EQT Ventures, Altimeter Capital, Durable Capital Partners und Mosaic Ventures beteiligten sich erneut. Insgesamt hat Parloa damit innerhalb von weniger als vier Jahren über 560 Millionen US-Dollar Risikokapital eingesammelt. Erst im Mai 2025 hatte das Unternehmen den Unicorn-Status erreicht.

Series-D-Finanzierung treibt internationales Wachstum

Mit dem frischen Kapital will Parloa seine internationale Expansion in den USA und Europa weiter vorantreiben und die eigene AI Agent Management Platform (AMP) ausbauen. Der Fokus liegt auf skalierbaren, verlässlichen KI-Lösungen für den Enterprise-Kundenservice.

„Wir bauen Agentic AI nicht als Experiment, sondern als Infrastruktur für Unternehmen mit Millionen von Kundeninteraktionen“, sagt Malte Kosub, CEO und Mitgründer von Parloa. Ziel sei es, KI-Agenten verantwortungsvoll, sicher und skalierbar einzusetzen.

Parloa positioniert sogenannte Agentic AI als neue technologische Basis für Unternehmenskommunikation. Statt isolierter Automatisierungstools setzt das Unternehmen auf überprüfbare, kontrollierte und compliance-konforme KI-Agenten, die bereits heute Millionen Kundengespräche im Enterprise-Umfeld steuern. Laut dem Unternehmen eignen sich die Lösungen insbesondere für regulierte Branchen sowie für Einsatzfelder, in denen Verlässlichkeit, Sicherheit und Vertrauen entscheidend sind.

General Catalyst steigt ins Supervisory Board ein

„Parloa setzt den Standard für Enterprise-AI entlang der gesamten Customer Journey“, erklärt Hemant Taneja, CEO von General Catalyst. Er wird gemeinsam mit Jeannette zu Fürstenberg in das Supervisory Board von Parloa berufen.

Die AI Agent Management Platform (AMP) von Parloa wird unter anderem von Allianz, Booking.com, SAP, Swiss Life, TeamViewer und dem Flughafen Berlin Brandenburg genutzt. Unternehmen können damit KI-Agenten ohne Programmieraufwand entwickeln, überwachen und kontinuierlich optimieren – inklusive Echtzeit-Dashboards sowie Enterprise-Standards für Compliance, Sicherheit und Datenschutz.

Die AI Agent Management Platform (AMP) von Parloa wird unter anderem von Allianz, Booking.com, SAP, Swiss Life, TeamViewer und dem Flughafen Berlin Brandenburg genutzt. Unternehmen können damit KI-Agenten ohne Programmieraufwand entwickeln, überwachen und kontinuierlich optimieren – inklusive Echtzeit-Dashboards sowie Enterprise-Standards für Compliance, Sicherheit und Datenschutz.

Im Rahmen der Wachstumsstrategie baut Parloa seine Standorte in Nordamerika und Europa weiter aus. Neben dem Hauptsitz in New York sind neue Niederlassungen in San Francisco und Madrid geplant. In London ist das Unternehmen bereits präsent.


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