Expertentipp: KI nutzen heißt verstehen

Künstliche Intelligenz ist längst kein Zukunftsthema mehr – sie ist mitten im Unternehmensalltag angekommen. Doch laut Bastian Sens, Geschäftsführer der Sensational GmbH, schöpfen viele Betriebe ihr Potenzial noch lange nicht aus.

Warum Unternehmen jetzt in Know-how investieren müssen

„KI ist in der Wirtschaft angekommen, aber noch nicht strategisch verankert“, sagt Sens. Zwar nutzen rund 30 Prozent der Unternehmen bereits KI, doch die meisten nur in der Testphase. Besonders kleinere Betriebe zeigen sich experimentierfreudiger, während Konzerne häufig noch zögern. Alarmierend: Ein Drittel sieht gar keine Einsatzmöglichkeiten – und riskiert damit, den Anschluss zu verlieren.

KI-Erfolg beginnt mit Wissen

Sens warnt: „Nicht die Technologie fehlt, sondern das Verständnis, sie sinnvoll einzusetzen.“
Nur vier von zehn Unternehmen bieten ihren Teams gezielte Weiterbildungen an – ein Versäumnis mit Folgen. Fehlendes Know-how führt zu Unsicherheit, ineffizienter Nutzung und ungenutzten Chancen. Dabei zeigen Erfahrungen aus der Praxis: Schon kurze Schulungen oder interne „KI-Sprechstunden“ steigern Produktivität und Akzeptanz messbar.

Investitionen, die sich auszahlen

Unternehmen investieren im Schnitt neun Prozent ihres Nettoumsatzes in KI – Tendenz steigend. Besonders kleinere Firmen profitieren durch schnellere Entscheidungen und flexiblere Integration. Entscheidend bleibt jedoch die Verbindung von Technologie und Kompetenz. „KI ist kein Plug-and-Play-System, sondern ein Lernprozess“, betont Sens.

Der Mensch bleibt Schlüssel zur Transformation

Wer KI als Transformationskraft versteht, statt nur als Werkzeug, sichert sich nachhaltige Wettbewerbsvorteile. Sens empfiehlt, interne KI-Champions aufzubauen – Mitarbeitende, die Wissen teilen und den Wandel begleiten. So wird KI vom Projekt zur gelebten Praxis. Sein Fazit: „KI ist keine Bedrohung, sondern eine Chance – für alle, die bereit sind, mit ihr zu lernen.“

Mehr Infos: https://sensational.gmbh/


Parloa: Mit KI-Voicebot zum Unicorn

Das Berliner KI-Start-up Parloa steigt nach einer neuen Finanzierungsrunde zu einem sogenannten Unicorn mit einer Milliarden-Bewertung auf. Parloa entwickelte eine Lösung für die Automatisierung von Kundenkommunikation auf Basis künstlicher Intelligenz.

Nachdem wir über unter anderem schon über DeepL Celonis und Helsing berichteten, ist nun mit dem Berliner KI-Start-up Parloa ein neuer Stern am Unicorn-Himmel aufgegangen, der mit über einer Milliarde Dollar bewertet wird. Das Start-up mit seinen 300 Mitarbeitern an den Standorten Berlin, München und New York hat jetzt in einer Finanzierungsrunde 120 Millionen Dollar eingesammelt.

Die Idee: Künstliche Intelligenz gegen die Warteschleife

Die Ursprungsgeschichte von Parloa-Gründer Malte Kosub und Stefan Ostwald zeigt dabei, wie komplex und doch einfach Innovationen entstehen können. Was Parloa dabei macht, Parloa ist ein Wortspiel aus Parler (französisch für „sprechen“) und Aloha, ist jedoch im Kern verblüffend einfach: Die Plattform nutzt KI, um Kundenservice-Interaktionen zu automatisieren. Statt endloser Warteschleifen und genervter Call-Center-Mitarbeiter setzt das Unternehmen auf intelligente Systeme, die Kundenanliegen verstehen und selbstständig bearbeiten. Der Voicebot erkennt Kontext, geht dynamisch auf den Anrufer ein, damit sich die Callcenter-Mitarbeiter um komplexe Aufgaben kümmern können.

„Bei Parloa nutzen wir Technologie, die genau versteht, was Anrufende möchten und ganz natürlich auf ihre Fragen eingeht. Wenn es sich um wiederkehrende, repetitive Anfragen handelt, z. B. die Frage nach Öffnungszeiten oder dem Versandstatus einer Lieferung, kann die Technologie das direkt automatisch übernehmen“, erklärt Parloa-Gründer Malte Kosub. Weiter: „Wir stehen an der Spitze dieses Wandels und helfen Unternehmen, ihren Kundenservice mit KI zu transformieren.“ (weitere Informationen im aktuellen GründerMagazin 06.25)

KI Big Picture zeigt Unternehmen, wie Künstliche Intelligenz strategisch gelingt

Strategisches Werkzeug für die digitale Transformation

Hamburg/Frankfurt – Mit dem „KI Big Picture“ haben die Visualisierungsexperten von Big Pictury und die Transformationsberatung CPC ein innovatives Tool entwickelt, das Unternehmen den Einstieg in die Welt der Künstlichen Intelligenz (KI) erleichtert. Das Besondere: Das Big Picture wurde komplett mithilfe von KI erstellt und ist damit nicht nur ein Werkzeug zur KI-Vermittlung, sondern selbst ein Paradebeispiel für den KI-Einsatz. Es visualisiert, wie sich KI im Unternehmen strategisch, organisatorisch und kulturell verankern lässt – von der Idee bis zur Umsetzung.

KI Big Picture: Ein Blick auf die Zukunft der Unternehmensführung

Zentrales Motiv des KI Big Picture ist ein Raumschiff – Symbol für Unternehmen, die mithilfe von KI neue Horizonte erschließen. Das Bild zeigt zentrale Anwendungsfelder und Maßnahmen: von Reifegradanalysen (Maturity Assessment) über Schulungen, KI-Scouts und Tools bis hin zu organisatorischen Rahmenbedingungen und ethischen Leitplanken. Das Big Picture gibt es sowohl als PDF-Download als auch als interaktives Click Picture mit Info-Boxen – ideal für Workshops, digitale Plattformen und interne Kommunikation.

Von der Strategie bis zum operativen Einsatz

Künstliche Intelligenz wirkt längst über den IT-Bereich hinaus – das zeigen die dargestellten Use Cases:

  • Strategie & Führung: Datengetriebene Entscheidungen und Simulationen von Zukunftsszenarien
  • Finanzen: Automatisierte Rechnungsprüfung, Betrugsprävention
  • Marketing: Personalisierte Kampagnen, KI-gestützte Content-Produktion
  • HR & Weiterbildung: Virtuelle Trainer, gezielte Mitarbeiterschulungen
  • Produktion & Supply Chain: Predictive Maintenance, Qualitätskontrolle, Produktionsoptimierung
  • Vertrieb & Innovation: Conversational AI, Preisstrategien, Produktentwicklung

Die Botschaft ist klar: KI ist längst Teil des Alltags und sollte als Querschnittsthema verstanden werden.

Visuelles Denken neu gedacht: KI gestaltet für KI

Die Entstehung des Big Pictures selbst ist Ausdruck seiner Botschaft: Es wurde durch KI-Tools gestaltet – unterstützt von Hunderten von Iterationen und klassischem Feinschliff durch die Designer:innen bei Big Pictury. Geschäftsführer Wolf Wienecke erklärt:

„KI ist kein Ersatz für kreative Regie, aber ein mächtiges Werkzeug, wenn man es richtig einsetzt.“

Die Kombination aus Storytelling, Visualisierung und KI-Kompetenz ist Grundlage für ein neues Angebot von Big Pictury: KI-generierte Big Pictures für komplexe Themen wie Strategie, Change oder interne Kommunikation.

Einladung zur Interaktion

KI Big Picture, Ausschnitt Click Picture "KI Maturity Assessment / CPC Management Beratung und Big Pictury
KI Big Picture, Ausschnitt Click Picture „KI Maturity Assessment / CPC Management Beratung und Big Pictury

Unternehmen können das Big Picture nicht nur als statisches PDF nutzen, sondern auch als interaktive Webanwendung erleben. Im Click Picture lassen sich verschiedene Szenen anklicken und weiterführende Informationen abrufen – ideal für den Einsatz in Meetings, Lernplattformen oder Innovationsworkshops.

👉 Interaktives Click Picture anfordern: www.big-pictury.com/ki

Die Partner hinter dem Projekt

CPC Unternehmensberatung: Hidden Champion im Change Management. Unterstützt Organisationen bei ihrer KI-Transformation – von Strategie bis Kultur.
🔗 www.cpc-ag.de/KI-Consulting

Big Pictury GmbH: Visualisierungsexperten aus Hamburg. Entwickeln Big Pictures für komplexe Inhalte – jetzt auch KI-generiert.
🔗 www.big-pictury.com/ki

The Spark Award 2024: aedifion holt Platz 2 mit smarter KI-Lösung

The Spark Award 2024: KI-Anwendungen mit echtem Business-Mehrwert im Fokus

Der renommierte Innovationspreis „The Spark – Der Deutsche Digitalpreis“, verliehen von Handelsblatt und McKinsey, wurde 2024 bereits zum neunten Mal vergeben. Unter dem Motto „AI for Business“ würdigt die Auszeichnung Start-ups, deren KI-Lösungen konkrete wirtschaftliche und gesellschaftliche Wirkung entfalten.

Das Besondere: Die diesjährigen Preisträger beweisen, dass Künstliche Intelligenz (KI) weit mehr ist als ein Buzzword – sie hilft, komplexe Prozesse zu optimieren, Ressourcen zu schonen und die Zukunft ganzer Branchen neu zu gestalten.

Spread AI sichert sich den ersten Platz mit digitalen Zwillingen für die Industrie

Ein Paradebeispiel ist das Berliner Start-up Spread AI, das mit seiner Lösung zur Visualisierung industrieller Produktdaten die Jury überzeugte. Die Technologie nutzt digitale Zwillinge, um bei der Entwicklung von Produkten wie Autos oder Maschinen sämtliche relevanten Informationen zu bündeln, zu analysieren und Ingenieur:innen in einer klaren Übersicht bereitzustellen.

Ob Karosserie, Fahrwerk oder Infotainment – die immer komplexer werdenden Konstruktionsprozesse produzieren gewaltige Datenmengen. Spread AI macht diese beherrschbar. Der Vorteil: Fehler lassen sich schneller finden, Produkte kommen schneller auf den Markt.

Zu den Kunden zählen bereits Volkswagen, Porsche und Ford – ein klares Zeichen für die Marktrelevanz der KI-Lösung.

aedifion holt Platz zwei mit smartem Beitrag zum Klimaschutz

Besondere Anerkennung erhielt auch das Kölner PropTech-Start-up aedifion, das beim The Spark Award 2024 den zweiten Platz erreichte. Das Unternehmen hat eine KI-gestützte Cloud-Plattform entwickelt, die die energetische Optimierung von Gebäuden ermöglicht – und das ganz ohne große Sanierungsmaßnahmen.

Mithilfe von Echtzeitdaten aus Heizungs-, Lüftungs- und Kühlsystemen analysiert die Software die Gebäudetechnik und identifiziert Potenziale zur Effizienzsteigerung. So lassen sich bis zu 40 % an Energie, CO₂ und Betriebskosten einsparen. Zusätzlich generiert das System automatisch relevante Informationen für ESG-Reporting, CSR-Ziele und Taxonomie-Vorgaben.

„Wir wollen eine Million Gebäude erreichen“

Dr.-Ing. Johannes Fütterer, CEO von aedifion, betonte bei der Verleihung in Berlin die Bedeutung der Technologie:

„Wir möchten unseren Beitrag dazu leisten, die Auswirkungen des Klimawandels so gering wie möglich zu halten. Mit dem Gebäudebetrieb haben wir dafür einen großen Hebel. Unser erklärtes Ziel ist es, unsere Lösung in einer Million Gebäuden in Deutschland zu implementieren und mit KI zur Dekarbonisierung und Wertstabilität von Immobilien beizutragen.“

Langfristig arbeitet das Unternehmen daran, den Gebäudesektor weiter zu digitalisieren – etwa durch digitale KI-Assistenten oder die flexible Nutzung von erneuerbarem Strom mittels intelligentem Demand Side Management.

Wie KI die Industrie verändert

Künstliche Intelligenz ist das größte Thema der Tech-Branche. Kaum eine andere technologische Errungenschaft verändert sich aktuell schneller. GründerMagazin hat sich die wichtigsten Entwicklungen in Sachen KI angesehen.

Künstliche Intelligenz und ihre Anwendung ist in aller Munde. Der Technologieanbieter Zoho gibt zusammen mit GründerMagazin einen Ausblick auf die neusten Trends und wo traditionelle KI zukünftig zum Einsatz kommen wird. „Ohne Zweifel ist künstliche Intelligenz auch 2024 das Trendthema schlechthin – und wird es absehbar auch weiter bleiben“, betont Sridhar Iyengar, Managing Director von Zoho Europe.

Demokratisierung von KI

Generative KI (GenAI) hat sich binnen kurzer Zeit wie ein Lauffeuer verbreitet und steckt schon in vielen Apps, die wir täglich nutzen. Die Erwartungshaltung der Nutzer wird dafür sorgen, dass es Softwareentwickler schwer haben werden, auf die Implementierung dieser Technologie zu verzichten. Sich von der Konkurrenz abzuheben, wird überdies nicht mehr über die reine Nutzung von GenAI funktionieren. Entscheidend ist die Art und Weise der Implementierung in eigene Anwendungen – je nahtloser und natürlicher es sich für die User anfühlt, desto besser. Schwer werden es Unternehmen haben, deren KI-Implementierung sich wie ein Fremdkörper in ihrer App anfühlt und keine gute User Experience bietet.

Regulierung von KI (AI Act)

Die Beliebtheit und Demokratisierung von generativer KI setzen Regierungen und Aufsichtsbehörden unter Druck. Keiner kann das Potenzial von GenAI in Frage stellen und noch schlechter deren Folgen kontrollieren. Mit dem EU-Gesetz zur künstlichen Intelligenz (AI Act), das Ende letzten Jahres die letzten Hürden genommen hat und voraussichtlich noch im Mai in Kraft tritt, hat die Europäische Union etwas geschafft, was in den Tech-Supermächten USA und China noch nicht gelungen ist. Sie haben eine gesetzliche Grundlage zur Regulierung der Zukunftstechnologie geschaffen. Sie gibt Unternehmen, die KIs entwickeln, genug Freiheiten, um den europäischen Markt gewinnbringend zu nutzen, setzt allerdings Grenzen, die einen unkontrollierbaren Wildwuchs verhindern sollen.

Unternehmen und die KI-Existenzangst

Künstliche Intelligenz hat auch auf die Mitarbeiter in Unternehmen einen großen Einfluss. Bei vielen löst die Zukunftstechnologie und deren mittlerweile bahnbrechenden Fähigkeiten eine gewisse berufliche Existenzangst aus. Manager und Personalverantwortliche stehen daher vor einer relativ neuen Aufgabe: Sie müssen ihren Angestellten die Angst vor der neuen Technologie nehmen und sie dazu befähigen, sie gewinnbringend zu nutzen. Das richtige Mind- und Skill-Set wird nicht nur dafür sorgen, dass Mitarbeitende ihre Arbeit effizienter erledigen, sondern auch die Ressentiments vor den neuen digitalen „Kollegen“ verlieren.

Mehr Nachhaltigkeit durch KI

Ohne Berücksichtigung des Faktors ESG (Environmental, Social und Governance) kommen Unternehmen zukünftig nicht mehr voran. Die Mühlen des kulturellen Wandels mahlen zuweilen langsam, aber die Erwartungen der Verbraucher, der allgemeine Zustand der Welt und ein Wertewandel innerhalb vieler Unternehmen werden zu deutlichen Veränderungen führen. Es ist zu erwarten, dass mehr Vorschriften im ESG-Bereich eingeführt werden, die die Unternehmen insbesondere bei Nachhaltigkeit stärker in die Pflicht nehmen. Verbraucher werden sich eher jenen Unternehmen zuwenden, die nicht nur Standards befolgen, sondern die sprichwörtliche Extrameile gehen, um ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht zu werden. Auch hier kann künstliche Intelligenz bislang ungenutztes Potenzial entfalten: Denkbar ist, KI einzusetzen, um durch prädiktive Wartung die Lebensdauer von Geräten und Komponenten zu optimieren oder die Temperatur in Serverräumen optimal zu justieren. Zudem können anhand von Unternehmens- und Produktionsdaten auch Prozesse – etwa in Herstellerbetrieben – deutlich rationalisiert werden und so beispielsweise unnötigen Overhead an Materialverbrauch oder -verschnitt verhindern.

Digitale Zukunft KI

Unternehmen, die jetzt KI-Technologien adaptieren, verschaffen sich nicht nur Effizienzgewinne, sondern sichern sich entscheidende Innovationsvorteile. Die digitale Zukunft wird von denen gestaltet, die KI nicht nur einsetzen – sondern sie verstehen und weiterdenken.

Künstliche Intelligenz (KI) ist längst nicht mehr nur ein Thema für Tech-Konzerne – sie durchdringt nahezu alle Branchen. Ob KI-gestützte Automatisierung, datenbasierte Entscheidungsprozesse oder die Entwicklung völlig neuer Services: Unternehmen, die heute auf KI setzen, gestalten aktiv die Zukunft. „Die neue Leistungsfähigkeit von KI bedeutet für uns neue Herausforderungen. KI-Fehler waren früher einfach messbar. Unsere KI erkennt jedoch nicht nur Objekte, sondern versteht Kontext, Ursachen und reagiert fast schon kreativ“, so Jonas Andrulis vom Top-Start-up Aleph Alpha aus Heidelberg. Dank seiner jahrelangen unternehmerischen Erfahrung, wie durch die Arbeit an einem der größten KI-Projekte im Silicon Valley, zählt er zu den führenden KI-Experten in Deutschland.

Wie Künstliche Intelligenz Branchen verändert

„Wir erleben gerade einen Paradigmenwechsel“, geht Dr. Lena Hoffmann weiter, Leiterin Innovation bei der FutureTech Group. „KI ist nicht einfach ein weiteres Tool – sie wird zum Herzstück unternehmerischer Entscheidungen.“ Vor allem die Automatisierung standardisierter Prozesse revolutioniert die Arbeitswelt. Routineaufgaben in Buchhaltung, Produktion oder Kundenservice werden zunehmend von intelligenten Systemen übernommen. Marco Schubert, CEO eines mittelständischen Fertigungsunternehmens in NRW, beschreibt die Veränderung so:
„Wo früher fünf Mitarbeitende stundenlang Daten manuell verarbeitet haben, erledigt das heute eine KI in wenigen Minuten. Das gibt unserem Team Zeit für kreative, wertschöpfende Aufgaben.“

Fundiertere Entscheidungen durch KI

Doch KI kann mehr als Prozesse beschleunigen: Sie unterstützt Unternehmen dabei, fundiertere Entscheidungen zu treffen. Durch die Analyse riesiger Datenmengen liefert sie Muster und Prognosen, die Menschen allein nie erkennen könnten. „Mit datenbasierten Erkenntnissen können wir Marktchancen viel früher identifizieren“, erklärt Sarah Yilmaz, Gründerin eines Start-ups für Predictive Analytics. „Das verändert unsere gesamte Unternehmensstrategie.“

Besonders spannend ist die Entwicklung neuer, KI-basierter Services. Von personalisierten Gesundheitsprogrammen über intelligente Finanzberatung bis zu virtuellen Assistenten in der Industrie entstehen Dienstleistungen, die ohne KI nicht denkbar wären. „Wir entwickeln Services, die sich dynamisch an die Bedürfnisse der Nutzer anpassen – in Echtzeit und mit echtem Mehrwert“, so David Nguyen, Head of AI bei einem führenden Softwareunternehmen.

Als Sarah Yilmaz 2020 ihr erstes KI-Startup gründete, hatte sie nichts außer einer Idee – und eine Vision. Eine Plattform, die Gesundheitsdaten in Echtzeit analysiert und präzise Vorhersagen über individuelle Krankheitsrisiken trifft – das war ihr Traum. Drei Jahre später zählt ihr Unternehmen zu den spannendsten Newcomern der deutschen Tech-Szene.

„Es war verrückt“, erinnert sich Yilmaz. „Anfangs hatten wir keine fertige Software, nur ein Versprechen: dass wir mit KI Gesundheitsvorsorge völlig neu denken können.“ Heute arbeitet ihr Team mit führenden Kliniken zusammen – und zeigt, was möglich ist, wenn man Daten, Technologie und Mut zusammenbringt.

Automatisierung: Mehr als nur Effizienz

Was Sarah Yilmaz geschafft hat, wird in vielen Branchen spürbar: Künstliche Intelligenz verändert die Spielregeln. In der Industrie, im Handel oder im Dienstleistungssektor – KI-gestützte Automatisierung sorgt dafür, dass Prozesse schneller, sicherer und effizienter ablaufen.
„Früher brauchten wir für eine komplette Analyse unserer Produktionsdaten mehrere Tage“, berichtet Marco Schubert, Geschäftsführer eines mittelständischen Maschinenbauunternehmens aus NRW. „Heute dauert es mit KI nur noch wenige Minuten – und die Ergebnisse sind präziser als je zuvor.“ Dabei geht es längst nicht mehr nur darum, Kosten zu sparen. Es geht darum, Menschen von Routinearbeiten zu entlasten – und ihre Kreativität und Problemlösungskompetenz stärker einzusetzen.

Klarer sehen, besser steuern

Ein weiterer Wandel betrifft die Art, wie Unternehmen Entscheidungen treffen.
Wo früher Bauchgefühl regierte, bestimmen heute datenbasierte Analysen den Kurs.
„Dank KI erkennen wir Trends, bevor sie überhaupt sichtbar werden“, sagt Dr. Lena Hoffmann, Innovationsleiterin der FutureTech Group. „Das verschafft uns einen enormen Wettbewerbsvorteil.“Ob Marktprognosen, Kundenverhalten oder interne Optimierung: Künstliche Intelligenz bietet Erkenntnisse in einer Geschwindigkeit und Genauigkeit, die menschliche Kapazitäten längst übersteigt.

Zukunft gestalten statt reagieren

Doch die vielleicht aufregendste Entwicklung liegt in den völlig neuen Services, die durch KI entstehen. Von virtuellen Assistenten über personalisierte Shopping-Erlebnisse bis hin zu autonomen Finanzberatungen – die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt. „Unsere KI passt sich in Echtzeit an die Bedürfnisse der Nutzer an“, erklärt David Nguyen, Head of AI bei einem führenden Softwareanbieter. „Das ist nicht einfach Digitalisierung – das ist die Erfindung neuer Geschäftsmodelle.“ Gründer:innen wie Sarah Yilmaz zeigen: Mit Mut, Vision und klugem KI-Einsatz können völlig neue Märkte erschlossen werden.

Der entscheidende Unterschied:Trotz aller Euphorie bleibt ein kritischer Blick auf ethische Fragen wichtig. Datenschutz, Transparenz und Fairness im Einsatz von KI werden zunehmend zum Wettbewerbsfaktor.„Datenschutz, Fairness und Transparenz sind keine Kür, sondern Pflicht“, betont Hoffmann. „Gerade junge Unternehmen können hier Standards setzen.“ Bei allem Fortschritt darf eines nicht vergessen werden: Künstliche Intelligenz muss verantwortungsvoll eingesetzt werden.
Die digitale Zukunft wird nicht von Maschinen gestaltet – sondern von mutigen Menschen, die ihre Möglichkeiten nutzen. Gründerinnen wie Sarah Yilmaz beweisen: Wer KI klug einsetzt, kann nicht nur effizienter arbeiten – er kann die Welt ein Stück weit besser machen.