Finanzspritze für Newcomer froodies

Kai-Uwe Reimers  Geschäftsführer, froodies GmbH

Kai-Uwe Reimers Geschäftsführer, froodies GmbH

Der laut eigenen Angaben erste deutsche Frische-Supermarkt im Internet, froodies (www.froodies.de), hat in einer zweiten Finanzierungsrunde frisches Kapital erhalten. Als Kapitalgeber haben sich neben dem Erstinvestor Sirius Venture zusätzlich der High-Tech Gründerfonds sowie mehrere Business Angels beteiligt. Die Mittel setzt das Düsseldorfer Jungunternehmen für strategisches Wachstum und bundesweite Expansion ein.

„Wir glauben, dass die Firma froodies mit ihrem dezentralen Lieferansatz und ihrem hochqualitativen Vollsortiment eine hervorragende Basis hat, das in Deutschland noch weitestgehend brachliegende Potenzial dieses spannenden Marktes zu erschließen“, sagt Andreas Quauke, Senior Investmentmanager des High-Tech Gründerfonds. „Die Einfachheit, die Benutzerfreundlichkeit und die Integration der Prozesskette des froodies-Shops haben uns überzeugt und stellen die Erfolgsfaktoren für dieses Geschäftsmodell dar“, fügt Quauke hinzu.

Die froodies GmbH liefert heute schon Frisch-Produkte wie Obst oder Gemüse, Fleisch, Wurst und Käse von der Frische-Theke bundesweit nach Hause oder ins Büro. Die Zustellung erfolgt binnen zwei bis drei Werktagen durch einen Paketdienst in einer Kühlbox, damit die Waren frisch bleiben. Das Lebensmittelportal mit Frische-Theke verlängert damit die herkömmliche Kühlkette vom Erzeuger zum Supermarkt in alle deutschen Haushalte.

Künftig soll darüber hinaus sukzessive in zahlreichen Städten die persönliche Belieferung von Kunden durch einen eigenen Lieferservice noch am Tag der Bestellung ermöglicht werden. Für den schnellen Anschluss von weiteren Städten an den taggleichen Lieferservice wollen die beiden froodies-Gründer, Lutz Preußners und Kai-Uwe Reimers, das im Rahmen der zweiten Investitionsrunde eingesammelte Kapital verwenden.

Derzeit geben die Deutschen rund 150 Milliarden Euro im Jahr für Lebensmittel aus. Weniger als ein Prozent entfällt auf das Internet-Geschäft, vor allem auf Spezialanbieter etwa für hochwertige Weine, die ohne Verlängerung der Kühlkette liefern können. Mehrere Konzerne hatten in den vergangenen Jahren mit Millionen-Investitionen versucht, das Geschäft mit der Online-Bestellung von Lebensmitteln aufzurollen – ohne Erfolg. Im Unterschied zu den bisher wenig erfolgreichen Millionen-Versuchen hat froodies keine teuren eigenen Lebensmittel-Lager aufgebaut, sondern kooperiert vor Ort mit lokalen Lebensmittelhändlern.

Über froodies
froodies (www.froodies.de) ist der erste Frische-Supermarkt im Internet. Verbraucher können ihren Warenkorb aus dem Vollsortiment zusammenstellen, sämtliche Frische-Produkte wie Obst oder Gemüse, Wurst und Käse werden bundesweit in einer Kühlbox nach Hause geliefert. So verlängert das Lebensmittelportal die Kühlkette von der Frische-Theke im Supermarkt in die deutschen Haushalte. Bestellt werden kann rund um die Uhr, spätestens zwei bis drei Werktage nach Bestellung erfolgt die bundesweite Lieferung. In den Städten Dortmund und Wuppertal liefert froodies bereits persönlich noch am selben Werktag bzw. Samstags aus, weitere Großstädte werden in Kürze folgen. froodies kooperiert mit lokalen Lebensmittelhändlern.

Über den High-Tech Gründerfonds:
Der High-Tech Gründerfonds investiert Risikokapital in junge, chancenreiche Technologie-Unternehmen, die vielversprechende Forschungsergebnisse unternehmerisch umsetzen. Mit Hilfe der Seedfinanzierung sollen die Start-Ups das F&E-Vorhaben bis zur Bereitstellung eines Prototypen bzw. eines „Proof of Concept“ oder zur Markteinführung führen. Der High-Tech Gründerfonds beteiligt sich an der Seedfinanzierung mit 500.000 Euro und kann in Folgerunden insgesamt bis zu zwei Millionen Euro pro Unternehmen investieren. Investoren des Public-Private-Partnerships sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, die KfW Bankengruppe sowie die sechs Industriekonzerne BASF, Deutsche Telekom, Siemens, Robert Bosch, Daimler und Carl Zeiss. Der High-Tech Gründerfonds verfügt insgesamt über ein Fondsvolumen von rund 272 Mio. Euro.

Kai-Uwe Reimers
Geschäftsführer, froodies GmbH

Kai-Uwe Reimers, geb. am 14. Oktober 1971, hat im März 2009 mit Geschäftspartnern in Dortmund die froodies GmbH gegründet, die den Lebensmittel Onlineshop froodies betreibt. Er leitet die Gesellschaft gemeinsam mit seinem Mitgründer Lutz Preußners als Geschäftsführer und ist verantwortlich für die Bereiche IT, Produkte und Operations. Vor seiner Selbständigkeit hat Kai-Uwe Reimers über 10 Jahre bei der SAP als Entwickler und Projektmanager gearbeitet und war in dieser Zeit für die Leitung großer, internationaler Softwareentwicklungsprojekte verantwortlich. Kai-Uwe Reimers hat Wirtschaftsinformatik an der Westfälischen Wilhelms Universität in Münster studiert und dort seinen Abschluss als Diplom-Wirtschaftsinformatiker erworben.

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