Schulterblick bei Start-ups suchen

Top 50 start-ups
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Lehrkräfte und Schüler wenden sich für Praktika meist an Großunternehmen oder an das Geschäft um die Ecke. Der Alltag von Start-ups bleibt ihnen als fremde Welt oft verschlossen. Dabei spielt sich gerade dort ein Leben ab, aus dem Berufssuchende wesentliche Schlüsse für ihre eigene Karriere ziehen könnten. Im Forum Kiedrich dringt man nun auf einen ‚Perspektivwechsel’.

„Unsere Mentoren melden uns regelmäßig, wie ihnen die Arbeitsweise der von ihnen begleiteten Unternehmerinnen und Unternehmer die Augen geöffnet hat. Berichte vom Umzug ins erste Büro, vom ersten Gewinn und vom Ringen mit Finanziers und Kunden sind da Alltag“, erläutert Forum Kiedrich Geschäftsführerin Claudia Erben. Sie empfiehlt ihren Gründern, etwas von diesem Neuland Schülerinnen und Schülern nahezubringen: „Gerade für die typischen Neuntklässler stärkt es das Verständnis von Eigenverantwortung, wenn sie ihr zweiwöchiges Pflichtpraktikum zum Schulterblick bei neu gegründeten Unternehmen nutzen. Das sind Saatkörner, um Selbständigkeit wertzuschätzen und damit wichtige Schritte, das Unternehmertum an sich positiv zu bewerten.“

Vorteilhaft sei, dass die Schulzeit bei einer ganzen Reihe der dem eigenen Netzwerk angeschlossenen Gründer oft nur relativ kurz zurückliege. Claudia Erben: „Gerade deshalb können hier für Jugendliche Vorbilder und Paten entstehen, die den weiteren Werdegang nachhaltig prägen. Wir wollen das in Zukunft unterstützen.“

Das private Netzwerk Forum Kiedrich begleitet bundesweit Unternehmensgründer, die sich durch Geschäftsideen zur marktreifen Umsetzung technischer Innovationen auszeichnen. Naturgemäß findet die Arbeit dieser Gründer Computer-gestützt in typischen Büroumgebungen statt. Schülerpraktika sind in diesem Umfeld bislang unüblich. Ein junges Unternehmen müsse also üben, wie es mit der Anforderung umgehen könne, einen Einblick in den eigenen Alltag zu geben.

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