Gründen in Nachfolge

DeGUT’19: Einige Unternehmer können ihren Betrieb mangels Interessenten nicht an die nächste Generation übergeben. Dabei hat die Existenzgründung im Rahmen der Nachfolge viele Vorteile.
Die einen suchen händeringend jemanden, dem sie ihr unternehmerisches Lebenswerk übergeben können, finden aber im Umfeld der Familie oder des Betriebes keinen geeigneten Kandidaten. Die anderen möchten gern ein eigenes Unternehmen führen, wollen aber mit den eigenen Ideen nicht bei null anfangen. Die Gründung durch Nachfolge kann daher eine Win-win-Situation für alle Beteiligten sein. Wie man sich findet und was bei einer Betriebsübergabe zu beachten ist, darüber können sich deGUT-Besucher in diesem Jahr im Rahmen des Fokusthemas Unternehmensnachfolge informieren.
Die Industrie- und Handelskammern Berlin-Brandenburg bieten außerdem ein „Nachfolge-Pitching“ an. Hier können sich sowohl Unternehmen als auch Gründungsinteressierte vor Publikum und einer erfahrenen Experten-Jury präsentieren und wertvolles Feedback einsammeln. Andreas Lehmann, Referent Unternehmensnachfolge bei der IHK in Potsdam, ist überzeugt: „Es lohnt sich, die Unternehmensübergabe als Weg der Existenzgründung noch mehr in den Fokus des Gründungsgeschehens zu rücken. Mit einer Unternehmensübergabe an einen Nachfolger wird das Fortbestehen von Unternehmen über Generationen hinweg gewährleistet. Das Unternehmen bleibt am Markt präsent, im Unternehmen verändern sich die Akteure. Für den Übernehmer besteht darin ein entscheidender Vorteil gegenüber einer Neugründung. Das Unternehmen ist gefestigt und eingeführt, Prozesse sind etabliert, Einnahmen und Erträge definiert.“

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